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[Erzählt mir von...] Ruf des Warlock
LöwenHerz:
Den einen oder anderen mag es beunruhigen, Dich Med hingegen eher nicht... ich hab richtig Bock auf das System ;D
Mehr dazu am Sonntag, jetzt gibt zwei Tage die absolute Würfelei ~;D
Chobe:
Mmmh.. Gemeinheit, das ist wirklich ansteckend, ich schmökere seit gestern auch schon wieder pausenlos in meinen RDW Büchern... :)
Iljardas:
Hallo zusammen!
Nachdem Chobe im RdW-Forum nen Link zu Tanelorn gepostet hat, hab ich mir paar Beiträge der Diskussion mal angeschaut.
Also erst mal ist jedes System nur so gut wie man es ausbaut und spielt.
* RdW hat Regeln bis ins letzte Details?
> Ja klar - stellt halt totale Realität dar. Es verlangt aber auch niemand, dass man alle Regeln anwendet.
* Man braucht nen Taschenrechner um nen Charakter zu erstellen oder zu steigern?
> Also maximal für VIP, ZAP und die Tragelast. Den Rest kriegt man sogar noch im Kopf hin. Ansonsten gibt es mittlerweile sogar komplett selbstrechnende Char-Blätter...
* Darstellung und Regelwerk ist total flach
> Wenn eine Welt bis ins letzte Detail beschrieben ist und es für jeden Landstrich ein eigenes Buch oder eine eigene Box gibt, dann bleibt kein Milimeter Kreativität und eigene Darstellung mehr.
* Ausgewogenheit der Charakterklassen und Chars im Allgemeinen
> Bis auf den Diabolisten, Illusionist und Herr über den träumenden sind die Chars nicht übertrieben oder stumpfe Archetypen. Denn es ist jedem überlassen seinen Char mit Leben zu füllen. Der Druide muss kein blutrünstiger Metzler sein und der Söldner kein geldgieriger Meuchler.
Aber jedem natürlich das seine, nur sollte man nicht meinen, man wäre als Spieler / SL besser, weil man das vermeintlich bessere System spielt. Wenn jeder Spaß an seinem Spiel hat, reicht ja.
Greetz
Iljardas
Heretic:
Medivh, ich spiele jetzt seit über 16 Jahren grob DSA, und seit über 8-9 Jahren DSA 4.
Und da ich keine Lust habe, jetzt en Detail aufzudröseln inwiefern RdW komplizierter als DSA ist, und ich auch keine RdW-Regeln habe, äussere ich meine Meinung, und dabei bleibts. Take it or leave it, aber du kannst mir einiges erzählen, bei DSA brauch ich zum Spielen keinen Taschenrechner um die KEP und KAP und ZAP und weiss der Harry noch was aktuell halten zu können, oder muss mir dann irgendeinen Scheiss aus dem A**** ziehen, wenn im Kampf eine Situation auftritt, die NICHT von diesen völlig hanebüchenen Situationstabellen abgedeckt wird, und man dann irgendwas halbgares zusammenpfuscht.
Oder mal die Charaktergenerierung, die völlig zyklopenhaft und taub blind und stumm absolut den favorisiert, der halt gut würfelt, und dann vorne und hinten die Gimmicks in den A**** geblasen bekommt und dergleichen mehr.
Wie kann man bitte ein solches "System" heutzutage noch gutheissen oder gar Mundpropaganda dafür machen?
Ich versteh es einfach nicht.
Noria:
Letztendlich ist doch die Kompliziertheit eines Systems, vor allem bei Kämpfen oft auch eine Frage der Gewöhnung.
Ich habe vor einem Jahr sowohl mit DSA 4 als auch mit RdW angefangen und fühlte mich anfangs bei beiden Systemen überfordert. Inzwischen fühle ich mich bei beiden Systemen erfahren genug, dass mich die Würfel- und Rechnerei kaum noch bremst und locker aus Handgelenk und Hirn fließt.
Die Notwendigkeit eines Taschenrechners ist natürlich auch abhängig von den Kopfrechenkünsten des jeweiligen Spielers. ;)
Beim Steigern empfinde ich DSA 4 und RdW ähnlich rechenintensiv, nur brauch ich bei RdW keine separate Tabelle, sondern addiere einfach die Werte der Stufen, die ich steigern will (z. B. von 15 auf 18: 16+17+18 = 51 verbrauchte Erfahrungspunkte).
Auf jeden Fall ist inzwischen klar, dass RdW für dich, Heretic, nichts ist. Aber wen diese Diskussion nicht abgeschreckt hat, kann es ja einfach mal probieren und dann immer noch entscheiden, ob ihm RdW gefällt oder nicht.
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