Autor Thema: [Designtagebuch] Auf Staub gebaut...  (Gelesen 36794 mal)

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[Designtagebuch] Auf Staub gebaut...
« am: 2.05.2009 | 09:46 »
Kurze Zusammenfassung:
Scarabant, das Land am Fluß, ist ein mystisches, südliches Reich das seine Inspiration aus dem alten Ägypten, den Geschichten aus tausenduneiner Nacht und Amerika als der "neuen Welt", als Einwanderungsland bezieht. Diese Region ist der Herkunfstort einer magieverstärkenden Droge, dem Staub, der Machthungrige und Träumer aus aller Welt anzieht. Sie ist durchtränkt mit den Geheimnissen einer längst vergangenen Zeit.

Es ist ein Land in stetem Wandel in dem sich Paradiesstädte, die sich wie Fata Morganas in der Wüste eheben über Nacht in Trümmerlandschaften verwandeln um am nächsten Tag wieder errichtet zu werden. Nirgendwo sonst trifft man eine solche Vielfalt von Wesen, Sprachen und Gebräuchen.

Es ist ein Land der Gefahren und der Bedrohung durch monströse Kreaturen und intrigante Giftmischer aber nicht zuletzt auch die eigenen Wünsche und deren Verwirklichung. Ob in staubigen Gräbern in der Wüste oder unter den Planen der Bazare ... nur wer wagt gewinnt.

Es ist ein Land der unbeschränkten Möglichkeiten in dem ein Niemand morgen ein Prinz und übermorgen wieder ein Niemand sein kann. Eine Oase aus magischem Luxus und ein sumpfiges Loch der Verzweiflung, je nach Perspektive.

Eine hin und hergerissene Gesellschaft, aus kurzlebigen Träumen und Hoffnungen errichtet.

Verwendete Wörter: Strahlengrab, Verwandlung

Genre: Orientalische High Fantasy

System/Spielbezug: Momentan geplant ist ein variertes TSoY, Solar System aber an sich ist jedes generische Fantasysystem mit ein paar Modifikationen denkbar. (A)D+D, DSA, Warhammer, Exalted kommen mir da spontan in den Sinn. Universalsysteme sind natürlich auch drin.

Man kann Scarabant als Basis einer eigenständigen Welt verwenden aber auch in eine vorhandene integrieren.

Einflüsse: Altägypten, 1001 Nacht, Dune, China Mievilles Bas Lag, "Die Ausgestossenen" von Ricardo Pinto, Teile der unendlichen Geschichte, Ammeni und Qek aus TSoY, Wüstenkitsch aus Coelhos Alchimist.

Danke an Tarin das ich seine Idee der magischen Essenz mitbenutzen darf die mich jetzt schon länger fasziniert, ich hoffe er kann mit dem Setting später was anfangen.

Alter Text: (ausführlicher)
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« Letzte Änderung: 6.05.2009 | 15:49 von Hibou »

Offline Gaukelmeister

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Re: [Designtagebuch] Auf Staub gebaut...
« Antwort #1 am: 2.05.2009 | 09:57 »
Sehr erfreulich, dass du das Potential von "Strahlengrab" jenseits von SF auslotest. Ich bin gespannt, was draus wird.
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Re: [Designtagebuch] Auf Staub gebaut...
« Antwort #2 am: 2.05.2009 | 15:19 »
Der Staub

Der Staub wurde in extrem festen Behältnissen (riesige Urnen, Ton (hält lange)- oder Steinsarkophage) tief unter dem Wüstensand in festen Stollen eingelagert.
Wieso die Urahnen oder gar die Götter selbst diesen Schatz verschlossen haben ist ungeklärt, aber sie müssen unfassbar mächtig gewsen sein wenn sie soviel davon besassen. Allein in einer einzigen Grube lagern oft Tonnen über Tonnen. Sie hätten das Antlitz der Welt verändern können, umso unverständlicher das sie beschlossen ihre aus dem Sonnenlicht selbst destillierte Macht in den Stollen zu beerdigen und so gründlich zu verschwinden das heute niemand mehr ihren Namen kennt.

