Umfrage

Gar nicht! Nur das Ergebnis zählt. Ob jemand gut schreibt und zeichnet oder "nur" gut promptet - das ist gleichwertig.
Lasst die Leute KI nutzen, solange sie sie kenntlich machen. Gewertet werden aber soll letztlich nur der menschliche Schöpfungsanteil.
Überwiegend sollen die Einreichungen frei von generativer KI sein.
Absolutes Reinheitsgebot: Gar keine KI*, das muss das Ziel sein.
Ganz anders, und zwar...

Autor Thema: [Meinungssammlung] Challenges und KI-Einsatz. Bitte erst 1. Post lesen.  (Gelesen 3701 mal)

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Online Zed

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Hier bitte noch nicht über die (Un-)Möglichkeiten sprechen, KI aus einer Challenge herauszuhalten, beziehungsweise einen KI-Einsatz zu überprüfen. Dazu kommt in ein paar Tagen ein zweiter Thread. Hier soll es erstmal um das "richtige" Ziel bei einer Challenge gehen.

*Ja, jede Person, die einen PC nutzt, nutzt wahrscheinlich auch KI (Rechtschreibprüfung, ...) Keine Erbsenzählerei bitte, es geht bei der Antwortmöglichkeit 4) um ein höheres Ausmaß der KI-Nutzung als es die "normale" PC-Nutzung mit sich bringt.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Gerne würde ich wieder eine Challenge starten. Dazu würde ich vorab Fragen in zwei Schritten besprechen wollen:

Erstens: Inwieweit darf KI (nicht) an den Ergebnissen beteiligt sein?

Im zweiten Schritt werde ich gegebenenfalls einen neuen Thread aufmachen zur Ideensammlung, wie man die Challenge organisieren kann, sodass KI-Einsatz zumindest teilweise ausgeschlossen werden kann.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Bitte hier keine Grundsatzdiskussion zu KI. Die soll hier geführt werden. Es geht hier darum, ein Gefühl zu bekommen, welches Ausmaß an KI-Nutzung akzeptabel erscheint.

Online Zed

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Danke an Euch neun Leute, die Ihr bislang mit abgestimmt habt.  :d

Wenn Ihr noch ein paar Argumente für Eure Position nennt, dann hilft das der Meinungsbildung sehr.

Offline Yney

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Ich bin für „überwiegend frei von …“

Denn sonst stelle ich mir eine Bewertung sehr schwierig vor. Was ist vom Menschen, was von der Maschine? Wie ist das zueinander gewichtet? Wie soll ich das dann für eine Bewertung gewichten? etc. etc.

Ich habe verstanden, dass das effiziente Prompten sicherlich Übung und Sachkenntnis braucht. Hier bewertet werden soll doch aber eine Rollenspielidee und weniger die Sachkenntnis im Umgang mit entsprechenden Werkzeugen. Zumindest läge das mir am Herzen.

Edit: Dein Link in das KI-Thema ruft gleich die Antwortfunktion auf, Zed – ich weiß nicht ob das Absicht war ;)
« Letzte Änderung: 29.08.2026 | 00:30 von Yney »

Offline schneeland

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Ich habe in diesem Fall auch "überwiegend frei von" gewählt, was für mich heißt: KI/LLMs können für stilistische und Rechtschreibkorrekturen verwendet werden, aber nicht zur vollständigen (oder überwiegenden) Generierung von Texten, nicht für Illustrationen und auch nicht zur Ausarbeitung von Ideen. Jetzt muss man fairerweise sagen: der letzte Punkt lässt sich m.E. kaum nachweisen - man kann sich nur auf das Wort derjenigen verlassen, die den Text erstellt haben.
Hauptargument dafür ist für mich Fairness - bei einem Bildbearbeitungswettbewerb wäre es ja auch kein fairer Vergleich, wenn manche Teilnehmer Photoshop mit allen Werkzeugen benutzen und andere mit Paint arbeiten.

Grundsätzlich kann ich mir übrigens auch Challenges vorstellen, bei denen KI explizit erlaubt ist und wo dann gerne auch ein paar Worte dazu verloren werden dürfen, wie genau KI denn genutzt wurde - das müsste aber vorab angekündigt werden und wäre für mich eine andere Art Wettbewerb.
All good things come to those who wait! ... like dual flamethrowers and beer.

Offline Doc-Byte

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Zitat
Ganz anders, und zwar...

...schreib doch einfach den Wettbewerb in zwei Kategorien aus: Einmal mit KI Verbot und einmal mit KI Erlaubnis. Dann kann jeder für sich entscheiden, wo er antreten möchte, und wir hätten nebenbei mal ein ganz konkretes Anschauungsbild, ob und falls ja welche Unterschiede man in den Beiträgen erkennen kann.

Online Zed

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Danke!

@Yney
Danke und ja, ein Freud'scher Verklicker war das...  :)

@Doc-Byte und schneeland
Ja, zwei unterschiedliche parallele Rahmenbedingungen könnten eine Idee sein...

Ich freue mich über weitere Anregungen und Meinungen.

