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[Arcane Codex] Smalltalk & News

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Auribiel:

--- Zitat von: mondy am 29.01.2014 | 11:15 ---aber auf der anderen Seite macht es das ganze wieder interessant, da man verschiedene Settings nutzen kann. Ich mein damit diese ganzen verschiedenen Kulturen - du hast lust in der Wüste zu spielen?  Geh nach Saphiria! Du hast Lust typisches Fantasy Setting mit zu erleben? Geh nach Vargothien! Du hast Lust ein Land zerfressen von Kriegen sehen? Geh in die Grenzland! Du hast lust die schlimmste Form des Dark Fantasy zu sehen? Geh nach Drakhia da gibts Vampire und sie sind alle Adelig! ;)

--- Ende Zitat ---

Du hast schon recht... jetzt kommt das ABER:

Das habe ich bei DSA auch und es hat mich schon bei DSA gestört, dass man soviele Kulturen zusammenpfercht, bei denen man sich fragt, wie die nebeneinander überhaupt existieren können.
Der Vorteil von AC ist, dass der Kontinent (wenn ich mich recht erinnere) weit größer ist. Bei DSA wirkt es ja NOCH unglaubwürdiger.

Aber wenn ich soviele Kulturen zusammenhocke, wieso mach ich mir dann keine Gedanken darüber, wieso und wie das funktioniert? Ich kann geografische Hindernisse stellen (Hannibal und die Alpen...), ich kann auch fantasy-immanente Hindernisse/Gründe anführen (Land X ist klein, hat aber die besten Feuermagier und außerdem noch diese Drachenmutter), ich kann Bündnisse nutzen (Land Z hat sich mit den Zwergen verbündet, die jetzt die Grenzgebirge bewachen) oder einfach irdisch klauen ("Mögen andere Kriege führen du glückliches Österreich heirate!" / Balance of Power). Ich kann auch göttliche Gründe oder mystische Vorurteile nutzen (die sich ggf. bewahrheiten - keiner greift das kleine Land Y an, weil es dort soviele [insert Random Monster] geben soll).

Mir gefällt an AC, dass es für mein Empfinden MEHR Fantasy und MEHR Platz bietet - und düsterer ist (ich mag Dark&Horror), aber mich stört auch wieder so ein bisschen (oder auch mehr), dass es an manchen Stellen auch die Fehler von DSA wiederholt. Sicher: ALLES erklären oder sinnvoll aufbauen kann man nicht (muss man auch nicht, irdisch laufen auch nicht alle politischen Sachen logisch nachvollziehbar ab), aber man sollte mMn doch schauen, dass es soweit möglich ineinander greift.

Achja: Positiv ist auch, dass es nicht totbeschrieben wurde bisher.  :d


@Seuchentänzer:

Gut, stimmt auch wieder, dass die anderen auch ihre Söldner haben. Wie sieht's denn mit den Ressourcen der Länder aus? Mehr Kohle - mehr Söldner?

Der Räuber Plotzenhotz:

--- Zitat von: Auribiel am 29.01.2014 | 12:44 ---Das habe ich bei DSA auch und es hat mich schon bei DSA gestört, dass man soviele Kulturen zusammenpfercht, bei denen man sich fragt, wie die nebeneinander überhaupt existieren können.
Der Vorteil von AC ist, dass der Kontinent (wenn ich mich recht erinnere) weit größer ist. Bei DSA wirkt es ja NOCH unglaubwürdiger.

Aber wenn ich soviele Kulturen zusammenhocke, wieso mach ich mir dann keine Gedanken darüber, wieso und wie das funktioniert?

--- Ende Zitat ---

Es kommt halt sehr darauf an, welchen Anspruch ich selber an das Setting habe -- und welchen Anspruch das Setting an sich selbst hat. Wenn man sich selbst eine konsistente Spielwelt wünscht, die aber auch "dark" sein soll, dann würde ich eher zum Warhammer-Setting greifen, nicht zu AC. Wenn einem die Konsistenz aber egal ist, kann man imho auch mit AC gut leben. AC will meiner Ansicht nach gar nicht konsistent sein, deswegen tun die Logikbrüche nicht arg weh.

DSA hingegen hat imho den Nachteil, dass es SELBER realistisch rüberkommen will -- und da fällt das Setting dann halt bäuchlings auf die Nase, weil dazu die technologischen, klimatischen usw. Spannungen zwischen den einzelnen Kulturen einfach nicht richtig erklärt werden. Oder weil irdische Analogien (Titel, Pseudo-Latein) benutzt werden, die zwar das Flair von Realität haben, aber dann in sich inkonsistent sind, weil sie in DSA anders definiert werden und damit die Erwartungshaltung des Spielers unterlaufen können. Beispiele lass ich hier mal weg, das gehört in den DSA-Thread.
  :btt:

Fazit: Ja, AC ist total inkonsistent. Aber für mich ist Konsistenz in einer Fantasy-Welt ein nachrangiges Feature. Ich denke, den AC-Machern geht es ähnlich.

