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[SF: Redshift] Setting-Hintergrund

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reinecke:
Es wird ja heute schon an Interfaces gearbeitet, die es möglich machen per Gedanken Computer zu steuern. Zumindestens der Input benötigt dann keine visuelle, mechanische oder sonstige Komponente, sondern läuft direkt über das Gehirn ab (quasi als 6. sinn).

Ob das andersrum auch funktioniert, ist natürlich eine andere Frage. Ich sehe aber keinen Grund warum es nicht möglich sein sollte, in (ferner) Zukunft jedenfalls.

Ansonsten wäre ich für eine direkte Einspeisung ins Sehzentrum, statt den Umweg über die Netzhaut zu gehen.
Oder aber man kommt mit dem (ShadowRun-)Argument: Das Gehirn ist überfordert, wenn da plötzlich ein Input von nem "dritten Auge" kommt. Dann muss natürlich alles in die Netzhaut eingeblendet werden...

Chaos:

--- Zitat von: Feuersänger am 18.07.2008 | 22:30 ---Im Prinzip kann die kybernetische Abfrage einer Datenbank ja so schwierig nicht sein. Man stelle sich vor, die Datenbank wäre Wikipedia. Man nennt einen Begriff und in den meisten Fällen wird man direkt auf einen Hauptartikel weitergeleitet. Oder eine Begriffsklärung. Dann kann man noch innerhalb des Artikels nach Stichwörtern suchen und bekommt alle Instanzen gehighlighted.
Wie stellt sich dann die Datenbankinformation dar? Am einfachsten vorstellbar wäre wohl eine Displayverbindung -- die Information wird entweder visuell auf die Netzhaut projiziert (quasi ein internes Head-up Display) oder direkt ins optische Zentrum des Gehirns geleitet (also im Nervenimpulsformat).
Das ganze Prozedere würde sich jedenfalls deutlich vom normalen biochemischen Vorgang des Erinnerns unterscheiden.
--- Ende Zitat ---

Auf biochemischer/elektronischer Ebene, ja, aber nicht notwendigerweise auf "Anwenderebene". Es könnte auch so sein, dass du, wenn du die Information abrufst, (um mal beim Wikipedia-Artikel zu bleiben) quasi an den Artikel erinnerst, anstatt nur an die Informationen darin, nur dass du halt den Artikel taufrisch vor dir hast, statt nur eine Erinnerung daran - im Grunde wie fotographisches Gedächtnis.


--- Zitat ---Heute haben die Menschen Notebooks und/oder Mobiltelefone. In relativ naher bis mittlerer Zukunft werden diese Geräte zunehmen verschmelzen. Dann trägt man sowas am Handgelenk. Anfangs klappt man das Display noch aus, später wird es vielleicht direkt in die Luft gezeichnet (sowas in der Art gibts afaik schon). Aber in der Zeit dieses Settings hat man den ganzen Computer wahrscheinlich schon in sich eingebaut, und das Display ist nur noch im Kopf. Wenn man jemandem was auf seinem Computer zeigen will, klinkt sich der andere einfach in deinen Datafeed mit ein und sieht das, was du siehst. Eingabegeräte sind genauso hinfällig, geht alles kybernetisch.

Schule und Studium sind damit allerdings nicht hinfällig. Von wegen, 20 Jahre faulenzen und dann das ganze Schulwissen in einem Schwung downloaden. Man muss das Zeug schließlich nicht nur lesen, sondern auch kapieren, und das kann einem die Cyberware nicht abnehmen. (Außer, wir führen auch noch Skillsofts ein, aber da kann ich mir eigentlich nicht so richtig vorstellen, wie das funktionieren soll) -- die größte Hilfestellung, die ich mir da vorstellen kann, ist wie gesagt eine Math-SPU und diverse Skripte/Programme, mit denen man kompliziertere Berechnungen intern ausführen kann.
--- Ende Zitat ---

Ich kann mir Skillsofts für reine Wissensfertigkeiten gut vorstellen. Es wäre sicher ungeheuer praktisch z.B. für einen Anwalt, wenn er alle Paragraphen und Urteile und Kommentare und so im Kopf auf Abruf bereit hätte. Das hilft ihm zwar nicht beim Kreuzverhör oder beim Kuhhandeln, aber beim Finden von Präzedenzfällen und Schlupflöchern und dergleichen.

