Autor Thema: Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...  (Gelesen 6248 mal)

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Re: Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...
« Antwort #125 am: 4.07.2026 | 20:55 »
Unter den zahlreichen Problemen die 8 hatte, war auch der "geniale" Plan der Generalin feindliche Schiffe mittels Hyperantrieb zu rammen. Zu schade dass die Rebellen auf dieses simple Manöver nicht schon in den Episoden IV, V und VI gekommen sind und das Imperium sich das auch nicht denken konnte und keine Abwehr entwickelt hat.   
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Online AndreJarosch

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Re: Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...
« Antwort #126 am: 4.07.2026 | 21:42 »
Unter den zahlreichen Problemen die 8 hatte, war auch der "geniale" Plan der Generalin feindliche Schiffe mittels Hyperantrieb zu rammen. Zu schade dass die Rebellen auf dieses simple Manöver nicht schon in den Episoden IV, V und VI gekommen sind und das Imperium sich das auch nicht denken konnte und keine Abwehr entwickelt hat.

Das wurde in Episode 9 aber relativiert, als angemerkt wurde, dass die Tatsache, dass dieses Manöver gelungen ist eine Chance von "eins zu einer Millionen" gewesen ist.

Online Ainor

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Re: Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...
« Antwort #127 am: 5.07.2026 | 00:23 »
Abgesehen davon, das Schiff wäre allein schon effektiver gewesen, wenn die einfach die Frontabdeckung des Bombenschachts abgesprengt und ne Vollbremsung eingelegt hätten. Dann bekommt das Ziel eine Streuladung Raumminen ins Gesicht. Solche Konzepte gibt es sogar innerhalb von Star Wars.

Also direkt auf das Ziel zu (und damit ins Abwehrfeuer) zu fliegen klingt im Weltraum nicht so ideal. Da finde ich vorbeifliegen und seitlich abstossen schon klüger.

Aber im wesentlichen geht es in der Szene ja darum dass die Rebellen für einen taktischen Sieg eine strategische Niederlage in Kauf nehmen, was eigentlich eine ganz interessante Überlegung ist (zunindest schaffen das viele andere Filme nicht). Da reicht es halt wenn das Konzept "Bomber" ganz rudimentär kommuniziert wird.

Die "Rule of Cool" war bei Star Wars schon immer die treibende Kraft. Herrje, "Walker" also wirklich als laufende Panzer, sind realistisch betrachtet auch eine ziemlich dumme Idee... aber die sehen halt echt cool aus. Ich mag das auch.

Kommt irgendwie stark auf die Rahmenbedingungen an. Aber irgendwie scheint es IRL momentan ein grosses interesse an Laufrobotern zu geben...


wenn sie die Originalreihe wirklich hätten fortsetzen wollen, dann hätten sie das schon viel früher machen müssen, als die damaligen Stars auch im realen Leben noch jung genug dazu waren!

Ich bezeifele dass sie tatsächlich die Originalreihe fortsetzen wollten. Zumindest wirkt Episode 7 so als hätte man Abrams erst hinterher gesagt dass es eigentlich gar kein Reboot ist.

Das wurde in Episode 9 aber relativiert, als angemerkt wurde, dass die Tatsache, dass dieses Manöver gelungen ist eine Chance von "eins zu einer Millionen" gewesen ist.

Das macht es nicht besser. Zum einen ist irgendwie sehr unklar warum dass so seien sollte. Zum anderen fragt man sich dann warum sie es überhaupt versuchen wenn es "praktisch unmöglich" ist.
Es wird zu viel darüber geredet wie gewürfelt werden soll, und zu wenig darüber wie oft.
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Re: Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...
« Antwort #128 am: 5.07.2026 | 00:31 »
Das macht es nicht besser. Zum einen ist irgendwie sehr unklar warum dass so seien sollte. Zum anderen fragt man sich dann warum sie es überhaupt versuchen wenn es "praktisch unmöglich" ist.

Weil Chancen von eins zu einer Million in neun von zehn Fällen zum Erfolg führen, natürlich! ~;D

Online Eismann

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Re: Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...
« Antwort #129 am: 5.07.2026 | 02:32 »
Dafür hatten sie bei 9 einen Kavallerieangriff auf einem Raumschiff. Man kommt also immer noch drunter.

Offline Megavolt

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Re: Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...
« Antwort #130 am: 5.07.2026 | 10:36 »
Dafür hatten sie bei 9 einen Kavallerieangriff auf einem Raumschiff. Man kommt also immer noch drunter.

