Autor Thema: Meine große Hauptstadt ...  (Gelesen 2338 mal)

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Offline unicum

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Re: Meine große Hauptstadt ...
« Antwort #50 am: 22.06.2026 | 11:32 »
Ich erinnere mich da an ein Koma, das dann frech einer wandernden Obsthändlerin und ihren Äpfeln in die Schuhe geschoben wurde.  ~;D

Wäre sie lieber beim Zwergenbrot und Zwergenbier geblieben,... ist zwar nicht gut für die schlanke Linie aber irgendwann hätte der Spiegel auch nichts mehr gesagt, der stand ja nur auf vollschlanke und nicht auf Rubensfigur.

Offline Taktikus

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Re: Meine große Hauptstadt ...
« Antwort #51 am: 24.06.2026 | 07:39 »
Und von was leben die Pilze? Also ein klein wenig hab ich in Bio auch aufgepasst Pilze brauchen organisches Material um zu wachsen,... also meistens ... Pflanzen.

Oder Abenteurer, auch organisch, überwiegend ...
Veni, Vidi, Vomiti

Ich kam, ich sah, ich übergab mich

Offline Quaint

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Re: Meine große Hauptstadt ...
« Antwort #52 am: 24.06.2026 | 10:11 »
Na Zwerge handeln halt viel, die exportieren ihre Schmiede- und Handwerkswaren, ihre Metalle usw. und dafür bekommen sie unter anderem Essen. Und je nachdem kann man in den Bergen (es gibt ja auch Täler!) und Untertage schon ein wenig Essen produzieren. Aber als Selbstversorger sehe ich klassische Zwerge eher weniger.
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Re: Meine große Hauptstadt ...
« Antwort #53 am: 24.06.2026 | 10:55 »
Na Zwerge handeln halt viel, die exportieren ihre Schmiede- und Handwerkswaren, ihre Metalle usw. und dafür bekommen sie unter anderem Essen. Und je nachdem kann man in den Bergen (es gibt ja auch Täler!) und Untertage schon ein wenig Essen produzieren. Aber als Selbstversorger sehe ich klassische Zwerge eher weniger.

Ich erinnere mich da ganz gerne an den alten "The Dwarves of Rockhome"-Gazetteer. Der beschreibt tatsächlich mal eine Zwergenstadt eingehender -- samt Arbeitsteilung, Clanstruktur, und internen Reibungspunkten -- und gibt uns als Teil der Selbstversorgung doch wirklich auch oberirdischen Ackerbau. Der seinen eigenen Zündstoff in sich trägt, weil diese Zwerge kulturell viel Wert auf "Bleibendes" legen und entsprechend die von ihnen, die sich zwangsläufig mit der Produktion von so etwas Vergänglichem wie Nahrung beschäftigen müssen, wahlweise bemitleiden oder gleich von oben herab als Zwerge zweiter Klasse behandeln...und mit dadurch begründet, warum diese Zwergenbauern mit erstaunlich fortschrittlichen Mitteln hohe Erträge einfahren können. (Auf der einen Seite müssen so weniger Zwerge ihr Leben damit "verschwenden", primär andere durchzufüttern, und auf der anderen haben sie natürlich immer noch ihren eigenen Stolz auf ihre Arbeit.)

Offline Maarzan

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Re: Meine große Hauptstadt ...
« Antwort #54 am: 24.06.2026 | 11:30 »
bezgl. Zwerge:
- so ein Zwerg wiegt ggf. auch etwas weniger als ein Mensch.
- ein Zwerg ist anteilig einen viel höheren Anteil seiner Lebenszeit "werktätig" bei weniger Kindern. .
- wie groß ist dann eine große Zwergenstadt im Vergleich zu einer Menschenstadt?
Gebirge mögen kein gutes Ackerland sein, können aber für Weiden genutzt werden.
Storytellertraumatisiert und auf der Suche nach einer kuscheligen Selbsthilferunde ...

Offline KWÜTEG GRÄÜWÖLF

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Re: Meine große Hauptstadt ...
« Antwort #55 am: 24.06.2026 | 11:57 »
Gebirge mögen kein gutes Ackerland sein, können aber für Weiden genutzt werden.

*laughs in Inka*

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Offline Maarzan

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Re: Meine große Hauptstadt ...
« Antwort #56 am: 24.06.2026 | 12:31 »
*laughs in Inka*



OK, da hatte ich europäische Almen im Blick.
Wenn man die Kennzahlen einsetzen wollte:
Welchen Flächenanteil haben die Gärten an der Gesamtfläche?
Was haben so Terrassengärten abgeworfen und wie ist das Klima dort?
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Offline KWÜTEG GRÄÜWÖLF

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Re: Meine große Hauptstadt ...
« Antwort #57 am: 24.06.2026 | 13:09 »
Die Inka haben tatsächlich - auch dank perfekter Organisation durch Bürokratie, Straßen und Ideologie - aus verhältnismäßig wenig brauchbaren Flächen ein anderen Kulturen nicht mögliches Optimum an Erträgen da rausgeholt. Die Inka-Agrikultur gehört zu den besten der Menschheit. Analog kann ich mir das durchaus bei Zwergenkulturen vorstellen.

