Autor Thema: Wie stark gewichtet ihr Kämpfe?  (Gelesen 12973 mal)

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Online Namo

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Re: Wie stark gewichtet ihr Kämpfe?
« Antwort #125 am: 10.05.2026 | 10:20 »
Ich finde deinen Beitrag spannend Eleazar. Für mich zeigt sich in diesem vor allem wieder mal eins ganz deutlich. Es gibt keine allgemein gültigen Regeln wie ein Rollenspiel für eine Gruppe zu spielen ist. Es ist eine ganz individuelle Sache der jeweiligen Gruppe. Das macht das Zusammenspiel in ständig wechselnden Gruppenkonstellationen sicher etwas schwieriger und Konfliktanfälliger. Ihr scheint eine feste Gruppe zu sein, die sich eingegroovt und die Spielspaß Formel für sich gefunden hat. Schöne Sache mit dem Freitagabendkampf. Das klingt so, wie Freitag Abend Burger King zur Einstimmung und Samstag dann Sternerestaurant. Finde ich eine schöne Sache und irgendwo doch auch das Ziel für jede feste Gruppe. Die Komponenten des Rollenspiels so zusammenpacken wie sie für die Runde am meisten Spaß ergeben.

Ich hatte es glaube hier schonmal geschrieben. Ich empfinde einen Kampf nach Rollenspielszenen auch "entspannend". Aktuell bin ich aber für mich auch noch immer am austarieren wo bei uns der Sweetspot liegt. Ich spiele inzwischen sehr gerne auf Karten und mit Minis, die aber wirklich zu einem Spiel im Spiel führen. Viel gewichtiger ist aber, dass diese Kämpfe definitiv länger dauern wie Kämpfe im theater of  the mind. Ich hatte es ja in meinem Spieltagebuch geschrieben, wie zuletzt ein vermeintlich einfacher Überfall zu einem Abendfüllenden Kampf wurde. Gut dass es zuvor 2 Stunden Charakterspiel gab. Eigentlich befinde ich mich gerade aber auch in diesem Versuch des Austarierens mit diesem Abend und den nächsten 2-3 Abenden. Ich möchte hierin die Dichte der Weltenhandlung deutlich zu Gunsten "simplerer" Strukturen herunter fahren. Um dann eben den folgenden Storypoints wieder mehr Gewicht geben zu können. Dazu gehören dann jetzt aber auch etwas mehr normale "Straßenkämpfe". Also Kämpfe die nicht wirklich für die große Handlung wichtig sind, aber atmosphärisch eben in die Welt und den aktuellen Handlungsschauplatz passen.

Ich bin da auf die Reaktion der Spieler gespannt. Ich hatte ihnen das schon angekündigt und frage mich, ob sie daraus auch Spaß für sich ziehen. Nämlich, dass ihre Charaktere eher auch mal normalen Gegnern gegenüber stehen und sie nicht (überspitzt gesagt) von einer auf Leben und Tod Situation in die nächste stolpern. Also einen "klassischen" Freitagabend oder Bier&Brezel Kampf.

Online nobody@home

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Re: Wie stark gewichtet ihr Kämpfe?
« Antwort #126 am: 10.05.2026 | 10:53 »
Ich bin gerade am Überlegen, ob nicht so manche klassische Rollenspiele sich selbst etwas unsicher sind, wie wichtig Kämpfe nun eigentlich sein sollen. :think:

Ich meine, klar, auf der einen Seite spielt man traditionell (Ausnahmen gibt's, die sind aber verdächtig selten) irgendeine Sorte von "Abenteurern" oder sonstigen zumindest Teilzeitkämpfern; selbst ein schmales Hemd von Zauberer oder Technonerd hat meist den einen oder anderen speziellen Kampftrick drauf, der ggf. sogar effektiver sein kann als die bloßen "Standardmethoden" seiner Kollegen. Auf der anderen ist es aber auch nicht gerade so, als ob Rollenspielkampagnen zum Thema "Ihr seid alle Berufssoldaten so richtig im Militäreinsatz an der Front" sooo besonders häufig wären...und natürlich hängt an der grob abgeschätzten "Wichtigkeit" von Kämpfen bei genauerem Hinsehen auch ein kleiner Rattenschwanz von Fragen wie "Okay, und wie wichtig ist dabei das Gewinnen besagter Kämpfe?" und "Wie oft vermeidet man sie lieber (wenn man als freischaffender Hobbykämpfer schon mal zumindest prinzipiell die Wahl hat), und wie gut stehen eigentlich die Chancen, daß das dann auch klappt?".

