Pen & Paper - Spielsysteme > Weitere Pen & Paper Systeme
[Arcane Codex] Smalltalk & News
Samael:
--- Zitat von: Seuchentänzer am 28.01.2014 | 22:49 ---IIRC AFAIK Nein, die Profis mit "Flammenwerfer"schiffen waren die Byzantiner, die Trireme war der klassisch hellenische Schiffstyp für die Karthager und ihre römischen Kopisten war es die Quinquereme
http://de.wikipedia.org/wiki/Quinquereme
--- Ende Zitat ---
Der klassische, verbreitetste Kriegsschiffstyp der Römer ist die Trireme. Griechisches Feuer gibt's erst seit Ostrom / der Spätantike, da hast du Recht.
Der Nârr:
--- Zitat von: Der Räuber Plotzenhotz am 28.01.2014 | 17:57 ---Den größten Nachteil sehe ich beim Stahl: Die Kurzschwerter der Römer waren große Dolche, die waren zum Zustechen gedacht, nicht zum Fechten, da wären sie schnell verbogen. Die Landsknechte im 16. Jahrhundert hingegen hatten Waffen, die hinsichtlich Wucht und Schärfe den so hochgelobten Schwertern der Samurai in nichts nachstanden. Andererseits: Warum sollte eine pseudo-römisches Reich nicht auch seinen Qualitätsstahl produzieren. Dann würde sich die Kampftaktik halt etwas ändern müssen um dem technischen Fortschritt Rechnung zu tragen!
--- Ende Zitat ---
Offensichtlich produzieren die Veruner Qualitätsstahl. Die sind ja nicht auf dem Stand von 100 n. Chr. stehen geblieben. Verunische Kurzschwerter sind jedenfalls nicht schlechter als vargothische Kurzschwerter.
BTW befindet sich Vargothia im Krieg mit Khoras. Ich glaube nicht, dass die Zeit haben, in Veruna einzufallen...
Das Hauptproblem der Verunesen ist übrigens m.E. die Feindseligkeit gegenüber Magie.
Aquitaine ist dermaßen in Innenpolitik und Intrigen verwickelt, wer soll da denn bitte eine Armee aufstellen?
Und mal nebenbei: WARUM? Kriege zu führen hat meistens auch einen Grund, sei es um Ressourcen oder um Ideologien. Wieso sollte ausgerechnet Veruna mit einem soliden Staatsapparat und einer riesigen Armee ein Ziel sein? Die meisten Länder haben doch ein abschreckendes Element, mit dem man sich einfach nicht anlegen möchte. Nehmen wir Drakia, das ist doch sicher ein lohnenswertes Ziel - eher ländlich, auch ein wenig rückständig, wahrscheinlich keine allzu mächtige wie geschmiert laufende Armee. Aber wer legt sich bitte schön gerne mit Vampiren an?
Luxferre:
Wenn ein innerweltlicher Fakt nicht geschaffen wurde, setze ihn Dir selbst.
Warum greifen sie nicht an? Finde Deine Antwort für Deine Interpretation der Spielwelt. Klappt dann sowieso viel besser, weil dann nicht seitenlang über römisch-griechische Kriegsschiffe referiert wird >;D (man verzeihe mir den Seitenhieb, ist nicht persönlich gemeint!)
Der Nârr:
Eben. Gibt ja genug Gründe, wieso es eben nicht so sein muss.
Manchmal denke ich bei Settingkritiken, die Geschichtswissenschaft müsste die bedeutsamste Wissenschaft der Welt sein, denn sie scheint uns die Zukunft voraussagen zu können. Dummerweise ist Historie kontingent. Statt A hätte sehr oft auch B passieren können (oder C oder D). Und die Psycho-Historiker von Asimov sind leider noch Sciencefiction.
Anstatt also immer Gründe zu suchen, wieso das Setting nicht funktioniert, einfach mal überlegen, wieso es so sein könnte, wie es ist - wenn einen diese Fragen denn überhaupt stören!
Es sind ja oft genug Dinge passiert, die für unmöglich gehalten wurden.
Beispiel:
- Friedrich Engels (gest. 1895) war der Auffassung, dass nach den Erfahrungen der katastrophalen Auswirkungen von Rodungen riesiger Waldfläche, IIRC in Kleinasien, auf die Umwelt und dem Bekanntwerden der Auswirkungen so etwas nie mehr vorkommen werde.
- Die Titanic ist bei ihrer Jungfernfahrt gesunken.
- Technologie- und Wohlstands-Diskrepanz auf demselben Planeten, z.B. vgl. Deutschland - Uganda.
Luxferre:
--- Zitat von: Der Narr am 29.01.2014 | 09:17 ---Anstatt also immer Gründe zu suchen, wieso das Setting nicht funktioniert, einfach mal überlegen, wieso es so sein könnte, wie es ist - wenn einen diese Fragen denn überhaupt stören!
--- Ende Zitat ---
Ich muss das sehr oft machen, weil ich sehr kritische und hinterfragende Spieler habe. Ist auch okay, wenn es der Immersion dient.
Aber übrtreiben sollte man es nicht, wir spielen keine akademisch geistes- und naturwissenschaftlich geschaffene Welt. Es ist ein Produkt unseres abstrahierten, kreativen Ausdrucks. Nicht mehr, nicht weniger.
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln