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Mächtigkeit von Magiern

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Chiungalla:
Und für mich sind Diebe die anderen bereitwillig ihre Fähigkeiten vermitteln eher unwahrscheinlich.

Aber hast Recht, die Diskussion führt wohl zu nichts mehr.

Silent:
Gut, den Knackpunkt das die Mächtigkeit eines Magiers durch seine Seltenheit ausgeglichen sein mag ist zwar interessant, aber nicht wirklich greifbar.
Genauso gut könnte man auch meinen das es wenig Krieger geben wird, die Beidhändig kämpfen können weil sie den universellen Vorteil haben, anstatt jede Waffe einzelnd trainieren zu müssen.

Ich finde es ist sehr schwer zu sagen wieviel % der Bevölkerung einen gewissen Vorteil haben und welche nicht, ohne dabei die Generalität zu verlieren.

Um zu entscheiden wie oft ein Vorteil ausgeprägt ist, bedarf es Richtlinien im Hintergrund und die stehen dann auch erstmal so. Dabei sollte aber ein Hintergrund so viel Informationen wie möglich zu dem Thema liefern.
Zum Beispiel reicht es nicht zu sagen, dass 1% aller Menschen Magie beherrschen, sondern man sollte auch noch dabei erwähnen, wieviel von dem einen Prozent eine Ausbildung bekommen, wenn es nicht 100% sind. Dann noch eine Erklärung wieso nicht alle, wenn zum Beispiel nur jeder 2. ausgebilet wird.

Da in Banestorm solche Richtlinien anscheinend nict gegeben sind (sonst wäre diese Diskussionsrichtung sehr fruchtlos, wenn man einfach auf eine exakte Regelstelle hinweisen könnte), so dass verschiedene Betrachtungsweisen möglich sind.

Augenscheinlich hat Banestorm eine drei Ständegesellschaft, mit 1. Klerus-, 2. Adel- und 3. Bürgerstand. An der Spitze dieser Pyramide stehen meistens Kaiser und Papst, wobei es auch andere Vertreter der Ständegesellschaft gibt, wo 1. Stand der Hohe Adel und Klerus, der 2. Stand der niedrige Adel und Klerus wäre.

Doch wie kam diese Stände überhaupt zur Stande? Wie sich Klerus bildet ist nicht schwer nachzuvollziehen, aber der Adel hat sich diesen Stand auch verdient, weil sie in Kriegszeiten das Volk beschützt haben und deshalb als Lehnsherren eingesetzt wurden um das Volk zu schützen. Das Volk sollte für diesen Schutz ihren Lehnsherren unterstützen, damit der seine Arbeit machen kann.
Doch im Laufe der Zeit vergisst man gerne seine Pflichten, erinnert aber jeden sehr gerne an seine Rechte und das der Adel seine Wurzeln im normalen Volk hatte wird auch als Ketzerei angesehen ;).


So hat es sich bei uns im späten bzw. hohen Mittelalter zugetragen, doch hatten wir niemanden der Magie wirken konnte.
Warum soll nicht also die Fähigkeit zum Wirken von Zaubern nicht jemanden in einen anderen Stand versetzen können? Oder anders, warum sollte es nicht möglich sein, dass sich die Ständegesellschaft so entwickelt haben, dass der erste Stand der Hohe Adel, Klerus und Arkane bildet, der zweite Stand den niedrigen Adel, Klerus und Arkane und der dritte Stand alles was nicht adlig, sakral oder magisch ist umfasst?

Oder anders.
Einen Magier in der Familie zu haben kann einen bedeutenen Faktor ausmachen, wenn es um Ränkespiele geht, aber wenn so eine Begabung vererbet wird (wenn sie das tut) wird man wohl keine Wahl haben als magische Kinder zu suchen und einfach den Familien abzukaufen und als eigenen Zögling auszugeben.


Die Mächtigkeit einer Klasse ist auch viel von der gesellschaftlichen Akzeptanz abhängig....

Chiungalla:
Also die Ständegesellschaft hat sich bei Banestorm genau so entwickelt, wie auf unserer Erde. Denn sie hat sich auf unserer Erde entwickelt.
Damals gab es noch keine Magie.

Menschen unserer Welt wurden quasi mittels eines magischen Phänomens in die Welt von Banestorm verschleppt, und haben da weite Teile ihrer Gesellschaft übernommen.
Nur das es dort eben Magie gab.

Und wie sich die Magie in die Gesellschaft einfügt, wird wunderbar im Sourcebook erklärt. Nur scheinen das die wenigsten gelesen zu haben.

Weniger als 2 % der Menschen sind Magier.
Die aller meisten davon nur gering begabt.
Das hängt mit rezessiven Erbgängen zusammen.

In der Regel werden (egal wie stark) begabte Magier aus den niederen Ständen von einem "Dorfmagier" ausgebildet. Denn nach Magiebegabten wird gesucht.

Diese Magier wandern dann häufig in Städte ab, wo sie gut bezahlte Jobs bei den Herren der Region annehmen, oder sich in der Magiergilde verdingen.
Dadurch haben schon kleinere Städte oft ein Dutzend Magier.

Magier aus guten Häusern hingegen werden oft von professionellen Lehrern, Magiergilden u.s.w. ausgebildet.

Auf regionale Besonderheiten wird dann noch im einzelnen eingegangen.

Coyote:
Aber eigentlich nahm die Dskussion ja ihren Anfang in Bezug zu der relativen Mächtigkeit von Magiern innerhalb der Gruppe.
Die allgemeinen Faktoren sind sicherlich nichft zu vernachlässigen, aber von diesem Punkt sind wir natürlich in unserer Dieb vs. Magier Diskussion abgekommen.

Vanis:

--- Zitat von: Althena am 17.02.2007 | 23:20 ---
Um zu entscheiden wie oft ein Vorteil ausgeprägt ist, bedarf es Richtlinien im Hintergrund und die stehen dann auch erstmal so. Dabei sollte aber ein Hintergrund so viel Informationen wie möglich zu dem Thema liefern.
Zum Beispiel reicht es nicht zu sagen, dass 1% aller Menschen Magie beherrschen, sondern man sollte auch noch dabei erwähnen, wieviel von dem einen Prozent eine Ausbildung bekommen, wenn es nicht 100% sind. Dann noch eine Erklärung wieso nicht alle, wenn zum Beispiel nur jeder 2. ausgebilet wird.

--- Ende Zitat ---

Zu der Häufigkeit von Magier gibt es eigentlich sogar sehr genau Angaben, wie Chiungalla schon geschrieben hatte. Wenn weniger als 2% der Menschen eine Magiebegabung haben und davon 1/10 weiter ausgebildet werden, sind wir bei 2 Magier pro 1000 "normalen" Menschen. Diese 2 Magier sind realistischer Weise dann aber auch noch keine Meister, die werden noch seltener sein.

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