Offline Galatea

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Re: Wie stark gewichtet ihr Kämpfe?
« Antwort #127 am: 10.05.2026 | 12:31 »
Es hängt halt auch ein wenig davon ab, was das Spiel/Regelwerk außerhalb von Kämpfen zu bieten hat.

Lässt sich das auf "wirf einen W20 und lies das Ergebnis ab" runterbrechen oder kann man z.B. sein eigenes Königreich errichten und managen, oder am eigenen Schiff/Raumschiff/Fahrzeug herumbasteln?
Wenn das Regelwerk andere/größere Planung unterstützt, dann verbringt man damit auch natürlicherweise mehr Zeit, die dann z.B. von Kämpfen abgeht.

Ich erinnere mich noch an eine Star Wars D6 Kampagne von vor Ewigkeiten, wo ein signifikanter Anteil der Zeit dafür drauf ging Ausrüstung zu finden/looten/akquirieren und ins Raumschiff der Gruppe zu verbasteln (das Resultat war ein aufgemotzter GR-75, der allem unterhalb Sternzerstörer-Gewichtsklasse richtig große Probleme bereiten konnte, und sogar einen ganzen eigenen Fahrzeugpark im Frachtraum stehen hatte). Ich würde SW-D6 jetzt nicht als das ultimative Bastlersystem bezeichnen, aber es war mehr als genug da, um uns beschäftigt zu halten.
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Re: Wie stark gewichtet ihr Kämpfe?
« Antwort #128 am: 10.05.2026 | 13:54 »
Es hängt halt auch ein wenig davon ab, was das Spiel/Regelwerk außerhalb von Kämpfen zu bieten hat.

Lässt sich das auf "wirf einen W20 und lies das Ergebnis ab" runterbrechen oder kann man z.B. sein eigenes Königreich errichten und managen, oder am eigenen Schiff/Raumschiff/Fahrzeug herumbasteln?
Wenn das Regelwerk andere/größere Planung unterstützt, dann verbringt man damit auch natürlicherweise mehr Zeit, die dann z.B. von Kämpfen abgeht.

Ich erinnere mich noch an eine Star Wars D6 Kampagne von vor Ewigkeiten, wo ein signifikanter Anteil der Zeit dafür drauf ging Ausrüstung zu finden/looten/akquirieren und ins Raumschiff der Gruppe zu verbasteln (das Resultat war ein aufgemotzter GR-75, der allem unterhalb Sternzerstörer-Gewichtsklasse richtig große Probleme bereiten konnte, und sogar einen ganzen eigenen Fahrzeugpark im Frachtraum stehen hatte). Ich würde SW-D6 jetzt nicht als das ultimative Bastlersystem bezeichnen, aber es war mehr als genug da, um uns beschäftigt zu halten.

Klingt konkret nach der Frage danach, wofür das jeweilige Spiel eigens spezielle Untersysteme anbietet. Denn theoretisch "kann" man mit genügend SL-Einverständnis und Handwedeln ja auch so schon eine ganze Menge -- nur, wo's halt nicht schon definitiv mehr oder weniger "offiziell" verregelt ist, fühlt sich nicht unbedingt jeder gleich wohl.