Eine Lagerstätte ist mittlerweile garnicht mal so schwer zu finden. Das geballte, "spirituelle Gewicht" der Staublager verzerrt die Realität und öffnet Wege in andere Ebenen die es nicht geben sollte so das Dämonen und Geister unsere Ebene betreten können. Außerdem verformt es auch die umliegenden Wesen. Aus einem normalen Skarabäus kann über die Jahrtausende ein gigantisches Monstrum geworden sein, dass nicht mehr viel Ähnlichkeit zur Ursprungskreatur aufweist.
Eine Gegend in der Wüste die von Scharen übernatürlicher Wesenheiten heimgesucht wird befindet sich normalerweise in der Nähe einer Lagerstätte die oft auch durch eine im Sand versunkene Pyramide gekennzeichnet ist.
Je näher man dem Kern kommt, desto schlimmer. Das eigentliche Lager selbst ist oft schon eine surreale Blase die halb in einer anderen Ebene liegt. Es sind schon Lager gefunden worden die ein paar Meilen unter der Erdoberfläche zugeforeren waren, andere die taghell erleuchtet waren.
Um die Gefahren einer solchen Lagerstätte zu überwinden müssen diejenigen die sie betreten mit allen Wassern gewaschene Glücksritter sein.

Im rohen Zustand handelt es sich immer um einen feinen, diamantenen Staub der bei Berührung mit Sauerstoff beginnt taghell zu leuchten und dann allmählich verblasst.
In diesem Rohzustand ist er bereits eine begehrte Droge. In die Augen gestreut, durch die Nase gezogen oder gechluckt bewirkt der Staub lang anhaltende Halluzinationen die sich oft mit denen anderer Konsumenten in der Nähe überlagern. Es ist also tatsächlich möglich sich in den eigenen Träumen zu begegnen und gegenseitig Einfluss auf deren Inhalt zu nehmen. Es gibt Staubträumer die daraus eine Kunst machen.

Wird der Staub von einem Alchemisten raffiniert kann er jede erdenkliche Form und Konsumart annehmen. Essbare, feste Brocken, trinkbare oder injizierbare Flüssigkeiten, Salben, Rauchzusatz und allerlei Pulver werden daraus gewonnen. Ihre Farbe kann genauso unterschiedlich sein. Jede Abstufung des Lichts ist möglich, je heller sie leuchten desto potenter. Weißes Licht ist am Stärksten, erzeugt aber genauso schnell die Gefahr einer Überdosis. Verunreinigte Essenzen haben oft gravierende Nebenfeffekte. Leichte Verunreinigung lässt sich jedoch nicht ausschließen. Das führt dazu das wie jede Lagerstätte auch jeder Alchimist die Essenz mit einer ganz persönlichen Note versieht ... manche werden gehandhabt wie seltene Weine.
Diese Mixturen sind unter verschiedenen Namen bekannt ... allen gemein ist jedoch das sie die magische Macht des Anwenders stärken, ja sogar Nichtmagiern die Möglichkeit verleihen simple Zauber zu wirken. Diese Kraftessenzen entheben einen nicht von der Notwendigkeit sich mit Magie auseinanderzusetzen wenn man kompliziertere Wunder wirken will so das die Anwender sich nach und nach spezialisieren. Die einfachsten Zauber stehen aber jedem Anwender gleichermaßen offen, sie scheinen in der menschlichen Natur verankert zu sein.

Längere Nutzung führt zu körperlichen Effekten die den gewirkten Zaubern ähneln. Ein Feuerzauberer könnte beginnen nach Schwefel zu stinken, Flammen könnten in seinen Augen aufflackern wenn er wütend ist, sein Haar beginnen sich wie ein brennendes Feuer zu winden. Ein Illusionist könnte zum Opfer der eigenen Täuschungen werden und beginnen kleine Wesen wahrzunehmen die niemand außer ihm sieht usw.
Allen Langzeit-Anwendern ist gemeinsam das sie beginnen körperlich zu verfallen. Um ihren Körper jedoch weiter zu stärken benötigen sie mehr Essenz. Ein Teufelskreis beginnt.
Auch der psychologische Effekt ist stark ... wer einmal eine solche Macht hatte, der gibt sie nicht wieder gerne heraus und ohne sie fühlt er sich klein und schwach.
Diese Sucht nach Macht ist das, was letztendlich den Reichtum des Landes am Fluss begründet hat.

Die Paradiesstädte
Wer sind die Wahnsinnigen, die für die Macht der Magier in die altvorderen Lager hinabsteigen? Mutige Helden oder tollkühne Narren die sich ausnutzen lassen? Das bleibt ungeklärt. Allerdings muss man diesen Kämpfern einiges bieten damit sie das Risiko auf sich nehmen. So verfielen die Prospektoren darauf die schlichten Zeltlager früher Tage mittels spezialisierter Magie in luxuriöse Gartenanlagen mitten in der Wüste zu verwandeln. Die Arbeit ist hart, aber der Lohn dafür ist ein Leben in einem künstlichen Paradies, in dem es an nichts mangelt. Dieses Dasein macht einige Krieger genauso süchtig wie die Essenz einen Magier. Solange der Staub heranrollt sind sämtliche anderen Existenzsorgen wie weggefegt.
Paradiesstädte werden aber auch aus anderen Gründen errichtet als fremde Kämpfer zu befriedigen. Es können auch Ferienanlagen für Adlige sein, die Domizile von eremitisch lebenden Magiern usw.

