Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
(3.5) Magic Item Creation
Der Oger (Im Exil):
Ähm, ich persönlich muss mir wohl diese Regelung aus Prinzip nicht gemerkt haben, denn was in meiner Welt vorkommt und wo, das bestimme immer noch ich als SL.
Ich persönlich fand die Magic - Item - Discounter - Idee aus der 3. Edition der Vergessenen Reiche (betrieben von den Roten Zauberern von Tay) irgendwie witzig - quasi, ein Heiltrank - Lidl. Im doppelten Sinne.
In unseren Midnight - Runden gibt es das GANZ SICHER NICHT - da wird man ja schon gekreuzigt, wenn man nur lesen und schreiben kann. Oder Elf oder Zwerg ist.
In unserer gegenwärtigen Homebrew - Kampagnenwelt werden von sich befehdenden Magiergilden niedrigschwellige Dinge zu Wucherpreisen verkauft, mächtigere magische Gegenstände aber niemals - da kloppt man sich dann eher drum.
Vigilluminatus:
--- Zitat von: Tudor the Deadish am 19.01.2010 | 22:23 ---Naja, erfahrungsgemäß ist es den wenigsten Spielern die XP wert.
--- Ende Zitat ---
Auch wahr. Aber irgendwie muss man ja den höheren Marktpreis und das billigere Selbsterstellen im Gleichgewicht halten. Was könnte man denn noch machen... vielleicht könnte man ja die zweite Hälfte des Marktpreises mit magischen Gegenständen, die man irgendwo gefunden hat, füllen. Der Schmied schmeißt magische Küchenmesser ins Feuer, bis der Marktpreis des zu schaffenden neuen Gegenstandes erreicht ist (es gilt der Marktpreis der Küchenmesser, nicht die Hälfte, die man bekommt, wenn man sie verkauft) und man zahlt dafür keine XP. Da man wenig nützliche magische Sachen meist eh nur zur Hälfte ihres Marktpreises verkaufen kann, wären sie vielleicht hier nützlicher.
Koenn:
@ Selganor: Notwendige Voraussetzungen bleiben craft skills und dazugehörige feats.
Bei uns fanden wir es einfach nur blöde mit den XP und magischen Gegenständen. Bei den ganzen "kaufbaren" Gegenständen muss ja auch irgend jemand etwas hergestellt haben, und keiner in einer Welt wie D&D sie ist ist so doof "XP" auszugeben, noch dazu wenn er Magier oder ähnliches ist (die 95% aller magischen Gegenstände herstellen ...). Der Logik wegen haben wir das komplette System einfach auf doppelte Goldkosten bei der Herstellung verändert. Bei uns Spielern heißt das auch manchmal hier und da eine besondere Ingredienz zu finden; zum Beispiel, für einen Ring of antimagic field muss man einen Beholder zur Strecke bringen, das Zentralauge konservieren und verkleinern, und das ganze noch verarbeiten.
MfG
Samael:
--- Zitat von: Koenn am 20.01.2010 | 11:55 --- Der Logik wegen haben wir das komplette System einfach auf doppelte Goldkosten bei der Herstellung verändert.
--- Ende Zitat ---
Hast du Selganors Einwand verstanden? Warum sollte jemand feats für die item creation verschwenden, wenn er sie dann nicht billiger herstellen kann als es sie zu kaufen gibt?
Selganor [n/a]:
Randnotiz: In 4e sind die Herstellungskosten fuer magische Gegenstaende gleich dem Marktwert, da braucht man aber auch nur das Ritual "Enchant Magic Item" (das wenn man es kauft einmal 175 GP kostet), danach kann man ohne weitere Faehigkeiten (Feats, Skills, ...) innerhalb einer Stunde Gegenstaende bis zur eigenen Stufe herstellen.
In 3.x hingegen braucht man fuer jeden Typ an magischen Gegenstaenden (Schriftrollen, Traenke, Staebe, ...) ein eigenes Feat und braucht noch mindestens einen Spruch oder andere Vorraussetzungen und verbringt pro 1000 GM Marktwert einen Tag damit den Gegenstand herzustellen. Wenn man unter Zeitdruck ist (In einer Woche geht die Welt unter) kann man das Ganze vergessen und wirklich hochstufige (und damit teure) Gegenstaende koennen durchaus mal Wochen bis Monate dauern bis sie hergestellt sind.
Was macht der Rest der Gruppe in der Zwischenzeit?
Daeumchendrehen? Alleine auf Abenteuer gehen?
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