Autor Thema: [Designtagebuch] Götter, Piraten und Monster oder das Mond- Meer  (Gelesen 34028 mal)

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Offline Joerg.D

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Tja, da lese ich mir die Sachen der anderen durch und es spukt mir nur SiFi durch den Kopf und dann kommt mir auf einmal die Idee, es doch anders zu machen.

Ich arbeite ja zur Zeit an einem Mantel und Degen oder Piraten Setting und da sind einige Bereiche des Settings noch nicht ausgearbeitet. Also denke ich mir frisch ans Werk und lege los. Die verwendeten Stichwörter sind Mond und Blechbüchse, wobei ich Blechbüchse genau wie Mond sehr frei interpretiere.

Der Vorteil für mich ist, das ich das Setting auch relativ gut verwenden kann, wenn ich bei der Jury wegen der schlechten Umsetzung der Wörter durchfalle, also mache ich mich mal ans Werk.
« Letzte Änderung: 2.05.2009 | 11:17 von Joerg.D »
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Offline Joerg.D

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Zur Welt:

Die Welt Amanda besteht aus mehreren Kontinenten und einigen Inselreichen, die sich an bekannten irdischen Vorbildern orientieren und dem geneigten Leser das Einfühlen in die jeweiligen Kulturen erleichtern sollen. Es werden vielleicht nicht alle Vorlieben von bestimmten Spielern erfasst, aber im Großen und Ganzen kann man sich eine Kultur aussuchen und diese als Richtlinie für die jeweiligen Nationen nehmen.

Wesentliche Unterschiede gibt es nicht nur in der Tatsache, das auf Amanda die Götter präsent sind und wie in den Griechischen Sagen auch Einfluss auf das Geschehen nehmen. Nein auch die Magie ist auf dieser Welt für jedermann zu erlernen und bringt dem Ausübenden merkliche Vorteile. Dabei ist es weniger die Absolute Macht, welche durch die Magie gebracht wird, sondern mehr ein Vorteil, den man in bestimmten Situationen erfolgreich ins Spiel bringen kann.

Fluff Text zum Setting des Mond-Meeres

Einst waren die Götter Amanda und ihr Bruder Josephus mächtig und mischten sich direkt in die Geschicke der Menschen ein. Heere kämpften in ihren Namen und die Welt erzitterte unter den Kriegen die sie führten. Doch mit wachsenden Anhängern und der damit einhergehenden Macht wurde Josephus übermütig und der Kampf um die Macht drohte die Welt zu zerstören. So kam es, das Amanda, die Schöpferin der Welt ihn überredete sich im Meer zwischen den heutigen Amon Ra und Süd Catalanien zu treffen um die Entscheidung ohne die Hilfe der sterblichen Menschen zu erlangen.

Der Kampf der Götter begann mit einem gewaltigen Getöse. Wellen, hoch wie Berge schlugen an die Küsten der umliegenden Länder und töteten unzählige Unschuldige weil die Götter sich mit so fürchterlicher Macht bekämpften. Als sie das Elend der Menschen sah, überkam Amanda tiefe Trauer und sie griff zu einem der drei Monde um ihn auf ihren Bruder zu Schleudern. Der Mond mit dem Namen Hoffnung, traf auf Josephus Körper und zersplitterte dabei in tausende von kleinen Inseln, die Heute das Meer der 1000 gefallenen Sterne oder das Mond- Meer bilden. Mit Josephus Körper brach auch seine Macht und aus den zerschmetterten Teilen seiner Göttlichkeit erwuchsen die neuen Götter der Welt.
« Letzte Änderung: 2.05.2009 | 10:35 von Joerg.D »
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So, das habe ich mal so dahingetackert


Exposé zum Mond- Meer. Verwendete Stichworte sind Mond und Blechbüchse.

Dieses Mantel und Degen oder Piraten- Setting befindet sich auf der Welt Amanda, deren Länder sich an irdischen Vorbildern orientieren um den Spielern das Einfühlen in die Kulturen zu erleichtern. Das System wird eine ORE Variante sein und ich werde auch Werte für Companys und die wichtige NSCs einbauen.