Wird eine Stadt aufgegeben so verfliegt die Magie die sie bis dahin am Leben gehalten hatte. Die Quellen versiegen, die Singvögel sterben in der Hitze und zurück bleiben nur die ausbleichenden Ruinen der ehemaligen Paläste in denen die ehemaligen dienstbaren Geister engesperrt sind und beginnen einen Hass auf die undankbaren Sterblichen zu entwickeln.
Die Wüste ist von diesen Ruinenstädten übersäht, oft in direkter Nachbarschaft zu den Minen und Monumenten der Altvoreren.

Manchmal dient eine solche Stadt (oft in Verbindung mit einem natürlichen Brunnen) aber auch als Keimzelle einer "richtigen Siedlung".
« Letzte Änderung: 4.05.2009 | 09:44 von Hibou »

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Re: [Designtagebuch] Auf Staub gebaut...
« Antwort #3 am: 2.05.2009 | 15:32 »
Magieschulen/ Elixier/Essenz-farben:
Macht das überhaupt Sinn sowas wie Farben festzulegen? Naja zumindest als Übersicht was alles an Magieformen möglich ist, ist so eine Liste sicher nicht verkehrt. Ansonsten eher so machen das es auf den einzelnen Alchimisten udn die Lagerstätte und weniger auf die Farbe ankommt?

Antimagie (Schwarz*)
Artefaktzauber (?)
Beherrschungsmagie, Gedankenlesen (Orange)
Dämonologie (Blutrot)
Elemente beherrschen (Feuer-Rot, Wasser-Blau, Erde-Grün, Luft -Goldgelb)
Exorzismen (Weiß, Silbergrau)
Golemetrie (Braun)
Hellsicht (Weiß, Cyan)
Illusionismus (Gelb)
Nekromantie, Geisterbeschwörung (Violett)
Verwandlungen (?)
weitere ...
wird editiert

Magische Zeichen/Glyphen, Schutzmagie, Portalmagie (andere Ebenen, Teleport), Levitation, Telekinese.
« Letzte Änderung: 3.05.2009 | 15:33 von Hibou »

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Re: [Designtagebuch] Auf Staub gebaut...
« Antwort #4 am: 2.05.2009 | 15:51 »
Ein paar Gedanken zum Balancing

Mittlerweile sieht es so aus als wäre Zauberei allgemein viel zu mächtig und Krieger, Diebe und dergleichen würden dagegen abstinken. Ist die Frage wie und ob man dem entgegenwirken kann.

Ein paar Ideen:
- Magier müssen sich früh spezialisieren, sind nicht so stark. Hängt dann mit vom verwendeten System ab. Wenn es dann andererseits welche geben soll die ganze Städte aus dem Nichts stampfen ... naja mal schauen wie man das unter einen Hut bringt.

- Antimagie verfügbarer machen (es gibt Methoden sicht zu immunisieren, magische Viecher schnell über den Jordan zu schicken), müsste fein abgestimmt werden damit der Effekt nicht ins Gegenteil umschlägt.

- Magic for Everybody. Ein paar kleine Zaubertricks kann jeder, genauso wie es Tonnen von Artefakten und Talismanen gibt. Das artet dann zwar leicht nach Diablo 2 oder ADnD aus aber solange es sich im Rahmen hält und keine "magischen Strumpfbänder des perfekten Knotens +3" werden könnte das ganz gut ins ohnehin mit magischem Krimskram überfrachtete Setting passen.

Gesellschaftliches
Versuche das mal ein bisschen knapper zu halten.
- Adlige, Geschäftsleute, Erzmagier geben sich an der Spizte die Klinke in die Hand, evtl Gottkönig? Eher nicht. Lieber viele Götter und Halbgötter die in Tempeln und Schreinen verehrt werden und von denen ne Menge tatsächlich existiert und wieder verschwindet.
Praktischer Nutzen von Verehrung?
- Gildensystem, auch illegale Gilden wie Diebes-, Bettler- und Assasinengilden. Handwerkliche "Themenstraßen"
- Große Unterschicht aus "Gastarbeitern", Sklaven und gestrandeten Glücksrittern.
- "Schädlingsbefall" in leerstehenden Gebäuden und Dachkammern durch sich einnistende Fabelwesen
- Fluss-Schiffahrt in großen Fähren. Boat-People Zivilisation auf dem Fluss die Landbewohner verachtet.


