Autor Thema: Nach 25 Jahren zurück als Spieler (Erfahrungsbericht)  (Gelesen 1071 mal)

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Offline Namo

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Nachdem ich vor etwa 2,5 Jahren nach 20 Jahren Pausen zurück ins Hobby als Spielleiter gefunden habe, war es gestern soweit. Vermutlich nach sogar mehr als 25 Jahren durfte ich bei einer Anfängerrunde D&D 5 als Spieler teilnehmen. Davon möchte ich hier einfach mal berichten. Ein wenig hat sich das auch herrlich nach back to the roots angefühlt. Ganz unbedarft, einfach und "roh".

Gespielt wurde D&D 5 bei einem Freund. Die Runde war eine herrlich bunte Mischung: zwei ältere Herren (mein Freund und ich), sein 15-jähriger Sohn und dessen etwas jüngere Schwester sowie zwei Arbeitskollegen von ihm Anfang 30. Einer der Kollegen leitete die Runde. Die Voraussetzungen waren dabei durchaus spannend und wild. Die Kinder hatten noch nie Rollenspiel gespielt, genauso wie mein Freund. Die beiden Kollegen spielen zwar seit einigen Jahren Rollenspiele, aber ohne festes System. Wirklich viel D&D-Erfahrung war also insgesamt nicht vorhanden.

Zu meiner Freude hatte der Spielleiter das „Todeshaus“ aus der Strahd-Kampagne ausgewählt. Das war für mich besonders interessant, weil ich dieses Abenteuer vor etwa einem Jahr selbst als Grundlage für meine Gruppe verwendet, aber damals stark umgeschrieben hatte. Ich wusste also noch grob um den Aufbau des Gebäudes, hatte aber die meisten Details längst vergessen. Das Ganze nun einmal aus Spielersicht zu erleben, fand ich interessant.

Ich bin mit recht geringen Erwartungen an die Runde herangegangen. Für mich war das eher als Bier-und-Brezel-Runde gedacht – wobei es am Ende eher eine Sprudel-und-Chips-Runde wurde. Mit Pizza, Gesprächen und Spiel saßen wir etwa vier Stunden zusammen. Und was soll ich sagen? Es hat einfach Spaß gemacht.

Natürlich mussten wir uns als Gruppe erst finden. Wie spielt man überhaupt? Wie funktioniert das System? Wann rede ich als Spieler, wann als Charakter? Das war alles noch etwas holprig. Aber das machte auch den Charme aus. Fast so wie in unseren damaligen Jugendrunden.  Für mich als Spielleiter war besonders interessant zu erleben, wie sich das Spiel auf der anderen Seite des Schirms anfühlt. Man verbringt als Spielleiter so viel Zeit mit Vorbereitung, mit Gedanken über Abenteuerdesign, Dramaturgie, NSCs und Details. Und dann sitzt man plötzlich als Spieler am Tisch, bewegt sich in gemütlichem Tempo von Raum zu Raum, untersucht jeden Schrank, jede Tür und jeden Gegenstand und hat dabei einfach eine gute Zeit.

Ein großes Lob geht dabei auch an den Spielleiter. Ich weiß nicht, ob ich das selbst so entspannt hinbekommen hätte. Gerade die Kinder waren zeitweise ziemlich aufgedreht und sorgten stellenweise dafür, dass die Runde ein wenig an eine Zoom-Konferenz aus den ersten Pandemie-Monaten erinnerte. Trotzdem blieb er ruhig, gelassen und führte die Gruppe souverän durch das Abenteuer. Ich selbst kam mir manchmal ein wenig wie ein „Silberrücken“ vor. Nach einigen Jahren als Spielleiter und vielen Gedanken über Rollenspieltheorie hätte ich vermutlich in der Runde problemlos jede Unterhaltung mit den NSCs an mich reißen können. Das wollte ich aber bewusst vermeiden und habe nur ein paar punktuelle Dialoge für mich gesetzt und habe die anderen machen und erkunden lassen. Trotzdem hat mir gerade das Ausspielen meines Charakters am meisten Spaß gemacht.

