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[SF: Redshift] Setting-Hintergrund

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Captain:
Vor allem wirds bei der grauen Theorie bleiben weil die Anflüge vom Sprungpunkt zu den interessanten Stellen im System ja eh nicht durch die Ekliptik gehen sollen... ;)

Chaos:

--- Zitat von: Feuersänger am  7.01.2011 | 12:01 ---Es gibt grundsätzlich kein "Stealth in Space". _Aber_ sich hinter einem Himmelskörper verstecken würde natürlich funktionieren. Jedenfalls vor einem einzelnen Beobachter (oder mehreren in der gleichen Richtung). Und natürlich würde das in beide Richtungen funktionieren.
Mal davon abgesehen, dass man für eine solche Versteckaktion ständigen Schub benötigt, weil man ja eben nicht um den Planeten  kreisen darf. Und dadurch für _alle anderen_ Beobachter im System leuchtet wie eine Magnesiumfackel und sich dabei nicht gerade unverdächtig gibt. Aber das nur am Rande.
--- Ende Zitat ---

Was ist mit der Atmosphäre von Gasriesen? Oder von anderen Himmelskörpern mit ausreichend dichter und undurchsichtiger Atmosphäre?

Vorausgesetzt, das Schiff ist stabil genug gebaut, den Druck und die Windgeschwindigkeit auszuhalten, dürfte es recht schwierig sein, sie dort aufzuspüren.

Andererseits sahen deine Skizzen auch nicht so furchtbar stabil aus... es sei denn natürlich, du machst ernst mit den "Transformer"-Schiffen, und es gibt Modelle, die sich in eine aerodynamische und druckresistente Form transformieren können. Aber das vielleicht auch etwas zu verrückt...

Feuersänger:
Ja ne, für atmosphärischen Flug sind die absolut nicht gedacht.

Man kann ein Schiff evtl. für eine gewisse Zeitspanne "tarnen", wie schon DK andeutet, indem man alles abschaltet was irgendwie geht, das Habitat isoliert, und die entstehende Abwärme in Heatsinks leitet. Das geht aber auch nur bis zu einem gewissen Punkt, und man kann nur mit kaltem Gas manövrieren. Antrieb ist so überhaupt nicht drin.

"Stealth", wenn man es so nennen will, könnte es eher in der anderen Richtung geben: man macht sich gar keine Mühe, sich zu verstecken, aber gibt sich als harmloser Frachter aus. Gerade in zivilisierten Systemen wird es einen ziemlichen Traffic geben, da kann sich so ein Wolf im Schafspelz leicht unter die Herde mischen.
Was aber wiederum bedingt, dass die Signaturparameter des Schiffs, also Antriebsleistung, Masse, Beschleunigung etc. sich auch im entsprechenden Rahmen aufhalten.

Decoys, wie schonmal erwähnt, bringen nicht viel: man kann ja die o.g. Parameter erkennen. Ein Täuschkörper, der die gleiche Masse und Antriebsleistung wie ein echtes Raumschiff hat, kostet auch etwa genausoviel wie ein Raumschiff. Kann man sich also sparen.

Chaos:

--- Zitat von: Feuersänger am  7.01.2011 | 20:05 ---Ja ne, für atmosphärischen Flug sind die absolut nicht gedacht.

Man kann ein Schiff evtl. für eine gewisse Zeitspanne "tarnen", wie schon DK andeutet, indem man alles abschaltet was irgendwie geht, das Habitat isoliert, und die entstehende Abwärme in Heatsinks leitet. Das geht aber auch nur bis zu einem gewissen Punkt, und man kann nur mit kaltem Gas manövrieren. Antrieb ist so überhaupt nicht drin.

"Stealth", wenn man es so nennen will, könnte es eher in der anderen Richtung geben: man macht sich gar keine Mühe, sich zu verstecken, aber gibt sich als harmloser Frachter aus. Gerade in zivilisierten Systemen wird es einen ziemlichen Traffic geben, da kann sich so ein Wolf im Schafspelz leicht unter die Herde mischen.
Was aber wiederum bedingt, dass die Signaturparameter des Schiffs, also Antriebsleistung, Masse, Beschleunigung etc. sich auch im entsprechenden Rahmen aufhalten.
--- Ende Zitat ---


Ich sag´s ja... Q-Schiffe. Dann ist halt, was wie ein Frachtmodul aussieht, eine mit Plastikplatten oder so (Sperrholz ist vielleicht etwas albern...) getarnte Coilgun.

Massediskrepanz lässt sich dadurch beseitigen, dass man genug sehr dichten (und damit sehr kompakten) Ballast mitführt, um massemäßig als beladener Frachter durchzugehen. Wenn die Tarnung fällt (oder auffliegt), kann man den Ballast notfalls abwerfen, um die Beschleunigung zu erhöhen.
Zur Antriebsleistung... man baut eben dasselbe Antriebsmodell ein wie die Frachterklasse, die man nachahmen will - wenn man nicht sowieso einen echten Frachter umbaut. (Da dürfte früher oder später sowieso einige Standardisierung im Schiffsbau geben, schon um in den Kolonien Nachschub und Lagerhaltung von Ersatzteilen zu erleichtern)
Und gleiche Antriebsleistung geteilt durch gleiche Masse ergibt gleiche Beschleunigung, falls ich meine Physik richtig im Kopf habe.

SeelenJägerTee:

--- Zitat von: Feuersänger am  5.01.2011 | 15:01 ---Da gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten. Die Piraten müssten z.B. damit rechnen, dass der Frachter in letzter Sekunde nochmal den Antrieb anwirft und das sich annähernde Piratenschiff in einem 100GW-Antriebsstrahl röstet. Zum Vergleich, die Bordwaffen dürften sich maximal im Bereich von 100MW aufhalten. Wenn die Piraten aber dem Frachter den Antrieb zerschießen, hat dessen Crew aber überhaupt keinen Anreiz mehr, sich zu ergeben, und kann genausogut bis zum Tod kämpfen, was wieder für den Piraten riskant ist. Ist also alles recht komplex.
[...]

--- Ende Zitat ---
So nachdem wir euren Antrieb zerstört haben jetzt das Angebot, wir setzen euch auf einem bewohnbaren System aus und teilen dem Konsulat eurer Heimatnation mit wo ihr euch befindet ... wenn ihr uns XYZ aushändigt.

ODER

Hat so ein Schiff, denn keine Ersatzteile dabei um seinen Antrieb zu reparieren? Wäre ja scheiße wenn der durch nen gesteinsbrocken der durch die Leere des Alls treibt zerlegt wird und dann alle des Todes sind.

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