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Space-Gothic
Hector:
--- Zitat von: Drantos am 10.01.2010 | 16:43 ---...
Und gibt es schon Informationen seitens der Hersteller (Großkomtur), wann mit weiteren Veröffentlichungen zu rechnen ist?
--- Ende Zitat ---
Textmäßig fast fertig ist von meiner Seite ein SEK-Quellenbuch. Neben viel Material über das reguläre Militär der Kernwelten enthält es Hintergrund, Missionsvorschläge und Regeln für "Schlangenfresser"-Gruppen mit alternativer Charaktererschaffung, um Angehörige von Eliteeinheiten zu spielen (Garderitter, Hammerhaie, Rote Falken, Black Berets, SEK-Kampftaucher, BCD), die dann auch mit deutlich besseren Anfangsprofilen loslegen, sich Spezialeigenschaften und körperliche Aufrüstungen (Cyber- und Bioware) aussuchen, aber nicht im Helden-Modus spielen dürfen. Abgerundet wird der Band durch eine SEK-Kampagne. Ich schätze, dass ich ihn bis Anfang Februar zum Verlag bekomme. Im Moment tippe ich (dank gebrochenem Arm) leider etwas lahmarschig.
Ulisses hat das neue Overkill (Waffen, Ausrüstung, noch mehr Waffen) in der Mache, da das alte quasi ausverkauft ist. Da ich nur an Teilen vom Inhalt beteiligt bin, kann ich zum aktuellen Status wenig sagen.
Wenn ich mit dem SEK Band durch bin, schreibe ich ein paar Missionen fertig und werde mich dann wohl erst mal verstärkt den Planeteninformationen in der WIKI zuwenden.
@ Rezensent: Danke für die Rezi, die ich in den meisten Punkten nachvollziehen kann. Ich kann aber nur empfehlen, dass Du Dir die Gruppenprofile noch einmal anschaust. Sie sind keineswegs eine Bevornmundung, sondern sollen den Spielern dabei helfen, Gruppen aufzubauen, die am selben Strang ziehen und sich nicht zwangsläufig nach der ersten Sitzung gegenseitig wegpusten. Da es sehr viele verschiedene Berufsklassen gibt, die teilweise mit extrem widerstreitenden Interessen daherkommen, passt es einfach nicht, wenn man z.B. einen InSic-Agenten, einen Kreuzritter und einen Widerstandskämpfer, die sich naturgemäß feindselig gegenüber stehen, in dieselbe Gruppe packt. Das ist aber, wie ich aus Berichten weiß, gerade in Anfängergruppen sehr häufig vorgekommen. Die Gruppenprofile bieten darüber hinaus auch eine Motivation, warum die Charaktere zusammen sind und gemeinsam Abenteuer erleben werden und zusätzliche Hintergrudninformatioenn über die Organisationen, denen die Charaktere angehören können. Abgesehen davon kann ich bei 13 Gruppenprofilen nicht ganz nachvollziehen, wo da die Bevormundung liegen soll.
Zum Thema dünner Hintergrund: Bitte überseht nicht, dass mit der Wiki (http://wiki.spacegothic.net) eine Online-Spielhilfe im Netz steht, die jedem k o s t e n l o s zur Verfügung steht und bereits eine Menge Informationen über den Hintergrund bietet, einschließlich eines umfangreichen Lexikons, auf das im Grundregelwerk auch mehrfach verwiesen wird.
tannjew:
--- Zitat von: Großkomtur am 11.01.2010 | 07:30 ---Textmäßig fast fertig ist von meiner Seite ein SEK-Quellenbuch. [...] ... um Angehörige von Eliteeinheiten zu spielen (Garderitter, Hammerhaie, Rote Falken, Black Berets, SEK-Kampftaucher, BCD)...
--- Ende Zitat ---
Ich finde es super, dass da auch andere Elitetruppen mit drin sind. Meine alte Spielerschaft hat die Kreuzis aufrund der schweren Kampfpanzerung immer bevorzugt. ;D
Wofür steht eigentlich BCD?
killedcat:
Bezüglich Gruppenprofile möchte ich meine Meinung jetzt doch etwas ausführlicher erläutern.
Bei einem mehr oder weniger klassenbasierten System finde ich es schon merkwürdig, wenn nur bestimmte Klassen miteinander können sollten. Das schränkt die Auswahl doch schon ganz erheblich ein. Zumal die Empfehlung ja ist, doppelte Berufsprofile zu vermeiden. Das wäre schade, zumal es auch nicht erforderlich ist (s.u.)
Im Übrigen gibt der Hintergrund, so wie er im Regelbuch steht, kaum diese enorme Feindschaften her. Ich meine, die Ritter haben schon Seite an Seite mit ihren "Erzfeinden" gekämpft. Da kann man wohl kaum von unüberwindbaren Hindernissen sprechen.
Der Dritte Punkt ist der, dass gerade aus Konflikten eben Geschichten entstehen. "Ein Elf und ein Zwerg auf demselben Pferd? Wahrlich, seltsame Zeiten sind angebrochen!". Sich zusammenraufen zu müssen ist eine schöne Ebene in jeder Geschichte. Der Runner, der mit dem Replikanten sympathisiert oder der Soldat der Wolfsbrigade, der sich in ein Rotkäppchen verliebt. Es sind genau die unwahrscheinlichen Allianzen, die interessant sind.
