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[Würfelsystem] Vorstellung

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Funktionalist:
nette Idee!

Gefällt.

Timo:
Die Idee ist tatsächlich sehr gut  :d

Yvo:
LE und Audauerregel:  :d

Das Würfelsystem:  :q

Das ist völlig unbrauchbar. Die Idee, immer den mittleren Atributswert zu nehmen, ist noch ganz brauchbar (Aber Attributswerte von 1/6/6/6/6 geben immer 6 als durchschnitt, 5/5/5/5/5 hingegen nur 5... ...ein einzelner schlechter Wert macht nichts... ...ein einzelner hoher Wert bringt nichts.)

Aber W15?
Und dann im Kampf mit 6W8?
Und dann erstmal umrechnen von mittleren Attribut in die entsprechenden Würfel?

Ich mag generell Würfelsysteme mit mehr als zwei Würfelarten nicht wirklich. Und sowas wie einen W30 besitze ich nicht, geschweige denn mehrere davon...

Würfelsystem:
Guten Morgen

Aber genau um diese Ausgeglichenheit/"Realismus" geht es doch beim Würfelsystem.
Beispiel Klettern:
Was nutzt es mir ein Kraftprotz zu sein wenn ich gleichzeitig total ungeschickt und eine totale Hohlnuss bin, dann werde ich trotzdem abstürzen.
Sollte ich aber halbwegs intelligent sein, kann ich meine fehlende Geschicklichkeit ausgleichen.
Ich bin aber immer noch der King wenn es nur auf Kraft ankommt.

Was ich allerdings nicht verstehe ist wieso sich die Leute an der Qualität aufhängen, was ist so schwer sich nach dem Charakter erstellen oder nach dem steigern die Qualität/Würfelhöhe auf den Char Bogen zu schreiben?
Man berechnet doch auch die Lebenspunkte nicht jedes mal aufs neue?

Nun zu den 6W8 ich kann doch auch im Kampf zweimal 3W8 würfeln.
Beispiel mein Gegner hat eine Mindestprobe  Kampf von 5 dann würfele ich mit 3W8 alle Werte über 5 ein Erfolg, würfele erneut mit 3W8, addiere die Erfolge zusammen fertig.

W15, W100 ist dann mehr was für Simulationsspielen falls ich zb in einem SR Setting dann doch mal nen Drachen spielen will und das ganze "realistisch" auswürfeln will-->Anmerkung: entspricht nicht meinem Spielstil, ich möchte aber diese Möglichkeit geben.
Man könnte auch einfach sagen ich benutze nur W4,W6,W10,W20,W30,W100 und man ordnet alle Kreaturen,Chars in dieses Schema ein.

Wie man auch immer tun möchte als Meister, es ist ein Angebot kein muss und ist natürlich absolut Setting abhängig!

Viele Grüße Würfelsystem
Der hofft das seine Intentionen mit diesen Erklärungen klarer geworden sind.

P.S. Yvo wie wünschst du dir den ein System das alles abbildet, sowohl Narativismus als auch Simulationismus, und nicht zu komplex wird?

Yvo:
Wie gesagt, die Idee mit dem Attribut in der Mitte finde ich auch nicht schlecht...

Aber wenn ich beispielsweise überragend stark, durchschnittlich geschickt und durchschnittlich intelligent bin kann ich genau so gut (durchschnittlich) klettern, wie jemand, der verdammt schwach, durchschnittlich intelligent und geschickt ist. Es ist ein interessanter Ansatz und andere Systeme haben auch "Schwund"... ...aber es ist halt auch nicht die Endlösung in punkko "Realismus".

Zum Würfelsystem:
Natürlich "funktioniert" es irgendwie. Aber es liefert eigentlich nur eine Information (Anzahl der Erfolge) und macht dies halt umständlicher als herkömmliche Würfelsysteme. Es ist mehr Aufwand, man benötigt mehr exotische Würfel, muss eventuell nochmal würfeln, muss zunächst die Fähigkeitswerte ausrechnen und notieren, muss die Qualität anhand einer Tabelle in eine Würfelart umrechnen...
Dabei fließen zwei Informationen in den Mechanismus ein, eine Wahrscheinlichkeit kommt heraus. Der einzige Unterschied ist, dass man zunächst nachsehen muss, welche Information einfließt (welches Attribut in der Mitte liegt). Zudem ist das Mischungsverhältnis nicht linear, da zwei Bedingungen die endgültige Wahrscheinlichkeit ausmachen... (Bei 8W4 habe ich gute Chancen, wenn 5 Erfolge gegen Mindestwurf 2 verlangt werden... ...mit 4W8 sind meine Chancen da 0%. Mit 4W8 habe ich Chancen, 2 Erfolge bei Mindestwurf 5 zu schaffen... ...bei 8W4 sind meine Chancen 0%).
Den Vorteil darin kann ich allerdings nicht sehen.


Ein System, dass "alles" gleich gut abbildet, und dies auch noch für jeden Spieler, gibt es nicht. Dann gäbe es auch nur einen Mechanismus für alle Rollenspiele. Es ist halt Geschmackssache.
Narrativismus und Simulationismus ist zudem schwer zu verbinden.
Narrativismus will schnell Ergebnisse, um weiter zu erzählen und bekommt idealerweise Ergebnisse, wie gut (und nicht nur ob) etwas gelungen ist...
Simulationismus will vor allem, dass möglichst alle Faktoren berücksichtigt werden, einen Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit haben.
Fading Suns vielleicht...

Bye,
Yvo

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