Ich kann nur von mir sprechen. Ich bin 1989 mit DSA 2 ins Rollenspiel eingestiegen. D&D war "der Feind", mit Leuten, die das spielen, redet man nicht. Klingt schräg, war aber in meiner Bubble üblicher Sprech. Irgendwann überraschte mich einer meiner langjährigen DSA-SL damit, doch mal D&D 3.5 ausprobieren zu wollen. Ja, ich hab's dann ausprobiert und es war für mich grausig. Seitdem hab ich alles, was irgendwie damit zu tun hatte, mit der Kneifzange nicht angefasst, auch solche Klone wie Pathfinder nicht. Zwischen 2003 und 2006 hab ich für Myranor (damals noch bei FanPro) geschrieben und das war so völlig mein Heartbreaker. Die ganzen Sachen, die dann Uhrwerk auf den Markt geworfen hat, haben mich nicht so wirklich mehr interessiert. Als die Ankündigung kam, dass Myranor auferstehen würde, fand ich das mega. Dass es mit 5E kommen würde, hat mich geschockt. Ich hatte ja eine "Geschichte" mit D&D. Curiosity killed the Cat, ich habe dann doch mal in die Regeln geschaut, ein gestreamtes Let's Play bei Lurch&Lama mitgemacht und gemerkt, dass die Regeln doch gar nicht so übel sind. Bei Aventurien 5E war ich anfangs extrem skeptisch, spiele ich doch gerade die Zwergenkampagne mit meiner LieblingsOnlineGruppe in DSA5, und war dann hin und her gerissen. Auch hier haben die extrem tolle transparente Kommunikation von Aikar und Jasmin Neitzel mich dazu gebracht, mich mehr mit dem CF zu beschäftigen, dann hatte ich die Gelegenheit, wieder bei einem Lurch&Lama Stream "Melliador" zu spielen. Und was soll ich sagen? Mir gefällt es extrem gut.
Aktive Parade? Hab ich nicht vermisst.
3 Würfel würfeln und herumrechnen? Hab ich nicht vermisst.
Ich hatte das Gefühl, auf Stufe 1 shcon was rocken zu können und Ackerbau, Töpfern oder Schneidern spielte sowas von keine Rolle.
Mir gefällt beides auf seine jeweilige besondere Art. Beide Systeme haben Vor und Nachteile und unterstützen verschiedene Spielansätze. Ich glaube, wenn ich bei DSA5 nicht die Unterstützung durch Foundry hätte, was mir viel Rechnerei abnimmt, wenn ich beide Systeme ohne technische Unterstützung am Tisch spielen müsste, wäre Melliador die erste Wahl für mich.