Umfrage

Gar nicht! Nur das Ergebnis zählt. Ob jemand gut schreibt und zeichnet oder "nur" gut promptet - das ist gleichwertig.
Lasst die Leute KI nutzen, solange sie sie kenntlich machen. Gewertet werden aber soll letztlich nur der menschliche Schöpfungsanteil.
Überwiegend sollen die Einreichungen frei von generativer KI sein.
Absolutes Reinheitsgebot: Gar keine KI*, das muss das Ziel sein.
Ganz anders, und zwar...

Autor Thema: [Meinungssammlung] Challenges und KI-Einsatz. Bitte erst 1. Post lesen.  (Gelesen 886 mal)

klatschi und 4 Gäste betrachten dieses Thema.

Online Zed

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Hier bitte noch nicht über die (Un-)Möglichkeiten sprechen, KI aus einer Challenge herauszuhalten, beziehungsweise einen KI-Einsatz zu überprüfen. Dazu kommt in ein paar Tagen ein zweiter Thread. Hier soll es erstmal um das "richtige" Ziel bei einer Challenge gehen.

*Ja, jede Person, die einen PC nutzt, nutzt wahrscheinlich auch KI (Rechtschreibprüfung, ...) Keine Erbsenzählerei bitte, es geht bei der Antwortmöglichkeit 4) um ein höheres Ausmaß der KI-Nutzung als es die "normale" PC-Nutzung mit sich bringt.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Gerne würde ich wieder eine Challenge starten. Dazu würde ich vorab Fragen in zwei Schritten besprechen wollen:

Erstens: Inwieweit darf KI (nicht) an den Ergebnissen beteiligt sein?

Im zweiten Schritt werde ich gegebenenfalls einen neuen Thread aufmachen zur Ideensammlung, wie man die Challenge organisieren kann, sodass KI-Einsatz zumindest teilweise ausgeschlossen werden kann.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Bitte hier keine Grundsatzdiskussion zu KI. Die soll hier geführt werden. Es geht hier darum, ein Gefühl zu bekommen, welches Ausmaß an KI-Nutzung akzeptabel erscheint.

Online Zed

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Danke an Euch neun Leute, die Ihr bislang mit abgestimmt habt.  :d

Wenn Ihr noch ein paar Argumente für Eure Position nennt, dann hilft das der Meinungsbildung sehr.

Offline Yney

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Ich bin für „überwiegend frei von …“

Denn sonst stelle ich mir eine Bewertung sehr schwierig vor. Was ist vom Menschen, was von der Maschine? Wie ist das zueinander gewichtet? Wie soll ich das dann für eine Bewertung gewichten? etc. etc.

Ich habe verstanden, dass das effiziente Prompten sicherlich Übung und Sachkenntnis braucht. Hier bewertet werden soll doch aber eine Rollenspielidee und weniger die Sachkenntnis im Umgang mit entsprechenden Werkzeugen. Zumindest läge das mir am Herzen.

Edit: Dein Link in das KI-Thema ruft gleich die Antwortfunktion auf, Zed – ich weiß nicht ob das Absicht war ;)
« Letzte Änderung: Heute um 00:30 von Yney »

Online schneeland

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Ich habe in diesem Fall auch "überwiegend frei von" gewählt, was für mich heißt: KI/LLMs können für stilistische und Rechtschreibkorrekturen verwendet werden, aber nicht zur vollständigen (oder überwiegenden) Generierung von Texten, nicht für Illustrationen und auch nicht zur Ausarbeitung von Ideen. Jetzt muss man fairerweise sagen: der letzte Punkt lässt sich m.E. kaum nachweisen - man kann sich nur auf das Wort derjenigen verlassen, die den Text erstellt haben.
Hauptargument dafür ist für mich Fairness - bei einem Bildbearbeitungswettbewerb wäre es ja auch kein fairer Vergleich, wenn manche Teilnehmer Photoshop mit allen Werkzeugen benutzen und andere mit Paint arbeiten.

