Autor Thema: Welche SC-Spezies sind Euch für ein Setting wichtig?  (Gelesen 3396 mal)

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Online nobody@home

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Re: Welche SC-Spezies sind Euch für ein Setting wichtig?
« Antwort #75 am: Heute um 11:22 »
Ganz allgemein geht mir bei der ganzen Speziesdebatte ein Punkt ein wenig unter, der eigentlich auch etwas Beachtung verdient hätte: wenn sie auch nur annähernd wie Menschen denken, dann sollte eigentlich auch für viele Nichtmenschen ebenso wie für Menschen auch schon die jeweilige Kultur, in der sie aufgewachsen sind, wesentlich identitätsstiftender sein als bloß ihre biologische Zugehörigkeit zur selben Art. Sicher, in vielen Settings werden gleich ganze Spezies Planet-der-Hüte-mäßig als Monokulturen gehandelt, die sich ggf. selbst von einem Kontinent zum nächsten nicht wirklich unterscheiden...aber das ist ohne guten Grund dafür, warum das überhaupt so sein sollte, eigentlich recht unglaubhaft. Vor allem dann, wenn man sich tatsächlich mal in ihre eigene Perspektive versetzt... :think:

(Ein Beispiel, das mir gerade durch den Kopf geschossen ist:

Dschungelelf: "Die Typen aus dem kalten Norden wissen, was sie vor zweitausend Jahren getan haben, mit denen sind wir nicht mehr verwandt!"

Abenteurergruppe aus dem Norden samt Elf von ebenda: :o)

Offline Eleazar

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Re: Welche SC-Spezies sind Euch für ein Setting wichtig?
« Antwort #76 am: Heute um 11:31 »
Ich bin als Tolkien-Fan schon von einer EDO-Welt angetan. Wobei für meinen Geschmack die Zwerge als erstes rausfliegen könnten. Ich habe auch Geschmack an exotischeren Species in bestimmten Ecken einer Spielwelt: Wolfs-, Katzen- oder Echsenmenschen kann es ruhig geben.

Was ich nicht mag, sind auf modern getrimmte Fantasy-Settings, in dem auch in dem abgelegendsten Kaff jede Kultur, Hautfarbe und Spezies vertreten sein muss. In Handelsmetropolen oder an Schiffahrtswegen gern, aber nicht in der hinterletzten Provinz. Ich frage mich dann immer: Sind die alle vor drei Monaten aus verschiedenen Richtungen mit nem Bus dort eingetroffen? Oder warum vermischt sich die Bevölkerung nicht? Oder hat es in den letzten Generationen nicht längst schon getan?

Da wird so weltläufig getan, aber im Prinzip wird eine von Rassismus geprägte Gesellschaft abgebildet, in der jede Community fein säuberlich sortiert und voneinander getrennt, nebeneinander her lebt.

In SF-Settings gehe ich von ganz anderen Möglichkeiten der Mobilität aus. Da kann ich mir ein großes, buntes Durcheinander vorstellen.

Online Holothuroid

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Re: Welche SC-Spezies sind Euch für ein Setting wichtig?
« Antwort #77 am: Heute um 12:01 »
Kultur, Planet der Hüte und kulturelle Schmelztigel sind alles gute Punkte und gehen oft schief. Welche Settings machen das aus eurer Sicht denn gut? Eberron gefällt mir z.B. gut in der Hinsicht.

Also wenn sich die Klassen auch nur so verhalten das sie abziehbilder sind dann braucht man das auch nicht.

Wann ist das für dich der Fall? Mir scheint es eher so, dass das ein Zusammenspiel von Rollenspielprodukten, der sich je darum entspannenden Szenen, den Gepflogeneheiten der Spielgruppe und einzelnen Spielys.

Also z.B. beobachte ich bei vielen, die z.B. WoD länger spielen, dass sie ihr Charakterkonzept bewusst gegen den Archetypus des formalisierten Charakteryps (also Subsplats) spielen. Bei D&D 3.5 dagegen, dass die formalisierten Charaktertypen (also Klassen) überhaupt nicht zum Charakterspiel beitragen, weil sowieso niemand weiß, was eine Kombination aus fünf (Prestige-)Klassen heißen soll.
Let's Go To Magic School - Wenn man einen Zauberschulroman liest (und davon gibt's viele), lernt man mit den Charakteren über die Welt und die Magie. In diesem PbtA-Spiel, spielt ihr um herauszufinden, wie es mit Welt und Magie steht.

Offline Jiba

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Re: Welche SC-Spezies sind Euch für ein Setting wichtig?
« Antwort #78 am: Heute um 12:32 »
Kultur, Planet der Hüte und kulturelle Schmelztigel sind alles gute Punkte und gehen oft schief. Welche Settings machen das aus eurer Sicht denn gut? Eberron gefällt mir z.B. gut in der Hinsicht.
Ich finde Exalted macht das auch sehr gut. Es gibt allergrößtenteils nur die Spezies Menschen, allerdings können die auch mal je nach Herkunft seltsamer aussehen (grüne Haare oder sowas). Die "Fremdspezies", die es gibt, sind superselten und exotisch... oder letztlich auch Menschen, die zu nah an Wyldniszonen gelebt haben und deshalb mutiert sind. Gerade in der 3. Edition wird außerdem darauf geachtet, dass Kulturen sich miteinander vermischen und so keine klare Einheitlichkeit besteht.
Engel – ein neues Kapitel enthüllt sich.

“Es ist wichtig zu beachten, dass es viele verschiedene Arten von Rollenspielern gibt, die unterschiedliche Vorlieben und Perspektiven haben. Es ist wichtig, dass alle Spieler respektvoll miteinander umgehen und dass keine Gruppe von Spielern das Recht hat, andere auszuschließen oder ihnen vorzuschreiben, wie sie spielen sollen.“ – Hofrat Settembrini

Online nobody@home

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Re: Welche SC-Spezies sind Euch für ein Setting wichtig?
« Antwort #79 am: Heute um 13:06 »
Kultur, Planet der Hüte und kulturelle Schmelztigel sind alles gute Punkte und gehen oft schief. Welche Settings machen das aus eurer Sicht denn gut? Eberron gefällt mir z.B. gut in der Hinsicht.

Hmm...spontan würde ich sagen, daß Umdaar das recht gut macht (sowohl in der alten als auch in der neuen Fassung). Die Welt is als ehemaliges Versuchslabor der Demiurgen recht kosmopolitisch und reich an eigenwilligen Landschaften und Bioformen, von denen sich insbesondere die letzteren im Lauf der Jahrtausende oft weit verbreitet und zumindest gesellschaftlich vermischt haben, und der Hauptkonflikt besteht zwischen den tyrannischen und ausbeuterischen "Meistern" auf der einen und den von ihnen noch nicht eroberten Ländern auf der anderen Seite, die ihrerseits beide nicht automatisch geschlossene Blöcke bilden, sondern sich auch untereinander in die Wolle kriegen können -- wo genau man herkommt und auf welcher Seite man steht, ist also oft deutlich wichtiger als die kleine Detailfrage, ob der Gegenüber auch ein Spinnenwesen ist wie man selbst oder doch bloß ein Dinosauroider mit Cyberflügeln. (Und ja, "normale" Menschen und ähnliches Gesocks kann man da natürlich auch finden. :))

Offline Galatea

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Re: Welche SC-Spezies sind Euch für ein Setting wichtig?
« Antwort #80 am: Heute um 13:58 »
Ganz allgemein geht mir bei der ganzen Speziesdebatte ein Punkt ein wenig unter, der eigentlich auch etwas Beachtung verdient hätte: wenn sie auch nur annähernd wie Menschen denken, dann sollte eigentlich auch für viele Nichtmenschen ebenso wie für Menschen auch schon die jeweilige Kultur, in der sie aufgewachsen sind, wesentlich identitätsstiftender sein als bloß ihre biologische Zugehörigkeit zur selben Art. Sicher, in vielen Settings werden gleich ganze Spezies Planet-der-Hüte-mäßig als Monokulturen gehandelt, die sich ggf. selbst von einem Kontinent zum nächsten nicht wirklich unterscheiden...aber das ist ohne guten Grund dafür, warum das überhaupt so sein sollte, eigentlich recht unglaubhaft. Vor allem dann, wenn man sich tatsächlich mal in ihre eigene Perspektive versetzt... :think:
Einerseits das, anderseits wird von den Schreibern diverser Spezies gefühlt auch oft nur bis zum Punkt "wir haben ein Problem, hier ist eine Lösung" gedacht, und diese eine Lösung dann mit dem Fass über die ganze Spezies gekippt.