« Letzte Änderung: 2.05.2009 | 16:05 von Hibou »

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Re: [Designtagebuch] Auf Staub gebaut...
« Antwort #5 am: 3.05.2009 | 15:22 »
hab mal ne Karte gebaut.
http://i115.photobucket.com/albums/n294/mindblasted/landamfluss.jpg (ca 200 kb)

Ich denke ich werde es so machen, dass ich eine Stadt (die wichtigste) mit ein paar mehr Details beschreibe und die anderen in einem Satz abhandle, bis auf 1-2 völlig Freie da kann man sich dann nach Bedarf was bauen.
« Letzte Änderung: 3.05.2009 | 15:35 von Hibou »

Offline Caralywhynn

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Re: [Designtagebuch] Auf Staub gebaut...
« Antwort #6 am: 4.05.2009 | 09:31 »
Also, die Idee gefällt mir wirklich gut  :d   :D
... HÄ? ... wie jetzt?

Und dann nahm ich das Schleif und machte das Schneid.
Und ich sah, dass es gut war.


Zitat von: Laurie
"Rollenspiel ist wie Barbiespielen ohne Barbies!"

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Re: [Designtagebuch] Auf Staub gebaut...
« Antwort #7 am: 4.05.2009 | 09:55 »
Danke. :)

Ich war gerade dabei nach der ersten Euphorie etwas die Motivation zu verlieren. Naja, mal schauen wies weitergeht.

Offline [tob]ias

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Re: [Designtagebuch] Auf Staub gebaut...
« Antwort #8 am: 4.05.2009 | 10:30 »
Ich war gerade dabei nach der ersten Euphorie etwas die Motivation zu verlieren.

Nix, vergiss es! Ich will das Setting lesen, wenns fertig ist :-).
"Why should they build a sonic torture weapon into a vacuum!?" (Testees)

Offline Gaukelmeister

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Re: [Designtagebuch] Auf Staub gebaut...
« Antwort #9 am: 4.05.2009 | 10:38 »

Ich war gerade dabei nach der ersten Euphorie etwas die Motivation zu verlieren.

Dann gönne dir mal eine ordentliche Portion von deinem Staub  ;D
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Re: [Designtagebuch] Auf Staub gebaut...
« Antwort #10 am: 4.05.2009 | 12:21 »
*Staub in Augen einreib*
"Whoa, alles ... so ... bunt."

Ich glaub es hilft schon. :)
Der Ägypten - Aspekt wurde bisher noch arg vernachlässigt.

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Re: [Designtagebuch] Auf Staub gebaut...
« Antwort #11 am: 4.05.2009 | 16:54 »
Ok, jetzt bin ich doch schon wieder weit weg von der Ägypten Sache bei anderen Ideen gestrandet.

Momentan überlege ich ob ich tSoY zum "bevorzugten System" machen sollte aber ich weiß nicht was ich da groß an der Magie drehen kann/sollte damit ich "spontane, kurzfristige" Effekte erreiche die sich mit der Idee von Magie als Droge kombinieren lassen. Für ein komplett neues Magiesystem reicht wohl der Platz nicht.
Eine andere Möglichkeit wäre das man um "magische Gaben" zu aktivieren Essenz nehmen muss, aber das passt mir allein irgendwie auch nicht so recht.
Was es auf jeden Fall auch bräuchte wären Fähigkeiten und Gaben für "Staubträumer" und "Alchemisten".

Was auch nicht passt ist dann natürlich der Anspruch des Spiels sein "menschliche Fantasy" zu betreiben und keinen zu starken Fokus auf Monster etc. zu legen. Ich hätte ja doch gerne eher eine unüberschaubare Vielfalt von Fabelwesen und Göttern.

Was dagegen passen würde wie die Faust aufs Auge wären zB die Spezies:

Goblins - ständig wandelbare leicht abhängig werdende Kreaturen sind eigentlich wie eine Personifizierung des gesamten Settings. Könnten auch aus dem Staub geborene Mutanten sein.

Ratkin - eignen sich ideal für das sumpfige Flussland, verlassene Ruinenstädte und als quasi-Ureinwohner. Auch als Wüstennomaden könnte ich mir sie prima vorstellen. Man stelle sich ein paar Ratkin, Gesichter durch blaue Tücher verhüllt an einem nächtlichen Lagerfeuer in der Wüste vor.

