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[Arcane Codex] Smalltalk & News

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Waldviech:
Theoretisch gäbe es in Fantasywelten natürlich den "Großen Gleichmacher" Zauberei, mit dem man technologisches Gefälle gegebenenfalls ausgleichen könnte.


--- Zitat ---Naja so groß ist da der Unterschied nicht. Das was die Römer drauf hatten, gerade Im Bereich Militär und Infrastruktur, war beachtlich. Da ist eine europäische Macht des 16 Jhdts nicht zwangsläufig heillos überlegen....
--- Ende Zitat ---
Njä...nicht zwangsläufig heillos überlegen, aber doch mit einigen ziemlich wichtigen Pluspunkten ausgestattet. Die Vorteile, die die Römer ihrerzeit mal hatten, wären ja alle hinfällig. Die Logistik der Macht des 16. Jahrhunderts wäre ebenso gut wie die der Römer (wenn nicht besser), die militärische Disziplin nicht schlechter und in einigen wichtigen Bereichen wären sie besser bewaffnet. Geschickten Einsatz der Mittel vorausgesetzt hätten die Römer speziell gegen Fernkampfwaffen des 15. Jahrhunderts verdammt wenig zu lachen - Speerwurfmaschinen hin oder her.
(Wobei man bei AC einrechnen muss, dass die vargothischen Armeen nicht wirklich denen des 16. Jahrhunderts ähneln würden. AC ist, was Feuerwaffen angeht, ja ähnlich dümmlich wie der restliche EDO-Mainstream....es stünde also nicht zu befürchten, dass die verunischen Legionen von Musketieren und Feldartillerie zusammengeschossen würden)

Samael:
Die Schlacht von Adrianopel hat hiermit übrigens nichts zu tun Schwerti.

Waldviech, ich will dir nicht grundsätzlich widersprechen, aber die Sache ist eben nicht so glasklar wie weiter oben anklang.

Waldviech:
Durchaus nicht, da stimme ich Dir zu. Das Technologiegefälle dürfte noch nicht so hoch sein, dass die Römer die Armee des 16. Jahrhunderts nicht zumindest ordentlich ärgern könnten, wenn sie sich richtig anstellen. Nur stünden die Verhältnisse bereits merklich zu Ungunsten der Römer.

Der Räuber Plotzenhotz:
Ich finde die Mischung der verschiedenen Kulturen auf engem Raum ist gerade eines der coolen Features von AC. Und die sich ergebenden Widersprüche sind, glaube ich, gar nichts so schlimm.

Ja, es gab Feuerwaffen im 16. Jahrhundert -- aber am gefährlichsten waren die Kanonen, und die waren schwerfällig und teuer. Und die Belagerungsmaschinen der Römer (Katapulte) haben ja auch ganz schön Bums gehabt, wie die experimentellen Archäologen mittlerweile festgestellt haben.

Die Handfeuerwaffen werden hingegen gerne überschätzt. Als Vorderlader waren sie in der Handhabung sehr  langsam und die Läufe haben sich gerne verzogen. Ich habe mal gelesen, dass so ein durchschnittlicher Musketier in der offenen Feldschlacht eine Trefferchance von rund 15% hatte, das ist nicht so dolle. Für die gepanzerten Reiter waren die Langbogenschützen lange Zeit gefährlicher als die Handfeuerwaffen. Und Langbögen hatten die Römer zwar nicht, hätten sie aber prinzipiell haben können. Diesen Anachronismus könnte man ja dann im Spiel auch implementieren, oder?

Den größten Nachteil sehe ich beim Stahl: Die Kurzschwerter der Römer waren große Dolche, die waren zum Zustechen gedacht, nicht zum Fechten, da wären sie schnell verbogen. Die Landsknechte im 16. Jahrhundert hingegen hatten Waffen, die hinsichtlich Wucht und Schärfe den so hochgelobten Schwertern der Samurai in nichts nachstanden. Andererseits: Warum sollte eine pseudo-römisches Reich nicht auch seinen Qualitätsstahl produzieren. Dann würde sich die Kampftaktik halt etwas ändern müssen um dem technischen Fortschritt Rechnung zu tragen!

Waldviech:
Teuer waren Kanonen eher weniger (das ist so´n alter Rollenspielermythos ohne Grundlage ;) ) und den Vorteil durchschlagskräftiger Katapulte hätte der Gegner aus dem 16. Jahrhundert ebenfalls. Insofern täte sich das nicht viel. Der Stahleinwand ist IMHO auch nicht zu vernachlässigen. In einem Anachronismus-Setting stellt sich die Frage, warum die "Römer" moderne Technologien nicht adaptieren sollten, allerdings durchaus. Logischerweise müsste die verunische Armee wohl eher aussehen wie eine Armee des 16. Jahrhunderts mi8ut römisch angehauchten Uniformen.

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