So ähnlich ist es für andere Berufe, in denen man hauptsächlich davon lebt, zu wissen, wie es geht.


--- Zitat ---Offtopic (slightly):
Genial. ^^

--- Ende Zitat ---

Nicht genial, nur persönliche Erfahrung. Ein System ist früher oder später geknackt. Pures Chaos lässt sich nicht knacken. Du dachtest doch sicher nicht, ich hätte mir meinen Nick blind aus dem Wörterbuch gepickt?  ;)

Feuersänger:

--- Zitat von: Pan-Techno-Techno-Hyper-Cyber-Ei am 19.07.2008 | 00:36 ---Informationen werden von Mensch zu Mensch unterschiedlich wahrgenommen, unterschiedlich gelernt und mit unterschiedlichen Regionen im Gehirn verarbeitet.
Manche Leute lernen einen Weg in Form einer Karte, andere lernen ihn in Form von visuellen Wegmarkierungen.
Wieder andere Leute haben völlig ungeeignete Denksrukturen, um sich Wege zu merken...
--- Ende Zitat ---

Genau das gleiche kann ja auch bei Headware zutreffen. Die einen gewöhnen sich schnell daran, wie sie mit dem System umgehen müssen, und gehen ganz intuitiv damit um. Andere tun sich etwas schwerer und müssen sich auf jeden einzelnen Schritt konzentrieren. Und wieder andere sind total unfähig und kommen nie mit dem Mist zurecht.
So wie es ja zu unserer Zeit auch ewige DAUs gibt, die mit dem PC auf Kriegsfuß stehen und noch beim hundertsten Mal nicht gerafft haben, wie man eine Datei auf der Festplatte wiederfindet, und man selbst übers Telefon _hört_, dass sie völligen Mist eintippen (m-e-m s-l-a-s-h c p-i-p-e- m-o-r-e...).

Langer Rede kurzer Sinn, warum sollte es bei Headware anders sein? ^^ Da mag es auch Menschen geben, die intuitiv damit zurecht kommen, andere die sich eben drauf konzentrieren müssen, und wieder andere, die damit keinen Blumenpott gewinnen können.


--- Zitat von: Chaos am 19.07.2008 | 00:47 ---im Grunde wie fotographisches Gedächtnis.
--- Ende Zitat ---

Das wäre schonmal ein vorstellbarer Ansatz. Allerdings sollten wie gesagt die Artikel auch weiter sortier- und durchsuchbar sein. Also quasi kein JPG, sondern ein durchsuchbares PDF.


--- Zitat ---Ich kann mir Skillsofts für reine Wissensfertigkeiten gut vorstellen.
--- Ende Zitat ---

Nunja, das sind ja dann auch wieder die rohen Daten. Klar, das geht. Dein Anwaltsbeispiel trifft es da ziemlich gut, was durch so eine "Skill"soft geht und was nicht. Ich kann mir auch nen Schönfelder kaufen und hab trotzdem keine anwaltlichen Fähigkeiten. Ungefähr so stell ich mir das auch vor.

Feuersänger:
Doppelpost, aber ist mir jetzt wurscht. Es steht ein Themawechsel an.

Letzte Nacht habe ich mich eine Weile mit Turning Wheel unterhalten, und dabei ist auch die Frage aufgekommen, _was_ man denn in dem Setting eigentlich spielen soll. Also nicht nur, wer die Charaktere sind, sondern eben ganz konkret, wie einzelne Abenteuer/Szenarien aussehen können. Und da sind wir irgendwie erstmal hängengeblieben.