Grundsätzlich kann ich mir übrigens auch Challenges vorstellen, bei denen KI explizit erlaubt ist und wo dann gerne auch ein paar Worte dazu verloren werden dürfen, wie genau KI denn genutzt wurde - das müsste aber vorab angekündigt werden und wäre für mich eine andere Art Wettbewerb.
All good things come to those who wait! ... like dual flamethrowers and beer.

Offline Doc-Byte

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Zitat
Ganz anders, und zwar...

...schreib doch einfach den Wettbewerb in zwei Kategorien aus: Einmal mit KI Verbot und einmal mit KI Erlaubnis. Dann kann jeder für sich entscheiden, wo er antreten möchte, und wir hätten nebenbei mal ein ganz konkretes Anschauungsbild, ob und falls ja welche Unterschiede man in den Beiträgen erkennen kann.

Online Zed

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Danke!

@Yney
Danke und ja, ein Freud'scher Verklicker war das...  :)

@Doc-Byte und schneeland
Ja, zwei unterschiedliche parallele Rahmenbedingungen könnten eine Idee sein...

Ich freue mich über weitere Anregungen und Meinungen.

Online Smoothie

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ich hätte kein Interesse an einem Wettbewerb, in dem KI eine Rolle spielt. Weder aktiv zum beitragen noch passiv zum lesen.
ich will eure tollen Ideen lesen, nix zusammengeklautes aus der Welt.
Inzwischen bin ich geneigt zu glauben, dass an der DnD Satanic Panic in den 80ern was dran war. Allein, es waren nicht die Inhalte. Es waren die Regeln, die aus der Hölle kommen...

Online klatschi

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Ich habe abgestimmt für das „kenntlich machen“, im Wunsch, dass das bei einer Hobby-Challenge dann auch ehrlich getan wird. Denn bei einem „überwiegend frei von“ sind die Grenzen in meinen Augen noch schwimmend:

nur Rechtschreibkorrektur?
Stil?
Textreview? „Du bist erfahrener [Genre]autor und hast bereits Rollenspielpublikationen verfasst. Finde Lücken für das Ziel des Szenarios in meinem Text für den GM und in der beschriebenen NPC-Konstellation und zeige diese auf“

Evtl hilft auch diese Grafik:

https://de.linkedin.com/posts/sven-lueder_ki-transparenz-kollaboration-activity-7420130626655113216-Rfcs

Definieren welche Stufe okay ist und dann Vertrauen dass sich die Beteiligten daran halten

Offline gilborn

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ich hätte kein Interesse an einem Wettbewerb, in dem KI eine Rolle spielt. Weder aktiv zum beitragen noch passiv zum lesen.
ich will eure tollen Ideen lesen, nix zusammengeklautes aus der Welt.
Das ist ziemlich genau meine Meinung.
Ich habe für das "absolute Reinheitsgebot" gestimmt (und das hat nichts damit zu tun, dass ich Bayer bin  ;)).
Bei "überwiegend frei" wäre ich vermutlich noch dabei, aber ansonsten würde ich wohl eher passen.

EDIT: Bei zwei Wettbewerben hätte ich bedenken, ob jeweils genug Leute teilnehmen.

EDIT2: Darf man bei KI generierten Beiträgen dann eine KI das Durchlesen und die Bewertung vornehmen lassen?
 ~;D
(Sorry für die kurze Polemik)
« Letzte Änderung: Heute um 07:19 von gilborn »

Offline Infernal Teddy

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ich hätte kein Interesse an einem Wettbewerb, in dem KI eine Rolle spielt. Weder aktiv zum beitragen noch passiv zum lesen.
ich will eure tollen Ideen lesen, nix zusammengeklautes aus der Welt.

This. Bei einem solchen Wettbewerb geht es um die eigene Kreativität, die ist bei der Slopmaschine nicht gegeben
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Teddy sucht Mage

Offline Zouan81

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Ich habe für "KI kennzeichnen" gestimmt.

Ich schreibe ja alles selbst und nutze KI nur für Illustrationen.