Vielen Dank für die Erwähnung, das war für mich auch ein sehr memorabler Moment.

Noch im Kino habe ich bestimmt 10 Minuten lang darüber nachgedacht, ob ich irgendwie total lost bin oder vielleicht doch eher Star Wars. Oder ob die sich einfach gar keine Mühe mehr geben oder ob das vielleicht ein bewusstes filmisches Statement im Sinne von "Wir verachten euch" darstellt oder was auch immer da schief gelaufen ist. Und wann Star Wars eigentlich so dermaßen auf die schiefe Bahn geraten ist.

Also genau der State of Mind, in den man sich durch den Besuch einer multimillionen-Dollar-teuren Space Opera hineinversetzen lassen will.  ~;D

Offline Kaskantor

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Offline Galatea

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Re: Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...
« Antwort #132 am: 5.07.2026 | 10:54 »
In 8 sind ja auch alle größeren Schiffe gleich schnell. Warum auch immer. Die hatten allgemein ein ziemliches Problem mit Geschwindigkeiten, Zeit und Raum, was ihre Plotidee angeht.
Geschwindigkeiten waren bei Star Wars schon immer ein Problem. Die EU-Bücher waren da noch halbwegs konsistent, richtig schlimm gemacht haben es die Computerspiele.
Schaut man sich mal im Film die Sternzerstörer an merkt man sehr schnell, dass die Dinger in gerade Linie VERDAMMT SCHNELL sind.
Direkt in der ersten Szene überhaupt holt einer einen Blockade Runner (die corellianische Corvette am Anfang von New Hope) ein, und in Empire Strikes Back konnte nicht mal der Milleniumfalke die im Realraum abhängen, und der ist jetzt nicht gerade langsam (ich würde sogar so weit gehen und sagen, der einzige Grund warum Han, Leia & Co nicht direkt eingeäschert wurden war weil Vader sie als Köder haben wollte).


Das wurde in Episode 9 aber relativiert, als angemerkt wurde, dass die Tatsache, dass dieses Manöver gelungen ist eine Chance von "eins zu einer Millionen" gewesen ist.
Was es nur schlimmer macht. Ja, die Todestern-Angriffe waren im Prinzip auch Selbstmordaktionen, aber stand wenigstens Planung, Logistik, Koordination und Konsens dahinter. Hier plant ein Charakter ein Selbstmordmanöver, das eine 0.0001%ige Chance hat tatsächlich zu funktionieren, mit dem Einsatz, dass beim Fehlschlag alles was von der Republik noch übrig ist vernichtet wird und weigert sind andere Personen davon auch nur ansatzweise in Kenntnis zu setzen, was natürlich dazu führt, dass sie auf alle anderen wie eine lebensmüde Irre wirkt (was sie aller Wahrscheinlichkeit nach auch ist).

Ein Grund warum es so unwahrscheinlich war wurde natürlich auch nicht geliefert, dafür hätte man sich ja was ausdenken oder den Lore studieren müssen. Nee, das ist viel zu anstrengend, lass es uns einfach in einem Nebensatz für praktisch unmöglich erklären, die hirnlosen Zombies im Kinosaal werden das schon schlucken.


Unter den zahlreichen Problemen die 8 hatte, war auch der "geniale" Plan der Generalin feindliche Schiffe mittels Hyperantrieb zu rammen. Zu schade dass die Rebellen auf dieses simple Manöver nicht schon in den Episoden IV, V und VI gekommen sind und das Imperium sich das auch nicht denken konnte und keine Abwehr entwickelt hat.
Das lag in erster Linie daran, dass die Schreiber des Films halt überhaupt keine Ahnung hatten wie Hyperraum in Star Wars funktioniert.
Settingsintern ist das etwa so als würde man versuchen in unserer realen Welt jemanden mit dem Schatten einer Keule zu erschlagen.
« Letzte Änderung: 5.07.2026 | 11:01 von Galatea »
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Re: Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...
« Antwort #133 am: 5.07.2026 | 11:02 »
https://m.youtube.com/watch?v=6nUStmkGRec

Interessant…

Ich weiß ja nicht, wer außer dem Marketingteam ernsthaft denkt, daß die Galaxis die Jedi unbedingt "braucht" -- was haben denn sowohl die als auch die Sith jemals groß geleistet, außer mit ihren diversen Superkräften halt Unfug anzustellen und im schönsten Glückskeksstil herumzupseudophilosophieren? ;) Aber ich glaube, das ist dann fast schon mehr ein Thema für einen anderen Faden.