Was nun die möglichen Szenarien/Abenteuer/Missionen angeht, bin ich vielleicht gerade etwas phantasielos, aber mir fällt da nicht viel Ergiebiges zu ein. Ich kann mir zwar einiges vorstellen, was aber nur jeweils einmal interessant sein dürfte und danach ausgelutscht wäre. Kleine Ideensammlung:
* Rettungseinsatz: ein Frachter ist havariert und driftet antriebslos mit mehreren tausend km/s durchs System. Abfangen und instandsetzen.
* Rettungseinsatz: ein Scoutschiff ist in einem fremden System verschollen. Search and Rescue.
* Handel: billig einkaufen, teuer verkaufen, bzw. dringend benötigte Güter in ein System bringen. Für sich genommen aber nicht spannend. Interessant wird es höchstens durch Piratenangriffe oder ähnliches. Das kann man aber auch nicht dauernd bringen.
* Exploration: neue Systeme kartographieren, Rohstoffvorkommen ausmachen und bewohnbare Planeten finden und erforschen. Allerdings sehe ich da auch kein großes Spannungspotential (ist das eigentlich eine Tautologie?), da es keine Aliens im Technologiezeitalter geben soll.
* Piraterie: den Spieß umdrehen und ein Schiff abfangen und ausplündern. Kann man vielleicht ein paar Mal in verschiedenen Variationen durchspielen, aber irgendwann ist auch da die Luft raus.
* Räuber und Gendarm: Kopfgeldjäger jagt Piratenschiff. Ist aus beiden Perspektiven möglich - auf der Seite des Gesetzes oder dagegen. Das könnte vielleicht am ehesten langfristiges Konfliktpotential bieten. Allerdings muss man da für die Piraten eine eigene Infrastruktur einrichten ("Piratenbasis"), oder das ganze mehr so Freibeutermäßig definieren, was wiederum internationale Konflikte bedingt.
* Variationen der obigen Themen, z.B. Diebstahl eines Schiffes, oder Wiederbeschaffung eines gestohlenen Schiffes.
Wo wir gerade beim Thema sind, interplanetare Konflikte würden noch weitere Möglichkeiten eröffnen:
* Spionage/Wirtschaftsspionage
* Blockade: ein Jumppoint wird "besetzt" und einfliegende Schiffe zum Umkehren gezwungen, um den Planeten vom Nachschub abzuschneiden. Für Spieler wird die andere Seite interessanter sein: Blockadebrecher spielen. Wird auf Dauer aber auch eintönig, wenn man erstmal den Bogen raushat.

Langer Rede kurzer Sinn, das Spiel soll nicht die Routine einer 80er-Jahre US-Serie aufweisen, wo in jeder Folge immer wieder das gleiche passiert. Mit dem momentanen Setup fallen mir zwar diverse Ansätze ein, aber entweder sind sie immer das gleiche oder es fehlt einfach der "Kick", der das Szenario zu einem spannenden Abenteuer macht.

Was kann man da machen?
Um da weiter zu überlegen, erst nochmal eine kurze Zusammenfassung des Grundsätzlichen:
Es ist ja nun eben bei diesem Setting nicht so wie bei Traveller oder Star Wars, dass man auf ein mehrtausendjähriges galaktisches Riesenreich mit einer unbegrenzten Anzahl Planeten zurückgreifen könnte, und das ist auch so gewollt. Wir haben also nur eine dicht bevölkerte Erde, eine relativ kleine Anzahl (~10) extrasolarer Kolonien auf Freiluftwelten, und eine mittlere Anzahl kleinerer Außenposten auf Nicht-Freiluftwelten (z.B. Kuppelstädte auf Planeten ohne atembare Atmosphäre).

Die ersten extrasolaren Kolonien wurden nach meiner derzeitigen Planung ca. 200 Jahre vor Spielzeit gegründet. Da die Transportkapazität begrenzt ist, wird die Bevölkerung dieser Kolonien auch noch nicht sehr groß sein, wohl in der Größenordnung von 1-100 Millionen (je nach Gründungsdatum). Daraus folgt, dass die Erde nach wie vor ein extremes wirtschaftliches Übergewicht hat, und jeder einzelne politische Block über mehr Menschen verfügt als alle Kolonien zusammen.