Bei kreativen Wettbewerben wäre ich tatsächlich für ein KI-Verbot, da ein Wettbewerb zwischen KIs für mich keinen Sinn macht.
Gespielte Regelsysteme:

D&D, DSA, RdW, Saga, Earthdawn


Meine Projektseite:

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Online klatschi

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This. Bei einem solchen Wettbewerb geht es um die eigene Kreativität, die ist bei der Slopmaschine nicht gegeben

Huch, da hat jemand aber wieder viel Polemik ausgepackt

Online tarinyon

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Hmmm... Ich verstehe, warum man so etwas kennzeichnen will und ich selber rezipiere auch ungern ai slop ,aber die Grenze ist schon jetzt so verschwommen,dass es praktisch keinen Sinn mehr macht, differenzierte Unterschiede zu Machen.

Offline nobody@home

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Ein bißchen knifflig. Ich meine, ich bin eh ein wenig Außenstehender, weil ich an so einer Challenge noch nie mitgemacht habe und bis dato keine KI verwende...aber ich denke, wenn ich das würde, dann würde ich meinen Text auf jeden Fall selbst schreiben, mir aber ggf. überlegen, das Produkt mit ein paar generierten Bildern aufzuhübschen, da ich's selbst künstlerisch nicht besonders drauf habe. Die wären dann natürlich auch leicht als solche gekennzeichnet.

Offline Aedin Madasohn

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"Ganz anders, und zwar..."

wie ja schon bei dem Beispiel mit Rechtschreibung und vor allem Grammatik gesagt wurde: irgendwie und irgendwo ist doch immer "´ware" mit im Spiel.
Also, warum sich die Hose mit der Kneifzange zumachen wollen?

- wenn nichts dranpappt, KANN AI mit im Produkt sein. Weiß der Kunde, woran er bei der Einheitsware ist.
Sorgt übrigens für Rechtsfrieden.
Oder wollt ihr 10 Jahre warten, bis ein paar Richter sich ausgemehrt haben, ob ihr nicht doch wegen unlauteren Wettbewerb aufgrund nicht hyperkorrekt unausgwiesenen AI-User-Prozentgrades (denkt an die Prozentangaben im Angebot, welche bei Autos über die Herkunft von Teilen und Wertschöpfungen in machen Ländern ausgewiesen werden müsssen) rechtskräftig abgemahnt werden musstet von einem Abmahnanwalt.

- wer es will, kann sich von dem käuflich erwerbbaren Label "AI-Less" bescheinigen lassen, dass er 100%-humankreativ war.
Wie masochistisch tief er sich AI-less auditieren lässt?
ob er die Gewerbeaufsicht bei sich im Büro aufmarschieren lässt?
ob das Label der LudoistischenTechnikFeinde-eingetragener Verein-seit-1880 reicht?
hängt von der Tiefe seines Geldbeutels ab und ob er meint, dass das an der Verkaufsbar wirklich einen interessiert.

im Gegenzug steht es natürlich jedem Ausrichter von Wettbewerben, Reviews und Buchbesprechungen frei, nur Inhalte mit "Reinheitsgebot AI-less" zuzulassen. Können sich die jeweils Interessierten ja bequem sortieren.

ebenso können ja alle Möbelbauer mit handübertragenen Bleistift auf Papier Konstruktionsskizzen und Architekten mit kopfgerechneter Baustatik als Qualitätsmerkmal werben.
Wird Liebhaber dafür haben, kein Thema.

Offline Katakombenkriecher

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Ich würde einen Wettbewerb auch KI-frei sehen wollen. Bin aber auch ein Verfechter von Human Made. Von mir aus unterschiedliche Kategorien,  dann kann sich jeder in seinem Teich tummeln.


Offline sma

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IMHO ist die Frage, die du dir stellen solltest, ob du das Was oder das Wie bewerten willst.

Im ersten Fall geht es um das Produkt und da würde ich keine Einschränkungen bei der Produktion vornehmen.
Im zweiten Fall geht es um den Produzierenden und würde ich die Wahl der Mittel einschränken, also z.B. nur Mensch oder nur Maschine.

Ich nehme den Tenor so war, dass die meisten eher an einem Wettstreit der Produzierenden Interesse hätten.

