Pen & Paper - Rollenspiel > Pen & Paper - Rollenspiel- & Weltenbau

[SF: Redshift] Setting-Hintergrund

<< < (37/68) > >>

Waldviech:

--- Zitat ---Die einzige sichere Möglichkeit, "offenen Vollzug" auf einem Strafplaneten abzusichern ist, die Position des Planeten entweder komplett geheim zu halten oder diesen unter hohem Aufwand und Kosten militärisch abzusichern. Und ob sich das dann noch rechnet?
--- Ende Zitat ---
Käme drauf an - wie wäre es z.b. damit, daß der "Gefängnisplanet" eher als zweite Chance gesehen wird ? Vor Gericht wirst du vor die Wahl gestellt: Knast oder Kolonie - und viele wählen da vielleicht die Kolonie, weil sie auf ihrem überbevölkerten, versifften Heimatplaneten keine Chance mehr sehen. OK, du bist weit weg von Zuhaus, aber dafür sitzt du nicht in einer Sechs-Quadratmeter-Zelle und wirst vom Wärter mit dem Elektroschocker traktiert. Wenn du dein Pensum an Strafackerei dort durch hast, dich an die Regeln hältst und dich nicht zu blöd anstellst, dann hast du bald vielleicht ein eigenes, kleines Häusschen und atmest frische Luft - etwas, daß du in der Betonhöhle zuhaus nie haben wirst.

Chaos:

--- Zitat von: Yerho am  9.03.2009 | 13:21 ---Bereits heutige Stealth-Techniken sind absolut ausreichend, wenn man zusätzlich Emissionen abschirmt oder komplett vermeidet.
--- Ende Zitat ---

Das ist, denke ich, genau der Knackpunkt: wie willst du das machen?`

Ich bin ja nun kein Physiker, aber auch ich weiß, das alles, was eine Temperatur über dem absoluten Nullpunkt hat, Wärme abstrahlt - je mehr, desto heftiger. Und Raumschiffe sind ganz deutlich über dem absoluten Nullpunkt, selbst mit abgeschaltetem Triebwerk. Vor dem Hintergrund des Weltraums dürfte ein Raumschiff im Infrarot strahlen wie ein Leuchtfeuer.

Man kann zwar vielleicht ein Raumschiff so isolieren, dass es die Wärme im Inneren nicht nach außen abstrahlt - aber dann hat man das Problem, dass die ganze Wärme drinnen bleibt, und das ist gar nicht gut.

Funktionalist:
...Wenn man Kälteakkus mitnimmt, dann kann man ne Zeitlang unsichtbar bleiben, solange man nur trieben, oder sich per Ladungstanker im Magnetfel hoch und runter hangelt.

Vielleicht gibts auch nen  Antrieb, bei dem dirket nach dem Energietransfer die Teilchen in exotische, schwer aufzuspärende Dinge zerfallen, sodass man den  bis auf einen sehr dünnen Kegel abschirmen kann...
Dann müssten die Sensoren schon im Rücken liegen.


btw. vier Satelliten reichen aus:
Tetraederspitzen

Naja, es ist geschmackssache, ob man Tarnung zu lässt. Sie ist sehr aufwändig und wenn man auf schleichfahrt ist, dann kann man eigentlich nichts machen, weil alles Wärme erzeugt.

sers,
Alex

Feuersänger:
Also echt, ich hab langsam keine Lust mehr, immer wieder das Stealth-Thema von neuem durchzukauen, weil wieder jemand sich weigert, die dazu bisher _reichlich_ erfolgte Diskussion nachzuvollziehen.

Das steht echt alles mindestens dreimal im Technologiethread und soll jetzt hier nicht in noch eine Diskussion zum gleichen Thema ausarten. Externer Link zum nachlesen: http://www.projectrho.com/rocket/rocket3w.html#nostealth

--

Zum Thema Anschaffungskosten: es ist ja naheliegend, dass eine unabhängige Abenteurergruppe sich zu Anfang maximal einen alten, gebrauchten Kübel leisten kann. Ich hab da mal n bissl gestöbert und folgendes gefunden:

Das österreichische Militär hat den Briten 3 gebrauchte C-130 Hercules abgekauft. Diese Maschinen waren da bereits 40 Jahre alt, wurden aber direkt vor dem Verkauf nochmal generalüberholt und auf den aktuellen Stand der Technik gebracht.
Der Systempreis betrug etwa EUR 40 Mio. für die drei generalüberholten Maschinen, die Ausbildungskosten und allen erforderlichen Ersatzteilen und Zubehör. Die weitere Betreuung durch die RAF und Marshall of Cambridge soll ebenfalls im Paket enthalten sein. Eine einzelne neue C-130 kostet etwa EUR 80 Mio.
(Quelle: http://www.doppeladler.com/oebh/c130.htm)

Gibt nach Adam Riese und Eva Zwerg ca. 13 Millionen Euro für eine generalüberholte, 40 Jahre alte Maschine mit allem Pipapo. Die Maschinen sollen nochmal ca. 20-25 Jahre im Einsatz bleiben. Ohne Generalüberholung, Ausbildung etc.pp. wären diese Kosten nochmal viel, viel niedriger. Zum Vergleich: der Neupreis einer C-130 anno 1963 betrug nur ca. 8 Millionen DM, also ~4 Millionen Euro (die ewige Inflation...).

Chaos:

--- Zitat von: Feuersänger am  9.03.2009 | 16:47 ---Zum Thema Anschaffungskosten: es ist ja naheliegend, dass eine unabhängige Abenteurergruppe sich zu Anfang maximal einen alten, gebrauchten Kübel leisten kann. Ich hab da mal n bissl gestöbert und folgendes gefunden:

Das österreichische Militär hat den Briten 3 gebrauchte C-130 Hercules abgekauft. Diese Maschinen waren da bereits 40 Jahre alt, wurden aber direkt vor dem Verkauf nochmal generalüberholt und auf den aktuellen Stand der Technik gebracht.
Der Systempreis betrug etwa EUR 40 Mio. für die drei generalüberholten Maschinen, die Ausbildungskosten und allen erforderlichen Ersatzteilen und Zubehör. Die weitere Betreuung durch die RAF und Marshall of Cambridge soll ebenfalls im Paket enthalten sein. Eine einzelne neue C-130 kostet etwa EUR 80 Mio.
(Quelle: http://www.doppeladler.com/oebh/c130.htm)

Gibt nach Adam Riese und Eva Zwerg ca. 13 Millionen Euro für eine generalüberholte, 40 Jahre alte Maschine mit allem Pipapo. Die Maschinen sollen nochmal ca. 20-25 Jahre im Einsatz bleiben. Ohne Generalüberholung, Ausbildung etc.pp. wären diese Kosten nochmal viel, viel niedriger. Zum Vergleich: der Neupreis einer C-130 anno 1963 betrug nur ca. 8 Millionen DM, also ~4 Millionen Euro (die ewige Inflation...).

--- Ende Zitat ---

Wenn wir also ähnliche Verhältnisse für Traveller-Trampfrachter annehmen, dürften die Preise für einen generalüberholten Type A1 in heutigem Geld so um die 20-30 Million Euro liegen. Traveller gibt keine Preise für gebrauchte Schiffe an, was ich gelesen habe, impliziert aber, dass sie im Allgemeinen auf 40 Jahre abgeschrieben werden und danach recht preiswert zu erwerben sind - wobei manche alte Klapperkisten über 100 Jahre in verschiedenen Funktionen im Dienst sind.
Das klingt auf jeden Fall recht erschwinglich, für ein Raumschiff. Dafür bekommt man dann (IIRC) sowas um die 1.000 Kubikmeter Frachtkapazität (Traveller-Raumflugtechnologie wird von Volumen, nicht Masse beeinflusst) und 4-8 Passagierkabinen, je nachdem, wieviel Crew man hat und wie gedrängt die leben, und braucht 3-5 Besatzungsmitglieder (weniger, wenn einige zwei Funktionen übernehmen, z.B. Pilot/Navigator). Das klingt doch für eine Abenteurergruppe ganze brauchbar...

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln