Das waren bei mir eher Fragen dir ich mir in meiner Hochzeit des Rollenspiels gestellt habe. Einfach weil man jahrelang ähnlich gespielt hat. Zwar immer andere Klassen, aber immer besondere Personen. Das wurde aber glaube ich nie weiter verfolgt. Dazu gab es ja noch die Möglichkeit neue Systeme auszuprobieren.
Und durch die übliche Progression ist man doch meistens erstmal schwächlich auf Stufe 1 gestartet. Da ging es letztlich dann eher um das verstärkte ausspielen von Makeln. Klassiker ja damals: extrem niedriges Charisma, da dass spielsystemisch meistens kaum Auswirkungen aufs Monsterschnetzeln hatte. Aber dass man dann plötzlich hässlich war, oder im Falle ganz schlechter Geschicklichkeit humpelte etc hat dann den Charakter "aufgewertet".
Heute käme mir das nicht mehr in den Sinn. Ich führe ein duchschnittliches 08/15 Leben, warum sollte ich ein solches in denn vier oder fünf Escapestunden die mir im Monat für Rollenspiel bleiben, spielen wollen? Nein, jetzt mag ich gerne wieder die Welt retten. Als ein besonderes Wesen gegen besonders böse Wesen kämpfen und den Tag retten. Dann lieber mehr ins Charakterspiel investieren.
Und nur weil man einen überdurchschnittlichen Typen spielt, heißt das ja nicht, dass jeder Wurf gelingt. Dann ist es kein gutes Spielsystem. Solange der Würfelwurf noch genug thrill auslöst benötige ich nicht einen Negativmodifikator der mich eher als Looser dastehen lässt.