Elfen - könnten die Überbleibsel jener Zivilisation sein, die den eingebunkerten Staub hinterlassen hat und die seiner Wiederentdeckung jetzt mit verzweifelter Apathie bis Neugier begegnen aber nicht darüber sprechen was damals geschehen ist. Brauchen dann einen altägyptischen Touch.

Als viertes würde ich gerne eine untote/halbdämonische Spezies einführen die quasi das Endergebnis von krassem Staub - Missbrauch darstellt aber in sich nicht zwangsläufig bösartig, aber schon recht finster gefärbt ist. Andererseits beisst sich das gerade sowohl mit Elfen als auch Goblins wie sie in tSoY beschrieben werden.

Auch die Dschungel im Süden der Karte bekommen eine "nekromantische" Kultur die durch die Stadtstaaten des Landes am Fluss (ich brauch endlich Namen) zwar nicht aktiv bekämpft wird aber schon eine gehörige Portion Misstrauen erntet.
Es bestehen trotzdem Handelsbeziehungen und als Halbdämon/Lich/Lazar/Vampir whatever wird man nicht direkt erschlagen (wenn man es nicht mit Rassisten zu tun hat). Es gibt aber zig Richtlinien und es ist auf jeden Fall ein Pariah-Status.

Die "Untoten" bekommen eine gewisse Art Arbeitsbienen-Mentalität, es wird ein ziemlicher Sklavenhalterstaat in dem die wenigen "erleuchteten" Puppenspieler über Scharen von Zombies herrschen. (evtl. Zombies eher nicht im herkömmlichen Sinn, eher so wie sie im Voodoo vorkommen, als extrem manipulierte, wilenlose Menschen).

Ansonsten möchte ich:
- einen Kult der Katzen wie im alten Ägypten. Katzen sind heilige Tiere die sich dem Menschen manchmal offenbaren (als sprechende Orakel) und nicht getötet werden dürfen.
- Bier als heiliges Getränk (ebenfalls Ägypten)
- eine Vielzahl religiöser Kulte und Schreine (eher Hinduismus) die sich mit der Vielzahl der magischen Schulen verquicken und teilweise überschneiden. Im Tempel des Feuergottes wird  den ausgewählten Jüngern eine heisse, pulsierende, rotglühende Essenz dargereicht (ein wenig wie Lava, auf gerade noch trinkbare Temperatur heruntergekühlt), die Elementaristen gelten dem Tempel als Auserwählte bis Heilige.
- eine ausgefeilte Heilkunst die sich ebenfalls stark mit Magie überschneidet.
- natürlich Papyrii statt Papier und Schreiber als exklusiven Fulltime-Job. ("Wie du gehörst du den unteren Schichten udn kannst lesen?? Wenn du keine Prügel willst rückst du jetzt ganz schnell damit raus wer dir das beigebracht hat!")
- gebundene Geister für zig verschiedene Dienste (Aladin und die Wunderlampe). In manchen Tempeln, Magierzitadellen auch einfach als Beleuchtung durch eingequetschte, leuchtende Djinne die sich gegen kugelförmige Glasbehältnisse stemmen.
« Letzte Änderung: 4.05.2009 | 17:02 von Hibou »

Offline oliof

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Re: [Designtagebuch] Auf Staub gebaut...
« Antwort #12 am: 4.05.2009 | 22:39 »
Für die Untoten kannst Du Dir nochmal Sasha/Zamani bei Qek bzw. die Fragmente zum Kult des Wiedergängers anschauen, wenn es wirklich bei TSoY bleiben soll.

Für eine sehr detaillierte regeltechnische Umsetzung von vielen Tricks bietet TSoY nicht viel Spielraum. Man kann davon aber einiges auslagern, zum Beispiel in die Regeln für Ausrüstung, so wie die "Kampfkunstschulen" bei Solar System das machen.

ADDENDUM: Man kann das natürlich über Effekte regeln.
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Re: [Designtagebuch] Auf Staub gebaut...
« Antwort #13 am: 4.05.2009 | 23:00 »
Qek war mit eine Inspiration zu der Sache ... die andere war Nachdenken über "Mumien" und ob ich sowas drin haben will. Ich komme übrigens immer mehr davon weg die "Untoten" zu einer Bedrohung zu machen sondern mehr zu einer unverstandenen Kultur die aus irgendwie logischen Gründen komplett anderen Werten folgt.

Ich glaube das passt auch um einiges besser in den Grundgedanken von TSoY als das x-te Reich des Bösen.

Was man dafür auch gut aufgreifen kann ist das Bild der Elfen von der Realität als Illusion. Gut, bei TSoY sind das ja eher Solipsisten, aber gesetzt der Fall die Welt ist wirklich sowas wie die Matrix und mit Magie greift man hindurch/transformiert das ... dann ist ein Geist der so sehr mit der Transformationsenergie (dem Staub) vollgesogen ist ziemlich in der Illusion verankert und kann sie nicht so leicht verlassen. Einerseits hat das zwar jetzt was von esoterischem Nonsense, aber als Begründung für Magie - User die zu Untoten werden finde ich das nicht schlecht.

Die Regeln für Effekte und vor allem der Bezug zu Reserven würden zum Auszehren durch die Droge passen. Ich glaube ich drucke mir mal die Tage Solar System und TSoY komplett beim Copyshop aus und gehe noch einmal komplett durch was ich brauchen kann und was nicht. Das erspart mir einerseits die Bildschirmleserei und ist einfacher (habe TSoY als Buch nur auf Englisch). Wenn sich dann herausstellt, dass das System eher ungeeignet ist, seis drum, dann mach ichs mit Liquid, nem gängigen Fantasy-System oder spare mir den Systembezug einfach.

Einfach großartig das es davon eine Übersetzung gibt. ;) :d
« Letzte Änderung: 4.05.2009 | 23:12 von Hibou »

Offline oliof

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Re: [Designtagebuch] Auf Staub gebaut...
« Antwort #14 am: 4.05.2009 | 23:03 »
Sag bescheid, ich glaube ich habe noch eine überarbeitete Fassung bei mir aufm Rechner.
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Re: [Designtagebuch] Auf Staub gebaut...
« Antwort #15 am: 4.05.2009 | 23:31 »
Und eine weitere Inspiration ist eingeflogen die fast ein drittes Stichwort (Entdeckung) mit reinbringt.

Das New York des vorletzten Jahrhunderts mitsamt Ellis Island und damit auch der gnadenlos gute Comic "Emigrantes/ The Arrival" (kenne den deutschen Titel nicht) von Shaun Tan in dem ein Immigrant eine neue, unverständliche Welt kennenlernt... nur weiterzuempfehlen.

Ein paar Impressionen:
http://www.literaturzirkel.eu/autoren_t/tan_s_1_illu1.jpg
http://www.literaturzirkel.eu/autoren_t/tan_s_1_illu2.jpg
http://abrancoalmeida.files.wordpress.com/2008/07/la-ou-vont-nos-peres-shaun-tan-dargaud.jpg

Eine perfekte Grundlage für bunt zusammengewürfelte Gruppen die halbseidene Jobs annehmen, sich in unentdecktes Neuland wagen oder sich in einen Gold-Staubrausch stürzen.
Genauso wie es die gewünschte Kulturenvielfalt weiter steigert.

Ich denke die detaillierter beschriebene Stadt muss eine Hafenstadt werden in der Staub und andere Güter exportiert, Menschen jedoch importiert werden. Quasi die erste Station auf einer Reise die entweder in die Wüste oder in stromaufwärts bis ins Land der "Halbtoten" führen kann.

    Gebt mir eure Müden, eure Armen,
    Eure geknechteten Massen, die frei zu atmen begehren,
    Die bemitleidenswerten Abgelehnten eurer gedrängten Küsten;
    Schickt sie mir, die Heimatlosen, vom Staube Getriebenen,

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Re: [Designtagebuch] Auf Staub gebaut...
« Antwort #16 am: 5.05.2009 | 13:30 »
Eine Frage die ich noch nicht zufriedenstellend beantwortet habe imo...

Was machen die Charaktere?
Sie sind Immigranten auf der Suche nach Sicherheit und einer neuen Existenz.
Sie sind Staub/Essenzjunkies auf der Suche nach Stoff, Heilung und Lösung all ihrer Probleme.
Sie sind Helden die in die Konflikte und Intrigen des Landes hineingezogen werden.
Sie sind Staubsucher und helfen versteckte Lager zu erschließen.
Sie sind Adlige und Diplomaten und intrigieren auf dem Parkett verspiegelter Ballsäle gegen gleich Mächtige.
Sie sind mit einer der lokalen Gilden verbandelt und erfüllen für diee Aufträge (SR)
Sie sind normale Bewohner des Landes die in irgendetwas hineingezogen werden.

Wenn ich nochmal rekapituliere welche Motive ich einbauen wollte...
- vom Tellerwäscher zum Millionär zum Tellerwäscher (zum Millionär)
- Transformation und Vergänglichkeit
... ist es garnicht so einfach da was zufriedenstellendes zu finden. Offen lassen?

