Autor Thema: Darf ich alles Spielen unabhängig davon ob ich es verkörpern kann?  (Gelesen 1289 mal)

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Offline gilborn

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Der Charisma Faden warf für mich eine Interessante Fragestellung auf:

Habe ich im Rollenspiel Anspruch darauf, alles spielen zu dürfen, was das Regelwerk hergibt?
Oder bin ich darauf limitiert was ich Darstellen kann?
Das HEMA Argument -"Klar, ich darf ja auch einen Krieger spielen obwohl ich kein HEMA Experte bin"- greift für mich etwas ins Leere - Das Rollenspiel-Hobby besteht aus miteinander Kommunizieren, eine Rolle verkörpern und Würfeln - man müsste es folglich ummünzen auf: Darf ich einen Ritter spielen, selbst wenn ich ihn nicht darstellen kann?

Reflexartig ist man geneigt, die Frage mit "Ja", gefolgt von "natürlich" zu beantworten.
Aber es tun sich bei näherem Hinsehen auch ein paar Risse auf.

Wenn man im Bereich des Hobbysports schaut, ist man da oft klar und sehr selbstverständlich von den eigenen Fähigkeiten limitiert:
Ich darf beim Fussball nicht von Anfang an auflaufen, wenn ich nicht zu den besten Elf gehöre. Und wenn es nur für die zweite Mannschaft reicht, dann obligt es einem selbst, damit klarzukommen.

Nun kann man Sagen: "So einen Sport- / Wettbewerbsgedanken will ich in meinem Rollenspielhobby nicht haben!"
Da kann man wenig dagegen einwenden, aber es gibt auch andere Runden, bei denen ein anderer, regelseitiger Leistungsgedanke sehr präsent ist: Da gibt es im "Combat as Sport" knackige Encounter und von Spielerseite wird durchaus erwartet, dass man mit einem einigermaßen optimierten "Build" daher kommt.
Liefert jemand nicht, so lese ich hier oft heraus, bekommt derjenige das durchaus zu spüren und es kann darin münden, dass der Spieler als nicht Gruppenkompatibel aussortiert wird.

Das leuchtet mir persönlich ein, denn es soll ja zusammen passen. Dennoch habe ich, lege ich das gleiche Kritierium von guter Charakteroptimierer zu guter Charakterdarsteller um, spontan eine Abneigung - was ersteinmal interessant ist.
Irrationalerweise dazu nerven mich Spieler, die als Spielercharakter meinen das darstellen zu müssen, was ihnen partout überhaupt nicht liegt, im Spiel durchaus (Eventuell aber auch weil ich da oft glaube eine Art von Kompensation auszumachen).

Wie seht ihr das?

Offline heja

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Für mich heißt die Antwort NICHT "Ja, natürlich".

Und gut, dass du die Frage erweiterst, denn:
  • Darf ein Spieler einen Magier spielen, wenn er die seine Sprüche ungenügend beherrscht und daher Gelegenheiten verpasst, Gefährten verletzt und andere Fehler macht?
  • Darf ein Spieler einen gewieften Taktiker spielen, wenn er zwar die Regeln für seinen Charakter kennt, aber ihm die Fantasie oder das Wissen fehlt, sie bestmöglich einzusetzen?

In vielen Runden würden zumindest beim Magier SL und Spieler eingreifen. Einige sogar den "Taktiker" auf Möglichkeiten hinweisen.

Wer auf viel Charakterspiel (wörtliche Rede, Immersion, schauspielern/Method-Acting) Wert legt, wird mit Würfellösungen Probleme haben. Wer ohnehin viel auswürfelt und mit Mechaniken hantiert wohl eher nicht. Sollte man vielleicht in der Gruppe aushandeln, je nach Bedarf und Bedürfnissen.

Ich persönlich liebe es, einen Charakter bestmöglich darzustellen und würde daher ohnehin keine Figur spielen wollen, die völlig außerhalb meiner Möglichkeiten liegt.
Ja, mach nur einen Plan! Sei nur ein großes Licht!
Und mach dann noch ’nen zweiten Plan, gehn tun sie beide nicht.
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Offline Raven Nash

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Irrationalerweise dazu nerven mich Spieler, die als Spielercharakter meinen das darstellen zu müssen, was ihnen partout überhaupt nicht liegt, im Spiel durchaus
Ich denke nicht, dass das irrational ist. Denn meistens nerven diese Spieler ja vor allem deshalb, weil sie entweder alles ewig aufhalten oder alle aus der Immersion reißen.
Ich hab hier auch eine Spielerin, die meint, Face-Charaktere spielen zu können - dabei aber aufgrund mangelnder Sozialkompetenz ständig die ganze Gruppe entweder gegen sich aufbringt, oder in die Scheiße reitet.
Inzwischen hat man ihr zu verstehen gegeben, dass sie solche Chars besser nicht mehr spielen soll...
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Offline nobody@home

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Ich weiß nicht, ob ich da direkt von "Anspruch" reden würde. Letzten Endes muß ich mich auch als Spieler immer mit den anderen Leuten am Tisch irgendwie zusammenraufen oder eben darauf verzichten, mit genau ihnen zu spielen; ob ich also beispielsweise einen intelligenten Virus einfach "nur" deshalb spielen darf, weil die Regeln das prinzipiell erlauben, ist aus meiner Sicht erst mal Verhandlungssache und ziemlich sicher nicht etwas, was sich beispielsweise vor Gericht einklagen ließe. ;)

Persönlich bin ich aber gegenüber Wünschen eigentlich recht offen und erwarte dasselbe zumindest im Reflex erst mal auch von anderen. Ob jemand einen bestimmten Charakter, den er sich normalerweise ja erst selbst ausgedacht hat, auch kompetent verkörpern "kann"...puh, das will ich von außen eigentlich gar nicht wirklich beurteilen müssen, vor allem nicht beim ersten Eindruck. Dafür halte ich mich selbst nicht besonders qualifiziert, und da lasse ich mir entsprechend schon gerne einfach von Spielwerten und Regeln unter die Arme greifen.

Offline manbehind

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Der Titel des Threads enthält imo eine Fehlannahme, nämlich dass ich einen Charakter verkörpern können muss. Das halte ich für falsch; ich muss ihn nur darstellen können. Dazu muss  ich nicht der Charakter sein, sondern kann ihn und seine Handlungen gleichsam von außen und mit Abstand beobachten und ihn das tun lasse, was glaubwürdig ist.

Imo geht es in dem von dir genannten Thread im Kern darum, dass die Fähigkeiten von Spieler und Charakter abweichen können:

Der Spieler kann charismatisch und eloquent sein, der Charakter aber nicht. Oder umgekehrt. Der Spieler kann ein genialer Planer sein, der Charakter, den er spielt, allerdings so stumpf wie ein Stein. Oder umgekehrt. Es geht hierbei also letztlich immer um geistige Fähigkeiten und nie um körperliche Fähigkeiten (natürlich auch nicht um magische oder andere, die der Spieler selbst nicht haben kann).

Dabei gilt: der Spieler kann einen Helden eben nur begrenzt gut darstellen, während er ihn umgekehrt unbegrenzt schlecht darstellen kann.

D. h. ein Spieler, der üblicherweise nur Sätze mit max. 3 Wörtern spricht und grundsätzlich auch nur jeden zweiten Spielabend, wird Schwierigkeiten damit haben, einen sozial herausragend angepassten, eloquenten Zeitgenossen darzustellen, ebenso wie jemand, der taktisch einfach nicht planen kann, Schwierigkeiten damit haben wird, eine brauchbare taktische Planung abzuliefern.

Umgekehrt kann ein eloquenter Spieler allerdings einen sozial unbegabten Charakter gut darstellen (ob er das will und ob er das immer macht, ist eine ganz andere Frage).

Die eigentliche Frage lautet für mich: haben die Spieler in diesen Fällen das Recht, sich ausschließlich auf einen Regel- und Würfelmechanismus zu stützen oder kann und darf die Runde erwarten, dass die Spieler zumindest versuchen, eine spielerische Lösung zu finden, bevor gewürfelt wird?
« Letzte Änderung: Gestern um 14:15 von manbehind »

Offline Quillbound

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gilborns Annahme war korrekt. Reflexartig habe ich mit "Ja, natürlich." geantwortet. Und dann, nachdem ich länger drüber nachgedacht habe, antworte ich mit "Ja, natürlich."

Es ist doch genau der Grundgedanke von Rollenspiel, dass ich etwas sein kann, was ich im echten Leben nicht bin. Das heißt, ich kann im echten Leben die Sozialkompetenz eines Fußpilzes haben und trotzdem Templeton Peck spielen.

Das bedeutet natürlich nicht, dass ich mich wie ein Arsch verhalten darf. Bzw. - darf ich schon, wenn ich das möchte. Aber dann muss ich mich nicht wundern, wenn meine Spielgruppe mir die Tür aufhält.

Soll heißen: Ja, ich habe Anspruch darauf alles zu spielen, was das Regelwerk (und die Absprache der Gruppe untereinander) erlaubt. Wenn ich etwas nicht "darstellen" kann - dann muss eben das Regelwerk hinzugezogen werden. Anstatt, dass ich charismatische Reden schwinge und meine Gegenüber kommunikativ einschnüre, müssen halt Würfe auf Charisma, Rede, Überzeugen, Betören oder sonst etwas her.

Offline First Orko

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Du darfst Alles spielen, was im Rahmen des Erwartungsrahmens von Gruppe und SL liegt. Ob du es spielen kannst hängt ab von den Ansprüchen, die du und andere an deine Spielweise anlegen. In einer High-Drama-Sozialspielrunde kann es tatsächlich sein, dass man in verschiedenen Bereichen der Darstellung so schlecht performt, dass es sich auf die ROLLEnspiel"Leistung" der Gruppe auswirkt und Andere stört. Das kann sowas Banales sein wie: Alle sprechen in 1 Person Singular, nur ein Spiely weigert sich standhaft - das kann alle rausreißen und bildet eine Hürde, über die man springen muss, um effektiv mitzuspielen. Genauso wie die eine Person, die ständig realweltliche Anspielungen einbringen muss, Parodie bekannter Schauspieler als Charakterkonzept nimmt usw.

Du schreibst es ja selbst: In regelintensiven Runden ist es Usus, dass sich alle mindestens mit den Regeln ihres Charakters beschäftigen. Wer da mehrfach versagt, der wird irgendwann nachfragen bekommen ggf. in form von "Können wir dir irgendwie helfen dabei?" oder so.

Genauso muss es aber erlaubt sein, die für eigenen Bedürfnisse an Spielspass nicht ausreichende Darstellungsperformance anzusprechen, so höflich wie möglich, so bestimmt wie nötig.
It's repetitive.
And redundant.

Dir ist schon klar, dass es in diesem Forum darum geht mit anderen Leuten, die nix besseres mit ihrem Leben zu tun haben, um einen Tisch zu sitzen und sich vorzustellen, dass wir Elfen wären.

Offline Galatea

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Zur "Darstellung" gehört weit mehr als den Charakter in Dialogszenen auszuspielen.
Wann habt ihr das letzte einen D&D-Elfen gesehen, der diese ganze "weltliche Erinnerungen machen als Kompensation für das langsame Vergessen der Erinnerungen ans Paradies"-Kiste richtig ausgespielt hat, der absolut zentraler Bestandteil der Existenz dieser ganzen Spezies ist? Also ich persönlich noch nie.

Zum Thema Ritter - das ganze auch uh... schwierig. Also wenn man sich Ritter über den Verlauf des Mittelalters anschaut, dann sind die definitiv nicht alle von der Sorte "Ritter Kunibert von Graufels, eure Anwesenheit ehrt uns, werte Dame". Da gab es auch sehr bodenständige Exemplare.
Wichtig ist eher, dass man eine gewisse Liste an No-Gos im Kopf behält, die so überhaupt nicht gehen (da gab es mal eine ZDF-Doku, mit einer Szene, in der ein Ritter eine ihm ursprünglich versprochene adelige Frau entführt, indem er sie an den Haaren packt - das ist vom No-Go-Level ungefähr so, wie wenn er eine Kirche anzünden würde, das geht ÜBERHAUPT NICHT). Ansonsten darf gerade ein Landadel-Ritter durchaus etwas ungehobelt sein.


Klar ist ein ensprechendes Verhalten in sozialen/Dialogszenen durchaus wichtig, aber man kann sich auch nach und nach in eine Rolle einfinden - aller Anfang ist schwer. Wenn der Charakter jetzt nicht gerade zur Leibwache des Königs gehört, würde ich da durchaus etwas Kulanz geben.


Wichtig ist hier finde ich zudem ein gewisser Wille. Man spielt zusammen als Gruppe, um Spaß zu haben. Wenn sich ein Spieler da überhaupt keine Mühe gibt und sich konsequent dämlich anstellt/das Abenteuer torpediert/die Gruppe aus der Immersion reißt und nichts lernt, dann ist das ein Problem jenseits von Regelwerk und Schauspiel.
Rollenspiel ist ein Gemeinschaftsprojekt, da müssen zu einem gewissen Grad alle aufeinander Rücksicht nehmen.