Ich persönlich fände einen Wettstreit der Maschinen auch nicht uninteressant. Eine Idee wäre, das Ergebnis on-shotten zu müssen, allerdings bewertet man dann wieder das Wie und nicht das Was, also wäre es wohl besser, einen Rahmen für das Ergebnis zu setzen, also z.B. ein Detektiv-Abenteuer in bronzezeitlicher Antike mit Dampfkraft und Automatons in maximal 16 KB (etwa 8 Seiten).

Offline Raven Nash

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Ich halte ja ganz grundsätzlich nichts von "Wettkämpfen" - vor allem bei Kreativgeschichten. Weil die Beurteilung nunmal absolut subjektiv ist, und auch jede Menge Buddy-Mentalität reinspielt. Wenn ich den Autor persönlich mag, mag ich auch sein Werk, so schlecht es auch sein mag. Und umgekehrt.

Wenn, dann sollte man das Werk an sich bewerten - am besten ohne Autor und ohne die Frage nach dem Wie.
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Vergangene: Runequest, Cthulhu, Ubiquity, FFG StarWars, The One Ring, 5e, SotDL, LevelUp! A5e, Vaesen
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Online klatschi

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Ich halte ja ganz grundsätzlich nichts von "Wettkämpfen" - vor allem bei Kreativgeschichten. Weil die Beurteilung nunmal absolut subjektiv ist, und auch jede Menge Buddy-Mentalität reinspielt. Wenn ich den Autor persönlich mag, mag ich auch sein Werk, so schlecht es auch sein mag. Und umgekehrt.

Wenn, dann sollte man das Werk an sich bewerten - am besten ohne Autor und ohne die Frage nach dem Wie.

Also so, wie Zed das in der Vergangenheit gehandhabt hat - zumindest was den Autor betrifft

Offline Prisma

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Absolutes Reinheitsgebot auch bei mir.
Kunst und Kultur wird von Menschen für Menschen gemacht. Da spielen viele menschliche Eigenheiten eine Rolle. KI ist in diesem Bereich fehl besetzt. Ein Wettbewerb würde daher nur ohne KI Sinn machen.

Eine Kategorie für einen parallelen Wettbewerb ausschließlich mit KI wäre aus o.g. Gründen sinnlos. Was sollte da auch ins Wettrennen gehen? Kreativität, Talent und erarbeitetes Können wären es nicht, sondern bloß Auftraggeber die versucht haben ihren blinden Läufern einen Weg zu erklären, den sie selber nicht kennen.
Mit einem 7er-Set, stehen ganze Universen offen.

Offline Skyrock

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Es ist seit diesem Monat ohnehin schon durch die EU zwingend vorgeschrieben, dass KI-Inhalte kenntlich gemacht werden müssen: https://ai-act-law.eu/de/artikel/50/
Zwar gilt die Einschränkung nur im gewerblichen Bereich - aber die deutsche Internet-Rechtsprechung zeigt bei Dingen wie Impressumspflicht etc., dass bereits Werbebanner (wie hier im Tanelorn) ausreichen, um gewerblichen Betrieb anzunehmen. Damit wäre es hier im Tanelorn alleine schon aus Gründen der Rechtssicherheit zwingend nötig.
Aus der Höhle des Schwarzwaldschrates - Mein Rollenspielblog

Ein freier Mensch muss es ertragen können, dass seine Mitmenschen anders handeln und anders leben, als er es für richtig hält, und muss es sich abgewöhnen, sobald ihm etwas nicht gefällt, nach der Polizei zu rufen.
- Ludwig von Mises

Online Zed

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Wenn, dann sollte man das Werk an sich bewerten - am besten ohne Autor und ohne die Frage nach dem Wie.

Klatschi hat Recht: Eine Wertung ohne Kenntnis, wer die Einreichung kreiert hat, ist mir wichtig.

Die Verwaltung der Anonymisierung der Einreichungen ist aufwändig und erschwert es der Challenge zudem, mehr Buzz zu entwickeln, aber keinen Tribalismus anzustacheln und bis zur Deanonymisierung wirklich nur über die Beiträge an zu sprechen, ist mir wichtiger.