Dazu gibt es dicke Fachbücher, aber der englischsprachige Wikipedia-Artikel fasst es ganz gut zusammen: https://en.wikipedia.org/wiki/Inca_agriculture
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Offline Maarzan

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Re: Meine große Hauptstadt ...
« Antwort #58 am: 24.06.2026 | 13:26 »
Die Inka haben tatsächlich - auch dank perfekter Organisation durch Bürokratie, Straßen und Ideologie - aus verhältnismäßig wenig brauchbaren Flächen ein anderen Kulturen nicht mögliches Optimum an Erträgen da rausgeholt. Die Inka-Agrikultur gehört zu den besten der Menschheit. Analog kann ich mir das durchaus bei Zwergenkulturen vorstellen.

Dazu gibt es dicke Fachbücher, aber der englischsprachige Wikipedia-Artikel fasst es ganz gut zusammen: https://en.wikipedia.org/wiki/Inca_agriculture

Danke, und was da an großen Baumaßnahmen zu gehört paßt ja auch wieder zum zwergischen Image.
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Offline unicum

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Re: Meine große Hauptstadt ...
« Antwort #59 am: 24.06.2026 | 13:53 »
bezgl. Zwerge:
- so ein Zwerg wiegt ggf. auch etwas weniger als ein Mensch.
- ein Zwerg ist anteilig einen viel höheren Anteil seiner Lebenszeit "werktätig" bei weniger Kindern. .
- wie groß ist dann eine große Zwergenstadt im Vergleich zu einer Menschenstadt?
Gebirge mögen kein gutes Ackerland sein, können aber für Weiden genutzt werden.

Also ich bin da voll bei dir  Gebirge ist (erstmal so) kein gutes Ackerland

Aber nach dem was GRÄÜWÖLF schrieb,... kann man da was machen. Erstmal mit verdammt viel harter Arbeit. Wenn ich das mit etwas anderem aus Amerika der "schwarzen Erde" des Amazonasdschungels (glaub ich mich zu erinnern) zusammenmische kommt man da sicherlich auf gute erträge. Terra Preata (oder so ähnlich) auch nichts weiter als zum großteil Holzkohle, Tonscherben und ... Scheiße.

Ah gefunden:
https://de.wikipedia.org/wiki/Terra_preta (und nicht mal gar so falsch geschrieben)

Tatsache ist ja - man kann durchaus mit recht geringem Aufwand hohe erträge erreichen. Und bei Zwergen ist die Wahrscheinlichkeit das da etwas entwickelt wird das Hand und Fuß hat eher gegeben als bei Menschen die eben nicht so alt werden.

Das Midgard Quellenbuch Zwerge hatte da auch schon Bergbauern bei den Zwergen angedacht.

Elfen sind da auch so eine Hausnummer. Die Waldstädte von Elfen kommen auch oft genug so ganz ohne Felder daher. Jedenfalls in keinen Erzählungen - Tolkien schweigt sich da aus. Aber der schweigt auch sonst über sowas, da haben nur die Halblinge große Gärten und alle anderen haben nichts. Gondor? Rohan? Ich erinner mich an große Flächen mit Grass aber kein Weizen,... kein Gemüse, etc... die Orks fressen wohl auch steine wie die Trolle,...

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Re: Meine große Hauptstadt ...
« Antwort #60 am: 24.06.2026 | 14:08 »
Elfen sind da auch so eine Hausnummer. Die Waldstädte von Elfen kommen auch oft genug so ganz ohne Felder daher. Jedenfalls in keinen Erzählungen - Tolkien schweigt sich da aus. Aber der schweigt auch sonst über sowas, da haben nur die Halblinge große Gärten und alle anderen haben nichts. Gondor? Rohan? Ich erinner mich an große Flächen mit Grass aber kein Weizen,... kein Gemüse, etc... die Orks fressen wohl auch steine wie die Trolle,...

Es hat schon seine Gründe, wenn ich stereotype Elfen gerne mal als spitzohrigen Adel auf Rundum-Wohlfühl-Waldurlaub betrachte, und das ausdrücklich nicht nur bei Tolkien. ;) Im Herrn der Ringe ergibt der Mangel an Erwähnung wenigstens noch etwas Sinn -- das Auenland am Anfang der Trilogie ist nicht nur unsere Einführung in die Welt, sondern auch die einzige Gegend, in der noch Frieden herrscht, bis dann die Ringgeister auftauchen und nach 'Beutlin' suchen. Da läßt sich das hobbitsche Landidyll natürlich gut beschreiben, aber später begleiten wir dann eigentlich nur noch kleine Reisegruppen an zunehmend ausgemachte Kriegsschauplätze...