Und ja, das klingt für mich erst mal plausibel. Andererseits bin ich aber auch dieser Tage mehr ein Fan von Regeln, die gerade nicht für alles Mögliche und Unmögliche Spezialregelballast im Gepäck haben...wo ich mich also ganz persönlich selber in dieser Hinsicht verorte, muß ich wohl noch mal überlegen. :think:

Online Seba

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Re: Wie stark gewichtet ihr Kämpfe?
« Antwort #129 am: 13.05.2026 | 11:25 »
Ich versuche mittlerweile, Abenteuer so zu schreiben, dass die Spielenden sich immer selbst aussuchen können, ob sie kämpfen oder nicht.
Meine Meinung dazu hat sich im Laufe der Jahre mehrfach verändert. Als ich jung war, hab ich sehr gern Kämpfe gespielt. Dann hatte ich darauf eine ganze Weile gar keine Lust mehr und hab sie weggelassen, wann immer es ging.
Bin immer noch eher bei möglichst wenig kämpfen, aber nehme den Charakteren die Option nicht mehr aktiv weg.

Offline hexe

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Re: Wie stark gewichtet ihr Kämpfe?
« Antwort #130 am: 13.05.2026 | 11:43 »
Eher wenig. Bei uns kommt es im Schnitt alle sechs Sitzungen mal zu einem Kampf. Die wenigsten SCs wollen ständig ihr Leben im Kampf riskieren und haben schlicht Wichtigeres zu tun, als sich irgendwo zu kloppen. Zumal es auch auf der anderen Seite Personen braucht, die gerade Interesse daran haben im Kampf ihr Leben zu riskieren... beides kommt nicht so häufig zusammen.

Kämpfe oder Konflikte der Option auf Gewalt brauchen einen Sinn und Zweck ohne finden sie eher nicht statt. Das schließt einen tollwütigen Bären nicht aus, aber trifft man die schon zufällig?

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Re: Wie stark gewichtet ihr Kämpfe?
« Antwort #131 am: 13.05.2026 | 11:58 »
Eher wenig. Bei uns kommt es im Schnitt alle sechs Sitzungen mal zu einem Kampf. Die wenigsten SCs wollen ständig ihr Leben im Kampf riskieren und haben schlicht Wichtigeres zu tun, als sich irgendwo zu kloppen. Zumal es auch auf der anderen Seite Personen braucht, die gerade Interesse daran haben im Kampf ihr Leben zu riskieren... beides kommt nicht so häufig zusammen.

Kämpfe oder Konflikte der Option auf Gewalt brauchen einen Sinn und Zweck ohne finden sie eher nicht statt. Das schließt einen tollwütigen Bären nicht aus, aber trifft man die schon zufällig?

Na ja, wenn man sich ahnungslos in genau der Gegend herumtreibt, die auch der Bär als sein Revier betrachtet...wir könnten uns streiten, inwieweit da ein Zusammentreffen nun als Zufall zählt, aber ich denke, das ist eine etwas andere Baustelle. :)

Und natürlich können Konfrontationen aller Art auch schon mal zur Gewalt hin eskalieren, obwohl ursprünglich keine Seite mit der ausdrücklichen Absicht angetreten ist, das oder die Gegenüber definitiv vom Leben zum Tod befördern zu wollen -- die "Ich schubse dich...was, du wagst es, zurückschubsen zu wollen?"-Spirale kennen wir ja. :P

Offline PzVIE

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Re: Wie stark gewichtet ihr Kämpfe?
« Antwort #132 am: 13.05.2026 | 12:15 »
Eher stark gewichtet. Das ist auch dem gewählten System zuzuschreiben (Pathfinder 1).
Es macht uns allen genausoviel Spaß wie Social Interactions und Murder Mysteries. Aber wir spielen sicherlich sehr kampflastig.

Online Namo

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Re: Wie stark gewichtet ihr Kämpfe?
« Antwort #133 am: 13.05.2026 | 12:19 »
Und wenn es dann noch ein Bär voller Kokaine ist, wird es richtig wild.

Offline Eleazar

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Re: Wie stark gewichtet ihr Kämpfe?
« Antwort #134 am: 13.05.2026 | 12:47 »
Für mich ist der Kern des Rollenspiels, "Abenteuer zu spielen/ zu erleben". Es geht also im Kern darum, dass sich meine Figur in gefährliche Situationen begibt, um die Welt zu retten, Unheil abzuwenden, irgendwas Wichtiges zu erreichen ...