Das für die Challenge entstehende Setting Meer der 1000 gefallenen Sterne oder Mond- Meer ist durch einen Krieg zweier Götter entstanden. Die Entstehungsgeschichte wird im Setting genauer behandelt. Es enthält die diverse Einzelheiten, welche für reichlich Ideen beim SL sorgen sollten: Untote, See- Monster, Piratenbanden, Legenden, sagenhafte Gegenstände, einen gefallenen Gott, und verschiedene Gruppierungen, die sich um die Macht im Mond-Meer streiten. Natürlich werden auch die Länder rund um das Meer angerissen, deren Händler man ausnehmen kann um reich und berühmt zu werden.

Um gelanten Kampagnen neben dem Kampf um Macht und Reichtum auch andere Ziele zu bieten, gibt es im Mond- Meer auch 7 sagenhafte Gegenstände, deren alleiniger Besitzer von allen Piraten als Oberhaupt angesehen wird. 4 der Gegenstände sind zur Zeit im Besitz der größten Piratengruppen. Die restlichen 3 Gegenstände sind verschollen und können vom geneigten SL benutzt werden um eine spannende Kampagne um sie zu planen.



Als Ergänzung zur Beschreibung der 4 mächtigsten Gruppierungen im Mond- Meer und gibt auch Informationen über ihre Hauptquartiere und Organisation. Es wird Landkarten und ein C-Web geben, welches die Verbindungen der Piraten untereinander und zu den Nachbarländern anzeigt.

Die Gruppierungen sind:

Der Bruderschaft der 1000 Inseln, welche durch den Kapitän Beuford Mac Cannon angeführt wird und die ihr Hauptquartier auf der Insel Hope haben. Sie beten den Gott Blechbüchse an, der seinen Namen einer Wahl unter feucht fröhlichen Bedingungen verdankt.

Die Gesellschaft der freien Piraten, welche einen Zusammenschluss kleiner Piratenbanden repräsentiert und von Jean Jaques du Allesi angeführt wird und die ihr Hauptquartier auf der Insel Caribia haben.

Die Hunde der See, welche sich unter der Herrschaft der Königs Tut Rah befunden, einem ehemaligen Gott aus Amon Rah, der durch Intrigen vom Hof vertrieben wurde und dessen Hauptinsel Klein Rah heißt.

Die Tas la Mani Gesellschaft, welche ihre Schiffe mit Zombies und Untoten besetzt und gleichermaßen Seeräuber und Handelsschiffe angreift um ihren gierigen Anführer Rouven Tas la Mani mit Sklaven und Reichtümern zu versorgen.


Blechbüchse

Der Gott Blechbüchse verleiht seinen Anhängern innerhalb des Mond- Meeres Immunität gegen jegliche Fernkampfwaffen, die er als langweilig ansieht, weshalb er bei den Piraten sehr beliebt ist. Die Schiffe der Piraten müssen also im Nahkampf die Schiffe ihrer Gegner entern um diese zu übernehmen, wenn sie ihren Gott nicht verärgern wollen. Eine genauere Beschreibung der Götter folgt im Setting. Dort wird auch geklärt, warum lockere Sprüche und wagemutige Aktionen einem im Spiel helfen.

Das Mond- Meer sollte jeden Liebhaber von Mantel&Degen Action oder Piraten Filmen ausreichend Anregungen für eine schöne Kampagne bieten. Also zückt die Rapiere und Enterhaaken um in das Mond- Meer einzutauchen und es mit Leben zu erfüllen.

Ich darf jetzt Star Wars zocken gehen, mal sehen, ob mir noch etwas gutes einfällt

« Letzte Änderung: 20.05.2009 | 18:38 von Joerg.D »
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Offline 8t88

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Re: [Designtagebuch] Das Mond- Meer
« Antwort #3 am: 1.05.2009 | 13:48 »
Ich find das bisher echt gut, und bin gespannt.
Wirst Du das System Posten obwohls nicht in der Challenge gefragt ist?
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Callisto

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Re: [Designtagebuch] Das Mond- Meer
« Antwort #4 am: 1.05.2009 | 15:35 »
Hört sich echt super an!