Was Taktik angeht - wenn ein Spieler Taktik/entsprechendes Wissen hat und gut würfelt, schieb ich ihm durchaus mal den einen oder anderen Tipp zu ("euer Raktenwerfer hat nicht genug Durchschlagskraft, um die Front dieses Panzers zu knacken, das ist nämlich die 405e Belagerungsvariante") oder enthülle sogar Informationen, die die Spieler so garnicht wissen können ("das sind Borgasts Füssiliere, die sind bekannt dafür Hinterhalte zu legen, wahrscheinlich sitzen irgendwo an eurer linken Flanke ein paar gut versteckte Schützen, die nur darauf warten euch ins Kreuzfeuer zu nehmen, wenn ihr direkt vorrückt").

Das finde ich in dem Fall schon sinnvoll, man kann von den Spielern ja keine komplette System/Lore Mastery erwarten und gerade das Wissen über spezifische Gegner ist imo ein sinnvoller Einsatz dieses Skills.
« Letzte Änderung: Gestern um 14:44 von Galatea »
We should respect all forms of consciousness. The body is just a vessel, a mere hull.

Offline Quillbound

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Ich bin ganz bei euch, dass man als Spieler auch eine "Bringschuld" hat. Nämlich die, seinen Charakter und seine Regeln zu kennen. Das erwarte ich als Spielleiter einfach. Genauso wie die Spieler erwarten, dass ich irgendeine Art Abenteuer dabei habe, wenn ich Spielleiter bin.

Aber das hat imho doch nichts damit zu tun, ob ich als Spieler ein Genie spielen darf, obwohl ich im echten Leben vielleicht nicht die hellste Kerze auf dem Leuchter bin. Natürlich sollte ich das dürfen. Wenn ich mir dann aber keine Mühe gebe, meinen Charakter auch spielen zu können (sprich: Regeln können) - dann ist das ja was ganz anderes. Das ist eine persönliche Sache. Da muss man dann mit dem Spieler sprechen und fragen, was das Problem ist.
« Letzte Änderung: Gestern um 14:49 von Quillbound »

Offline KhornedBeef

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Zur Frage: JAAAAaaaaaa


Natürlich. Das ist auf einer Ebene der Sinn des Spiels. Nicht jeder Spielstil macht das reibungslos, aber wenn man in erster Linie zusammen Geschichten erleben will, stellt sich die Frage ja fast nicht.
"For a man with a hammer, all problems start to look like nails. For a man with a sword, there are no problems, only challenges to be met with steel and faith."
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Ich vergeige, also bin ich.

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Wer Fehler findet...soll sie verdammt nochmal nicht behalten, sondern mir Bescheid sagen, damit ich lernen und es besser machen kann.

Offline Irian

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Wenn es zur Gruppe passt, ja, wenn es den Spielfluss der Gruppe stört, nein. Manche Runden betreiben sitzend Laienschauspiel, da sind die Ansprüche sicher härter, andere würfeln alles eh nur aus, da sind sie weniger hart. Beides ist ok, solange man es vorher weiß.
Hinweis: Nein, ich will dir nicht verbieten, X, Y oder Z in deinem Rollenspiel zu tun. Nein, ich habe dich keinen Rassisten genannt. Ja, du darfst X, Y oder Z auch weiterhin tun (außer es ist illegal, dann ist es aber auch nicht mein Problem). Wenn du denkst, es gibt eine einflussreiche oder auch nur mäßig große Gruppe hier im Forum oder in der dt. Szene, die dir dein Rollenspiel verbieten will, liegst du sehr wahrscheinlich falsch, insb. weil es idR keinen interessiert, was du so tust.

Offline Namo

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Bei mir auch ein deutliches JA, NATÜRLICH! Auch beim zweiten und dritten drüber nachdenken.

Das gilt für mich einfach für eine "normale" Runde, bei der jeder seinen Spaß haben möchte. Ich meine da kommen ein paar Leutchen zusammen und wollen Zeit miteinander verbringen. Da würde ich immer erstmal vom Positiven ausgehen. Und gerade Rollenspiel sollte doch auch ermöglichen spielen zu können was man selbst nicht ist. Es ist ohnehin oft genug schwer sich nicht selbst zu spielen. Selbstverständlich sollte die Gruppe da recht homogen agieren.

