Autor Thema: [RMS-S] A1 -Zeit des Zorns- Das Abendmahl  (Gelesen 1805 mal)

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Re: [RMS-S] A1 -Zeit des Zorns- Das Abendmahl
« Antwort #25 am: 15.08.2026 | 10:51 »
„Wohl gesprochen!“ lenkt Tomus ein, der sich lange aus den Gesprächen herausgehalten und nur zugehört hatte. „Es ist aber auch leichter gesagt als getan, für Recht und Ordnung zu sorgen übersteigt meist unsere Möglichkeiten dieser Tage. Es betrübt mich zu hören, dass ihr das Werk einer der Banden die ihr Unwesen treiben gefunden habt. Möge Sturmi der armen Seelen gnädig sein und ihnen eine sichere Passage durch die Nebel nach Helgard gewährt haben, so dass sie nicht in den Nebeln gefangen sind!“

Er erhebt seinen Humpen und alle am Tisch tun es ihm gleich.

„Auf die Toten des Kupferweges!“

„Die Toten des Kupferweges!“ wiederholen die Gäste mit einer Stimme.

Dager, einer der Brüder Tomus die ihm ähnlichsehen, meldet sich zu Wort. „Hier oben hat alles den Geschmack an Menschenfleisch gefunden, wir müssten von den Arks bis zu den Trollen und Eisriesen alles ausrotten, falls ihr darauf anspielt Meister Skwilde!“

Zustimmendes Gemurmel.

„Aber ich denke, wenn wir in den nächsten Tagen ein paar Jäger ausschicken um das Biest zu erschlagen werden sie sicherlich mit einem Bären wieder kommen!“
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Offline Hinxe

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Re: [RMS-S] A1 -Zeit des Zorns- Das Abendmahl
« Antwort #26 am: 25.08.2026 | 18:09 »
Gylfi
Auf dem Abendmahl in der Halle der Hagtorns


Gylfi blickte Dager, während dieser sprach und einen Jagdausflug ankündigte. Dann wandte er sich wieder Haldur zu: "Werdet Ihr teil dieser Unternehmung sein? Wir würden sie gerne begleiten und so könntet Ihr uns die Stelle des Überfalls noch einmal zeigen. Ich möchte an Ort und Stelle für Miri und die anderen Opfer beten."

Neugierig blickte der Alte dann den Henker an. Beisst Du an, gefühlsloser Fisch, der Du bist?
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Re: [RMS-S] A1 -Zeit des Zorns- Das Abendmahl
« Antwort #27 am: 26.08.2026 | 15:59 »
Haldurs Blick drückt Zweifel aus.

„Meister Skwilde ihr seht nicht aus, als würdet ihr eine Jagd auf einen Bären wohlbehalten überstehen. Das wird eine Hatz, in der Geschwindigkeit und Scharfsinn von Nöten sind. Letzteres mögt ihr haben, im Umgang mit einem Publikum oder den hohen Jarls aber im Wald wäret ihr eine Last. Ich kann euch die Stelle zeigen wo das Unglück sich ereignet hat, aber zur Jagd werden wir euch nicht mitnehmen. Ich hoffe ihr versteht das!“
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Offline Hinxe

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Re: [RMS-S] A1 -Zeit des Zorns- Das Abendmahl
« Antwort #28 am: 29.08.2026 | 22:10 »
Gylfi
Auf dem Abendmahl in der Halle der Hagtorns


Ein wissendes Lächeln umspielte Gylfis Mund. "Ich bin mir wohl bewusst, dass dies eine Aufgabe für Krieger und Jäger ist, nicht für skwilden. Ich sprach von begleiten, nicht von teilnehmen. Aber ich danke Euch, dass Ihr Euch bereit erklärt, mir die fragliche Stelle zu zeigen."

Dann lehnte er sich zurück, blickte zu Aeryn herüber und sprach sie so laut an, dass auch die anderen Gäste ihn hören konnten. "Vielleicht hat Hírngar ja Interesse daran, die Waldmänner zu begleiten. Wie steht es mit Dir? Für mich ist es in der Tat kein geeigneter Zeitvertreib."
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Re: [RMS-S] A1 -Zeit des Zorns- Das Abendmahl
« Antwort #29 am: 12.09.2026 | 13:19 »
Das Essen geht irgendwann zuende. Die Tafel ist leergefegt und die Reste gehen an die Hunde und Sklaven. Das Bier ist reichlich geflossen und ihr geht mit dem Gefühl zurück zu eurem Haus, einen ersten Eindruck von dem Ort und seinen Bewohnern erhalten zu haben. Auch wenn ihr noch längst nicht alle kennengelernt habt. Die sagenumwobenen Heilerin zum Beispiel welche Huld versorgt und entgegen jeder Hoffnungen doch noch gerettet hat, trotz der offensichtlichen Schwere seiner Verletzungen. Die Frau an deren Geburtstag die Quelle entsprang die jetzt den glitzernden See bildet. Das Wasser welches immer rein und sauber ist, so sauber das man es nicht mal abkochen muss.

Auf dem Heimweg schlägt euch draußen die Nachtluft entgegen und es ist bitterlich kalt. Eine feuchte Kälte die tief in die Kleidung eintritt und vor der es kein entrinnen zu geben scheint, außer in den beheizten Hütten des Dorfes. Storhavn war selbst nachts beleuchtet, jedenfalls die Hauptwege und einige Plätze, hier jedoch am Rande der Wildnis versinkt alles in Dunkelheit sobald die Sonne hinter dem westlichen Horizont untergegangen ist. Ein grollen ist vom Gebirge her zu hören, als wenn Felsen an Felsen reibt, der Wind säuselt durch die Wipfel der Bäume und vom hohen Wasser her könnt ihr das sanfte Schlagen der Wellen an den steinigen Strand vernehmen.

In eurem neuen Heim angekommen seht ihr, dass Hirngar ganze Arbeit geleistet hat und die Hütte so wohnlich gemacht hat wie es eben geht. Der Kamin und das kleine Feuer darin tun ihr bestes um die Kälte zu vertreiben und nach der langen Reise, dem harschen Wetter, reichlich Bier und warmen Essen sinkt ihr in einen tiefen, traumlosen schlaf.

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