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GURPS Aventurien (Das 'As it should be' DSA)

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Morvar:

--- Zitat ---Wenn man jetzt aber enorm teuer dafür bezahlen müsste, glaube ich nicht, dass viele ihrem Magier noch Fertigkeiten wie Astronomy oder History kaufen, obwohl gerade dies ja in Aventurien eigentlich für diesen Chartyp gewollt ist...
--- Ende Zitat ---

Echt?

Also in meiner Runde brauchen Magier/Medicus/selbst Faceman immer IQ! Und kaufen auch recht viele IQ basierte Fertigkeiten.

Und du hast Recht, der MAgier ist halt häufig klug...
Aber der Druide nicht.
Hexe nicht usw....

Für mich passt es z.B. gar nicht ins Bild einer Sharisad oder eines Streuners, dass diese einen hohen IQ haben müssen. Gewitzt, vielleicht...aber gelehrt und Klug wie ein Magier? Nein.

Wenn man jetzt den IQ weiter in der Berechnung für Magie drin lässt, sind all diese "Berufe" doch gezwungen IQ zu steigern.

Das führt eher zu einer...Typisierung...

Es wird schwieriger den total mächtigen Magiekundigen zu spielen, der eben nicht besonders schlau ist.

gunware:
Ein kurzer Einwurf meinerseits, weil ich das Gefühl habe, dass Ihr Euch jetzt gerade ein bisschen verrennt.
Die Magie der Sharisad (und ähnliches) und die Magie der Zaubersprüche (Gildenmagier, Hexen, usw.) solltet ihr bei der Betrachtung vielleicht ein bisschen trennen, denn beides ist ein bisschen etwas anderes.
Die Magie der Zaubersprüche auf IQ basieren zu lassen ist doch kein Problem, oder? Die Hexen (oder die Elfen) benutzten bei DSA ihre Magie doch intuitiv - und worauf basiert Empathy bei GURPS? Auf IQ. Ich sehe da jetzt nicht so das Problem, oder?

OldSam:

--- Zitat von: Morvar am  3.12.2012 | 13:17 ---Also in meiner Runde brauchen Magier/Medicus/selbst Faceman immer IQ! Und kaufen auch recht viele IQ basierte Fertigkeiten.

--- Ende Zitat ---

Hast Du schon ein unabhängiges Magie-Attribut im Einsatz? (Also Magie isoliert gesteigert von 10 an...?)
Ich dachte Du hast ein Meta-Attribut basierend je nach Klasse auf IQ, DX usw.?
Weil bei Mages mit IQ-Basis ist das natürlich immer so und beim Medicus z.B. ist es mit vielen IQ-Skills auch völlig logisch, da er für seinen Kernbereich (Medizin) sowieso immer IQ benötigt...


--- Zitat von: Morvar am  3.12.2012 | 13:17 ---Wenn man jetzt den IQ weiter in der Berechnung für Magie drin lässt, sind all diese "Berufe" doch gezwungen IQ zu steigern.

--- Ende Zitat ---

Um dieses Problem zu verringern, war ja die Idee in ein Meta-Magieattribut IQ bei z.B. ein Sharisad nur noch zu einem Drittel reinzurechnen, also dann (IQ+DX+DX)/3. Wenn eine Sharisad jetzt DX 13 hätte und IQ 10, wäre der Magiewert mit 12 doch wahrlich nicht schlecht, IMHO kein Grund zwangsläufig IQ steigern zu müssen, oder? z.B. DX 15 und IQ 9 käme auch schon auf Magie 13...


--- Zitat von: Morvar am  3.12.2012 | 13:17 ---Es wird schwieriger den total mächtigen Magiekundigen zu spielen, der eben nicht besonders schlau ist.

--- Ende Zitat ---

Das stimmt, aber ich weiss nicht wie es Euch geht, zumindest sowas wie ein gewisse grundlegende Weisheit/Klugheit/mentale Stärke gehört für mich in Aventurien gefühlt normalerweise schon dazu, bei akademischen Magiern natürlich in hohem Maße nicht nur ein wenig. Wenn man sehr hoch geht in seinem Primärattribut ist man schon ziemlich gut, ein Beispiel wie DX 17 und IQ 8 würde auch einer Sharisad mit eher geringen mentalen Kräften, die aber unheimlich gewandten ist, einen sehr guten Magiewert von 14 einbringen.

Nachdem ich nochmal darüber nachgedacht habe wäre es bei diesem Weg aber vielleicht sogar am Besten das wirklich stark zu differenzieren, weil ja sowieso Will+Per aus IQ rausgenommen sind. Würde man z.B. für eine Sharisad als Meta-Magieattribut etwas nehmen wie (DX+DX+Will+Per)/4 fände ich das wiederum sehr stimmig, denn eine mentale Komponente durch die Einbeziehung von Will und Per wäre enthalten, aber es ist zweifelsfrei vom "akademischen" entbunden. Oder nur noch ein sehr kleiner Teil von IQ wie (DX+DX+IQ+Per)/4 ginge z.B. auch gut... (edit: gunware hat hier ja auch eine gute Anmerkung gebracht, warum IQ grundsätzlich durchaus reinspielen könnte/sollte...)