Offline Smoothie

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ich hätte kein Interesse an einem Wettbewerb, in dem KI eine Rolle spielt. Weder aktiv zum beitragen noch passiv zum lesen.
ich will eure tollen Ideen lesen, nix zusammengeklautes aus der Welt.
Inzwischen bin ich geneigt zu glauben, dass an der DnD Satanic Panic in den 80ern was dran war. Allein, es waren nicht die Inhalte. Es waren die Regeln, die aus der Hölle kommen...

Offline klatschi

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Ich habe abgestimmt für das „kenntlich machen“, im Wunsch, dass das bei einer Hobby-Challenge dann auch ehrlich getan wird. Denn bei einem „überwiegend frei von“ sind die Grenzen in meinen Augen noch schwimmend:

nur Rechtschreibkorrektur?
Stil?
Textreview? „Du bist erfahrener [Genre]autor und hast bereits Rollenspielpublikationen verfasst. Finde Lücken für das Ziel des Szenarios in meinem Text für den GM und in der beschriebenen NPC-Konstellation und zeige diese auf“

Evtl hilft auch diese Grafik:

https://de.linkedin.com/posts/sven-lueder_ki-transparenz-kollaboration-activity-7420130626655113216-Rfcs

Definieren welche Stufe okay ist und dann Vertrauen dass sich die Beteiligten daran halten

Offline gilborn

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ich hätte kein Interesse an einem Wettbewerb, in dem KI eine Rolle spielt. Weder aktiv zum beitragen noch passiv zum lesen.
ich will eure tollen Ideen lesen, nix zusammengeklautes aus der Welt.
Das ist ziemlich genau meine Meinung.
Ich habe für das "absolute Reinheitsgebot" gestimmt (und das hat nichts damit zu tun, dass ich Bayer bin  ;)).
Bei "überwiegend frei" wäre ich vermutlich noch dabei, aber ansonsten würde ich wohl eher passen.

EDIT: Bei zwei Wettbewerben hätte ich bedenken, ob jeweils genug Leute teilnehmen.

EDIT2: Darf man bei KI generierten Beiträgen dann eine KI das Durchlesen und die Bewertung vornehmen lassen?
 ~;D
(Sorry für die kurze Polemik)
« Letzte Änderung: 29.08.2026 | 07:19 von gilborn »

Offline Infernal Teddy

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ich hätte kein Interesse an einem Wettbewerb, in dem KI eine Rolle spielt. Weder aktiv zum beitragen noch passiv zum lesen.
ich will eure tollen Ideen lesen, nix zusammengeklautes aus der Welt.

This. Bei einem solchen Wettbewerb geht es um die eigene Kreativität, die ist bei der Slopmaschine nicht gegeben
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Teddy sucht Mage

Offline Zouan81

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Ich habe für "KI kennzeichnen" gestimmt.

Ich schreibe ja alles selbst und nutze KI nur für Illustrationen.

Bei kreativen Wettbewerben wäre ich tatsächlich für ein KI-Verbot, da ein Wettbewerb zwischen KIs für mich keinen Sinn macht.
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Offline klatschi

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This. Bei einem solchen Wettbewerb geht es um die eigene Kreativität, die ist bei der Slopmaschine nicht gegeben

Huch, da hat jemand aber wieder viel Polemik ausgepackt

Online tarinyon

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Hmmm... Ich verstehe, warum man so etwas kennzeichnen will und ich selber rezipiere auch ungern ai slop ,aber die Grenze ist schon jetzt so verschwommen,dass es praktisch keinen Sinn mehr macht, differenzierte Unterschiede zu Machen.

Online nobody@home

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Ein bißchen knifflig. Ich meine, ich bin eh ein wenig Außenstehender, weil ich an so einer Challenge noch nie mitgemacht habe und bis dato keine KI verwende...aber ich denke, wenn ich das würde, dann würde ich meinen Text auf jeden Fall selbst schreiben, mir aber ggf. überlegen, das Produkt mit ein paar generierten Bildern aufzuhübschen, da ich's selbst künstlerisch nicht besonders drauf habe. Die wären dann natürlich auch leicht als solche gekennzeichnet.

Offline Aedin Madasohn

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"Ganz anders, und zwar..."

wie ja schon bei dem Beispiel mit Rechtschreibung und vor allem Grammatik gesagt wurde: irgendwie und irgendwo ist doch immer "´ware" mit im Spiel.
Also, warum sich die Hose mit der Kneifzange zumachen wollen?

- wenn nichts dranpappt, KANN AI mit im Produkt sein. Weiß der Kunde, woran er bei der Einheitsware ist.
Sorgt übrigens für Rechtsfrieden.
Oder wollt ihr 10 Jahre warten, bis ein paar Richter sich ausgemehrt haben, ob ihr nicht doch wegen unlauteren Wettbewerb aufgrund nicht hyperkorrekt unausgwiesenen AI-User-Prozentgrades (denkt an die Prozentangaben im Angebot, welche bei Autos über die Herkunft von Teilen und Wertschöpfungen in machen Ländern ausgewiesen werden müsssen) rechtskräftig abgemahnt werden musstet von einem Abmahnanwalt.

