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Meine große Hauptstadt ...
nobody@home:
Ich denke, ich werde mir das Video sparen und meine Spielweltstädte nach wie vor weitgehend Pi mal Daumen dimensionieren. Ist ja erstens nicht so, als ob ich eine echte quasimittelalterliche Stadt entwerfen und bauen müßte, in der dann eine entsprechende Anzahl realer Menschen mehr oder weniger gut klarkommen sollten... :)
...und zweitens kann ich mir als Eigenweltenbauer ohnehin auch gleich das Umland, Klima, und sonstige Umstände so zurechtdefinieren, daß sie zumindest vom Gefühl her zu der gewünschten Ortschaft passen -- den Luxus hatten die meisten Leute in der Geschichte nämlich weniger, die mußten einfach nehmen, was sie gerade kriegen und ggf. gegen neidische Nachbarn verteidigen konnten.
Maarzan:
--- Zitat von: nobody@home am 17.06.2026 | 18:31 ---Ich denke, ich werde mir das Video sparen und meine Spielweltstädte nach wie vor weitgehend Pi mal Daumen dimensionieren. Ist ja erstens nicht so, als ob ich eine echte quasimittelalterliche Stadt entwerfen und bauen müßte, in der dann eine entsprechende Anzahl realer Menschen mehr oder weniger gut klarkommen sollten... :)
...und zweitens kann ich mir als Eigenweltenbauer ohnehin auch gleich das Umland, Klima, und sonstige Umstände so zurechtdefinieren, daß sie zumindest vom Gefühl her zu der gewünschten Ortschaft passen -- den Luxus hatten die meisten Leute in der Geschichte nämlich weniger, die mußten einfach nehmen, was sie gerade kriegen und ggf. gegen neidische Nachbarn verteidigen konnten.
--- Ende Zitat ---
Problem wird - je nach Spielstil - nur, wenn deine Setzungen trotzdem nicht auskommen und du ins Schwimmen gerätst, wenn die Spieler dann sich diese angepasste Welt anschauen und entweder sagen "geht immer noch nicht" oder Effekte zu nutzen beginnen, an die du nicht gedacht hast, inkl. Sabotage von feindlicher Infrastruktur statt sich anständig durch den Kellerdungeon zum Bossgegner zu schnetzeln. .
Taktikus:
--- Zitat von: Taktikus am 16.06.2026 | 07:52 ---... zur realistischen Skalierung hilfreich. Ist auch ein Hinweis drauf, warum Rom unter den Römern wirklich eine seeehr grosse Stadt war ...
--- Ende Zitat ---
- Niemand ist zum Realismus verpflichtet.
-Alle erklärenden Modelle bilden immer nur einen Teil der Realität ab, nur das, was die Autor-Person für bestimmend hält.
- Das detailierteste Modell, das alles abbildet, nennt sich Realität und hat jeder draussen vor der Tür. Aber für das Verständnis derselben kann ein vereinfachendes Modell trotzdem sehr nützlich sein.
- Jede Person kann anderer Meinung sein.
Ich finde es einfach interessant.
nobody@home:
Letzten Endes ist die Frage sowieso ein bißchen: "Hauptstadt von was?" So etwas wie ein antiker Stadtstaat mit bloß der einen "richtigen" Stadt überhaupt plus ausreichend Umland zur Selbstversorgung wird mit einiger Sicherheit deutlich kleiner ausfallen als die zentrale Metropole eines ausgedehnten Imperiums mit brummender Ausbeutungsinfrastruktur, und die meisten "klassischen" Fäntelkönigreiche dürften wiederum irgendwo dazwischen liegen.
Insgesamt stelle ich mir ausgesprochene Großstädte von mehr als ein paar tausend Einwohnern unter "typischen Fantasyverhältnissen" schon als eher selten vor, einfach, weil die einen guten Grund bräuchten, um überhaupt zu solchen Dimensionen anzuschwellen. ("Historischer Zufall" mag hier und da passen, ich will ihn aber nicht überstrapazieren.) Es wird sie geben, keine Frage...aber das sind dann auch gleich die innerspielweltlichen Berühmtheiten unter den Städten zumindest des jeweiligen Reichs.
Feuersänger:
Wie groß waren eigentlich die griechischen Städte der hellenistischen Periode? Ehrlich gesagt kA.
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