Aber das da ein Spieler eine verbale "Backpfeife" bekommt, weil er gerne Raistlin spielen will, weil er gerade Drachenlanze gelesen hat, aber den Intellekt dazu nicht hat, finde ich nicht in Ordnung. Ich meine wenn die Gruppe sich daran stört, würde ich die Gruppenzusammensetzung als solche hinterfragen, aber nicht den einen Spieler. Wo ziehst du da denn auch die Grenze? Und wer zieht diese?

Nochmal: Ich gehe da von dem für mich normalen Fall einer bestehenden und öfters miteinander spielende Gruppe aus, bei der sich auch jeder um den Erfolg der Runde bemüht. Will heißen im Rahmen seiner Möglichkeiten sein Bestes gibt. Nicht von einem CON One shot etc. Hier ist die Situation sicher eine andere.

Ein egal wie geartetes Charakterspielverbot fände ich wirklich traurig für das Hobby. Da denke ich bewusst auch an meine Jugendzeit zurück, bei der in einer Runde auch ein Freund war, der schon eine leichte kognitive Beeinträchtigung hatte. Und dennoch war er immer Teil der Runde. Ja, er hat manchmal seltsame Sachen gemacht, aber dennoch hat er sich im Rahmen seines Vermögens immer bemüht. Ehrlicherweise hat er auch mal einen Anschiss von einem Spieler bekommen, weil er mal was wirklich dummes gemacht hat. Aber wir haben umgekehrt auch oft zusammen gelacht, weil das umgekehrt auch mal wie ne lose canon und damit überraschend für alle am Tisch war. Und ja, auch er hat Magier gespielt die sicher anders hätten gespielt werden können. Aber meine Güte, bei He-Man fliegt Orko herum.   


Offline AndreJ

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Prinzipiell bin ich dafür, dass jedem Spieler die Möglichkeit gegeben werden sollte alles spielen zu dürfen (sofern es die vereinbarten Regeln zulassen und in der Hintergrundwelt auf der sich die Spielgruppe geeinigt hat, möglich ist).

Gerade dies ist für mich der Grund warum ich Table-Top-Rollenspiel lieber mag als LARP:
Der 190 cm große, 180 kg schwere, bärtige Mittfünfziger kann im TTRPG auch eine zartgebaute, schöne Elfenprinzessin spielen. Im LARP wird es eher schwer das so zu präsentieren, dass die anderen Spieler entsprechend darauf reagieren.

ABER (daher habe ich diesen Post mit "prinzipiell" und nicht mit "grundsätzlich" begonnen):
Der Spieler sollte eine Möglichkeit finden seinen Charakter am Tisch darzustellen, ohne dass jeder ständig auf Metaebene daran erinnert werden muss WIE anders sein Charakter im Vergleich zum Spieler ist.
Im obigen Beispiel: Der Spieler könnte sich eine Zeichnung der grazilen Elfenprinzessin auf einem A4-Blatt ausdrucken, dies laminieren und sich am Spieltisch vor die Brust umhängen, so dass seine Mitspieler immer vor Augen haben wen ihre Charaktere (und die NSCs des Spielleiters) in Spielwelt vor Augen haben.
Das würde ich im umgekehrten Fall im Übrigen auch attraktiven Frauen am Spieltisch vorschlagen, die z.B. einen Echsenmenschen spielen.


Imo geht es in dem von dir genannten Thread im Kern darum, dass die Fähigkeiten von Spieler und Charakter abweichen können:

Der Spieler kann charismatisch und eloquent sein, der Charakter aber nicht. Oder umgekehrt. Der Spieler kann ein genialer Planer sein, der Charakter, den er spielt, allerdings so stumpf wie ein Stein. Oder umgekehrt. Es geht hierbei also letztlich immer um geistige Fähigkeiten und nie um körperliche Fähigkeiten (natürlich auch nicht um magische oder andere, die der Spieler selbst nicht haben kann).

Dabei gilt: der Spieler kann einen Helden eben nur begrenzt gut darstellen, während er ihn umgekehrt unbegrenzt schlecht darstellen kann.

Da finde ich den "Ideenwurf" von Cthulhu (bzw. Basic Roleplaying) recht hilfreich.