Offline Joerg.D

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Re: [Designtagebuch] Das Mond- Meer
« Antwort #5 am: 1.05.2009 | 22:33 »
@ 8t88

Nein, ich werde die normalen Werte posten, damit man das Setting auch mit Reign spielen kann. Die Einbindung in das ORE Heartbreaker System würde zu umfangreich werden. Vielleicht bringe ich noch ein paar Tipps mit rein, wie man es mit der ORE spielen könnte (wenn der Platz reicht).

@ Callisto

Danke, es freut mich, wenn das Setting nicht als langweilig empfunden wird.
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Re: [Designtagebuch] Das Mond- Meer
« Antwort #6 am: 2.05.2009 | 08:55 »
So, nach der ersten Euphorie über das Schreiben eines Settings, bin ich gestern zu meiner Star Wars Runde gegangen und habe meine guten Ideen irgendwie aus dem Kopf verlohren.

Aber ich habe ja meine Mind Map um mich zu Inspirieren und gehe es mal locker an. Spätestens wenn auf der Arbeit der Teufel los ist, kommen mir wieder Ideen.

Ich glaube, ich mache mich erst einmal an die Geschichte von Blechbüchse, dem Gott mit dem schrägen Namen.
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Die Geschichte, wie Blechbüchse zu seinem Namen kam

Vor vielen Jahren, als die Göttin Amanda den Mond Hoffnung vom Himmel riss um ihren Bruder Josephus damit zu erschlagen, wurde dessen göttliche Macht in viele Einzelteile zersprengt. Aus den großen Teilen entstanden die kleineren Gottheiten. Doch einige kleine Teile seiner göttlichen Kraft waren so tief unter Steinmassen begraben, das sie keine Menschen fanden die sie nutzten oder anbeteten, um ihnen Kraft zu geben.

Vor 50 Jahren bauten die Piraten auf der Insel Hope einen Fluchttunnel um eventuellen Angriffen durch die Tiefen der Erde zu entkommen und den Schwachen Schutz und Rettung zu ermöglichen. Bei den Arbeiten zum Tunnel stießen die Mineure auf ein lang verschollenes Fragment der Macht und wussten nicht, was sie damit machen sollten. Ein pragmatischer Arbeiter steckte das Fragment in eine Blechbüchse und bracht es in den Saal der Gerechtigkeit, wo die Piraten von Hope ihre Versammlungen abhalten. Der Anführer der Piraten Kapitän Stanley Morgan berief einen großen Rat ein um zu beraten wie man den Gott, der aus dieser Macht erwachsen könnte denn nennen möge.

Es gab unter den Piraten ein wildes Gelage, wie es so üblich ist, wenn wichtige Entscheidungen getroffen werden müssen, denn im Wein liegt die Wahrheit, sagt der Piratenmund. Immer wieder versuchten die Piraten einen passenden Namen für die entstehende Gottheit zu finden und einigten sich nicht. Irgendwann am frühen Morgen zankten sich die Piraten noch immer wie der Gott den heiße.

Geweckt durch den Lärm der streitenden Pitraten kam die kleine Tochter des Kapitäns in den Saal und fragte mit der Unschuld eines kleines Kindes, dem keiner böse sein kann, warum die Männer sich denn so streiten würden. Ihr Vater nahm sie auf den Arm und deutete auf die Blechbüchse: „Wir wissen nicht, wie wir diesen Gott nennen sollen, mein Engel. Mach Du uns doch einen Vorschlag.“ Das kleine Mädchen sah seinen Vater ernst an und sagte: „Blechbüchse“. Ein großes Lachen ging durch den Saal und ob des vielen Rums und des merkwürdigen Humors der Piraten kam der Name Blechbüchse schon bei der ersten Abstimmung durch.

