Titel ist Arbeitstitel
Ich habe folgendes Problem: Ich mag taktisches Spiel. Damit meine ich grundsätzlich das Nutzen von Charakteroptionen, Battelmaps, Gelände, Positionierung, Schlachtfeldkontrolle, verschiedene Ressourcen und Spielwerte manipulieren, all that jazz ... Ähnliche Dinge die ich in taktischen Deckbuildern wie Magic the Gathering, Computerspielen wie X-COM oder Brettspielen wie Twilight Imperium mag. Aber ich hab auch oft ein Problem mit ewigen Kämpfen, Diskussion um irgendwelche Details und sogar mittlerweile tagelangem Studium von Büchern mit Charakteroptionen! Lenkt irgendwie zu sehr ab vom wahren Spaß..
Ich mag ... ich nenne es mal ... Story-orientiertes Spiel, auch wenn da jetzt sicher jeder was anderes darunter versteht. PbtA war eine Offenbarung, FATE habe ich zwar nie verstanden, aber viele Ideen fand ich toll. 2d20-Systeme fand ich sehr interessant. Gerade las ich Legend in the Mist und das spricht vieles in mir an. Aber dann sitze ich wieder in so einem Spiel und denke, das ist jetzt irgendwie so wischiwaschi; jetzt so ein knackiger Kampf, wo ich mit Gehirn ein Problem lösen kann, das wär's!
Kennt ihr das Gefühl? Gibt es eine Lösung? Kennt ihr Spiele, die beides bieten? Oder sind das unvereinbare Ziele und die beste Lösung ist das konsequente Systemspringen?
Ist taktisches (sollte ich "herausfordernd" sagen?) Spiel in story-orientierten Systemen möglich?