- wer es will, kann sich von dem käuflich erwerbbaren Label "AI-Less" bescheinigen lassen, dass er 100%-humankreativ war.
Wie masochistisch tief er sich AI-less auditieren lässt?
ob er die Gewerbeaufsicht bei sich im Büro aufmarschieren lässt?
ob das Label der LudoistischenTechnikFeinde-eingetragener Verein-seit-1880 reicht?
hängt von der Tiefe seines Geldbeutels ab und ob er meint, dass das an der Verkaufsbar wirklich einen interessiert.

im Gegenzug steht es natürlich jedem Ausrichter von Wettbewerben, Reviews und Buchbesprechungen frei, nur Inhalte mit "Reinheitsgebot AI-less" zuzulassen. Können sich die jeweils Interessierten ja bequem sortieren.

ebenso können ja alle Möbelbauer mit handübertragenen Bleistift auf Papier Konstruktionsskizzen und Architekten mit kopfgerechneter Baustatik als Qualitätsmerkmal werben.
Wird Liebhaber dafür haben, kein Thema.

Offline Katakombenkriecher

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Ich würde einen Wettbewerb auch KI-frei sehen wollen. Bin aber auch ein Verfechter von Human Made. Von mir aus unterschiedliche Kategorien,  dann kann sich jeder in seinem Teich tummeln.


Offline sma

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IMHO ist die Frage, die du dir stellen solltest, ob du das Was oder das Wie bewerten willst.

Im ersten Fall geht es um das Produkt und da würde ich keine Einschränkungen bei der Produktion vornehmen.
Im zweiten Fall geht es um den Produzierenden und würde ich die Wahl der Mittel einschränken, also z.B. nur Mensch oder nur Maschine.

Ich nehme den Tenor so war, dass die meisten eher an einem Wettstreit der Produzierenden Interesse hätten.

Ich persönlich fände einen Wettstreit der Maschinen auch nicht uninteressant. Eine Idee wäre, das Ergebnis on-shotten zu müssen, allerdings bewertet man dann wieder das Wie und nicht das Was, also wäre es wohl besser, einen Rahmen für das Ergebnis zu setzen, also z.B. ein Detektiv-Abenteuer in bronzezeitlicher Antike mit Dampfkraft und Automatons in maximal 16 KB (etwa 8 Seiten).

Offline Raven Nash

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Ich halte ja ganz grundsätzlich nichts von "Wettkämpfen" - vor allem bei Kreativgeschichten. Weil die Beurteilung nunmal absolut subjektiv ist, und auch jede Menge Buddy-Mentalität reinspielt. Wenn ich den Autor persönlich mag, mag ich auch sein Werk, so schlecht es auch sein mag. Und umgekehrt.

Wenn, dann sollte man das Werk an sich bewerten - am besten ohne Autor und ohne die Frage nach dem Wie.
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Offline klatschi

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Ich halte ja ganz grundsätzlich nichts von "Wettkämpfen" - vor allem bei Kreativgeschichten. Weil die Beurteilung nunmal absolut subjektiv ist, und auch jede Menge Buddy-Mentalität reinspielt. Wenn ich den Autor persönlich mag, mag ich auch sein Werk, so schlecht es auch sein mag. Und umgekehrt.

Wenn, dann sollte man das Werk an sich bewerten - am besten ohne Autor und ohne die Frage nach dem Wie.

Also so, wie Zed das in der Vergangenheit gehandhabt hat - zumindest was den Autor betrifft

Offline Prisma

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Eine Kategorie für einen parallelen Wettbewerb ausschließlich mit KI wäre aus o.g. Gründen sinnlos. Was sollte da auch ins Wettrennen gehen? Kreativität, Talent und erarbeitetes Können wären es nicht, sondern bloß Auftraggeber die versucht haben ihren blinden Läufern einen Weg zu erklären, den sie selber nicht kennen.
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Es ist seit diesem Monat ohnehin schon durch die EU zwingend vorgeschrieben, dass KI-Inhalte kenntlich gemacht werden müssen: https://ai-act-law.eu/de/artikel/50/
Zwar gilt die Einschränkung nur im gewerblichen Bereich - aber die deutsche Internet-Rechtsprechung zeigt bei Dingen wie Impressumspflicht etc., dass bereits Werbebanner (wie hier im Tanelorn) ausreichen, um gewerblichen Betrieb anzunehmen. Damit wäre es hier im Tanelorn alleine schon aus Gründen der Rechtssicherheit zwingend nötig.
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Wenn, dann sollte man das Werk an sich bewerten - am besten ohne Autor und ohne die Frage nach dem Wie.

Klatschi hat Recht: Eine Wertung ohne Kenntnis, wer die Einreichung kreiert hat, ist mir wichtig.

Die Verwaltung der Anonymisierung der Einreichungen ist aufwändig und erschwert es der Challenge zudem, mehr Buzz zu entwickeln, aber keinen Tribalismus anzustacheln und bis zur Deanonymisierung wirklich nur über die Beiträge an zu sprechen, ist mir wichtiger.