Dabei wurde mir wieder einmal klar, dass mich Werte, Optimierungen oder Ausrüstung oft deutlich weniger interessieren als manch anderen Spieler. Mein Vergnügen bestand vor allem darin, den Charakter in der Spielwelt zu verkörpern und auf Situationen zu reagieren. Das passte auch hervorragend zur Gruppe. Wir waren weit entfernt von einer Powergamer-Runde. Eigentlich wusste kaum jemand so genau, was er tat. Der Spielleiter hat den Schwierigkeitsgrad spürbar abgesenkt und viele Dinge großzügig gehandhabt. Statt Regeln, Taktiken und Optimierungen standen die Aktionen der Spieler und deren Ideen im Mittelpunkt. Das war angenehm und genau richtig für diese Runde.

Da wir so langsam vorankamen, haben wir das Abenteuer natürlich nicht abgeschlossen. Im Juli soll es weitergehen, worauf ich mich tatsächlich freue. Und mein Charakter ist mir schon direkt ans Herz gewachsen. Verrückt.

Im Nachgang habe ich meinen Bekannten gefragt, ob es dem Spielleiter denn ebenfalls Spaß gemacht hat. Wir Spieler hatten offensichtlich alle Freude daran. Selbst die Kinder waren nach einer gewissen Eingewöhnungsphase voll dabei – auch wenn sie gegen Ende natürlich müde wurden. Mein Bekannter hatte ebenfalls seinen Spaß, und bei mir war das ohnehin der Fall. Ich glaube, ich bin als Mitspieler auch einigermaßen pflegeleicht. Mir war völlig egal, wer welche Gegenstände bekommt oder wie die Beute verteilt wird. Mein Fokus lag einfach darauf, den Charakter zu spielen und die Situationen auszukosten, die sich ergeben haben. Das kommt wohl auch ein wenig aus meiner eigenen Runde, bei der die drei Spieler diesbezüglich keinerlei Allüren und Neidgefühle haben. Das finde ich einfach ein total angenehmes spielen. Das ist mir über den Abend gestern auch nur nochmal mehr bewusst geworden. Was wir da für eine coole Runde und eigene Welt für uns haben.

Wobei wir als Gruppe vermutlich schon eine gewisse Herausforderung für die Spielwelt/den Spielleiter darstellen. Wenn Strahd gesehen hat, was wir mit seinem Todeshaus angestellt haben, dürfte er vermutlich bereits einen Sommerurlaub in der Karibik gebucht haben. Die Begegnung mit unserer Truppe wird er sich vermutlich noch einmal gut überlegen.

Mein größtes Fazit nach diesem Abend ist aber: Es war unglaublich angenehm, einfach einmal Spieler zu sein. Nach der Arbeit ins Auto steigen, zum Spielabend fahren, Charakterblatt auspacken, spielen, wieder einpacken und nach Hause fahren. Keine Vorbereitung, keine Karten, keine NSCs, keine Handouts, keine Sorgen darüber, ob die Spieler den Plot mögen. Einfach nur spielen und ein paar Stunden den Alltag vergessen. Dabei wurde mir erneut bewusst, wie wenig man aus Spielersicht eigentlich braucht, um einen richtig schönen Rollenspielabend zu erleben.

Auch mit dem Spielsystem von D&D konnte ich vor dem Hintergrund überraschend viel anfangen. Für so eine Runde fühlte sich das super an. Es kann recht einfach gespielt werden, so wie wir es gemacht haben. Da besteht dann bis auf die Zauberei keine große Eingangshürde. Ich denke aber, dass es ebenso gut mit skaliert wenn alle erfahrener im System werden. Fand ich auch eine Positive Erkenntnis.

