Also von der Beschreibung klang es extrem cool, aber das geht halt immer davon aus dass die Spieler die Sachen auch Einsetzen. Ich habe oft jede Menge verlockende Böse Sachen im Spiel, aber wenn die Spieler ahnen können das ihnen das am Ende nicht bekommt....
Das stimmt natürlich, aber Stonetop ist auch keine reine Power Fantasy wie beispielsweise D&D. Jeder Kampf ist gefährlich und auch wenn man gewinnt, bleibt man selten unversehrt. Charaktere verändern sich, und das nicht immer zum besseren. Da braucht es Spieler, die in sowas aufgehen. Wer Teflonbillies spielen will, ist hier generell einfach falsch. Stonetop verlangt ein anderes Mindset.
Anekdotisch kann ich nur von meiner Gruppe sprechen, die haben ihre Arkana nicht zu knapp eingesetzt, wenn sie es für nötig hielten. Es war halt jedes mal ein Abwägen und Nägelkauen. Die Kriegerin hatte z.B. ein Arkanum, Sturmtattoos, durch die sie sich im Kampf in eine Art Berserkerwut versetzen konnte, die aber nur schwer wieder unter Kontrolle zu bringen war. Später wurde sie dazu in Kampfsituationen zu einer Art Manifestation des Sturms, konnte Blitze schleudern oder wie ein Blitz zwischen Gegnern hin und herspringen, brüllen wie der Donner und Gewitter herbeirufen. Sehr mächtig, aber natürlich auch sehr gefährlich. Sie hat das mehrmals eingesetzt und musste dann damit leben, die Leute in ihrer Umgebung nachhaltig zu verängstigen und hat letztendlich im Zornesausbruch ihren Geliebten verletzt. Dafür hat sie ihren Ziehsohn mit einem einzigen Hieb vor einem Sumpftroll gerettet, als der Rest der Gruppe, schon erschöpft, halbtot und nicht mehr im Vollbesitz ihrer Gliedmaßen, nur noch, äh, die Beine in die Hand nehmen wollte.