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Eure Meinung: nWoD als Nachfolger der oWoD
D. M_Athair:
--- Zitat von: Horatio am 14.11.2009 | 17:31 ---P.P.S.: Wie setzt sich die nWoD eigentlich so durch?
--- Ende Zitat ---
Meinem Empfinden nach:
Sehr langsam, aber stetig.
Carabas:
Mir gefällt die WoD besser als die oWoD. Vor allem weil die Regelwerke modularer aufgebaut sind. Dadurch, dass es ein gemeinsames GRW gibt und die einzelnen Reihen als Add-On zur Verfügung stehen, müssen nicht gut 100 Seiten Regeln ständig wiederholt werden. In den Grundbüchern der Reihe bleibt dadurch mehr Platz, um das jeweilige Viechzeuge (Vampire, Werwölfe, Magier, Jäger, Wechselbälger) zu beschreiben.
Vampire: The Requiem und Changeling: The Lost stellen inhaltlich klare Verbesserungen gegenüber den Vorgängern da.
Das einzige Spiel das richtig abfällt ist Mage: The Awakening. Mage hatte in der ersten Edition ein wunderbar einfaches, intuitives und flexibles Magiesystem. Davon ist seit der Revised Edition und auch in Awakening nichts mehr übrig. Creative Thaumaturgy wird unter unnötigem Regelwust erschlagen, und die neuen Splats sind uninspiriert. Ich mag die alten Traditions einfach mehr.
Trotzdem kann ich nur voll und ganz zustimmen.
8t88:
--- Zitat von: Don Kamillo am 13.11.2009 | 14:41 ---Wenn ich hier Leute über Vampire erzählen höre, geht es immer nur um Beziehungskisten, den Prinzen, Claninternas, wer mit wem, huch, da hat jemand ein Kind gemacht, was er nicht durfte...
--- Ende Zitat ---
Also lokaler konflikt... dann sollten die Leute echt lieber Requiem Spielen. Weil da das Konflikt level genau da ansetzt anfängt, und sich hocharbeiten kann, und nicht muss.
IMO ist V:tR in jeder Hinsicht V:tM überlegen.
Und wenn man noch seinen alten Plot machen will: du kannst jeden V:tM Plot in V:tR machen, nur nicht umgekehrt.
Eulenspiegel:
--- Zitat von: 8t88 am 15.11.2009 | 11:59 ---IMO ist V:tR in jeder Hinsicht V:tM überlegen.
--- Ende Zitat ---
Nein, wenn du gerne Weltverschwöungstheorien spielen willst, dann ist V:tM überlegen.
V:tR ist nur bei lokalen Problemen überlegen.
--- Zitat ---Und wenn man noch seinen alten Plot machen will: du kannst jeden V:tM Plot in V:tR machen, nur nicht umgekehrt.
--- Ende Zitat ---
Jain.
Klar kann man auch Weltverschwörungstheorien irgendwie mit V:tR spielen. Man musst dazu aber etwas Eigenarbeit ins Setting stecken, da das Setting dies zwar nicht behindert, aber auch nicht unterstützt.
Auf der anderen Seite kannst du mit V:tM aber auch lokale Konflikte bespielen, wenn du etwas Eigenarbeit ins Setting steckst. (Auch hier wird das vom Setting her zwar nicht unterstützt, aber auch nicht behindert.)
Bezüglich der Konvertierbarkeit von
V:tR --> V:tM und V:tM --> V:tR sehe ich keinen Unterschied.
8t88:
Noch Mal:
Du kannst jeden Masquearde Plot in Requiem machen, aber nicht umgekehrt.
Die Spielwelt gehört in Requiem zu 100% Dir.
Alle unterstützung ist vorhanden, wohingegen dir V:tM im Weg steht, vor allem wen Du irgendwelche Settingsklaven als Spieler hast.
Das ist meiner Meinung nach der Grund, warum Requiem überlegen ist. Der initialfokus liegt mehr auf lokalem Konflikt. Aber:
Du kannst das ohne Probleme Runterbrechen, oder expandieren wie Du magst, und kein Fanboy wird mit dem Finger auf Dich zeigen können und sagen dass es im Splatbook X anders wäre oder "nicht Kanon" denn das ist der größte vorteil der nWoD.
Das Buch "7" zum Beispiel bietet dir 4 Kapitel. 3 Davon sind vorschläge was 7 in deiner kampagnie sein könnte. Und das 4te ist ein Baukasten was Du noch selbst alles machen kannst.
V:tM ist und bleibt objektiv unterlegen, was seine "direkte" Nutzbarkeit als "instrument am Spieltisch" (nichts anderes sind Setting und Regeln) gegenüber V:tR angeht.
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