Lichtschwerttänzer:

--- Zitat von: Auribiel am 29.01.2014 | 12:44 ---
@Seuchentänzer:

Gut, stimmt auch wieder, dass die anderen auch ihre Söldner haben. Wie sieht's denn mit den Ressourcen der Länder aus? Mehr Kohle - mehr Söldner?

--- Ende Zitat ---
ich meinte, das die ihre  Lücken durch Söldner schliessen könnten.
theoretisch hätte Rom mehr Kohle hatte es praktisch auch bis es ausgeblutet war, aber magisch ist Veruna schwach aufgestellt(hat was mit ihren Inquisitoren und deren Hexenjäger Schlägern zu tun) und wo will es Bogenschützen herkriegen?

Von den Hochelfen?  ~;D den Finsterelfen ?  >;D (das ist zu dumb to live) dem eroberten  Wüstenland Saphiria, den besetzten Dschungeln der Echsenmenschen?

mondy:

--- Zitat ---Achja: Positiv ist auch, dass es nicht totbeschrieben wurde bisher. 
--- Ende Zitat ---

Das sehen andere anders... 1 Buch pro Jahr ist mmn. auch viel zu wenig. Und das sie sich dazu entschieden haben das Kompendium nicht noch einmal zu überarbeiten, sodass es mit dem GRW besser passt halte ich für einen großen Fehler. Noch dazu bringen sie Bücher von Gebieten raus die eh nie bespielt werden - da geschichtlich einfach unmöglich. Oder schon einmal von einer Kampagne bei den Dunkelelfen gehört?

Stattdessen lassen sich die wichtigen Gebiete auf sich warten wie Vargothien und Drakhia oder die Grenzlande

Auribiel:

--- Zitat von: Seuchentänzer am 29.01.2014 | 13:09 ---Von den Hochelfen?  ~;D den Finsterelfen ?  >;D (das ist zu dumb to live) dem eroberten  Wüstenland Saphiria, den besetzten Dschungeln der Echsenmenschen?

--- Ende Zitat ---

Okay, jetzt verstehe ich, was du meintest. Sieht wirklich nicht gut aus. :(



--- Zitat von: mondy am 29.01.2014 | 13:30 ---Das sehen andere anders... 1 Buch pro Jahr ist mmn. auch viel zu wenig. Und das sie sich dazu entschieden haben das Kompendium nicht noch einmal zu überarbeiten, sodass es mit dem GRW besser passt halte ich für einen großen Fehler. Noch dazu bringen sie Bücher von Gebieten raus die eh nie bespielt werden - da geschichtlich einfach unmöglich. Oder schon einmal von einer Kampagne bei den Dunkelelfen gehört?

Stattdessen lassen sich die wichtigen Gebiete auf sich warten wie Vargothien und Drakhia oder die Grenzlande

--- Ende Zitat ---

Kommt drauf an, welche Ansprüche man an das Setting hat. Als alter DSA-Hase bin ich zugegebenermaßen schon an weiterführenden Regionalbeschreibungen interessiert - fürchte andererseits, dass die dann wieder ZU umfangreich und damit einschränkend werden. Andererseits sehe ich auch, dass der Produktausstoß bei AC wirklich sehr... gemächlich voran kommt. Dabei habe ich noch das Glück, dass ich erst jetzt so richtig auf das Setting aufmerksam werde. Wäre ich vor 2005 drauf aufmerksam geworden, hätte ich es wohl gleich zur Seite gelegt, da fast kein weiterführendes Material vorhanden ist.

Allerdings fehlt mir mehr, dass es offenbar (ich gebe zu, so umfangreich hab ich noch nicht gegoogelt) auch fast keine Abenteuer dazu gibt - egal ob offiziell oder inoffiziell. Ich hab kein Problem damit, mir eigene Abenteuer auszudenken, aber mir helfen andere Abenteuer sehr dabei, ein Gefühl für die Spielwelt zu bekommen - mehr noch als ellenlange Regionalbände.

Bedauerlich ist natürlich, dass durch den geringen Produktausstoß das Gesamtinteresse an AC wohl nicht sehr hoch ist. AC ist quasi das andere extrem zu DSA. ;)

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