Möglicher Lösungsansatz:
Vielleicht hilft es, wenn man die Erde bedeutungslos macht, oder sie zumindest ihres Sonderstatus beraubt. Vielleicht gab es in jüngster Zeit eine Pandemie, die 99% der Erdbevölkerung ausgelöscht hat, und/oder der Planet ist unter Quarantäne gestellt, oder die Erdnationen haben sich endlich in einem Krieg gegenseitig vernichtet, oder ähnliches. So oder so würde es dann nicht mehr einen Riesen und viele Zwerge geben, sondern eben relativ viele ungefähr gleichstarke Fraktionen. Da diese aber dann relativ bevölkerungsarm wären, hätten sie auch eher beschränkte Wirtschaftsmacht. So muss dann eben viel improvisiert werden, und jedes Schiff zählt.
Was meint ihr, gibt das mehr her?

Chaos:

--- Zitat von: Feuersänger am 19.07.2008 | 14:58 ---Doppelpost, aber ist mir jetzt wurscht. Es steht ein Themawechsel an.

Letzte Nacht habe ich mich eine Weile mit Turning Wheel unterhalten, und dabei ist auch die Frage aufgekommen, _was_ man denn in dem Setting eigentlich spielen soll. Also nicht nur, wer die Charaktere sind, sondern eben ganz konkret, wie einzelne Abenteuer/Szenarien aussehen können. Und da sind wir irgendwie erstmal hängengeblieben.

Was nun die möglichen Szenarien/Abenteuer/Missionen angeht, bin ich vielleicht gerade etwas phantasielos, aber mir fällt da nicht viel Ergiebiges zu ein. Ich kann mir zwar einiges vorstellen, was aber nur jeweils einmal interessant sein dürfte und danach ausgelutscht wäre. Kleine Ideensammlung:
* Rettungseinsatz: ein Frachter ist havariert und driftet antriebslos mit mehreren tausend km/s durchs System. Abfangen und instandsetzen.
* Rettungseinsatz: ein Scoutschiff ist in einem fremden System verschollen. Search and Rescue.
* Handel: billig einkaufen, teuer verkaufen, bzw. dringend benötigte Güter in ein System bringen. Für sich genommen aber nicht spannend. Interessant wird es höchstens durch Piratenangriffe oder ähnliches. Das kann man aber auch nicht dauernd bringen.
* Exploration: neue Systeme kartographieren, Rohstoffvorkommen ausmachen und bewohnbare Planeten finden und erforschen. Allerdings sehe ich da auch kein großes Spannungspotential (ist das eigentlich eine Tautologie?), da es keine Aliens im Technologiezeitalter geben soll.
* Piraterie: den Spieß umdrehen und ein Schiff abfangen und ausplündern. Kann man vielleicht ein paar Mal in verschiedenen Variationen durchspielen, aber irgendwann ist auch da die Luft raus.
* Räuber und Gendarm: Kopfgeldjäger jagt Piratenschiff. Ist aus beiden Perspektiven möglich - auf der Seite des Gesetzes oder dagegen. Das könnte vielleicht am ehesten langfristiges Konfliktpotential bieten. Allerdings muss man da für die Piraten eine eigene Infrastruktur einrichten ("Piratenbasis"), oder das ganze mehr so Freibeutermäßig definieren, was wiederum internationale Konflikte bedingt.
* Variationen der obigen Themen, z.B. Diebstahl eines Schiffes, oder Wiederbeschaffung eines gestohlenen Schiffes.
Wo wir gerade beim Thema sind, interplanetare Konflikte würden noch weitere Möglichkeiten eröffnen:
* Spionage/Wirtschaftsspionage
* Blockade: ein Jumppoint wird "besetzt" und einfliegende Schiffe zum Umkehren gezwungen, um den Planeten vom Nachschub abzuschneiden. Für Spieler wird die andere Seite interessanter sein: Blockadebrecher spielen. Wird auf Dauer aber auch eintönig, wenn man erstmal den Bogen raushat.
--- Ende Zitat ---

* Safari - entweder zum eigenen Vergnügen oder als Führer/Leibwächter/Gepäckträger irgendeines Reichen, quer durch die Wildnis einer Kolonialwelt, wilde Tiere (und Pflanzen) in allen Farben, Formen und Größen, evtl je nach Wunsch auch ein Stamm blutrünstige Steinzeit-Aliens
* "Schatzsuche" - man geht dem Gerücht nach, dass es irgendwo die Ruinen einer untergegangenen Alien-Kultur gibt; die Wahrheit kann natürlich etwas *ganz* Anderes sein...