Offline manbehind

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Re: Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...
« Antwort #134 am: 5.07.2026 | 11:15 »
Ich weiß ja nicht, wer außer dem Marketingteam ernsthaft denkt, daß die Galaxis die Jedi unbedingt "braucht" -- was haben denn sowohl die als auch die Sith jemals groß geleistet, außer mit ihren diversen Superkräften halt Unfug anzustellen und im schönsten Glückskeksstil herumzupseudophilosophieren? ;) Aber ich glaube, das ist dann fast schon mehr ein Thema für einen anderen Faden.
Tja...Darth Sidious aka Der Imperator hat es immerhin geschafft, sich jahrelang unerkannt als republikanischer Senator auszugeben, sich dann in die Position des Kanzlers zu manövrieren, die Jedi zu zerschlagen und schließlich die Macht über die gesamte Galaxis zu ergreifen. Das ist schon eine Leistung, finde ich.

Einen Eindruck von der Dimension des Geschehens vermitteln die letzten Folgen von Staffel 7 von "The Clone Wars", als Ahsoka in einem riesigen Raumschiff um ihr Überleben kämpft - beeindruckend, aber gemessen daran, was andernorts gerade in der Galaxis passiert, iohne jede Bedeutung.

Das Ganze hakt ein bisschen in der OT, weil der böse Imperator hier einfach nur böse und seinen Machterhalt bedacht ist. Neu an dem ganzen Gedöns, was Filoni spätestens seit "Rebels" auf die Beine stellt, ist ja, dass der Imperator eine Motivation außerhalb des Ganzen bekommt, wenn er nun nach Formen sucht, um Unsterblichkeit zu erlangen, via Clonen ("The Bad Batch") oder auf anderem Wege (die "Mortis-Götter" aus "The Clone Wars" und "Rebels", die vermutlich in Ahsoka Staffel 2 eine Rolle spielen werden).

Von daher gibt es immer noch Zeugs, das mich interessiert :)

edit:
"The Force" ist ja, nun ja, eine Allegorie des realweltlichen Konzeptes von "Macht", und Lucas diskutiert das Schicksal derjenigen, die Macht haben. Um sie von allen anderen unterscheidbar zu machen, gibt er ihnen Kapuzencapes (seit je her ein Zeichen von Macht. Xander: "Maybe I should get a cape. Cape is good.") und bunte Leuchtschwerter. In der Sequel-Trilogie, wie Lucas sie ursprünglich geplant hatte, wäre es hier (Stichwort: "Whills") weiter nach innen gegangen. Die wesentlichen Aspekte wurden dann unter Disney allerdings nicht aufgegriffen und verarbeitet.
« Letzte Änderung: 5.07.2026 | 11:23 von manbehind »

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Re: Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...
« Antwort #135 am: 5.07.2026 | 11:46 »
Tja...Darth Sidious aka Der Imperator hat es immerhin geschafft, sich jahrelang unerkannt als republikanischer Senator auszugeben, sich dann in die Position des Kanzlers zu manövrieren, die Jedi zu zerschlagen und schließlich die Macht über die gesamte Galaxis zu ergreifen. Das ist schon eine Leistung, finde ich.

Fällt halt unter "Unfug anstellen", denn die Galaxis selber hatte ja nicht unbedingt viel davon. ~;D

(Und für wen der Kontext noch unklar ist: im angesprochenen Video fällt der Satz "Wir brauchen Jedi, die an unserer Seite kämpfen." Was so'n paar Lichtschwertschwinger eigentlich nützen sollen, bleibt dabei allerdings offen...und das hat mich dann wiederum auf "Ach ja, was haben die der Galaxis eigentlich jemals wirklich genützt?" gebracht. :))

Offline Eisenmeile

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Re: Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...
« Antwort #136 am: 5.07.2026 | 15:02 »
Sabine kriegt auch die volle Ladung ab. Nun muss sie bitte schön nicht unbedingt sterben, Darth Maul hat ja auch schwer verletzt überlebt (aber er war auch ein Sith), doch ihre Genesung ist zu schnell, es gibt auch keine ernsten Konsequenzen.

Sabine ist auch Mandalorianerin, die machen auch recht krasses Zeug (auch in der Serie The Mandalorian - wie oft ich da dachte "Wie kann der das überlebt haben?"). Und es besteht ein Unterschied zwischen "schwere Verletzung in der Bauchgegend" (da haben sich Leute in der Realität von erholt, auch wenn ihre kompletten Gedärme zerfetzt waren) und "komplett in zwei Hälften geteilt" (da erholt man sich eher nicht von - aber die Rückkehr von Darth Maul war auch genauso dumm, wie die Rückkehr von Palpatine in Episode 9, und hatte genausowenig Relevanz).