Just als die Abstimmung durch war stürmte ein junger und ehrgeiziger Pirat zur Blechbüchse und verschluckte den Inhalt. Er hatte gehört, das die lebenden Götter von Amon Rah ihre Macht durch das Aufnehmen der göttlichen Macht erhalten hatten. Doch Bechbüchse hatte durch die Benennung als Gott und den Glauben der Piraten bereits eine Persönlichkeit erhalten und so nahm er den Körper des Jungen Mannes als willkommenes Geschenk an um in ihm zu wohnen, während seine Macht wächst.

So kam Blechbüchse zu seinem Namen und dem menschlichen Körper, der seit dem Tag nicht ein bisschen gealtert ist. Er lebt fröhlich in Hope und trinkt so manche Kneipe leer oder verliert die Gaben der Gläubigen beim Kartenspielen. Die Piraten beschäftigen ihn, denn sie wissen aus Amon Rah was mit Göttern passieren kann, die nach Macht streben.

Anmerkung für den SL: Blechbüchse hat keine Werte und kann daher nicht besiegt werden. Fall eine Gruppe oder Company ihn persönlich angreift, nehmen sie die Charakterbögen, reißen sie in der Mitte durch und beschreiben sie den Spielern einen kurzen und schmerzvollen Tod. Er wird sich andererseits nicht in Kämpfe einmischen, solange keine andere Gottheit im Spiel ist. verwandeln sich ihre Waffen in lebendige Tiere, die ihnen in die Hand beißen oder wegfliegen und Blechbüchse treibt allerlei Schabernack mit ihnen, bis es ihm langweilig wird. Dann lädt er sie zum Trinken oder Kartenspielen ein, um der Gruppe eine Chance zu geben, die Waffen wieder zu bekommen.



Muss ich vielleicht noch mal überarbeiten, aber den Ansatz finde ich witzig.
« Letzte Änderung: 5.05.2009 | 10:52 von Joerg.D »
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Ich suche jetzt gerade nach Bildern, die ich fürs Regelwerk verwenden kann.
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Callisto

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Der Gott ist lustig, ich mag den auch  ;D

Offline Waldviech

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Was das Angreifen von Blechbüchse angeht - bei so einem als eindeutigem Sympathieträger entworfenen Gott würde ich da nicht zwangsweise vom Charaktertod ausgehen. Ebenso gut könnte es doch sein, daß Blechbüchse sich, je nach Fall und Zusammenhang, wieder Erwarten über die unterhaltsame Keilerei freut und den angreifenden Charakter zwar fertig macht, ihm nach dem Kampf aber auf die Schulter klopft und ihn für die "schöne Prügelei" auf irgend eine Weise entlohnt....
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Offline Joerg.D

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Naja, siehst Du den noch als Sypathieträger, wenn deine Pistolenkugeln die Piraten nicht verletzen? Aber es ist richtig, ich sollte das eventuell abändern, dass er die Angreifer in Mantel und Degen Art und Weise verspottet und lächerlich macht um mit ihnen zu spielen.

Danke für die Anregungen.
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Offline Joerg.D

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So, die erste Wörterzählung ergibt 7023 Wörter und ich habe noch längst nicht alles drinne, was rein soll.

Ich muss da Morgen noch mal kürzen.


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Offline Gaukelmeister

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So, die erste Wörterzählung ergibt 7023 Wörter und ich habe noch längst nicht alles drinne, was rein soll.

Boah, du hast ja einen echt enormen Output.
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Offline Joerg.D

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Output war nie mein Problem, besonders nicht bei Mantel und Degen oder Fantasy Sachen. Qualität ist eher mein Problem.

Für die Challenge muss ich den Text wohl gewaltig abspecken, also werde ich wohl zwei Versionen schreiben, eine fürs Regelwerk und eine für die Challenge.

Trotzdem denke ich, das die Kurzversion eine gute Herausforderung ist. Man muss lernen, es auf den Punkt zu bringen.