Offline sma

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Rechtlicher Hinweis:
... dass KI-Inhalte kenntlich gemacht werden müssen: https://ai-act-law.eu/de/artikel/50/
Du zitierst hier eine Verpflichtung für KI-Hersteller, nicht für die Forumsbetreiber. Das T betrifft das nicht. Außerdem: "Diese Pflicht gilt nicht, wenn [...] die durch KI erzeugten Inhalte einem Verfahren der menschlichen Überprüfung oder redaktionellen Kontrolle unterzogen wurden". Einmal drüberlesen reicht, um von der Kennzeichnungspflicht entbunden zu sein. Ziel ist, vollautomatische (die Demokratie bedrohende) Bots einzudämmen, nicht die KI-Nutzung unmöglich zu machen. Daher fokussiert sich die Kennzeichnungspflicht auf öffentliche Inhalte von öffentlichem Interesse, sprich, wenn eine Partei Meinung mit Deepfakes und ausgedachten Nachrichten über Social Media machen will, muss sie das jetzt kennzeichnen.

Online Zed

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Eine wichtige Klarstellung, sma.

Kopiere sie doch in den Mega-Thread, alleine schon, damit sie nicht verloren geht.

Offline Schleicher

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Bitte 2 Kategorien. Alles geht & ohne KI. Teilnahme an beiden möglich -  mit komplett verschiedenen Beiträgen
1. Wer KI nutzen will --> weniger versucht zu schummeln
2. Qualitativer Vergleich der Einreichungen ohne KI vs mit KI =  interessant.

Online tarinyon

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Ich frage mich halt, wie und wo ihr da die Grenzen ziehen wollt. Ab wann nutzt man denn KI? Aktuell geht es ja nur darum, dass man Texte oder Bilder mit LLMs generiert hat. Aber ist es erlaubt, mit einem LLM zu brainstormen? Darf man Recherche machen oder soll man dafür nur googlen und sich selber ein handicap verpassen? Darf man mithilfe von Copilot ein Lektorat machen oder ist nur Rechtschreibung und Grammatik erlaubt? Wie gesagt, ich will keinen AI Slop, aber darunter zählt man ja nur das, was offensichtlich mit null oder wenig effort rausgerotzt wurde. Umgekehrt gibt es ja mega viel menschengemachten Fanfic Müll, der nicht besser wird, nur weil “keine KI" genutzt wurde.

Wie gesagt,ich verstehe glaube ich ,worum es geht. Aber  ein AI Label, das sowieso nur auf Ehrlichkeit beruht, ist doch total unsinnig.

Warum nicht einfach so eine Art Gentleman's Agreements: bitte nicht alles vollkleistern mit lieblosem Maschinenshit, sonst gibt es Punkteabzug oder so. Alles andere kann man eh nicht erkennen (außer vielleicht Bilder,noch zumindest).

PS nur damit mich keiner falsch versteht. Ich hasse zum Beispiel KI generierte Bilder in RPG Produkten, aber ich hasse auch cozy artwork wie es in 5e von Menschen gemalt wurde. Es wird also subjektiv bleiben, ein großes Label ändert daran nix. Und zumindestens fürs Artwork sollte eh ein Hinweise ins Impressum oder so.
« Letzte Änderung: 29.08.2026 | 15:47 von tarinyon »

Online Zed

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@tarinyon

Im ersten Post hatte ich versucht deutlich zu machen, dass wir hier noch nicht über „Wo die Grenze ziehen“ und „Schwierigkeiten der Überprüfung“ sprechen sollen, sondern vorerst nur das sammeln, was Leute für wünschenswert halten und warum.

Die beiden anderen Themenkomplexe machen wir dann im zweiten Schritt.

Online Zed

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2. Qualitativer Vergleich der Einreichungen ohne KI vs mit KI =  interessant.

Hier bin ich im Moment noch skeptisch.

Ich möchte lieber die tollen Ergebnisse und die dahinter stehende Kreativität für sich diskutieren, als die Challenge oder Challenges zum Anlass zu nehmen, einmal mehr über Sinn, Unsinn und Problematik von KI-Einsatz zu sprechen.

Wenn es die beiden Gruppen geben sollte, wäre es deshalb vielleicht klug, ihnen auch unterschiedliche Aufgaben zu stellen, um die darauf folgende Diskussion nicht noch stärker in Richtung „HI gegen KI“ zu lenken.