Dafür hatten sie bei 9 einen Kavallerieangriff auf einem Raumschiff. Man kommt also immer noch drunter.

Ja, das war herrlich dumm.
Aber auch nicht dümmer, als gepanzerte Kampfläufer die durch ein paar Stahlseile gestoppt werden (wenn sie genug Power haben um diese Masse zu bewegen, dann zerreissen sie die Seile wie Zuckerwatte) oder die explodieren, wenn ein paar Teddybären einen Baumstamm drauf werfen (wenn die so wenig aushalten, warum haben die Rebellen sie nicht einfach mit ihren Speedern gerammt).
Star Wars ist halt (auch) für Kinder, und entsprechend gibt es ein paar Sachen die total cool aussehen, über die man aber nicht zu sehr nachdenken sollte.  ;)

Offline Galatea

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Re: Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...
« Antwort #137 am: 5.07.2026 | 16:31 »
Panzer gegen Baum.





Wie genau besagte Teddybären einen tonnenschweren Baumstamm auf 15 Meter Höhe bekommen haben ist jetzt wieder eine andere Geschichte...
« Letzte Änderung: 5.07.2026 | 16:33 von Galatea »
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Offline Raven Nash

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Re: Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...
« Antwort #138 am: 5.07.2026 | 16:40 »
Na ja, ein Panzer soll ja vor allem gegen Beschuss schützen - nicht gegen einen Aufprall. Noch dazu kommen besagte Baumstämme ja von beiden Seiten und treffen die größte Fläche an Metall mit ordentlich Schwung. Dass sich das verbiegt - nicht weiter unglaubwürdig.
Immerhin schützen die Rüstungen der Sturmtruppen ja offenbar auch vor praktisch nichts. Weder Blaster noch Pfeile.
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Offline Talasha

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Re: Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...
« Antwort #139 am: 5.07.2026 | 21:34 »
Aber auch nicht dümmer, als gepanzerte Kampfläufer die durch ein paar Stahlseile gestoppt werden (wenn sie genug Power haben um diese Masse zu bewegen, dann zerreissen sie die Seile wie
Du hast gerade die Schwäche der Tarkindoktrin erkannt, zuviel Wert auf Show und nicht so viel Substanz dahinter.   Wobei die wohl eher ein Versuch ist zu erklären warum man diese gewaltigen unpraktischen Kampfläufer hatte.

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Re: Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...
« Antwort #140 am: 5.07.2026 | 23:18 »
Erst wenn man die Märchenprämisse weglässt, geht bei Episode IV, V und VI die Glaubwürdigkeit flöten. Ich betrachte das von dieser Perspektive:

Dann gilt wie hier schon im Thread gesagt:
- Luke, der als untrainierter Held mit Vorkenntnissen den Todesstern zerstört.
- Ein Imperium das zwar alle Macht hat, aber so komplett unfähig ist, dass es diese nie erlangen, geschweige denn halten, könnte. Und zwar von den ranghöchsten Admirälen bis hin zum einfachen Soldaten.
- TIE-Fighter die zum wecksnacken sind, obwohl deren Piloten best of the best sein sollen.
- Unfähige Sturmtruppen, die Elite-Shocktruppen des Imperiums, deren Rüstung aus Zeitungspapier besteht und die im Rythmus von 2W6 die Runde von einem Weltraumbauer, einem Weltraumtrucker und deren Kumpels umgelegt werden. Und wenn die Teddybären wütend werden, reißen sie diesen Elite-Soldaten den Arsch auf. Egal wie groß die Übermacht ist und welches Kriegsgerät die auffahren.
- Eine hochgesicherte imperiale Kampfstation, die ohne große Mühe von eben dem Weltraumtrucker and Friends infiltriert und sabotiert werden kann.
- usw.

Das lässt doch nur einen Schluss zu: Star Wars ist Rebellenpropaganda. Eine große Erzählung mit einem Niemand im Zentrum, der mithilft ein Sternenreich zu stürzen.



