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Mystix

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Beral:

--- Zitat von: scrandy am  6.12.2008 | 18:33 ---Was mir eigentlich nur zu denken gibt ist das Erwähnte Superhelden Problem, denn es kann zur Zeit ausschließlich durch das Stufenmanagement unterdrückt werden und das ist natürlich nicht das beste Design. Also für Vorschläge wäre ich echt dankbar.

--- Ende Zitat ---
Die 6 Würfel spucken bei einer Probe eine Menge Ergebnisse aus, nutze sie. Beispiel: 2 20er sind immer ein Patzer. Unter einer Fertigkeit von x sind sogar 2 19/20er ein Patzer. Unabhängig davon, ob genug niedrige Werte gewürfelt wurden. 3 20er sind ein kritischer Patzer mit bösen Folgen. Rote und nichtrote Würfel können auch noch unterschieden werden.
Alles nur Beispiele. Aber mit diesen Zusatzinformationen, die die Würfel freundlicherweise ohne Mehraufwand mitliefern, kannst du ein feines Patzersystem implementieren, das du sogar in Abhängigkeit vom Fertigkeitswert balancen kannst.

scrandy:
Danke für das Feedback. Das mit den Patzern werde ich mal überdenken und das mit dem herunterschrauben des Probenwertes definitiv.

Was die Anzahl der Würfel betrifft:
Klar ist es nicht DAS schnellste System aber ich denke es ist immer noch vergleichsweise schnell. Zumindest wenn man bedenkt, was die Probe sonst leistet. Denn ich brauche ja nunmal mehrere Würfel um eine Glockenartige-Wahrscheinlichkeit hinzukriegen. Wenn ich jedoch noch weitere Würfel weglasse, dann fällt auch ein Großteil des Schwierigkeitsspielraums. Es ist die Frage ob das sinnvoll ist? Was die roten Würfel betrifft, werden die ja nur benötigt weil ich keine andere möglichkeit gesehen habe eine vergleichsweise flache Wahrscheinlichkeitsglocke hinzukriegen, die 1-9 Erfolge als Schwierigkeitsspielraum hat. Wenn jemand eine bessere Idee hat, dann immer her damit.

Ansonsten finde ich gerade in Kombination mit der Würfelschale die Probe durchaus spannend. Denn man muss ja nicht die Würfel jedesmal rausfischen, dann 6 W20'er in der Hand halten und damit Würfeln. Stattdessen nimmt man im Probenfall einfach die Schale vom Tisch schüttelt sie gut durch oder läßt die Würfel darin rollen und stellt sie dann wieder auf den Tisch. Mehr als 6 Würfel als Erfolge zu zählen und dann die Roten Erfolge einfach nochmal zu zählen muss man doch nicht und schon ist die Probe fertig.

Ursprünglich hatte ich sogar eine variable Würfelanzahl. Das hat die Sache durchaus aufgehalten, aber jetzt braucht man ja nur zwei Werte, ein wenig schütteln, zählen und fertig.

Eulenspiegel:
Zum Thema: Würfelsicherheit. (Das Thema war letzte Seite.)
Das erreicht man auch mit linearer Würfelei. (Ja, ich weiß, dass D&D das nicht erreicht. Aber D&D ist diesbezüglich auch ein schlechtes Vorbild. ich zeige mal, wie man das besser hinbekommt.)

Nehmen wir z.B. 1W20+Talent.
Dabei hat man in etwas folgenden Talentwert:
Lehrling: 0-6
Geselle: 7-13
Meister: 14-20
Weltmeister: 21+
(Also alle 7 Punkte steigt man einen Rang auf.)

Um eine Probe zu bestehen, muss man einen Mindestwurf schaffen. Der Mindestwurf ist in etwa:
extrem leicht (z.B. mit Strickleiter auf einen Baum klettern): 5
leicht (z.B. auf einen Baum mit vielen Ästen und Abzweigungen klettern): 10
normal (z.B. ein frei hängendes Seil hochklettern): 15
schwer (z.B. beim normalen Bergsteigen mit Ausrüstung): 20
extrem schwer (z.B. Bergsteigen ohne Kletterausrüstung): 25
fast unmöglich (z.B. Fassadenklettern): 30

Man würfelt jetzt wie gesagt 1W20+Talent und muss je nach Schwierigkeitsgrad einen bestimmten Mindestwert erreichen. (Bei einer 19 oder einer 20 wird weiter hochgewürfelt, bei einer 1 wird runtergewürfelt.)
Das System ist ziemlich sicher und ausgewogen.

Hier kann man die Erfolgswahrscheinlichkeiten auf einen Blick sehen:
|extrem leicht|leicht|normal|schwer|extrem schwer|fast unmöglichLehrling80%55%30%10%~8%~4%Geselle96%90%65%40%15%~9%Meister98%96%95%75%50%25%Weltmeister99%98%97%95%85%60%

ChristophDolge:
Ehrlich gesagt würde mich diese Würfeltechnik ganz extrem bei der Immersion stören. Auf unterschiedliche Farben achten. Sechs W20! Eine extra angefertigte Würfelschale. Das ist ganz schön viel Meta-Aufwand, der hier betrieben wird. Ich denke, ein einfacheres Erfolgssystem wäre angebrachter. Wenn es zwar deinen statistischen Ansprüchen nicht mehr genügt, deinen erzählerischen würde es imho entgegenkommen - das ist die Stärke deines Systems, die du betonen und nicht durch das Würfeln wieder zerstören solltest.

scrandy:

--- Zitat ---(Bei einer 19 oder einer 20 wird weiter hochgewürfelt, bei einer 1 wird runtergewürfelt.)
--- Ende Zitat ---
Meinst du damit ein openend-System mit Zusatzwürfeln?

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