Offline Megan

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Re: Nach 25 Jahren zurück als Spieler (Erfahrungsbericht)
« Antwort #1 am: 9.06.2026 | 12:57 »
Sehr cool, dass du so eine positive Erfahrung erleben durftest! Und dann auch noch mit so einer wilden Gruppe (was das Alter angeht)!  ;D

Ich finde es eigentlich super wichtig, dass man immer wieder mal die "Tischseite" wechselt, also als immerwährender SL mal die Spielerposition einnimmt und als Spieler die SL-Position. Da werden einem dann doch wieder einige Dinge bewusst, z.B. Wertschätzung für die SL-Arbeit, Mitgestaltungsrecht für die Spieler, Verantwortungsgefühl, Rücksichtnahme, Erzählrechtverteilung ... gerade als SL die Spielersicht zu erfahren, kann einen nur zur besseren SL machen.

Offline Namo

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Re: Nach 25 Jahren zurück als Spieler (Erfahrungsbericht)
« Antwort #2 am: 9.06.2026 | 16:00 »
Das ist absolut wahr und wirkt schon auch nach. Ich weiß nicht recht wie ich bezeichnen soll, aber selbst der Zeitfluss ist auf der anderen Seite ein ganz anderer. Als SL ist man ja dauerhaft im "Stress", weil man ständig gefordert ist und wird. Als Spieler hast du viel angenehmer immer mal "off" Phasen. Dadurch wirkt alles viel relaxter. Und dennoch fliegt die Zeit auf Spielerseite auch mit simpelsten Sachen. Wie lange man einen Raum als Gruppe betrachten kann, in dem eigentlich nichts ist, war z.B. so ein Aha Moment für mich.

Als Spielleiter bist du geneigt Räume in denen nichts nennenswertes ist uninteressant zu finden. Als Spieler weißt du das ja aber nun nicht und jeder Raum ist besonders. Wenn da ein ungegessener Apfel auf einem Tisch liegt, ist das für den SL einfach nur ein Dekorationsgegenstand. Als Spieler wittert man etwas Besonderes daran.  ~;D Und auch wenn es dann doch nur ein Apfel ist, war es doch nicht langweilig. Weil es hätte ja etwas sein können.

Ich bin da schon ein wenig auf die weiteren Erfahrungen gespannt muss ich zugeben.


Offline Smoothie

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Re: Nach 25 Jahren zurück als Spieler (Erfahrungsbericht)
« Antwort #3 am: 9.06.2026 | 17:03 »
in der Tat ein spannender Bericht. So ein Seitenwechsel ist eine gute Sache.

und ich werde ab jetzt in jedem Raum einen angebissenen Apfel unterbringen. Mal sehen, wo sich das hin entwickelt.
Inzwischen bin ich geneigt zu glauben, dass an der DnD Satanic Panic in den 80ern was dran war. Allein, es waren nicht die Inhalte. Es waren die Regeln, die aus der Hölle kommen...


Online nobody@home

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Re: Nach 25 Jahren zurück als Spieler (Erfahrungsbericht)
« Antwort #5 am: 9.06.2026 | 20:45 »
in der Tat ein spannender Bericht. So ein Seitenwechsel ist eine gute Sache.

und ich werde ab jetzt in jedem Raum einen angebissenen Apfel unterbringen. Mal sehen, wo sich das hin entwickelt.

Ich sehe mindestens ein eigenes Abenteuer. "Auf der Suche nach dem geheimnisvollen Apfelbeißer". :D

Offline flaschengeist

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Re: Nach 25 Jahren zurück als Spieler (Erfahrungsbericht)
« Antwort #6 am: 9.06.2026 | 21:48 »
Dabei wurde mir erneut bewusst, wie wenig man aus Spielersicht eigentlich braucht, um einen richtig schönen Rollenspielabend zu erleben.