Ich hab in meinem Setting auch eine super langlebige Spezies in oft recht modernen Gesellschaftsformen. Was für Tolkiens Elben kein Problem ist (der Kerl da ist halt König für 5000 Jahre oder bis er von Orks erdolcht/einem Drachen gefressen/einem dunklen Lord erschlagen wird) ist in einer moderneren Gesellschaft oft ein Problem. Kann man sehr gut aktuell im US-Senat beobachten, wo mittlerweile Quasi-Leichen Mitglied sein dürfen (es ist ja noch immer nicht geklärt, ob Mitch McConnell überhaupt noch zurechnungsfähig/ansprechbar ist).

Die Spezies muss hier also eine Lösung finden. Aber warum sollte das eine Lösung sein? Die eine Gruppe führt vielleicht Maximalzeiten für Ämter ein, die andere hat kulturell fest implementierte Wanderjahre (Person zieht alle 200-300 Jahre in die Welt hinaus, um eine neue Berufung zu finden) und eine andere Gruppe sieht das ganze als Prüfung für ambitionierte Nachfolger (wer seinen Vorgesetzten aus dem Weg räumt (sei es Mord oder Rufmord) ohne dabei erwischt zu werden hat dessen Posten verdient - Survival of the fittest).
Gerade über Lösungswege für biologische Probleme (also zumindest solche, die zu sozialen Problemen führen) kann man hervorragend Gruppen innerhalb einer Spezies von einander abgrenzen.


Wäre z.B. bei Zwergen möglich - leben unter der Erde -> blöd für Ackerbau.
Eine Gruppe erichtet ein großes Handelsimperium und eine regelbasierte Weltordnung, um Nahrungsicherheit zu garantieren,
eine andere Gruppe fängt an Pilze und unterirdisches Geviechs zu züchten, ist damit self-sufficient und interagiert praktisch überhaupt nicht mehr mit dem Rest der Welt,
eine andere Gruppe zieht aus und versklavt andere Spezies, die dann für die Zwerge an der Oberfläche auf den Äckern schuften müssen (kann man auch leicht auf einen zwergischen Aztekenopferkult erweitern).
« Letzte Änderung: Heute um 14:09 von Galatea »
We should respect all forms of consciousness. The body is just a vessel, a mere hull.

Offline unicum

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Re: Welche SC-Spezies sind Euch für ein Setting wichtig?
« Antwort #81 am: Heute um 14:58 »
Wann ist das für dich der Fall? Mir scheint es eher so, dass das ein Zusammenspiel von Rollenspielprodukten, der sich je darum entspannenden Szenen, den Gepflogeneheiten der Spielgruppe und einzelnen Spielys.

Ein "Abziehbild" ist für mich als Beipspiel:
Ein mir unbekannter Spieler meldet sich auf einem Con in einer Runde mit mir als SL an und spielt einen Zwergen (damit klappt das Abziehbild bisher am besten) und sein einziger Beitrag zur Lösung des Plots ist seine Axt und das er Bier in Mengen säuft und Elfen nicht mag.


Offline dreisam

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Re: Welche SC-Spezies sind Euch für ein Setting wichtig?
« Antwort #82 am: Heute um 15:12 »
Zum Thema "monolithischer Kulturblock" hier mal ein Video über all die verschiedenen Elbengruppen in Tolkiens Welt und ihre grobe Zusammensetzung. Das ist ein ständiges auseinanderdriften, wiedervereinigen und durchmischen, bei dem sehr deutlich wird, dass es "den Elb" auch in Tolkiens Welt überhaupt nicht gibt.https://www.youtube.com/watch?v=_WbUHhyfAXI

So einfach scheint mir das nicht.

Auf der einen Seite imaginierte sich JRRT seine Elben als durchaus genauso frei in ihrem Denken und Bewerten, Entscheiden und Handeln, wie er sich seine menschlichen Charaktere vorstellte:

a) „[Elves and humans] were called the Eruhíni or 'Children of God', and were for the Valar an incalculable element: that is they were rational creatures of free will in regard to God, of the same historical rank as the Valar, though of far smaller spiritual and intellectual power and status.“ (Letter #181, 1956)

Auf der anderen Seite besitzen bei JRRT die Angehörigen von bestimmten Elbengruppen bestimmte Neigungen und bestimmte Begabungen (von namhaften und dann immer außergewöhnlichen Ausnahmen abgesehen).

b) „Neither the Atani nor the Noldor [= High-Elves] had any love of the sea or of ships.“ (Peoples of Middle-earth)

c) „Whereas the Sindar had the fairer voices and were more skilled in music (save only Maglor son of Fëanor), and loved the woods and riversides.“ (War of the Jewels)

Sowohl die Neigungen als auch die Begabungen werden vererbt.

d) „[Voronwë said:] I was born here in Middle-earth in the land of Nevrast. My mother was of the Grey-elves of the Falas, and akin to Círdan himself – there was much mingling of the peoples in Nevrast in the first days of Turgon's kingship – and I have the sea-heart of my mother's people [while my father Aranwë was of the Noldor of the House of Fingolfin].“ (Unfinished Tales)

Ich persönlich halte dieses konzeptionelle Detail für durchaus bedenklich. Um meine Haltung zu illustrieren, setzte ich das vorstehende Voronwë-Zitat einmal in Beziehung mit einem etwas Anderem:

f) „Ich [eine dunkelhäutige Frau, die seit vierzehn Jahren in Darmstadt lebt und aus Brasilien migriert ist] ging zu einer Abend-Tanzstunde für Frauen. Es waren vielleicht zehn Frauen da. Wir haben bald angefangen, verschiedene Tänze auszuprobieren. Da kommt eine Frau zu mir und sagt: ‚Ach, ich werde nie Samba lernen. Ich kann das einfach nicht. Ich habe das nicht im Blut. Ich werde nie Samba lernen, so wie du nie Walzer lernen kannst.’ “ (Dorothea Schütze: Ich hatte kein Kleingeld… Erfahrungen mit alltäglichem Rassismus in Darmstadt. 16 Gespräche mit Flüchtlingen und EinwanderInnen. Justus von Liebig Verlag, Darmstadt 1996.)

Nun könnte man anmerken, dass es Elben ja gar nicht in Wirklichkeit gibt und dass sie deshalb ohnehin artifiziellen Charakter besitzen. JRRT sah das übrigens ähnlich. Zumindest schrieb er Entsprechendes, als er seinen Herrn der Ringe abgeschlossen hatte und sich in den späten Fünfzigern / frühen Sechzigern seines Lebens befand.

g) „In reality this only means that my elves are only a representation or an apprehension of a part of human nature.“ (Letter #131, 1951)

h) „I should say that [Elves] represent really Men with greatly enhanced aesthetic and creative faculties, greater beauty and long life, and nobility.“ (Letter #144, 1954)

i) „Elves are certain aspects of Men and their talents and desires.“ (Letter #153, 1954)

j) „The Elves represent, as it were, the artistic, aesthetic, and purely scientific aspects of the humane nature raised to a higher level than is actually seen in Men.“ (Letter #181, 1956)

Sollte ich mir aber ehrlich Charaktere imaginieren, die aufgrund ihrer Rasse (!) über bestimmte ererbte Neigungen und Begabungen verfügen? Bereiten mir solche rassistischen Zuschreibungen keine Bauchschmerzen, nur weil ich weiß, dass derlei Charaktere nicht in unserer empirischen Wirklichkeit existieren, niemals existierten und unmöglich jemals existieren können?

Ich vermute übrigens sehr stark, dass JRRT dazu geraten hätte, im Fantasy-Rollenspiel vorrangig menschliche Charaktere darzustellen.

k) „In narrative, as soon as the matter becomes ‘storial’ and not mythical, being in fact human literature, the centre of interest must shift to Men (and their relations with Elves or other creatures). We cannot write stories about Elves, whom we do not know inwardly; and if we try we simply turn Elves into men.“ (Letter #212, 1958)

Wenn man JRRTs Meinung folgen mag (und zudem Klischees umschiffen möchte, die vielleicht gelegentlich nicht ganz unproblematisch anmuten könnten), dann wären vermutlich *Menschen* die einzige Spezies, die menschlichen Spielenden ausreichen sollte und genügen kann? Richard Pini & Wendy Pini (Elfquest), Elaine Cunningham (Evermeet), Paul B. Thompson & Tonya C. Cook & Douglas Niles (Elven Nations) sehen das aber vermutlich sehr anders.

Offline Blizzard

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Re: Welche SC-Spezies sind Euch für ein Setting wichtig?
« Antwort #83 am: Heute um 18:06 »

...welche Spezies, die auch als Spielercharaktere zur Auswahl stehen, sind Euch in einem Setting wichtig?

Natürlich hängt es immer auch davon ab, ob man Fantasy, SF oder Cyberpunk spielt.

Aber welche sollte es neben den Klassikern Menschen, Elfen und Zwerge sonst noch geben?

Vorab: Ich habe nicht alle Antworten bis hierher gelesen. Ich finde es aber eine spannende (Ausgang)Frage, und auf die will ich auch noch kurz antworten:

Ich habe am liebsten eine "gesunde" Mischung von den Vertretern der "klassischen" Fantasy-Völker , wie z.B. Menschen, Elfen, Zwerge, Halblinge, Gnome, Orks, Trolle, etc...und einigen "andersartigen" oder "exotischen" Völkern. Und zwar jeweils -von der Anzahl her- eine Handvoll, das finde ich prima, das ist mir am liebsten. Ich habe ja jetzt im Laufe der Jahre schon rund ein gutes Dutzend Fantasy-Systeme geleitet und die Erfahrung zeigt, dass es Spieler gibt, die einfach unheimlich gerne einen Charakter von einer der klassischen Fantasy-Fraktionen (Mensch,Elf,Zwerg,etc.) spielen. Genau so habe ich aber auch schon jede Menge Spieler in den Runden gehabt, denen die klassischen Fantasy-Völker (auf Dauer) zu langeweilig waren und die einfach mal was "außerhalb der (Fantasy)Norm" spielen wollten. Und ja es gibt auch Spieler, die variieren, die wollen mal das Eine und mal das Andere (spielen). Wichtig finde ich dabei dann eben auch eine einigermaßen breite Auswahl, da(nn) findet garantiert dann jeder Spieler ne Rasse, die er spielen will bzw. die ihm gefällt. Daher sind mir Fantasy-Welten, in denen es genug Auswahl von beiden Spezies ("Klassiker" & "Exoten") gibt, am liebsten.
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Re: Welche SC-Spezies sind Euch für ein Setting wichtig?
« Antwort #84 am: Heute um 21:05 »
Ja, sehr schöne Eindrücke habe ich hier gewonnen.

In der Tat war Tolkien der Erfinder des Fantasy-Genres und damit der Platzhirsch, gefolgt von Gygax.

Daher schaut man von diesen Vorbildern halt viel ab, was die Beschreibung der Spezies anbetrifft.


Ich schätze, eine Auswahl von den Klassikern und ggf. ein Exot runden die Sache schon ab, denke ich.


Bei zu vielen Exoten entsteht womöglich wieder der Eindruck eines Fantasy-Zoos.

Gespielte Regelsysteme:

D&D, DSA, RdW, Saga, Earthdawn


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