Online Skyrock

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Du zitierst hier eine Verpflichtung für KI-Hersteller, nicht für die Forumsbetreiber. Das T betrifft das nicht. Außerdem: "Diese Pflicht gilt nicht, wenn [...] die durch KI erzeugten Inhalte einem Verfahren der menschlichen Überprüfung oder redaktionellen Kontrolle unterzogen wurden". Einmal drüberlesen reicht, um von der Kennzeichnungspflicht entbunden zu sein. Ziel ist, vollautomatische (die Demokratie bedrohende) Bots einzudämmen, nicht die KI-Nutzung unmöglich zu machen.
Das mag das ursprünglich Ziel gewesen sein, und nach gesundem Menschenverstand sollte drüberlesen ausreichen - aber meine Erwartungshaltung ist sehr niedrig, was deutsche Gerichte und Themen aus dem #neuland angeht. Bis wir deutsche Rechtsprechung zum frisch in Kraft getretenen AI-Act haben, gehe ich davon aus dass deutsche Gerichte es wieder mal auf die restriktivst mögliche Art und Weise auslegen werden (s. Impressumspflicht für Webseiten).
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Offline Weltengeist

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Ich mach ja schon länger nicht mehr bei Schreibwettbewerben mit. Aber wenn ich es täte, wäre eine gemischte Kategorie (mit und ohne KI-Nutzung) nichts, woran ich mich beteiligen würde.

Ich fahr ja auch kein Fahrradrennen, bei dem man sich selbst raussuchen kann, ob man mit oder ohne Hilfsmotor fahren will. ;)

(Ich mag aber die Idee mit den "Enhanced Games" als eigene Kategorie...)
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Offline Doc-Byte

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Ganz ehrlich, bei dem was hier teilweise schon wieder an Äußerungen getätig wird, hab ich schon keine Lust mehr weiter zu lesen und bin damit raus. Windmühlen schau ich mir lieber in Holland oder so an. Meine Meinung zur Ausgangsfrage habe ich geschrieben und werde auch nicht weiter drauf eingehen, wie absurd die damit verbundene Herangehensweise hier schon wieder von gewissen Personen verdreht wird. Ich finde es einfach nur traurig, dass alleine die Erwähnung von KI Tools in diesem Forum sofort zu extrem emotional aufgeladenen Posts über Grundsatzfragen führt, die jede weitere sachliche Diskussion ersticken - auch und vor allem über die ursprüngliche Ausgangsfrage.

Offline Prisma

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2. Qualitativer Vergleich der Einreichungen ohne KI vs mit KI =  interessant.
Was soll das bringen? Wenn man zum Degenwettkampf zusammenkommt, doch der eine stellt eine Fechtmaschine auf, weil er gar nicht fechten kann ... was will man da vergleichen?
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Offline unicum

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Was soll das bringen? Wenn man zum Degenwettkampf zusammenkommt, doch der eine stellt eine Fechtmaschine auf, weil er gar nicht fechten kann ... was will man da vergleichen?

Sowas hat es längere Zeit gegeben zumindest was Schachcomputer betrifft, heute braucht man das nicht mehr - selbst beste Großmeister haben keine Chance mehr angefangen hat das 1997 oder so (sagt mir gerade die KI)

Offline Holothuroid

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Ich bin für alle zukünftigen Challenges raus. Wenn wir diskutieren müssen, ob wir KI nutzen oder nicht, müssen wir nicht mehr diskutieren.
Let's Go To Magic School - Wenn man einen Zauberschulroman liest (und davon gibt's viele), lernt man mit den Charakteren über die Welt und die Magie. In diesem PbtA-Spiel, spielt ihr um herauszufinden, wie es mit Welt und Magie steht.

Offline Gunthar

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Für Personen mit Einschränkungen kann die KI durchaus hilfreich sein, sodass ein ansehnliches Produkt erstellt werden kann, was rein menschlich nicht mehr ginge.

Aber auch bei KI-erzeugten Produkten sollte in jedem Fall noch ein Mensch darüber sehen und prüfen, ob da noch Fehler sind.
Spieler in D&D 5e: "8 + viel, trifft das?"

Stoßseufzer angesichts der ersten Kampfszene, nachdem sich die Sitzung bislang ziemlich zäh hingezogen hat: "Es geschehen doch noch Leichen und Wunden!"

Offline unicum

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Im übrigen bin ich was "regeln" betrifft die man nicht irgendwie nachvollziehen kann eh schwierig ist.
Ist sowas wie "Tempo 30 wegen Lärmschutz" und dann mit dem aufgeborten Motorrad mit Zündaussetzern durchfahren. Und kontrolliert wird es eh nur tagsüber wo es die Anwohner eh am wenigsten stört.

Hatten wir nicht vor Jahren hier mal einen Thread zum Theme "was moderne Rollenspiele haben sollten?" und der Konsens der sich mir damals aufgedrängt hat war: Es muss erstmal schön aussehen, eine s/w textwüste möchte niemand lesen. Also: Bunt, Farbe, Hochglanzpapier - Content ist weniger wichtig.

Ich glaub ich kann ganz passable Abenteuer schreiben,... aber - wie der ein oder andere sicherlich schon bemerkt hat, habe ich keine Gramatik und rechtschreibkontrolle im Browser. das könnt ich eine KI machen lassen. (naja geht auch ohne aber ich glaub es ist eben mitlerweile überall drin). oder es einen Menschen korrekturlesen lassen.

Layout: naja, will mal sagen ich hab mir letzetsn den Affinity publisher gekauft um mal ein Abnetuer durckfertig zu machen - ich habs aufgegeben. Ki könnt mir da helfen,...