Edit:
Ideen dazu:
- Reisen ist innerhalb der Grenzen aus Sicherheitsgründen (Monster usw.) nur in Kleingruppen gestattet. Die SCs würfeln sich automatisch zusammen ohne direkt im Hintergrund rumzupfuschen.
- Die SCs gehören Organisationen/ kleinen Sippenverbänden an die Einfluss auf das Staubgeschäft wollen. Würde das ganze aber jetzt sehr Richtung Gangsterepos drehen. Mmmh.
« Letzte Änderung: 6.05.2009 | 10:33 von Hibou »

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Re: [Designtagebuch] Auf Staub gebaut...
« Antwort #17 am: 6.05.2009 | 12:25 »
Heute ist "Namenstag" ... ich überwinde mich endlich mal Bezeichnungen für meinen Kram zu finden.
Mal eine Liste von Orten, wird noch editiert.

Staub:
Debu, Pulvis, Lumina, Aduro, Arche, Prima,

Essenz:
Ichor, Elixir, Alksir, Ether, Apal, Lebenswasser, Lichtwasser,

Das Land am Fluss bekommt den Namen:
Scarabant


Städte
Herotopolis: Stadt im Delta. Ankunftsort für alle Reisendennach Scarabant. Ein Koloss der über der Hafeneinfahrt steht empfängt die Schiffe. Die Stadt ist von Kanälen durchzogen und vom Handel geprägt. Überall gibt es Bazare für alle Arten Waren. Es ist eine Gartenstadt, mit Parks, Alleen, überwachsenen Gebäuden.

Alastaba
Sulsira
Thebaal
Bantha
Hazad
Ebydos
Ghalia
Esiria
Kabir

Oasen, Dörfer
Selenet
Nazrun
Marnat
Taharka
Yudais
Bazira
Mhoufadel
Baharwa
Semietta
Fatra
Alichanta
Serakha
Shahered
Asidabad
Magmalis

Paradiesstädte/ Staublager
Olymphis
Phayum
Mizal
Uraeus
Rajira


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Re: [Designtagebuch] Auf Staub gebaut...
« Antwort #18 am: 6.05.2009 | 14:45 »
Hab mal versucht mich in der Einleitung kürzer zu fassen. Ein richtiges Expose ist das leider noch nicht aber immerhin auch keien Textwüste mehr.

Offline Mandragoel

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Re: [Designtagebuch] Auf Staub gebaut...
« Antwort #19 am: 6.05.2009 | 14:55 »
Ich habe die Textmenge nur überflogen, aber die Stichworte die aufblitzen vermitteln gleich ein gewisses Flair. Gefällt durchaus, und Ägypten bietet sicher noch einiges an nicht ausgereiztem Rollenspiel-Potential.
If you're talking to naive people ... they really think three means three.

Callisto

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Re: [Designtagebuch] Auf Staub gebaut...
« Antwort #20 am: 6.05.2009 | 18:54 »
Wow, du hast echt eine Menge Output.

Übrigens: Gangsterepos muss nichts schlechtes sein.

Offline Niniane

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Re: [Designtagebuch] Auf Staub gebaut...
« Antwort #21 am: 6.05.2009 | 19:03 »
Ich finde Dein Setting absolut nicht "zu" klassisch (wie Du ja im anderen Thread befürchtet hast). Das ägyptisch-orientalische gefällt mir, ist auf jeden Fall etwas anderes als die klassische Mittelalter-Wikinger-Fantasy.
Die Namen finde ich alle sehr stimmig, die gefallen mir richtig gut!  :d

Wann spielen wir das? ;)
Like reflections on the page, the world's what you create (Dream Theater - Wither)

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Re: [Designtagebuch] Auf Staub gebaut...
« Antwort #22 am: 6.05.2009 | 19:17 »
@Callisto:
Viel Output heisst nur leider nicht viel Qualität. Gerae an prägnantem Formulieren und an Rechtschreibung mangelt es mir dann ledier doch noch :/

Das Gangsterepos ist so ne Sache ... das bietet gerade in einem Szenario das sich um "Drogen" dreht zwar viel Potential ... andererseits nimtm es eventuell das märchenhafte raus und das ist mir schon wichtig. Obwohl... sowas wie Ali Babas Räuber hätte was :)
Oder indische Dacoits. Mmmh. Vielleicht so eine Tagelöhnerschicht die sich aus Immigranten bildet und auch leicht ins Kriminelle abgleitet. Dann müsste ich das Dungeoncrawlige aus den Staubgräbern ein wenig zurückfahren aber es wäre um einiges stimmiger.
Danke.

