Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
[3.X] Beknackte "Hausregeln" oder ich-hab-das-System-nicht-verstanden SLs.
Greifenklaue:
--- Zitat von: Wormys_Queue am 19.09.2010 | 18:56 ---dann hat Paizo ja Glück, dass so viele das System missverstanden haben. ;D
--- Ende Zitat ---
Das ist ja das tolle - die bedienen den Taktiker in mir genauso wie den Powergamer und den Storyteller...
Ich mag einige der Punkte auch nicht, z.B. Klassen-Dipping, fände es aber selbst nicht gut, dass zu verbieten. Gelungen find ich Lösungen wie Pathfinder, die das Durchziehen einer Klasse einfach attraktiver machen als das Klassen-Dipping.
Soweit die Fundamentalkritik, zurück zu beknackten Hausregeln. :D
Skele-Surtur:
--- Zitat von: Feuersänger am 19.09.2010 | 18:24 ---Tome of Battle versucht, Nahkämpfer wenigstens ansatzweise an die Spellcaster heranzubringen (siehe meine Sig)
--- Ende Zitat ---
Gibt es auch ein Buch, das versucht die Überlebenschancen von Wiz/Sorcs auf den niedrigen Stufen anzugleichen? ::)
Und was deine Sig angeht: Der Kämpfer bekommt immerhin +2 auf 5 und mehr Angriffe pro Runde. Zeit anhalten und Solars porten geht einmal am Tag. Ich widerspreche dir nicht im Kern, aber es ist doch eine arg verkürzte Darstellung und darauf wird man ja noch hinweisen dürfen.
In meiner momentanen D&D-Runde (Spieler) ist jedenfalls nicht mein Magier (Stufe 19) der Damage-Dealer. Starke Monster tendieren außerdem zu abartigen Saves und z.T. Spellresistance, während ihre AC für unseren Kämpfer kein echtes Hindernis darstellt und der mal locker-flockig pro zug über 100 Schaden rausprügelt.
Feuersänger:
Die Urheber dieser zitierten Liste argumentieren halt so:
Von den Coreklassen sind nur die Vollzauberer so attraktiv, dass man sie ohne großes Kopfzerbrechen einfach durchleveln kann.
Jede andere Klasse ist im Vergleich dazu schwächer aufgestellt. Die _brauchen_ den Zugriff auf alle möglichen Splats mit neuen Klassen, Prestigeklassen, Feats etc., um powermäßig an die Vollzauberer herankommen zu können.
Deswegen ist jede Beschränkung von Zusatzmaterial oder Class-Dipping aus "Powergründen" (settingspefische Besonderheiten zählen nicht dazu) zweckwidrig, weil dies nur die Vormachtstellung der Core-Zauberer festigt.
Ich persönlich bin auch kein Freund von extensivem Multiclassing; unter anderem weil's mir einfach zu sehr nach Flickwerk aussieht. Aber wenn es einer unbedingt will, soll er halt; ich selber spiele lieber Charaktere mit idealerweise einer, maximal drei Klassen.
@Surtur:
Das Thema hatten wir neulich schon in einem anderen Thread. Hand aufs Herz, wieviele Gruppen kennst du, bei denen auf niedrigen Stufen der Wizard gestorben ist, und der Spieler dann gesagt hat "Tja Pech gehabt, probier ich's halt in der nächsten Kampagne nochmal", um dann entweder das Spiel zu verlassen oder mit einem Nicht-Wizard weiterzuspielen?
Skele-Surtur:
3. In drei Runden, in denen ich mitgespielt habe, ist auf den ersten 5 Stufen ein Wizard/Sorcerer gestorben, woraufhin die Spieler mit anderen Klassen weiter gemacht haben. Einmal als Barbar, einmal als Mönch und einmal als Kleriker.
Wir sind uns ja darin einig, dass Balancing über Stufen Bullshit ist. Nochmehr Bullshit ist es aber, wenn die Kämpfer auf niedrigen Stufen ihren Spaß haben, während die Magier vor sich hin dümpeln und auf hohen Stufen die Kämpfer dann immer noch rocken und die Magier nur aufschließen.
Ich kenne das ToB nicht, kann also Inhaltlich wenig dazu sagen, aber grundsätzlich sehe ich da nur, dass ein ohnehin blödes Balancing gekappt wird und durch ein genau so bödes Unbalancing ersetzt wird und das finde ich mal rein prinzipiell doof.
Feuersänger:
Okay, gut gegeben. Ich habe das nämlich noch nie erlebt.
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