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Mächtigkeit von Magiern
Vanis:
--- Zitat von: Chiungalla am 17.02.2007 | 12:05 ---Wenn ich hier halbe Seiten aus einem Regelbuch am Stück zitiere verletze ich ziemlich sicher das Copyright von SJGames. Da verzichte ich lieber drauf.
--- Ende Zitat ---
Deshalb kann man ja für eine Diskussion die Dinge, auf die man sich bezieht, zusammenfassen, und so wie du das gemacht hast, reicht es mir ja auch schon, um meinem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen, danke ;).
--- Zitat ---Nur soviel:
Nach Leuten mit Magiebegabung wird ziemlich aktiv gesucht, und potentielle Magier aus dem bürgerlichen Stand erfahren üblicherweise eine Ausbildung durch eine "hedgewitch" oder einen "wiseman".
Die Fürsten kümmern sich da meistens nicht drum, bieten aber dann später ausgebildeten Magiern oft hochbezahlte Jobs an.
Die jungen Dorfmagier verlassen oft ihre Dörfer und gehen in die Städte, wo sich oft Dutzende von Magiern tummeln.
--- Ende Zitat ---
Mmmh, bürgerlicher Stand, durch eine "Hedgewitch" oder "Wiseman" ausgebildet...das hört sich durchaus plausibel an. Die Frage ist halt, wie viele Leute aus dem 3. Stand da gefunden werden und die Möglichkeit einer Ausbildung bekommen, denn bezahlen könnten die ihre Ausbilder sicher nicht. Es stellt sich mir auch die Frage, warum man (um mal wieder auf das Thema zurückzukommen) so jemandem dann "Einbrecherzauber" beibringen sollte. Wie weiter oben schon erwähnt wurde, haben eventuell die Mächtigen des Landes da was dagegen.
Chiungalla:
Ähm, bürgerlicher Stand ist ein Zusammenfassungs und Übersetzungsfehler meinerseits...
Original Wortlaut ist peasant.
Und wie sollen die mächtigen des Landes mitbekommen, wenn eine hedgewitch in ihrer Waldhütte dem Dorfjungen den Spruch Lockmaster beibringt?
Vanis:
--- Zitat von: Chiungalla am 17.02.2007 | 12:26 ---Und wie sollen die mächtigen des Landes mitbekommen, wenn eine hedgewitch in ihrer Waldhütte dem Dorfjungen den Spruch Lockmaster beibringt?
--- Ende Zitat ---
Und warum sollte das eine hedgewitch überhaupt tun? Wo sie sich doch wohl eher mit Heilkunde, Kräuterkunde, Tierheilung, Tiersprache, Pflanzen...beschäftigt. Sicher gibt es welche, die den Spruch haben. Aber wieviele werden das sein? Solche Lehrlinge werden wohl eher ausgebildet, um ihrer Gemeinde was Gutes zu tun und in dem Sinne finde ich es auch für die Atmosphäre beim Spiel echt föderlich, wenn es für eine Handvoll Dörfer jeweils ein bis zwei hedgemages oder wiseman gibt. Aber warum sollten die in einer Umgebung in der es eh keine Schlösser zum Knacken gibt (Bauernhäuser, Ställe, Heuböden), auf solche "Diebenszauber" abgewiesen sein?
Chiungalla:
Erstmal leben alte Hedgewitches und Wisemans nicht zwangsläufig ihr ganzes Leben in ihrem Dorf.
Viele werden auch vielleicht eine Karriere als Stadt- oder Gildenmagier hinter sich haben, oder gar eine Zeit als Abenteurer.
Was die Fähigkeiten und Motive einzelner Hedgewitches oder Wisemans angeht, ist Pauschalisierung sicher nicht angebracht.
Und zweitens haben die jungen Leute nach ihrer Ausbildung dann die Option in die Magiegilde einzutreten. Und wie weit städtische Magiergilden offiziell und inoffiziell unter der Knute eines Fürsten stehen, variiert auch von Fall zu Fall würde ich schwer vermuten.
Vanis:
Natürlich sind Pauschalisierungen nicht angebracht. Da Banestorm aber lediglich ein Rollenspielhintergrund ist, der stark mit historischen Bildern unserer Erde arbeitet, kann man sich doch fragen, was wahrscheinlich ist und was eher unwahrscheinlich. Für mich gehören "Diebeszauber" eher in den Bereich der Zauber, die von Abenteurern erlernt werden. Ein normaler Magier lernt die nach meiner Ansicht nicht, da er sein Geld auf andere Art verdient.
Für mich führt die Diskussion zu nichts mehr. Von daher verabschiede ich mich jetzt mal ins Wochenende.
Gruß,
Vanis
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