Und schließlich sind Clicheés langweilig, wenn sie bleiben, wie sie sind. Das ist der immer grantelige und betrunkene Zwerg oder der immer grimmige und meuchelnde Dunkelelf. Ebenso ist der Ritter, der immer nur gottesgläubig ist langweilig. Ein Ritter, der Schulden beim Konsortium hat und für sie arbeitet ist doch viel interessanter. Oder der Mitarbeiter von Shark, der den Glauben gefunden hat. Das sind innere Konflikte, die ich sehr schätze. Und gerade der Hintergrund von Space Gothic bietet hier ja schöne Möglichkeiten.
Auf all das wollte ich nicht wegen eines Gruppenprofils verzichten müssen und habe es daher als Bevormundung empfunden, dass ich die Vorstellung des Designers übernehmen soll, was eine funktionierende Gruppe ergibt und was nicht. Da ich aber weiß, dass das nicht jeder so sieht, habe ich es aber auch nur nebenbei erwähnen wollen.
Was den Hintergrund anbelangt:
der ist nicht dünn. Es wird ihm im Grundregelwerk nur nicht genug Rechnung getragen. Bei der Rezension desselben ziehe ich aber auch nur das Buch zu Rate. Nicht jeder hat Internet oder möchte das Internet nutzen, sonst könntet ihr das Buch gleich nur im Internet anbieten. An der Stelle möchte ich auch fragen, was euch bewogen hat, den dringend erforderlichen Entwicklungsbogen nicht in das Regelwerk aufzunehmen, sondern auf das Internet zu verweisen. Das wären drei weitere Seiten gewesen und man könnte tatsächlich einen Charakter mit dem Buch erstellen. Das ist derzeit nicht (nur mit Fantasie) möglich.
Ach, und zu guter letzt: wo melde ich Fehler und Versäumnisse, die ich im Regelbuch gefunden habe? Hier im Forum oder bei Ulisses?
tannjew:
Ich kenne die Absicht dahinter nicht, aber vielleicht wurde die Formulierung bei den Gruppenprofilen (insbesondere in der Zusammenfassung der Char-Erstellung auf S.99) nur unglücklich gewählt. Ich selber habe die Gruppenprofile nur als Option empfunden, es gibt einfach keine Regelmechanik, die eine Gruppenerstellung gemäß der Gruppenprofile erzwingt bzw. einen Bruch benachteiligt. Erfahrenen Spielleitern geht es vermutlich auch so, Anfänger würden aber wohl eher dem Wortlaut folgen.
Die Char-Entwicklungsbögen hab ich damals auch gesucht. Da wird wohl Ulisses wissen, weshalb die es nicht ins Buch geschafft haben. Fehler und Versäumnisse sollte man wohl eigentlich direkt an Ulisses melden, aber ich habe da meine Zweifel, dass sich da jemand verantwortlich fühlt. Ich bin dazu übergegangen nur noch im Space Gothic Forum darauf hinzuweisen, da erbarmt sich zumindest der Großkomtur, auch wenn er nicht dafür verantwortlich ist.
Hector:
--- Zitat von: Faxe Wöld am 11.01.2010 | 08:14 ---... Und schließlich sind Clicheés langweilig, wenn sie bleiben, wie sie sind. Das ist der immer grantelige und betrunkene Zwerg oder der immer grimmige und meuchelnde Dunkelelf. Ebenso ist der Ritter, der immer nur gottesgläubig ist langweilig. Ein Ritter, der Schulden beim Konsortium hat und für sie arbeitet ist doch viel interessanter. Oder der Mitarbeiter von Shark, der den Glauben gefunden hat. Das sind innere Konflikte, die ich sehr schätze. Und gerade der Hintergrund von Space Gothic bietet hier ja schöne Möglichkeiten.
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Die besten Runden waren bisher, nicht nur bei mir, sondern bei allen Befragten, solche, die aus einer harmonischen Grundzusammensetzung entstanden sind. Ich halte nichts von "Ihr trefft euch zufällig in der Kneipe..."-Auftakten, und die Gruppenprofile bieten eine gemeinsame Basis, auf der man eine Kampagne aufbauen kann. Was man für One-Shots und Spezialabenteuer macht, steht auf einem anderen Blatt. Wir hatten auch schon Runden, bei denen ein Kreuzritter, ein Rebell und ein InSic gemeinsam in Gefangenschaft auf einem fremden Raumschiff erwachen. Aber das sind Ausnahmen, und ich denke, die wenigesten Spieler schätzen es auf Dauer, wenn der Hintergrund immer mit Gewalt zurechtgebogen werden muss, damit die Abenteurer zusammenpassen.
--- Zitat ---... An der Stelle möchte ich auch fragen, was euch bewogen hat, den dringend erforderlichen Entwicklungsbogen nicht in das Regelwerk aufzunehmen, sondern auf das Internet zu verweisen. Das wären drei weitere Seiten gewesen und man könnte tatsächlich einen Charakter mit dem Buch erstellen. Das ist derzeit nicht (nur mit Fantasie) möglich.
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Das war keine Entscheidung des Autors, sondern ein Fehler bei der Datenübernahme. It's a bug, no feature.
--- Zitat ---Ach, und zu guter letzt: wo melde ich Fehler und Versäumnisse, die ich im Regelbuch gefunden habe? Hier im Forum oder bei Ulisses?
--- Ende Zitat ---
Am besten hier: http://forum.spacegothic.net/index.php?topic=217.15
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