Schau mal bei Stellar Reaches rein: http://stellarreaches.nwgamers.org/
Das ist zwar für Traveller, aber gerade die Patron Encounters sind in der Regel nicht stark auf das Setting bezogen und müssten sich gut verwerten lassen. In Ausgabe 5 (IIRC) ist auch eines von mir dabei.


--- Zitat ---Langer Rede kurzer Sinn, das Spiel soll nicht die Routine einer 80er-Jahre US-Serie aufweisen, wo in jeder Folge immer wieder das gleiche passiert. Mit dem momentanen Setup fallen mir zwar diverse Ansätze ein, aber entweder sind sie immer das gleiche oder es fehlt einfach der "Kick", der das Szenario zu einem spannenden Abenteuer macht.

Was kann man da machen?
Um da weiter zu überlegen, erst nochmal eine kurze Zusammenfassung des Grundsätzlichen:
Es ist ja nun eben bei diesem Setting nicht so wie bei Traveller oder Star Wars, dass man auf ein mehrtausendjähriges galaktisches Riesenreich mit einer unbegrenzten Anzahl Planeten zurückgreifen könnte, und das ist auch so gewollt. Wir haben also nur eine dicht bevölkerte Erde, eine relativ kleine Anzahl (~10) extrasolarer Kolonien auf Freiluftwelten, und eine mittlere Anzahl kleinerer Außenposten auf Nicht-Freiluftwelten (z.B. Kuppelstädte auf Planeten ohne atembare Atmosphäre).

Die ersten extrasolaren Kolonien wurden nach meiner derzeitigen Planung ca. 200 Jahre vor Spielzeit gegründet. Da die Transportkapazität begrenzt ist, wird die Bevölkerung dieser Kolonien auch noch nicht sehr groß sein, wohl in der Größenordnung von 1-100 Millionen (je nach Gründungsdatum). Daraus folgt, dass die Erde nach wie vor ein extremes wirtschaftliches Übergewicht hat, und jeder einzelne politische Block über mehr Menschen verfügt als alle Kolonien zusammen.

Möglicher Lösungsansatz:
Vielleicht hilft es, wenn man die Erde bedeutungslos macht, oder sie zumindest ihres Sonderstatus beraubt. Vielleicht gab es in jüngster Zeit eine Pandemie, die 99% der Erdbevölkerung ausgelöscht hat, und/oder der Planet ist unter Quarantäne gestellt, oder die Erdnationen haben sich endlich in einem Krieg gegenseitig vernichtet, oder ähnliches. So oder so würde es dann nicht mehr einen Riesen und viele Zwerge geben, sondern eben relativ viele ungefähr gleichstarke Fraktionen. Da diese aber dann relativ bevölkerungsarm wären, hätten sie auch eher beschränkte Wirtschaftsmacht. So muss dann eben viel improvisiert werden, und jedes Schiff zählt.
Was meint ihr, gibt das mehr her?

--- Ende Zitat ---

Das wäre eine Möglichkeit. Alternativ könnte die Erde gerade eine isolationistische Phase durchmachen, d.h. alle verfügbaren Resourcen in die Erde selbst stecken anstatt Raumfahrt zu finanzieren; eine radikalere Variante wäre der politische Aufstieg einer neuen Ludditen-Bewegung, die den ganzen modernen Kram auf der Erde komplett abschaffen will - das würde dann natürlich auch die Möglichkeit für Abenteuer auf der Erde eröffnen, Undercover-Einsatz gegen die Ludditen-Regierung, oder Ludditen-Saboteure, die unterwegs sind, um den Kolonien ins Zeug zu pfuschen.
Oder aber es gibt von unserem Sonnensystem aus nur einen einzigen Sprungpunkt in ein anderes System, und der hat sich aus irgendeinem Grund vorübergehend geschlossen oder ist anderweitig gerade nicht zugänglich - er hat sich z.B. so verschoben, dass er zur Zeit im Inneren irgendeines Himmelskörpers liegt, oder zu nahe an der Sonne um ihn mit einem Raumschiff zu erreichen.

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