Amen! Die meisten Spieler sind nach einer Session zufriedener als viele Spielleitungen denken. Keine Macht der perfektionistischen Seite ;), denn vom Thron aus schafft sie es sogar, einem das schönste Hobby der Welt zu verleiden.
Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern dann, wenn man nichts mehr weglassen kann (frei nach Antoine de Saint-Exupéry). Ein Satz, der auch für Rollenspielentwickler hilfreich ist :).
Hier findet ihr mein mittel-crunchiges Rollenspiel-Baby, das nach dieser Philosophie entstanden ist, zum kostenfreien Download: https://duodecem.de/download

Offline Namo

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Wir hatten gestern unsere zweite Runde – und diesmal ist auch meine zwölfjährige Tochter dazugestoßen. Damit saßen drei Kinder zwischen elf und fünfzehn Jahren sowie drei erwachsene Spieler am Tisch, plus Spielleiter. Eine klassische Anfängerrunde also, zumindest für die Kinder und einen der Erwachsenen. Wir anderen haben schon mehr Rollenspielerfahrung, wobei auch der Spielleiter und ein weiterer Mitspieler erst seit drei/vier Jahren dabei sind.

Also ging es weiter ins Todeshaus. Der arme Spielleiter hatte zeitweise gleich drei Gruppen vor sich, die alle unterschiedliche Räume erkunden wollten. Das musste er erst einmal koordinieren. Dabei war aber deutlich zu merken, dass die beiden Kinder, die schon beim ersten Mal dabei gewesen waren, viel besser im Spiel angekommen waren. Sie waren konzentrierter und deutlich sicherer.
Insgesamt haben wir – inklusive Pizza-Pause – rund vier Stunden zusammen verbracht. Ich fand es schon auffällig, wie gut sich die Kinder konzentrieren konnten, wie sehr sie bei der Sache waren und wie viel Spaß sie ganz offensichtlich hatten.

Das galt auch für meine Tochter. Sie war vorher ziemlich aufgeregt, weil sie so etwas noch nie gemacht hatte und vor mehreren Leuten „sprechen“ musste. Anfangs war sie entsprechend schüchtern, ist dann aber erstaunlich schnell aufgetaut und hat ein paar Sprüche gebracht, bei denen ich fast vom Stuhl vor lachen gefallen wäre. So sind wir inzwischen eine herrlich chaotisch/schräge Truppe von Charakteren, die sich durch ein Horrorszenario kämpft – das in unserer Spielweise allerdings überhaupt nicht gruselig wirkt, sondern einfach unglaublich unterhaltsam ist.

Wieder einmal war ich beeindruckt, wie der Spielleiter das Ganze gehandhabt hat. Sicher, nicht jede Regel saß perfekt, aber das war völlig egal. Der Spielfluss stand immer im Vordergrund, und an vielen Stellen wurde einfach mal Fünfe gerade sein gelassen. Genau das fand ich gut. Niemanden hat interessiert, ob nun Regel A oder Regel B hundertprozentig korrekt angewendet wurde. Entscheidend war der Spielspaß – und gerade mit Kindern am Tisch war das für mich genau die richtige Herangehensweise.

Inzwischen sind wir alle auf Stufe 2 aufgestiegen. Es ist schon extrem, wie stark man diesen Stufenaufstieg bei Dungeons & Dragons spürt. Mein vorgefertigter Hexenmeister fühlte sich von Stufe 1 auf Stufe 2 bereits deutlich stärker an. Gleichzeitig standen aber auch zwei Charaktere kurz vor dem Tod, weil Gegner und Fallen ordentlich Schaden verteilt haben. Langweilig wurde es also trotzdem nicht.

Ich muss wirklich sagen: Als Bier-und-Brezel-System gefällt mir Dungeons & Dragons ausgesprochen gut. Vielleicht gerade deshalb, weil ich es genau als das betrachte. Dadurch spiele ich selbst auch  anders, als ich es sonst wohl tun würde. Mir sind Optimierung und perfekte Taktik hier nicht so wichtig. Ich spiele einfach meinen Charakter aus, führe zwischendurch Ingame-Gespräche und genieße das Abenteuer. Dabei bestand der Abend im Grunde nur aus einem klassischen Dungeon Crawl. Es gab ein kurzes Gespräch mit zwei Geistern, ansonsten wurde erkundet und gekämpft. Und trotzdem hat es einfach Spaß gemacht.

Interessanterweise merke ich diesen Effekt inzwischen sogar in meiner eigenen Runde als SL. Ich bereite manche Dinge nicht mehr bis ins kleinste Detail vor, sondern denke mir häufiger: „Komm, lass einfach laufen.“ Das finde ich selbst an mir eine spannende Entwicklung. Jetzt freuen wir uns auf den dritten Spielabend in einem Monat. Dann werden wir das Abenteuer hoffentlich endlich abschließen. Meine Tochter war auch komplett begeistert von der Runde und hat auf der gesamten Heimfahrt nur davon gesprochen.

Und ich merke tatsächlich, wie ich langsam immer tiefer in die Welt von Dungeons & Dragons hineingezogen werde. Ich habe inzwischen angefangen, mehr im Spielerhandbuch zu lesen und mich intensiver mit den Klassen und Regeln zu beschäftigen – auch, weil meine Tochter eine Bardin spielt und dabei natürlich etwas Unterstützung braucht. So öffnet sich das Spielsystem für mich immer weiter. Und irgendwie ist es einfach richtig schön, mal wieder Spieler zu sein. So, wie ich es nach dem ersten Abend schon geschrieben hatte: Einfach ins Auto setzen, hinfahren, spielen, wieder nach Hause fahren – ohne selbst etwas vorbereiten zu müssen. Einfach ein paar Stunden gemeinsam Spaß haben.

Nach dem ersten Abend, habe ich auch gleich mal ein Bild der Gruppe generiert: die Guardians of Barovia  ~;D


Offline Namo

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Ach und gerade noch eine Anmerkung auf die Kids bezogen. Ich fand das total schön zu sehen, wie engagiert und einfach "drin" sie waren. Und wie sie alles fühlen und auch ihre Art Spaß daran haben. Aber auch zu begreifen beginnen, wie sie im Charakterspiel einfach mal jemand anderes sein können und sie sich dadurch ausprobieren können.  :headbang:

Offline Luxferre

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Dass du gerade mit D&D5E so eine schöne Zeit hast, gönne ich dir sehr! Feiere es ab, so lange das gut für Dich geht  :headbang:

Wir hatten eine MEGA gute Zeit mit PF1. Ich war am Alpha und Beta Test beteiligt und habe seinerzeit intensiv mit den Machern diskutiert. Das war eine ganz einzigartige Community-Erfahrung. Und am Tisch hatten wir für ein, zwei Jahre eine richtig nostalgische Goldgräber- und Pionier-Mentalität. Wie damals TM als alles neu war und man die ersten Male AD&D/DSA spielte.
Leider war das sehr flüchtig. Umso wertvoller, diese Momente festzuhalten  :d
ina killatēšu bašma kabis šumšu Tišpak
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"Consider the seed of your generation. You were not born to live like animals, but to pursue virtue and possess knowledge"

Offline Namo

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Re: Nach 25 Jahren zurück als Spieler (Erfahrungsbericht)
« Antwort #10 am: Gestern um 15:45 »
Ja, danke für deine Wünsche. Tatsächlich kann ich mir auch nicht vorstellen, dass mir das jetzt jahrelang packen würde. Dazu ist mir das System bis hierhin doch zu "leicht". Aber wie geschrieben, wenn man eben mal Lust auf Superheldenspiel hat, passt das schon. Und es macht auch Spaß die Klassen dann mal nach und nach anzusehen und zu verstehen. Mal schauen wie sich das die nächsten Monate so entwickelt.

Wenn ich jetzt noch meine Rollenspielhassende Frau mal an den Tisch bekomme, steht einem Familien-Oneshot der Namos nichts mehr im Weg.  :cthulhu_smiley: