Ich les ja eigentlich immer nur mit und bin eigentlich gar kein Forumsschreiber, aber manchmal packt es mich einfach

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Ich schildere ledeglich mal meine Erfahrung mit DSA-Spielern und Rollenspiel allgemein:
Oh ich kenne Konsumenten, die dieses Verhalten nicht eingehämert (weil ich die jung, frisch und formbar erhalten habe. Die vorher nur Regelwerke und ähnliches gelesen hatten und wenig gespielt) bekommen haben und die ich zwei Jahre zu eigenem, kreativen Spiel auch fernab eines Plotes angehalten habe, wohlgemerkt bei DSA. Diese Leute hatten oft nicht einmal Interesse am Plot oder wussten damit nichts anzufangen bei DSA. Sie sind nicht einmal ausgebrochen

, was ich auch bei DSA begrüße und ich leite am Metaplot mit Railroading und allem was dazu gehört

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Ich habe auch Spieler in meinen Gruppen, die nicht mit DSA begonnen haben, aber trotzdem gerne dem Plot folgen und kein Problem mit Railroading haben etc. Es ist ihnen einfach egal.
Ich habe in meiner anderen Gruppe, einer neuen, Spieler, die wissen, was bei DSA wichtig ist und trotzdem aus dem Plot ausbrechen und äußerst kritisch sind, aber sie wollen trotzdem DSA spielen am Metaplot und mit offiziellen Abenteuern.
Hier haben wir auch zuerst die Regeln abgeklärt und ich habe klar gemacht, wie es laufen wird: dass es Railroading, Illusionismus und Würfeldreherei gibt und es herrschte Konsens.
Ich habe auch schon mit Leuten D&D gespielt mit absoluter Regeltreuer und Handlungsfreiheit, Mitbestimmung der Welt etc. Ich hatte selten einen so reibungslosen Ablauf, weil die Leute sich keinen Milimeter vom Plot wegbewegt haben. Auch nur vereinzelt wurde an der Welt mitgebastelt. Am Ende hing Alles an mir, dem Spielleiter. Diese Gruppe hat sich leider aufgelöst, aber aus anderen Gründen.
Ich habe auch in einer anderen D&D-Gruppe mitgespielt. Dort wurde der SL gewechselt. Wir hatten zuerst The Sunless Citadel gespielt, wo auch kaum Freiheiten möglich waren. Danach wechselte der Meister und wir spielten ein eigenes Abenteuer von ihm. Ich war noch nie so eingzwängt in meiner Handlungsfreiheit wie bei diesem SL. Er hat nicht einmal die Regeln beachtet und nur seine Story durchgedrückt.
Was will ich damit sagen? Es ist nicht immer alles so, wie man denkt. Es ist wichtig über viele Dinge zu diskutieren, um neue Sichtweisen zu erlangen. Wie immer wird aber zuviel in einen Topf geworfen.
Die von den DSA-Freunden, zu denen ich mich auch zähle, hier vorgebrachten Argumenten über das Konsumentenverhalten von Spielern haben durchaus einen wahren Kern, ohne dass sie dies eingebleut bekommen haben oder ähnliches. Das wollte ich mit meinem kleinen Exkurs nur darstellen.
Zum Schluss möchte ich noch meine Meinung zum Railraoding bekannt geben: ich finde, es gibt verschiedene Qualitäten des Railroading. Manchmal wird man mit Mundschutz an seinem Sitz festgeschnallt mit Sicht auf das Fenster. Aber auf der anderen Seite kann man auch durch den Zug laufen, den Speisewagen besuchen oder mit anderen Mitfahrern sprechen, aus anderen Fenstern schauen oder auf das Dach steigen etc.. Es gibt eben auch Handlungsfreiheit innerhalb des gerailroadeten Plots, nur eben auf einer anderen Ebene und so leite ich auch meine DSA-Abenteuer.
Gruß,
Fenia