Die Gefahr kann eine natürliche sein (Durchquerung eine Dschungels, Erklimmen eine Berges, Überleben eines Schneesturms...) oder die Abenteurer stoßen auf Antagonisten, die ihr Vorhaben durchkreuzen wollen, irgendwas Böses machen oder noch irgendeine Rechnung offen haben.

Nicht jede Gefahr muss einen Kampf nach sich ziehen oder kämpferisch gekontert werden, aber ich halte es jetzt auch nicht für realistisch, dass die Abenteurer es immer in der Hand haben, Kämpfe zu umgehen. Auch wenn sie eine Sache ohne Konflikt durchziehen, haben sie eventuell Spuren hinterlassen oder fiese Leute sehr, sehr ärgerlich gemacht. Und wenn ich einen Gangsterboss einfach mal bloß ausgetrickst habe (was ja toll für ein Abenteuer ist), dann habe ich ihm sicher irgendwie geschadet, aber ich habe ihn nicht zwangsläufig geschwächt oder ihm Angst gemacht. Und das fordert eine zweite Runde doch geradezu heraus.

Und ja: Ich stehe auch auf Wortgefechte, komplizierte, trickreiche Pläne und Rollenspielhighlights. Was ich aber am Tisch nie wieder erleben will, das ist der Marktbesuch mit Wochenendeinkauf und Fäntelalter-Sprech. Und das wieder und wieder und wieder und wenn mir das dann als großes Rollenspiel verkauft wird. (Man darf das gern anders sehen und darin seinen Spaß am Rollenspielabend ziehen. Ich wäre dann nur gern nicht Teil dieser Gruppe). Und ja: Ich habe Marktplatzhighlights erlebt, bei denen alle vor lachen unterm Tisch lagen. Aber das macht nicht mal 10% dieser Szenen aus. Die restlichen 90% zogen sich oft wie Kaugummi und brachten weder Spannung noch Erkenntnis, verdammten den Rest am Tisch aber zur untätigen Zeugenschaft.

Um es mal auf den Punkt zu bringen: Abenteurer machen Abenteuersachen, deshalb möchte ich die Zeit, die mit Routine- oder Alltagssituationen gefüllt ist, nicht ausufern lassen. Ich möchte nicht dabei sein, wie jemand in nahezu Echtzeit sein Pferd striegelt oder sein Schwert wetzt oder ne Knackwurst kauft.

Auf der anderen Seite müssen Kämpfe aber auch eine gewisse Spannung haben. Entweder sie sind taktisch oder dramaturgisch spannend (was sich mit der Zeit aber alles irgendwie auch abnutzt) oder das Kampfsystem muss eine Spannung mitbringen.

Mein bevorzugtes Regelsystem hat da eine Schwäche und eine Stärke: Schwach ist, dass die Bewegung nach Kampfbeginn stark eingeschränkt und alles ganz schön statisch ist. Allerdings kann ich zu den Spezialregeln des Ars Armorum nicht viel sagen. Stark ist, dass praktisch jeder Angriffs- und Abwehrwurf ziemlich kampfentscheidend sein kann. Und damit meine ich nicht nur die kritischen Ereignisse. Allein schon jeder schwere Treffer kann auch hochstufige Figuren in Bedrängnis bringen. Mit einer normalen Rüstung steckst du ein oder zwei davon weg. Danach kann es übel werden. Die Verwundbarkeit aller Figuren wegen gedeckelter Lebenspunkte macht es möglich.

Offline Megan

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Re: Wie stark gewichtet ihr Kämpfe?
« Antwort #135 am: 13.05.2026 | 13:05 »
Es kommt drauf an ...  ;D

Wenn man (Mech)Krieger spielt, dann bitte so 30-40%.
Wenn man Monsterjäger spielt, dann bitte ca. 25%.
Wenn man Abenteurer und Artefaktjäger spielt, dann bitte ca. 15%.
Ansonsten können wir das gerne weglassen oder auf ein Minimum reduzieren.