Illustrationen: Hey karten zeichnen kann ich zum Glück, hab ich auch tatsächlich gelernt und gelehrt. (vor 30+Jahren) Bilder von Personen? Äh ne hab ich damals schon gecheatet und mit Pauspapier gearbeitet, ausserdem dauerte das tage.

Deswegen sage ich mir das was die EU auch sagt: solange ich kein wesentliches Geld damit verdiene muss ich es nicht kenzeichnen. Solange ich niemanden "beeinflussen" will - muss ich es nicht kennzeichnen.

Und ja, wenn man regeln aufstellt sollte man auch in der lage sein sie zu überprüfen, vieleicht gelingt das jemanden noch, aber bei den modernsten KI bildern hab ich da so meine zweifel. Bei Texten erst recht. Vor allem wenn sie dann doch nochmal korrenkturgelesen werden. Und Fehler sind eben leider auch nicht zwangsläufig ein zeichen von KI denn das - machen menschen auch.

Deswegen: ganz anderst und zwar: keinen zwang für etwas das man nicht überprüfen kann.
Ps: Chaosium benutzt eine KI um abenteuervorschläge zu überüfen ob die mit KI erstellt wurden. Man kann es also machen, aber was macht man mit einem False-Positiv? Ist nicht einfach das "Problem".

Ich erinnere mich an einen Professor während der Hochschule der Laborberichte nur in Handschriftlicher Form angenommen hat. Und ein anderen professor hat mir mal seine gesammelten Laborberichte gezeigt mit rechtschriebfehlern immer na der selben stelle und Messwerte die bis zur letzen Stelle gleich waren.

Also wenn man sich sicher sein will: Keine KI, never ever! dann,... handschriftlich. (was ich schon damals für Hanebüchen hielt das mal dahingestellt.).

Ja ich weiß, ist schwer.

Offline Zouan81

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Ja, KI scheint ein sehr emotionales Thema zu sein, weil im Hinterkopf wahrscheinlich auch immer mitschwingt, wie viele Aufträge und Arbeitsplätze KI vielleicht schon zunichte gemacht hat.

Wer mit seinen Produkten Geld verdienen will, sollte auch bereit sein, ein paar Kröten in die Hand zu nehmen, um Profis oder Semi-Profis zu beschäftigen / beauftragen.

Je nach dem, um welche Challenge es gehen soll, kann man vorher festlegen, ob Unterstützung durch KI erlaubt ist oder nicht und konkretisieren WELCHE Art von KI-Unterstützung erlaubt ist und welche nicht. Schlussendlich soll ja der Human-Anteil der Arbeit bewertet werden und nicht das, was die KI ausgespuckt hat.

An den TE:
Welche Art von Challenge schwebt Dir denn als nächstes vor?



 

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Offline Weltengeist

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Also wenn man sich sicher sein will: Keine KI, never ever! dann,... handschriftlich. (was ich schon damals für Hanebüchen hielt das mal dahingestellt.).

Glaub mir (als jemandem, der aktuell täglich mit KI-Betrug zu tun hat): Es gibt auch Leute, die lassen sich ihr Zeug von KI erzeugen und schreiben es dann handschriftlich ab. Als "Schutzmechanismus" taugt Handschrift also nicht.
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Online Zed

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An den TE:
Welche Art von Challenge schwebt Dir denn als nächstes vor?

Da purzeln in meinem Hirn noch viele Ideen umher, und keine hat sich da schon herauskristallisiert.

Bislang würde ich jedoch weiterhin bei alten Eckpunkten bleiben: Niederschwellig; Layout wird nicht mitgewertet; die Ergebnisse bringen nutzbares Material für Leute, die es brauchen können, wie die Abenteuereinstiege und die Gottheiten-Challenge.

Offline Gondalf

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""Gar nicht! Nur das Ergebnis zählt. Ob jemand gut schreibt und zeichnet oder "nur" gut promptet - das ist gleichwertig."

Für kreative Challenges.

Ich schreibe auch gerade ein kleine Kampagne für meine kleine Gruppe, fühl mich ein wenig in der Sackgasse und muss sagen, die KI gibt mir mal einen Hinweise oder eine Idee, aber meine Meinung ist, was da kommt ist nicht superkreativ und wenn man viele Daten übergibt, dann kann man es drehen, wie man will, am Ende haben die jeweiligen Modelle auch immer wieder dieselben Plots und selben Wendungen.

Es kann helfen, aber ich glaube, wenn ich dir beispielsweise ein Abenteuer zu irgendeinem Spezifischen Thema schreiben soll, dann kann ein "echter" Kreativer im Gesamtkonzept besser überzeugen.
Die guten Ideen, die muss ich mir halt auch selber ausdenken.

Was Sie kann, große Datenmengen schnell verarbeiten, Texte übersetzen, Strukturieren oder helfen die eigenen Gedanken zu strukturiern.

Problem ist, Sie wird immer besser und irgendwann wird Sie vermutlich alles können, aber dann kannst Du es am Ende eh nicht mehr trennen.
Wie bei der Tour de France, wenn alle dopen gewinnt am Ende auch der Fleissigste und talentierteste.  >;D
Ich halte mich freiwillig an Tempo 100 – zumindest in geschlossenen Ortschaften.