Ich habe auf jeden Fall einen Heiden Spaß bei der Geschichte und gehe jetzt erst einmal Video gucken und danach den HSV bejubeln. Dann denke ich darüber nach ob die Sache mit Blechbüchse wirklich so Slapstick ist wie MSch mir sagt, oder ob ich das beibehalte.

Ich mag die Challenge ohne Zeitdruck :-)
« Letzte Änderung: 3.05.2009 | 13:44 von Joerg.D »
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Offline 8t88

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@Gaukelmaister
Ich denke der Geringere Zeitdruck produziert die hohe Beteiligung!

@Jörg
Find ich bis jetzt ganz großartig! :d
Und ja, Blechbüchse sollte IMHO nicht sofort alles in Schutt und Asche legen. Aber Unkaputtbar sollte er schon sein!
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Offline Joerg.D

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Ich habe den Text zu Blechbüchse jetzt mal entschärft. Es ist immer noch Slapstick, aber mir gefällt es.

Den Rest überarbeite ich gerade, auch wenn mir zur Zeit die Motivation fehlt.


@ Gaukelmeister

Die nicht vorhandene Zeitvorgabe ist der Grund warum ich mitmache. Ich könnte bei meinem derzeitigen Terminplan keine 72 Stunden fürs Schreiben eines Settings frei machen.
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Offline scrandy

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Also ich muss sagen, dass ich etwas gezögert habe dir was zu schreiben, obwohl ich dich gerne moralisch unterstützen würde. Aber da jetzt (von anderen) in der Diskussion zu recht bemeckert wurde, dass man den Mitautoren mehr Feedback geben sollte, werde ich dich mal konstruktiv kritisieren (bitte nimm es positiv auf, ok):

Also grundsätzlich habe ich mich sehr gefreut über ein Mantel und Degen Setting, und Gott Blechbüchse ist schon ganz nett, aber was du wirklich brauchst ist ein Fokus, denn sonst kriegst du die 5000 Wörter nie gebacken. Da ich ja Western City eifrig gelesen habe (war begeistert) und deshalb weiß, dass du Dinge auch wunderbar auf den Punkt bringen kannst, glaube ich aber, dass das noch klappt.

Versuchs mal mit der folgenden Frage: Was soll man nachher spielen können: Seeabenteuer, Piraten, Dreht sich alles um Gott Blechbüchse? oder geht es eher um Intrigen und co (wegen der R-Map).

Wie soll sich das Setting im vergleich zu anderen Mantel und Degen - Spielen anfühlen, wie davon abheben. Willst du es wirklich klassisch halten, oder nicht lieber, Dinge die du schon im Setting hast richtig aufpolieren und in den Vordergrund stellen. Denn was ist eigentlich mit dem Mond-Meer: Dieser Titel hat doch viel mehr als nur eine nette Entstehungsgeschichte. Lass zum Beispiel die Splitter des Mondes nachts nostalgisch zum Himmel strahlen, oder längst versunkene Splitter alte Seeungeheuer erwecken usw...

Mach mal was draus, ich weiß das du das drauf hast und ich will wirklich ein richtig kreatives, mitreißendes Mond-Meer-Setting von dir sehen. Also Motivationstank auffüllen und rann an die Kreativität und finde deinen Fokus, denn für Next-Generation-7te See reichen 5000 Wörter nicht.
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Vielen Dank für die Anreigungen Scrandy!

Ich lege den Fokus auf die 4 Companys  und die Verwicklungen untereinander, welche ich durch ein C-Web darstellen will.

Jede Company wird mit ihren Heimathafen/Stadt (für die ich Karten bauen will) beschrieben und bekommt 3 Gesichter (auffällige Persönlichkeiten), welche die Company repräsentieren. Das ist ein Teil des Fluffs, den ich will.

Für die Regelanbindung gibt es natürlich noch Werte für die jeweiligen Companys.

Blechbüchse ist reiner Fluff und wird nicht weiter beschrieben, er soll keine super Marry Sue werden.