Online nobody@home

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Re: Wie stark gewichtet ihr Kämpfe?
« Antwort #136 am: 13.05.2026 | 13:48 »
Ich könnte es natürlich auch so sagen: Kämpfe, die mir gefallen, gerne; Kämpfe, die das nicht tun, können mir gestohlen werden und bleiben. ~;D

So...und was gefällt mir nun so? Ich würde sagen, generell Kämpfe, die einen brauchbaren spielweltlichen Grund haben (den ich als Spieler nicht unbedingt sofort kennen muß, aber wenn meinem Charakter beispielsweise aus heiterem Himmel ein Zukunftscyborg die Haustür eintritt, sollte das schon was mit dem Abenteuer zu tun haben ;)), in der Mehrzahl der Fälle einigermaßen schnell ablaufen, und sich auch schon mal ohne Todesfälle oder auch nur bleibende Schäden einigermaßen klar entscheiden lassen.

Wo die genaue Anteilsgrenze für "eindeutige (und möglicherweise schon übertriebene) Kampflastigkeit" in einer Sitzung/einem Szenario bei mir verläuft, müßte ich noch mal näher überlegen; sie liegt wahrscheinlich zumindest etwas unterhalb von 50%, ist aber spätestens damit definitiv erreicht.

Offline Eleazar

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Re: Wie stark gewichtet ihr Kämpfe?
« Antwort #137 am: 13.05.2026 | 14:10 »
Ich habe mal auf einer Con ein "Abenteuer" gespielt, in der wir einfach einen Weg lang gegangen sind und dann ständig von verschiedensten Gegnern angeballert wurden. 50 Meter weiter, gleiches Spiel. Bei der letzten Station wurden wir alle gekillt. Danach wachten wir alle unverletzt und am Kopf verkabelt auf irgendwelchen Pritschen auf und bekamen gesagt, dass wir unsere Sache beim Training gut gemacht hätten und uns zu höheren Aufgaben qualifiziert hätten.

Ich und mein Kumpel haben gestaunt und nichts gesagt. Ein anderer, fremder Mitspiel überschlug sich vor Lob für dieses tolle Szenario. Da haben wir noch mehr gestaunt.

Das war selbst mir meilenweit zu blöd. Bei aller Liebe.

Und mein letzter Spielabend mit einem gänzlich fremden SL.

Offline Megan

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Re: Wie stark gewichtet ihr Kämpfe?
« Antwort #138 am: 13.05.2026 | 14:18 »
Ich könnte es natürlich auch so sagen: Kämpfe, die mir gefallen, gerne; Kämpfe, die das nicht tun, können mir gestohlen werden und bleiben. ~;D
Okay, das nehme ich auch für mich in Anspruch, egal was ich spiele.  ;D

Ich habe mal auf einer Con ein "Abenteuer" gespielt, in der wir einfach einen Weg lang gegangen sind und dann ständig von verschiedensten Gegnern angeballert wurden. 50 Meter weiter, gleiches Spiel.
:think:
Das ist wild.  ;D

Ein anderer, fremder Mitspiel überschlug sich vor Lob für dieses tolle Szenario. Da haben wir noch mehr gestaunt.
Mal wieder so ein Beispiel, wie unterschiedlich Leute RPG betreiben und woraus sie dabei Spaß ziehen. Man kann nur immer wieder zusehen, dass man mit den richtigen Mitspielern am Tisch sitzt.

Offline unicum

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Re: Wie stark gewichtet ihr Kämpfe?
« Antwort #139 am: 13.05.2026 | 14:32 »
Und mein letzter Spielabend mit einem gänzlich fremden SL.

Ist so eine Sache,... ich gebe erstmal jedem eine Chance. Ich lese aber auf einem Con erstmal den Teaser und überleg mir was dahinter stecken kann. Ich führe aber ein schwarze Liste (also intern im Kopf) tatsächlich kann man von der aber auch wieder runterkommen.

Ich hab auch mit gänzlich fremden SLs wirklich coole Dinge erlebt.