Offline unicum

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Glaub mir (als jemandem, der aktuell täglich mit KI-Betrug zu tun hat): Es gibt auch Leute, die lassen sich ihr Zeug von KI erzeugen und schreiben es dann handschriftlich ab. Als "Schutzmechanismus" taugt Handschrift also nicht.

Was meinst du warum ich in meinem Post "Hanebüchen" geschrieben habe,... auch damals (lange vor KI zeit) hat man doch noch im Schulbus die hausaufgaben "abgeschrieben".

Mein punkt ist ja der: Abseitz von der Sache ob man Menschen generell vertraut oder nicht - wie kann man sicher sein?
Ich muss leider sagen das mein Grundvertrauen in Menschen nicht mehr das ist was es einmal war. Unbekannte Nummer am Handy? Soll auf den AB sprechen, ich schau mir das einmal die Woche an öfter nicht. Unbekannte Emailadresse? Landet im Spam. Schuld ist ein Betrug auf den ich/meine Eltern mal reingefallen sind. Ein Interview mit mir dazu findet sich unter "Achtung Abzocke" und da sage ich genau dass: der schlimmste Schaden ist nicht das Geld sondern der das ich Menschen nicht mehr so ohne weiteres vertraue.

Hier jetzt etwas einzufordern wo ich als Autor nichtmal selbst sicher sein kann ob meine Quellen nicht doch irgendwie KI belastet sind - und sei es nur ein Übersetzungsprogramm, eine rechtschreibkontrolle irgendwas wirklich basics, ist 'schwierig' und ja, abseitz von solchen Posts wie diesen hier, lass ich zumindest rechtschreibung und gramatik von einer Software überprüfen, ob das KI ist? keine Ahnung.

Offline Prisma

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Sowas hat es längere Zeit gegeben zumindest was Schachcomputer betrifft, heute braucht man das nicht mehr - selbst beste Großmeister haben keine Chance mehr angefangen hat das 1997 oder so (sagt mir gerade die KI)
Das war kein echter Wettbewerb, man hat geprüft wie weit die Technik ist. Der Computer hat aber nichts gewonnen, nichts erreicht. Das eine Maschine in Sachen "Konzentration", "Ausdauer", "Gedächtnis" und Mathematik den Menschen irgendwann abhängt ist ja kein Wunder. Der Großmeister bleibt aber der Großmeister, seine Errungenschaften sind echt. Ihn gegen die Maschine zu vergleichen ist sinnlos. Schachwettkämpfe mit Menschen haben ja nicht aufgehört, nur weil ein Computer alle Züge berechnen kann.


Layout: naja, will mal sagen ich hab mir letzetsn den Affinity publisher gekauft um mal ein Abnetuer durckfertig zu machen - ich habs aufgegeben. Ki könnt mir da helfen,...
Hier liegt mMn ein wichtiger Punkt. Wozu verhilft Dir die KI denn eigentlich? Wo ist die Befriedigung, der Spaß, vielleicht sogar der Stolz, etwas geschaffen zu haben, wenn das Ergebnis gar nicht von Dir ist? Selbst wenn es Dir gelingt andere zu täuschen, Du weißt es ja dennoch, dass Du es nicht gemacht hast. (Diese Frage richte ich gern an alle KI-Nutzer, die meinen Prompten sei einer echten Fertigkeit gleichwertig.)
Mit einem 7er-Set, stehen ganze Universen offen.

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Online tarinyon

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Nochmal zum Threadthema: einen Großteil der Probleme könnte man mMn vermeiden, indem man Einsendungen zur Challenge auf Text begrenzte und keine layouts oder illus bewertet. Artworks sind eh egal geworden durch KI Slop over 9000.

Offline schneeland

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Hier liegt mMn ein wichtiger Punkt. Wozu verhilft Dir die KI denn eigentlich? Wo ist die Befriedigung, der Spaß, vielleicht sogar der Stolz, etwas geschaffen zu haben, wenn das Ergebnis gar nicht von Dir ist? Selbst wenn es Dir gelingt andere zu täuschen, Du weißt es ja dennoch, dass Du es nicht gemacht hast. (Diese Frage richte ich gern an alle KI-Nutzer, die meinen Prompten sei einer echten Fertigkeit gleichwertig.)

Wir bewegen uns hier - entgegen des Wunsches des Threaderstellers - m.E. schon merklich in Richtung (erneuter) Grundsatzdiskussion, aber weil es zumindest noch einen vagen Challenge-Bezug hat: auch aus Werkzeugbeherrschung kann man ja Befriedigung ziehen. Und dazu kommt: wenn ich die Ideen in einer Einreichung als meinen eigentlichen Beitrag sehe, dann kann man die Perspektive einnehmen, dass die KI bzw., allgemeiner gesprochen, das technische Werkzeug diesen nur hilft, zur Geltung zu kommen.
Jetzt bringt KI schon einen recht hohen Automatisierungsgrad mit sich und man kann sich umgekehrt schon fragen, ob das nicht ein bisschen so ist, als ob man einen Rekord im Kreuzheben mittels eines Gabelstaplers erreicht, aber da wird sich vermutlich keine allgemeingültige Antwort drauf finden bzw. allgemeiner Konsens erreichen lassen.

Ansonsten stimme ich tarinyons zwar Aussage zwar nicht uneingeschränkt zu, halte aber den grundsätzlichen Vorschlag, die Einreichungen einfach auf Text mit einfacher Formatierung (ungefähr das, was mit Markdown oder AsciiDoc geht) zu beschränken, für bedenkenswert. Im Nachgang des Wettbewerbs können dann ja gerne "auf Hochglanz polierte" Versionen zusätzlich gepostet werden.
All good things come to those who wait! ... like dual flamethrowers and beer.

Offline Tudor the Traveller

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Ich gehöre ja zur "KI ist auch nur ein Tool" Fraktion und habe Antwort 2 gewählt. Den KI Anteil auszuweisen finde ich richtig.
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Online Zed

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Wir bewegen uns hier - entgegen des Wunsches des Threaderstellers - m.E. schon merklich in Richtung (erneuter) Grundsatzdiskussion,

Stimmt. Da ist Dein Schlenker, schneeland, noch im Rahmen.

Ansonsten: Zu auch wichtigen Grundsatzdiskussionen "KI&Rollenspiel" geht es hier entlang!

@Tudor
Danke für Deine Abstimmung und Meinung!

Offline Sphyxis

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Ich hab für das Reinheitsgebot abgestimmt.
Meiner Meinung nach, ist das kein eigener kreativer Akt mehr, wenn ich mir von der KI Texte schreiben lasse. Ist ok das privat zu tun, aber ich würd so etwaa nicht bei Wettbewerben zulassen, bei denen sich Kreative miteinander messen...

Ist so wie den Fechtweltmeister beim nächsten Fechtturnier gegen einen Anteil von 60% Fechtmaschienen kämpfen zu lassen.

Offline Katakombenkriecher

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Ich sehe es so: wenn ich an einem Wettbewerb teilnehmen und wetteifern möchte, dann auch in meiner Liga. Ich möchte nicht mit Doping-Fans mitmischen oder an den Paralympics. Den Einsatz von KI sehe ich ähnlich wie Rollstühle, Krücken etc. Da gibt es doch innerhalb der Bubbles mot Sicherheit eigene Jams, wo die sich gegenseitig anfeuern und befruchten können.


Offline Katakombenkriecher

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Danke, und ein schönes Bild, das mit den Ligen, Katakombenkriecher.

Nochmal aber zur Abgrenzung: ich sehe KI in keinster Weise überlegen (sehe sie also nicht als Doping oder Schwergewicht an). Ich selbst kann mir jederzeit Layouter, Illustratoren, Korrektoranten, Lektoren, Game-Designer aus dem Hintern ziehen (für meinen bisherigen Projekte auch absolut für lau) - dieses Netzwerk würde ich als Schwergewicht ins Rennen werfen. Und dieses Netzwerk kann sich jeder aufbauen.  Hier fühlen sich alle als Einzelkämpfer, aber Rollenspiel-Material ist das ziemlich selten.

Vielleicht als Gedanken für den oder künftige Wettbewerbe: Teams bilden, netzwerken und Synergien schaffen. Wer weiß, was sich hier so alles tummelt.

Ich wollte mit den Ligen keineswegs das Bild erzeugen, dass ich da eine Überlegenheit sehe. Im Gegenteil.


Offline Katakombenkriecher

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Online nobody@home

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Nachtrag: Ich habe mich letztendlich für Option 2 entschieden. Ich halte KI rein als Werkzeug erst mal nicht für verwerflich (auch wenn ich im Gegenzug von der Qualität ihrer Ausgaben längst nicht automatisch überzeugt bin -- wieviel Arbeit man sich da also tatsächlich spart, sei dahingestellt -- und auch sicher so manchen menschlichen Akteuren hinter dem Hype nicht über den Weg traue), aber saubere Quellen- und Verdienstangaben gehören für mich schon ein gehöriges Stück weit zum guten Ton...und in die Schublade würde ich auch Vermerke der Art "Dieses Bild/die folgenden Absätze sind KI-generiert" packen.

Würde ich dabei dann uuunnnbedingt Wert auf "...aber zählen soll dann nur der Nicht-KI-Anteil" legen? Eh, die Regeln muß sowieso derjenige aufstellen, der den Wettbewerb abhält, und im Zweifelsfall ist gekonnter KI-Einsatz (insbesondere einschließlich Zusammenstellung und ggf. Nachbessern von Hand) auch noch mal ein Stück weit menschliches Handwerk; das ließe sich also zugunsten des Gesamtwerks auch mal aufweichen. Nichtsdestotrotz scheint mir dieser Punkt meine momentane Position noch am besten einzufangen, wenn ich nicht einfach gleich auf "Ganz anders" ausweichen will -- was dann ja auch wieder nicht so recht passen würde.