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Offline KWÜTEG GRÄÜWÖLF

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Re: Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...
« Antwort #141 am: 7.07.2026 | 13:06 »
Man kann ja mal versuchen, das Ganze rollenspieltechnisch so aufzuziehen: ALLE Filme sind keine Eins-zu-Eins-Dokumentationen, sondern was der Galactic History Channel 300 Jahre nach den echten Geschehnissen publikumsgerecht aufbereitet als Histotainment ausstrahlt. Also ungefähr so das, was auf Netflix unter dem Namen "Barbaren" die Geschichte um Varus und Arminius wiedergeben soll.
Die Eckdaten stimmen, aber alles war sehr viel komplexer, als GHC das seinem Publikum zumuten wollte, dafür aber mehr Explosionen, Romanzen, Cliffhanger und Funny Aliens eingebaut hat!  ^-^

Übrigens halte ich es in meinem Kopfkanon inzwischen mit den Sequels und den Prequels teilweise tatsächlich so - Jar Jar Binks war in Realität ein viel gestzterer und ernsthafterer Charakter, als was einem die Drehbuchschreiber dann als Comic Relief andrehen wollten, und Anakin ging eher in Richtung Christian Bale in Batman begins.  ;D
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Re: Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...
« Antwort #142 am: 7.07.2026 | 13:21 »
Man kann ja mal versuchen, das Ganze rollenspieltechnisch so aufzuziehen: ALLE Filme sind keine Eins-zu-Eins-Dokumentationen, sondern was der Galactic History Channel 300 Jahre nach den echten Geschehnissen publikumsgerecht aufbereitet als Histotainment ausstrahlt. Also ungefähr so das, was auf Netflix unter dem Namen "Barbaren" die Geschichte um Varus und Arminius wiedergeben soll.
Die Eckdaten stimmen, aber alles war sehr viel komplexer, als GHC das seinem Publikum zumuten wollte, dafür aber mehr Explosionen, Romanzen, Cliffhanger und Funny Aliens eingebaut hat!  ^-^

Übrigens halte ich es in meinem Kopfkanon inzwischen mit den Sequels und den Prequels teilweise tatsächlich so - Jar Jar Binks war in Realität ein viel gestzterer und ernsthafterer Charakter, als was einem die Drehbuchschreiber dann als Comic Relief andrehen wollten, und Anakin ging eher in Richtung Christian Bale in Batman begins.  ;D

Ich glaub' zwar nicht, daß Disney da jemals mitzieht, aber so rein als Idee...sicher, kann man machen. :D

(Die Macher von BattleTech beispielsweise sind ja letztendlich ganz ähnlich vorgegangen, um die Frage nach dem Kanonstatus des Cartoons "offiziell" zu beantworten, und haben ihn letztendlich zu einer eigenen Unterhaltungsserie innerhalb ihres Universums erklärt -- auch lose auf realen Ereignissen während der Claninvasion basierend, aber mit viel künstlerischer Freiheit.)

Offline KWÜTEG GRÄÜWÖLF

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Re: Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...
« Antwort #143 am: 7.07.2026 | 13:25 »
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Offline Eisenmeile

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Re: Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...
« Antwort #144 am: 7.07.2026 | 22:24 »
Na ja, ein Panzer soll ja vor allem gegen Beschuss schützen - nicht gegen einen Aufprall. Noch dazu kommen besagte Baumstämme ja von beiden Seiten und treffen die größte Fläche an Metall mit ordentlich Schwung. Dass sich das verbiegt - nicht weiter unglaubwürdig.

Zwischen "verbiegen" und "komplett implodieren" gibt es immer noch ein paar Stufen (und bei einem halbwegs modernen Panzer verbiegt sich auch bei einem bewurzelten Baum nicht so viel).
Und ein Snowspeeder trifft die gleiche Fläche (und hat wesentlich mehr Masse und Schwung, als selbst der dickste Baumstamm). Warum haben die Rebellen die Läufer nicht einfach gerammt, wenn sie gegen kinetischen Schaden so empfindlich sind.

Meinetwegen kann man sagen "Die Panzerung ist nur für Show, die soll hauptsächlich Energiewaffen abwehren", aber das sollte dann bitte auch konsistent sein.

Zitat
Immerhin schützen die Rüstungen der Sturmtruppen ja offenbar auch vor praktisch nichts. Weder Blaster noch Pfeile.