Offline sma

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Rechtlicher Hinweis:
... dass KI-Inhalte kenntlich gemacht werden müssen: https://ai-act-law.eu/de/artikel/50/
Du zitierst hier eine Verpflichtung für KI-Hersteller, nicht für die Forumsbetreiber. Das T betrifft das nicht. Außerdem: "Diese Pflicht gilt nicht, wenn [...] die durch KI erzeugten Inhalte einem Verfahren der menschlichen Überprüfung oder redaktionellen Kontrolle unterzogen wurden". Einmal drüberlesen reicht, um von der Kennzeichnungspflicht entbunden zu sein. Ziel ist, vollautomatische (die Demokratie bedrohende) Bots einzudämmen, nicht die KI-Nutzung unmöglich zu machen. Daher fokussiert sich die Kennzeichnungspflicht auf öffentliche Inhalte von öffentlichem Interesse, sprich, wenn eine Partei Meinung mit Deepfakes und ausgedachten Nachrichten über Social Media machen will, muss sie das jetzt kennzeichnen.

Online Zed

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Eine wichtige Klarstellung, sma.

Kopiere sie doch in den Mega-Thread, alleine schon, damit sie nicht verloren geht.

Offline Schleicher

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Bitte 2 Kategorien. Alles geht & ohne KI. Teilnahme an beiden möglich -  mit komplett verschiedenen Beiträgen
1. Wer KI nutzen will --> weniger versucht zu schummeln
2. Qualitativer Vergleich der Einreichungen ohne KI vs mit KI =  interessant.

Online tarinyon

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Ich frage mich halt, wie und wo ihr da die Grenzen ziehen wollt. Ab wann nutzt man denn KI? Aktuell geht es ja nur darum, dass man Texte oder Bilder mit LLMs generiert hat. Aber ist es erlaubt, mit einem LLM zu brainstormen? Darf man Recherche machen oder soll man dafür nur googlen und sich selber ein handicap verpassen? Darf man mithilfe von Copilot ein Lektorat machen oder ist nur Rechtschreibung und Grammatik erlaubt? Wie gesagt, ich will keinen AI Slop, aber darunter zählt man ja nur das, was offensichtlich mit null oder wenig effort rausgerotzt wurde. Umgekehrt gibt es ja mega viel menschengemachten Fanfic Müll, der nicht besser wird, nur weil “keine KI" genutzt wurde.

Wie gesagt,ich verstehe glaube ich ,worum es geht. Aber  ein AI Label, das sowieso nur auf Ehrlichkeit beruht, ist doch total unsinnig.

Warum nicht einfach so eine Art Gentleman's Agreements: bitte nicht alles vollkleistern mit lieblosem Maschinenshit, sonst gibt es Punkteabzug oder so. Alles andere kann man eh nicht erkennen (außer vielleicht Bilder,noch zumindest).

PS nur damit mich keiner falsch versteht. Ich hasse zum Beispiel KI generierte Bilder in RPG Produkten, aber ich hasse auch cozy artwork wie es in 5e von Menschen gemalt wurde. Es wird also subjektiv bleiben, ein großes Label ändert daran nix. Und zumindestens fürs Artwork sollte eh ein Hinweise ins Impressum oder so.
« Letzte Änderung: Heute um 15:47 von tarinyon »

Online Zed

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@tarinyon

Im ersten Post hatte ich versucht deutlich zu machen, dass wir hier noch nicht über „Wo die Grenze ziehen“ und „Schwierigkeiten der Überprüfung“ sprechen sollen, sondern vorerst nur das sammeln, was Leute für wünschenswert halten und warum.

Die beiden anderen Themenkomplexe machen wir dann im zweiten Schritt.

Online Zed

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2. Qualitativer Vergleich der Einreichungen ohne KI vs mit KI =  interessant.

Hier bin ich im Moment noch skeptisch.

Ich möchte lieber die tollen Ergebnisse und die dahinter stehende Kreativität für sich diskutieren, als die Challenge oder Challenges zum Anlass zu nehmen, einmal mehr über Sinn, Unsinn und Problematik von KI-Einsatz zu sprechen.

Wenn es die beiden Gruppen geben sollte, wäre es deshalb vielleicht klug, ihnen auch unterschiedliche Aufgaben zu stellen, um die darauf folgende Diskussion nicht noch stärker in Richtung „HI gegen KI“ zu lenken.