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Re: Meine große Hauptstadt ...
« Antwort #61 am: 24.06.2026 | 14:24 »

[...]
die Orks fressen wohl auch steine wie die Trolle,...
Also im Film essen sie unter anderem "maggotty bread" und Orks. Und würden gerne auch Menschen essen.  >;D
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Re: Meine große Hauptstadt ...
« Antwort #62 am: 24.06.2026 | 14:37 »
Was die Orks angeht, so soll insbesondere Mordor wohl auch landwirtschaftlich nutzbare Gebiete beinhalten, die halt statt von fröhlichen Bauersleuten von Saurons Sklaven (wahrscheinlich sowohl Orks als auch Menschen) beackert werden. Da kommt die Handlung der Bücher nur schlicht nicht hin.

Offline Luxferre

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Re: Meine große Hauptstadt ...
« Antwort #63 am: Gestern um 16:51 »
Ich finde ja, dass man in den HdR-Filmen und in der GoT-Serie mit den beiden großen Städten und den jeweiligen Endschlachten sehr viel beeindruckendere Bilder hätte erschaffen können, wenn vor den Toren noch die Felder brennten und die Bauern vor den anrückenden Truppen flohen.
Mal ab davon, dass ich diese Gipskarton-Stadtmauer in GoT einfach lächerlich fand, wunderte ich mich schon ob der Darstellung ... so inmitten der Pampa ohne alles und bloß ausgetretener Fußwege ...

Ich mag es plausibel, ohne jetzt wissenschaftlichen Realismus zu brauchen.
Deshalb danke ich Skeeve für seinen Link:
https://en.wikipedia.org/wiki/Historical_urban_community_sizes
Weil man sich dann einfach daran orientieren kann. Sogar nach archäologischen Perioden unterteilt: cool!  :headbang:
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Offline unicum

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Re: Meine große Hauptstadt ...
« Antwort #64 am: Gestern um 17:25 »
Es hat schon seine Gründe, wenn ich stereotype Elfen gerne mal als spitzohrigen Adel auf Rundum-Wohlfühl-Waldurlaub betrachte, und das ausdrücklich nicht nur bei Tolkien. ;)

Ich sehe (Wald)Elfen da tatsächlich im Einklang mit der Natur lebend. Jäger und Sammler eben. Aus dem Wald kann man ganz passabel leben wenn man auch noch etwas bevorratung macht (wie die Eichhörnchen, deswegen haben Eichhörnchen auch spitze Ohren). Diese Urbanisierung der Menschen war doch erstmal sehr mühsam. Jäger und Sammler zu sein war einfacher, gut man musste ab und an reisen und brauchte mehr Fläche als ein "Bauer" aber man musste sich nicht den Rücken mit harter Feldarbeit kaputt machen.

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Re: Meine große Hauptstadt ...
« Antwort #65 am: Gestern um 18:04 »
Ich sehe (Wald)Elfen da tatsächlich im Einklang mit der Natur lebend. Jäger und Sammler eben. Aus dem Wald kann man ganz passabel leben wenn man auch noch etwas bevorratung macht (wie die Eichhörnchen, deswegen haben Eichhörnchen auch spitze Ohren). Diese Urbanisierung der Menschen war doch erstmal sehr mühsam. Jäger und Sammler zu sein war einfacher, gut man musste ab und an reisen und brauchte mehr Fläche als ein "Bauer" aber man musste sich nicht den Rücken mit harter Feldarbeit kaputt machen.

Im Prinzip ja. Nur sehen die Elfen bei Tolkien und auch anderswo kulturell und anderweitig meist schlichtweg so gar nicht nach Jägern und Sammlern aus, sondern sind durchaus seßhaft und leben halt wie zumindest der Flachadel in den Tag hinein, während sie mehr oder weniger ihren Hobbies frönen. Nur die Bedienstetenschaft, die eigentlich im Hintergrund schuften müßte, um diesen Lebensstil für sie aufrechtzuerhalten, kriegt man dabei halt nie zu Gesicht. :)

(Ausnahmen gibt's natürlich -- Elfen in den Abenteuer-in-der-Elfenwelt-Comics etwa leben in so kleinen Stammesverbänden, daß ein Jäger-und-Sammler-Dasein für manche von absolut ihnen Sinn ergibt. Die leben aber auch nicht in einem "typischen" Fäntelaltersetting, sondern zumindest in den klassischen frühen Handlungsbögen noch in der allgemeinen Steinzeit ihrer Welt und mit den dort ebenfalls ansässigen Menschen öfter als nicht im Clinch.)

Offline Tudor the Traveller

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Re: Meine große Hauptstadt ...
« Antwort #66 am: Gestern um 18:36 »
Ich sehe (Wald)Elfen da tatsächlich im Einklang mit der Natur lebend. Jäger und Sammler eben. Aus dem Wald kann man ganz passabel leben wenn man auch noch etwas bevorratung macht (wie die Eichhörnchen, deswegen haben Eichhörnchen auch spitze Ohren). Diese Urbanisierung der Menschen war doch erstmal sehr mühsam. Jäger und Sammler zu sein war einfacher, gut man musste ab und an reisen und brauchte mehr Fläche als ein "Bauer" aber man musste sich nicht den Rücken mit harter Feldarbeit kaputt machen.

Waldgärten. Eigentlich relativ simpel.
NOT EVIL - JUST GENIUS

This town isn’t big enough for two supervillains!
Oh, you’re a villain all right, just not a super one!
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