Ist das so? Zumindest sieht man bei den Sturmtruppen keine Einschusslöcher in den Rüstungen, also scheint da doch etwas abgewehrt zu werden (bei den Rebellen sieht man dagegen Einschusslöcher, also kann man sich es auch nicht damit rechtfertigen "Man wollte halt nichts so drastisches zeigen").
Die Sturmtruppler fallen zwar um, aber wir wissen nicht, ob sie davon dauerhaft verletzt/getötet sind, oder nur kurzfristig ausgeknockt. Letzteres wäre durchaus akzeptabel für das Imperium: bei größeren Truppenstärken ist es unerheblich, ob die Rüstung nicht komplett schützt - der Gegner kommt ohnehin nicht dazu, die bewusstlosen Sturmtruppen gefangen zu nehmen oder entgültig auszuschalten, weil bereits zahlreiche Verstärkung über die Körper ihrer bewusstlosen Kameraden steigt. Und wenn es unverhältnismäßig viele Ressourcen verbrauchen würde, die Truppen mit besserer Panzerung auszustatten... tja, dann reicht für die Standard-Grunts eine Rüstung, die "nur" vor dem Tod oder schweren Verletzungen schützt.

@Authentizität der Ereignisse: Ich betrachte die Filme schon als das, was im (von der Macht durchdrungenem) Star Wars Universum passiert. Was da passiert mag nicht immer physikalisch plausibel sein, aber es hat eine innere Logik. Eher betrachte ich die WEG-Quellenbücher (die ja später kamen) als Propaganda des militärisch-industriellen Komplexes, welche versucht ein Bild des Universums zu zeichnen, in dem der Handel nicht nur von Schmuggel, Korruption und Spucke zusammengehalten wird, und Machtkräfte komplett unabhängig vom Glauben der Machtanwender sind (was beides so überhaupt nicht den Filmen entspricht).  ;)

Offline Ludovico

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Re: Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...
« Antwort #145 am: 8.07.2026 | 07:41 »
Der entscheidende Punkt ist: Immer dann, wenn sie es so gemacht haben wie die Bomber in Star Wars 8, hat es wenig bis gar nichts gebracht.

Tirpitz *hust*

Was das Thema angeht:
Star Wars OT sind unterhaltsame Fantasy-Filme mit großartigen Schauspielern (wie Alec Guiness, Carry Fisher und Harrison Ford). Die Filme haben Maßstäbe gesetzt in Sachen Weltraumkämpfe und Fantasy/SF auch durch das Design.

Was nun die neuen Disney-Filme angeht, so habe ich abgesehen von den Spinoffs (die ich gut finde) nur Episode 7 und 8 gesehen und fand sie schrecklich.
Episode 7 fand ich Rey als Mary Sue unerträglich (aber auch in 8). Sie findet den Millenium Falcon und ohne Vorerfahrung und Co-Piloten liefert sie sich sofort eine Verfolgungsjagd durch enge Sternenzerstörer-Wracks. Am Ende des Films besiegt sie ohne formales Training in einem fairen Kampf Kylo Renn, der wiederum ein fast fertig ausgebildeter Sith ist.
In Episode 8 wiederum bringt sie eher Luke etwas bei als umgekehrt. Luke, der letzte Jedi quasi, zeigt nur einmal kurz ein bisschen Können mit einem Trugbild. Währenddessen hebt Rey mal locker ziemlich viele Felsen hoch.
Wenn man das mit Luke in der OT vergleicht, so wirkt der wie ein Volldepp dagegen.

In Episode 8 hat mich noch wesentlich mehr gestört, dass der gesamte Plot dämlicher war als alles, was in der OT an Fehlern gemacht wurde:
-Die Bemühungen der Helden waren vollkommen sinn- und witzlos, da die großartige Admiralin, deren Führungsstärke mit der eines Küchenschwamms gleichgesetzt werden kann (aber im Film als ganz toll dargestellt wurde), den bestesten Plan der Welt hat, indem sie die Flotte zu dem gut sichtbaren Planeten "heimlich" schickt.
Und den Rest der Charaktere fand ich auch meh.


« Letzte Änderung: 8.07.2026 | 07:51 von Ludovico »

Offline Raven Nash

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Re: Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...
« Antwort #146 am: 8.07.2026 | 07:55 »
Ist das so?
Ja, das ist so - immerhin macht sich ja Cody in Rebels genau darüber lustig. Offenbar waren die Klonrüstungen deutlich besser.
Einschusslöcher gibt's bei Blastern auch keine, nur verbrannte Stellen - und davon sehen wir so einige (das ist aber der FSK 12 geschuldet - wie auch das Lichtschwert, weil es da kein Blut gibt).
Und dass die Ewoks mit ihren Winzig-Bögen Pfeile durchschiessen können, ist auch sichtbar. Gegen Steine schützen sie offenbar auch nicht.
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