Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
D20 Auswirkungen auf Spielerverhalten
Teclador:
--- Zitat von: Saint of Killers am 13.03.2006 | 14:22 ---... dann kann man sich doch auf dieser Gesprächsgrundlage unterhalten, ohne dass gleich jemand Öl auf längst ausgebrannte Flammen gießen muss, oder?
--- Ende Zitat ---
Und über was soll man dann noch reden?
Wenn man schon vorher sagt:
Wer Taktik mag dem wird das gefallen, wer andere Dinge im RPG bevorzugt, der wird dem nicht viel abgewinnen können.
Das ist doch prädestiniert dafür, dass die Leute ankommen und dann anfangen die Spielstile zu bewerten, oder etwa nicht?
--- Zitat von: Chrischie am 13.03.2006 | 14:18 ---Hey in D&D ist ein gemaxter Char gutes Rollenspiel. ~;D ;)
Ich glaube wir sollten alle soweit sein, dass das gutes Rollenspiel ist, welches im Gruppenkonsens liegt.
--- Ende Zitat ---
1. Jo das stimmt natürlich! ;D
2. Dein Wort in Gottes Gehörgang! ;)
Eisenklopper:
--- Zitat von: Settembrini am 13.03.2006 | 14:29 ---Das einzige wirkliche Thema worüber man bei D&D diskutieren sollte, ist ob Feat XY oder Zauberspruch WQ in Neuerscheinung "Magic of Brimborium" wirklich ausgewogen ("balanced") ist, oder ob Wizards tatsächlich (realtiv selten, wobei Polymorph natürlich ganz furchtbar ist...) geschlampt hat. Aber das wird vom DnDGate abgedeckt, also brauch man hier eigtl. nicht diskutieren.
Settembrini out.
--- Ende Zitat ---
Wäre das nicht traurig, wenn das wirklich so wäre? Ich spiele AD&D seit der 1st Edition und schätze alle Editionen für ihre Vor- und Nachteile. Ich liebe die Forgotten Realms, mag das Zaubersystem und die Zauber. D&D in jeder Edition ist und bleibt mein liebstes Fantasy-System. Was mich nun an der neuen Edition mehr stört, als an den anderen, ist genau das, was du sagst. Das System an sich ist super - aber das, was es in mir (und scheinbar auch bei anderen Spielern) auslöst, gefällt mir nicht so sehr. Mich hat interessiert, ob das anderen auch so geht.
Boba Fett:
--- Zitat von: Teclador am 13.03.2006 | 14:42 ---Und über was soll man dann noch reden?
--- Ende Zitat ---
Zum Beispiel, dass es nicht so schön ist, dass Rollenspiel (vor allem kommerzielle) nicht wirklich darauf hinweisen,
welche Art des Spiels sie unterstützen.
Klar macht es kommerziell gedacht Sinn, wenn sich ein Spiel so verkauft, als würde es alle Bedürfnisse befriedigen.
Immerhin will es sich verkaufen - die Leuts wollen ja von etwas leben.
Wenn wir aber mal von unserem illustren Kreis hier Abstand nehmen und schauen, wie Alrik-normal-Spieler das wahnimmt, stellen wir fest, dass er
sich vielleicht noch nicht mal bewusst ist, dass es verschiedene Spielarten gibt,
Rollenspiele im Setting differenziert, aber sonst wenig mehr,
kaum prgnostizieren kann, was ihmSpaß machen wird und was nicht,
wahrscheinlich nicht mal weiss, warum ihm etwas KEINEN Spaß gemacht hat.
Und das finde ich schlecht!
Im blödesten Fall hat er erstmal zig Euronen augegeben, und stellt dann fest, dass es irgendwie keinen Spaß macht.
Entweder lässt er es dann, und schon wieder ein Spieler weniger, oder
er kauft wieder ein und lässt sich wieder auf ein Glücksspiel ein.
Und dann wenn er eine Weile gespielt hat, wird er meinen, dass sei die einzige Art zu spielen.
Wenn ihm jemand eine andere Methode (oder system) vorschlägt, wird er erstmal blöd reagieren.
War seine Art zu spielen jetzt besser oder schlechter, oder falsch?
Also verbeisst er sich und basht andere Systeme und wehrt sich und was weiss ich.
Ein Großteil der Probleme werden dadurch erzeugt, dass es einfach nicht transparent gemacht wird, was ein Spiel leistet und was nicht. Aber das ist auch nichts, was man groß besprechen könnte.
Boba Fett:
--- Zitat von: Eisenklopper am 13.03.2006 | 15:03 ---Mich hat interessiert, ob das anderen auch so geht.
--- Ende Zitat ---
In einem Wort: ja
Teclador:
--- Zitat von: Boba Fett am 13.03.2006 | 15:05 ---Wenn wir aber mal von unserem illustren Kreis hier Abstand nehmen und schauen, wie Alrik-normal-Spieler das wahnimmt, stellen wir fest, dass er
sich vielleicht noch nicht mal bewusst ist, dass es verschiedene Spielarten gibt,
Rollenspiele im Setting differenziert, aber sonst wenig mehr,
kaum prgnostizieren kann, was ihmSpaß machen wird und was nicht,
wahrscheinlich nicht mal weiss, warum ihm etwas KEINEN Spaß gemacht hat.
[...]
Und dann wenn er eine Weile gespielt hat, wird er meinen, dass sei die einzige Art zu spielen.
Wenn ihm jemand eine andere Methode (oder system) vorschlägt, wird er erstmal blöd reagieren.
War seine Art zu spielen jetzt besser oder schlechter, oder falsch?
Also verbeisst er sich und basht andere Systeme und wehrt sich und was weiss ich.
Ein Großteil der Probleme werden dadurch erzeugt, dass es einfach nicht transparent gemacht wird, was ein Spiel leistet und was nicht.
--- Ende Zitat ---
Ich würde hingegen behaupten, dass solche Haltungen eher von einer grundlegenden Tendenz der Menschen hervorgerufen wird, sich stark mit "ihrem" System zu identifizieren, ihre Ansichten als begründet einzustufen, implizit ihre Erwartungen und Bedürfnisse in andere hineinzudeuten und sich einzubilden sie würden verstehen wie anderen Spieler ticken.
Ich bezweifle stark, dass so etwas durch Kapitel in Rollenspielenregelwerken behoben werden kann.
Aber eine Idee wäre es, das geb ich gerne zu.
--- Zitat ---Aber das ist auch nichts, was man groß besprechen könnte.
--- Ende Zitat ---
Hm...erübrigt sich das besprechen dann nicht schon wieder?
Aber das wird OT.
@Eisenklopper: Wenn man es auf diese eine Frage herunterbricht: Ja
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