Wenn der Spieler etwas kann oder weiß, bei dem fraglich ist, ob sein Charakter dies auch kann oder weiß, kann der Spielleiter einen Ideenwurf verlangen, um zu sehen ob der Charakter dies auch kann/weiß.
Im Gegenzug kann oder weiß der Charakter vielleicht etwas, auf das der Spieler nicht kommt. Auch hier kann der Spielleiter einen Ideenwurf machen lassen, um zu sehen, ob er dem Spieler dabei unter die Arme greift den Charakter etwas können oder wissen zu lassen.


Offline ghoul

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PESA hilft!
PESA diskutiert.
Desweiteren: Alle deine Probleme wurden bereits in AD&D 1e gelöst.

Offline Outsider

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Ich sage, ja natürlich.

Ist eigentlich keine Frage für mich. Wie soll man etwas können können, oder lernen wenn man es nicht machen darf???

Leistungsgedanke und Rollenspiel passt für mich nicht zusammen.

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Offline unicum

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Ja, solange es im rahmen der demokratischen Grundordnung ist. der Sache ist die in Session 0 ausgehandelt wurde.

Wer sich davon - ohne weitesgehende Diskussion - entfernt muss damit rechnen das er nicht mehr mitspielt.

Liest sich jezt vieleicht etwas härter als ich es wirklich meine, aber ja ich hatte schon öfter sehr skurille SC in meinen Con-Gruppen wo ich dachte "Du meine Güte sowas spielt ihr zuhause?" und da lass ich dann auch mal die anderen Spieler entscheiden, wobei einige ja eine Geheimniskrämerei um ihre Figuren machen,...

Offline Outsider

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Ja, solange es im rahmen der demokratischen Grundordnung ist. der Sache ist die in Session 0 ausgehandelt wurde.

Wer sich davon - ohne weitesgehende Diskussion - entfernt muss damit rechnen das er nicht mehr mitspielt.

Liest sich jezt vieleicht etwas härter als ich es wirklich meine, aber ja ich hatte schon öfter sehr skurille SC in meinen Con-Gruppen wo ich dachte "Du meine Güte sowas spielt ihr zuhause?" und da lass ich dann auch mal die anderen Spieler entscheiden, wobei einige ja eine Geheimniskrämerei um ihre Figuren machen,...

Das ist ja selbstverständlich, wenn 4 von 5 kein Bock auf optimierte Chars haben und einem das Spiel zu langweilig ist, wenn nicht alle das maximum aus ihren Builds herausholen, dann muss man sich halt trennen.

Aber grundsätzlich finde ich, dass Rollenspiel auch zum ausprobieren da ist und dran wachsen (wenn man will). Keiner muss seine Komfortzone verlassen, aber wer bin ich es jemanden zu verbieten, weil ich glaube er kann die drei Dutzend Zaubersprüche nicht auswendig usw.

Nee, das halte ich für Murks.  Alles was den Spielfrieden stört muss natürlich irgendwo eingefangen werden, aber das sind wieder so extreme Ausreißer.
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Offline Haukrinn

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Ja, bedingungslos, und das vor allem aus zwei Gründen:

1. Es gibt keine kompetente Instanz am Spieltisch die eine unvollkommene Verkörperung objektiv beurteilen könnte.
2. Der Zweck von Regeln ist genau das: dir durch Abstraktion und Verregelung auch die Verkörperung von Charakteren und deren Fähigkeiten zu erlauben, von denen du selbst keine Ahnung hast.

Die viel sinnvollere Frage am Spieltisch ist meiner Meinung nach:

Missfällt es den Mitspielenden, wie du deinen Charakter (oder irgendeinen Charakter) spielst?

Wenn das bejaht wird, dann gibt es wohl ein Problem. Aber das ist ausschließlich individuell für jede Gruppe zu beantworten.
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Offline Boba Fett

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Nein, bei mir darfst Du nicht alles spielen.
Wenn Du Dich wie ein Arsch benimmst, fliegst Du raus.
Ansonsten darfst Du auch ein angebissenes, belegtes Käse-Salami-Brötchen mit Senf obendrauf spielen. Oder eine Wolke. Oder zwei. Hauptsache, wir finden einen Weg, wie alle am Tisch nachher zufrieden nach Hause gehen.

Guck, der Haukrinn war wieder schneller:
Die viel sinnvollere Frage am Spieltisch ist meiner Meinung nach:
Missfällt es den Mitspielenden, wie du deinen Charakter (oder irgendeinen Charakter) spielst?
« Letzte Änderung: Gestern um 16:27 von Boba Fett »
Kopfgeldjäger? Diesen Abschaum brauchen wir hier nicht!