Ich sehe die Herrausfoprderung da drinne, trotz des Fokussses und soliden Informationen über die 4 Companys noch Fluff ein zu bauen. So zum Beispiel die 7 berühmten Gegenstände des ersten Piraten Königs, die alle Companys einigen. Das Setting soll Anregungen für mehr als eine Art der Kampagne geben.

Klingt wie die Quadratur des Kreises, aber ich muss mir halt ein paar Ziele setzen um nicht zu faul zu werden. Die Kunst wird es sein, mit sehr wenig Wörtern möglichst viel Farbe und Gefühl fürs Setting zu transportieren.

Das Werk braucht also eine Art Stimme.

Dieses Setting ist übrigens nur eines von 8, welche meine Welt bevölkern. Es wird für die Welt selber sicher noch mal ohne Begrenzung der Wörter geschrieben, da ich dort ja nicht sparen muss.
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Offline scrandy

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Klar jetzt verstehe ich das, und das klingt jetzt auch viel solider. Ich wollte dir jetzt auch nicht zu kritisch sein, aber ich finde es auch bei mir persönlich besser, wenn man ins Detail geht und sagt was man darüber denkt.

So wie du das jetzt erklärt hast, macht es auf jeden Fall Sinn und das ist auch in 5000 Wörtern zu schaffen. Ich wünsche dir viel glück. Ich werde es auf jeden Fall interessiert verfolgen und wenn mir noch was dazu einfällt einfach meine Gedanken in die Tasten hauen.
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Offline Joerg.D

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Ich bin bloß so faul, weil ich zu viel Zeit habe. Naja, mal sehen ob ich heute Abend etwas reißen kann.
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Offline Blizzard

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Liest sich schon mal recht nett. Und als 7thSea-Fan bin ich ja eh etwas "vorbelastet". Als alternatives Setting z.B. für übersättigte 7thSea-Spieler kann ich mir das durchaus vorstellen, ich bin gespannt, wie es am Ende aussehen wird.
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Offline Joerg.D

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Das Setting ist lange nicht so düster wie die 7te See, die für mich zum Schluss nur noch Horror war und von mächtzigen Geheimorganistationen eigentlich mit links hätte regiert werden müssen.

Außerdem kommt noch eion Schuss Sindbad rein und ich spare mir die für ein M&D Setting peinlichen Ussurer und Vendel (ich finde die Vökler ansich cool, sie passen bloß nicht ins Setting).

Dieser Teil des Settings sollte aber auch für 7te See genutzt werden können.
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Imago

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Irgendwie hat das Setting für mich einen sehr romantischen und tragischen Touch vom Gefühl her. Mondmeer, Meer der gefallenen Sterne sind da so Begriffe die das rüberbringen.
Auch der Enstehungskonflikt der Welt hat da was... ist das quasi ein Kampf Urlandmasse gegen Urozean?
Andererseits kommt dann durch die Piraten ein wildes, komisches Element dazu. Sollten das die zwei Ebenen sind die du anstrebst bin ich wirklich begeistert, wäre eine tolle Mischung.

Blechbüchse und seine Origin-Story sind auch spitze.
 
Die Namensgebung finde ich gewöhnungsbedürftig ... Josephus zB ist jetzt ein Name bei dem ich es mir schwer tue ihn mit einem Gott zu verbinden. Andererseits ... why not. Ist immerhin erfrischend neu.

Offline Joerg.D

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Naja, der Name Amanda ist eine Ommage an meine verstorbene Oma, die imer zu mir und meinem Hobby Rollenspiel gehalten hat. Josephus ist wirklich etwas gewöhnungsbedürftig und sollte vielleicht noch geändert werden, dazu muss ich dann aber erst mal in meine Namenstabelle sehen um was passendes zu finden.

Die Welt ist übrigens nicht beim Kampf entstanden, sondern nur die Inseln des Mondmeers. Sie sind aus den Überresten des Gottes und des Mondes entstanden.
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