@ Niniane:
Mit TSoY testweise irgendwann um den 19ten, 20sten rum? :D

Offline Joerg.D

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Re: [Designtagebuch] Auf Staub gebaut...
« Antwort #23 am: 6.05.2009 | 19:30 »
Hallo Hibou,
jetzt habe ich endlich mal Zeit mir deine Gedanken anzusehen und muss sagen, da ich den Grundgedanken recht gut finde. Es erinnert mich an ein Setting, welches ich für meine Mantel und Degen Welt geschrieben habe.

Trotzdem ein paar Anmerkungen.

Du hast die Stadt Herotopolis schon angerissen und Städte sind für Settings sehr wichtig. Da braucht es mehr Infos zu. Die Namen der anderen Städte kannst Du bestimmt prima auf ner Landkarte unterbringen, aber ich würde sie für die Challenge außen vor lassen.

 Mir ist der Text zum Staub ein wenig zu lang und schwafelig (sorry). Kürz ihn und geh mehr auf die guten Ideen des Settings ein, was für mich mehr Strahlkraft besitzt.

Egal ob du mit TSoY oder dem Solar System arbeitest. Vergiss die Ratkin, Elfen und co. Bleib bei den Kreaturen, die du aus Ägypten kennst und bau sie aus. Das hat viel mehr Fluff als das zwanghafte Transportieren von Kreaturen, die da nicht hinpassen.

Wo sind die heiligen Krokodile?

Zu den Ideen, wie man Spielt: Lass es sein! Du hast in mir schon Ideen für diverse Kampagen geweckt und die wenigsten hatten etwas mit dem zu tun, was Du anreißt. Bleib beim Fluff und den guten Ideen, dann ergeben sich aus dem Setting selbe jede Menge Inspirationen.

Ich vermisse Parteien mit Namen und Zielen, die einander entgegenlaufen und einem Ideen für Kampagnen liefern.

So, ich hoffe ich war nicht zu böse

Jörg
« Letzte Änderung: 6.05.2009 | 19:38 von Joerg.D »
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Er hat nur manchmal keine Lust mit Idioten zu diskutieren.

Offline scrandy

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Re: [Designtagebuch] Auf Staub gebaut...
« Antwort #24 am: 6.05.2009 | 19:42 »
Jörg hat gerade vor mir geposted, und das kann ich auch so unterstreichen. Dennoch noche in paar Gedanken von mir:

Also ich habe mir jetzt dein Setting mal genauer angeschaut und muss sagen, dass mir die Grundidee gefällt.

Das einzige Problem was du hast scheint der Fokus zu sein um deinen output in Bahnen zu lenken. Ich habe zum Beispiel bei mir zuerst überlegt welche Aspekte ich abdecken muss um die Essenz des Settings zu vermitteln. Dazu musst du dir die Frage Stellen, was für dich die Essenz ist (Aus meiner Sicht wäre das die Droge, die Matrix-Artige Magie, die Untoten und das Ägypten Feeling). Das ist ja schon mal ne ganze Menge und wenn man jetzt an etwa 7 Seiten Text bei 5000 Wörtern denkt ist das schon ein Problem. Mein Vorschlag:

Mach keine eigene Magie, sondern lass die Spieler oder NPCs Virtuelle Welten mit der Droge erschaffen, die nach gewissen Regeln funktionieren (also niemanden töten können, weil das den Göttern vorbehalten ist usw.). Hat man im Spiel genug von der Droge beschafft, dann kann man in die Welt eingreifen (virtuell). Ist es interessant für die Story, dann erschafft ein NPC eine Welt, die dann Schauplatz für die Spieler wird. Da es quasi alles in der virtuellen Welt geben kann, hat man viele Gründe eine zu erschaffen und hat die entsprechenden Konflikte, die du wolltest parat. Magie im Sinne von Zaubersprüchen würde ich aus dem Zielsystem auswählen, denn da hast du gar keinen Platz für, zumindest höchstens für ein paar Ergänzungen. Außerdem würde ich die Untoten mit der Droge verquirlen. Vielleicht leidet immer ein alter Pharao, wenn die Droge gebraucht wird, oder eine Armee an Zombies fördert die Droge zu tage, weil sie tief aus dem inneren der Pyramide kommt wo niemand jemals lebend herauskam. Naja sowas in der Art halt. Dann hättest du jedenfalls einen Fokus, wenn  auch einen breiten. Kürzen müsstest du dann immer noch.
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