Offline Ludovico

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Interessante Frage!
Ich würde es abwägen und auf keinen Fall mit einem "Ja, klar" antworten.
heja, hat schon einige Beispiele gegeben:
Zitat
Darf ein Spieler einen Magier spielen, wenn er die seine Sprüche ungenügend beherrscht und daher Gelegenheiten verpasst, Gefährten verletzt und andere Fehler macht?
Darf ein Spieler einen gewieften Taktiker spielen, wenn er zwar die Regeln für seinen Charakter kennt, aber ihm die Fantasie oder das Wissen fehlt, sie bestmöglich einzusetzen?

Edit: Hier ist natürlich die Frage, ob die Spieler sich einarbeiten wollen.

Aber es ging ja auch um Charisma und hier kommt es für mich stark darauf an, wie gespielt wird. Wenn man möglichst in die Welt eintauchen wollte und immersiv spielen, dann würde ich schon sagen, dass der Spieler, der stark introvertiert ist und die Zähne kaum auseinanderkriegt und sich auch nicht vorstellen kann, in der 1. Person zu sprechen IT, auf keinen Fall den sozial starken Charakter der Gruppe spielen sollte.
Ebenso finde ich, dass jemand, der vom Setting selbst keine Ahnung hat und auch sich ansonsten nicht dadurch auszeichnet, sich einzulesen, eine Rolle wie einen gelehrten Lorekeeper spielen sollte.
In beiden Fällen werden deren Aufgaben dem SL dann dem SL übertragen.
Der introvertierte Charakter spielt als Face, würfelt und der SL muss dann erzählen, was der Charakter erzählt oder man handelt es mit einem "Du bequatschst den NSC" ab.
Das selbe gilt für einen Lorekeeper.

Also es kommt auf das Spielziel der Gruppe an. Persönlich finde ich, dass ein Spieler nicht Charaktere spielen sollte, deren Darstellung inhaltlich dann dem SL übertragen wird zum großen Teil.
« Letzte Änderung: Gestern um 16:38 von Ludovico »

Offline gilborn

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Ich persönlich liebe es, einen Charakter bestmöglich darzustellen und würde daher ohnehin keine Figur spielen wollen, die völlig außerhalb meiner Möglichkeiten liegt.
Da finde ich mich auch wieder.
Sehr sympatische Sichtweise, ich mag es wenn man Ansprüche zuallerst an sich selbst anwendet.
Interessant ist, dass man an sich selbst oft schärfere Maßstäbe anlegt wie an sich selbst - ich denke bei anderen Spielern wäre ich da lockerer als bei mir selber.


Ich denke nicht, dass das irrational ist. Denn meistens nerven diese Spieler ja vor allem deshalb, weil sie entweder alles ewig aufhalten oder alle aus der Immersion reißen.
Ich hab hier auch eine Spielerin, die meint, Face-Charaktere spielen zu können - dabei aber aufgrund mangelnder Sozialkompetenz ständig die ganze Gruppe entweder gegen sich aufbringt, oder in die Scheiße reitet.
Inzwischen hat man ihr zu verstehen gegeben, dass sie solche Chars besser nicht mehr spielen soll...
Kurze Klarstellung:
Das Irrationale bezog sich darauf, dass ich bei der Frage, ob jeder alles Spielen darf, spontan "Ja" sagen würde, ich in der konkreten Ausprägung aber dann durchaus meine Probleme damit haben darf.
Meine Spontanmeinungen sind hier also nicht in sich schlüssig.


Genauso muss es aber erlaubt sein, die für eigenen Bedürfnisse an Spielspass nicht ausreichende Darstellungsperformance anzusprechen, so höflich wie möglich, so bestimmt wie nötig.
Das ist sehr schön und klar auf den Punkt gebracht!


Aber das hat imho doch nichts damit zu tun, ob ich als Spieler ein Genie spielen darf, obwohl ich im echten Leben vielleicht nicht die hellste Kerze auf dem Leuchter bin.
Das Genie als Spielercharakter wird in dem Licht schon interessante Fragen auf: Wenn man nicht alles spielen darf, was man auch Darstellen kann, wird es nie einen Meisterdedektiv a´la Sherlock Holmes als Spielercharakter geben - das macht alles natürlich etwas ärmer.
Auf der anderen Seite gab es mit solchen Charakteren in meiner Erfahrung immer auch wieder Frust - vor allem durch den Spieler selbst, weil das Bild das er im Kopf hatte, so nicht in der Spielwelt widergespiegelt werden konnte.


Aber wir haben umgekehrt auch oft zusammen gelacht, weil das umgekehrt auch mal wie ne lose canon und damit überraschend für alle am Tisch war.
Ja, auch ein interessanter Aspekt, danke dafür: Ein paar meiner denkwürdigsten, grotesk-komischen und somit besten Rollenspielanekdoten kommen gerade aus der Diskrepanz zwischen angedachtem Charakterkonzept und der völligen Unfähigkeit dies in einer bestimmten Situation in die Spielwelt zu transportieren.



Die viel sinnvollere Frage am Spieltisch ist meiner Meinung nach:

Missfällt es den Mitspielenden, wie du deinen Charakter (oder irgendeinen Charakter) spielst?
Danke, da kann ich zustimmen  :d

Offline bolverk

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Ich habe mit einigen introvertierten Leuten gespielt und niemand davon ist je auf die Idee gekommen, der Sozialcharakter zu spielen zu wollen oder den Gruppenanführer raushängen zu lassen. Aber wenn jemand möchte, warum nicht? Das ist doch gerade für manche der Reiz, in eine Rolle zu schlüpfen, in der er oder sie sich im wirklichen Leben niemals wiederfinden würde.

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"Anyone can be a winner if their definition of victory is flexible enough."
- DM of the Rings

Offline Zed

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Ich würde niemanden in meiner Runde verwehren, einen Charakter zu spielen, der zu der spielenden Personen nicht passt.

1) Zu meinem Selbstverständnis gehört nicht, urteilen zu wollen, ob jemand intelligent, weise, charismatisch genug ist, um ein Figurenkonzept umzusetzen.

2) Selbst wenn ich an den Fähigkeiten des Gruppenmitglieds zweifeln würde, so hat es jedes Recht, sich selbst heraus zu fordern. Stichwort: mit den Herausforderungen wachsen und so.

Offline unicum

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Also zur eigentlichen Frage:

Darf ich alles Spielen unabhängig davon ob ich es verkörpern kann?

Ist es eigentlich ein klares Ja - du darfst einen Barden spielen auch wenn du musikalisch die größte Niete bist.
Du darfst den Charismatischen Verführer spielen auch wenn du,...

Also ja unabhänig ob du es gut "Verkörpern" kannst, oder nicht.

Aber manches ist ggf doofig wenn du taktisch eine Niete bist, deiner Spielfigur auch keine Fähigkeiten dazu gelernt hat du aber trozdem die Hauptentscheidungen der Gruppe einfordern willst,... ja dann könnte es in richtung gehen "Wir haben ein Problem" das geht in die Richtung "wenn die mehrheit in der Gruppe damit nicht klarkommt wie du deine Figur spielst".
In unserer Warhammer runde wurde auch schon mal die Zwergenspielern wegen ihrer Stichelleien gegenüber dem Elf in der Gruppe angesprochen das doch bitte zu unterlassen (wohlgemerkt nicht vom Spieler des Elfen, also mir). Also ja sie "verkörperte" die Animositätetn zwischen Elf und Zwerg, aber das war eben nerfig.
Genauso kann "gutes Verkörpern" eben auch an anderer Stelle andere nerfen. Aber das ist eben schon etwas weg vom "Verbot weil Spieler es nicht verkörpern kann".

Andere Verbote etwas zu spielen mag es aber trozdem geben. "Wir spielen in Mittelerde, du darfst hier leider keinen Jediritter spielen"

Offline unicum

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Ich greif noch etwas aus dem EP auf:

...
Wenn man im Bereich des Hobbysports schaut, ist man da oft klar und sehr selbstverständlich von den eigenen Fähigkeiten limitiert:
Ich darf beim Fussball nicht von Anfang an auflaufen, wenn ich nicht zu den besten Elf gehöre. Und wenn es nur für die zweite Mannschaft reicht, dann obligt es einem selbst, damit klarzukommen.
...
Wie seht ihr das?

Wenn ich mir die Spieler aussuchen kann, dann wähle ich auch die Spieler der ersten Mannschaft aus und spiel mit denen weil mir das Spielen mit leuten mit denen ich gut kann einfach besser gefällt als mit ... den anderen. Ist etwas egoistisch von meiner Seite aus aber so ist es eben. Liegt das an ihren Spielerischen Fähigkeiten? Ich denke schon zumindest zum Teil.