Ein Druide könnte dann z.B. (Will+Will+IQ+Per)/4 erhalten, ein Magier meinetwegen (IQ+IQ+Will+Per)/4, ein Elf (Per+Per+IQ+Will)/4 o.ä.

Aber wir können natürlich auch gerne direkt über das unabhängige Magieattribut gehen, es ist nur wichtig sich dieses Problem bewußt zu machen und es möglichst gut zu umschiffen... Wäre halt IMHO sehr blöd sonst evtl. den Typus des klassischen gebildeten, aventurischen Magiers mit vielen mundanen, mentalen Fertigkeiten ineffektiv zu machen.

Morvar:

--- Zitat ---Hast Du schon ein unabhängiges Magie-Attribut im Einsatz? (Also Magie isoliert gesteigert von 10 an...?)
Ich dachte Du hast ein Meta-Attribut basierend je nach Klasse auf IQ, DX usw.?
--- Ende Zitat ---

In meiner Welt (Ashur) basiert Magie auf 10. Schon immer.

Für die Stimmigkeit, also das es verschiedene Herangehensweisen an diese "Quelle" gibt, habe ich (nutze Ritual Magie für jede Art Magie außer Göttlicher und Schamanismus/Dämonen) die Fertigkeiten wie Thaumatology/Ritual Magic/Biology usw. durch die fünf verschiedenen "Wege" ersetzt.

Damit fühlen sich meine Spieler und auch ich sehr gut bedient. Denn jede Art MAgie zu wirken die sie sich vorstellen können, also auf DX/IQ/Will/HT/PEr lässt sich im selben "Gerüst" umsetzen und vor allem miteinander vergleichen.

Als Spieler der einen Magier spielen will, der aber eher Willenstark als intelligent ist, kann ich Wege des Willens als CAP Attribut wählen und trotzdem genauso leicht Zauber erlernen (Magery 3 z.B.) wie der sehr intelligente "klassische" Magier (Wege des Wissens mit Magery 3).

Einziger Unterschied und für mich einziger Kritikpunkt: die CP Kosten für Willen sind geringer als für IQ. Das heißt der Will basierte Wege des Willens Skill ist einfacher zu erhöhen als der des IQ Wege des Wissens Skill.

Der Spieler der sich eher dem Kampf verbunden fühlt und z.B. einen Schwertmagier spielen will (ich weiß gibt es so nicht in Aventurien) nimmt Wege der Geandheit (DX basierend) und kann trotzdem genauso mächtig sein wie die anderen.

NUR: Derjenige der auch viele Wissensfertigkeiten abdecken will, muss halt TROTZDEM IQ steigern.
Und klassische Magier mit hohem IQ erreichen schneller höhere Werte in Wege des Wissens (IQ basiert) und können so auch höhere Pfadwerte kaufen und damit höhere Zauberwerte erhalten.


--- Zitat ---Ein kurzer Einwurf meinerseits, weil ich das Gefühl habe, dass Ihr Euch jetzt gerade ein bisschen verrennt.
Die Magie der Sharisad (und ähnliches) und die Magie der Zaubersprüche (Gildenmagier, Hexen, usw.) solltet ihr bei der Betrachtung vielleicht ein bisschen trennen, denn beides ist ein bisschen etwas anderes.
Die Magie der Zaubersprüche auf IQ basieren zu lassen ist doch kein Problem, oder? Die Hexen (oder die Elfen) benutzten bei DSA ihre Magie doch intuitiv - und worauf basiert Empathy bei GURPS? Auf IQ. Ich sehe da jetzt nicht so das Problem, oder?
--- Ende Zitat ---

Für mich ist es sehr wohl ein Problem! Und das Empathy auf IQ basiert ist eigentlich auch nicht wirklich passend. Es gibt ja einen Unterschied zwischen Emotionaler Intelligenz und normalen IQ. Gurps interpretiert den Vorteil Empathy eher so, dass der Wurf gegen IQ nötig ist um zu verstehen was man gerade fühlt.

Meine Tochter ist zum Beispiel sehr empathisch und weiß häufig wenn er mir schlecht geht, bevor ich es weiß, aber sie ist 4 und ihr IQ nur bedingt über dem normalen Maß ihrer Alterstufe.

Gleiches kann ich für einige meiner Klienten sagen (Menschen mit geistiger Behinderung). Sie haben ein gewisses Gespür für Stimmungen, können aber nur bedingt angemessen reagieren.



PS: Ich merke mal wieder das ich in der schriftlichen Kommunikation selten schnell klar machen kann was ich meine und vor allem häufig (so glaube ich) missverstehe!

Sorry wenn es schon wieder so sein sollte.

OldSam:

--- Zitat von: Morvar am  3.12.2012 | 16:10 ---Für mich ist es sehr wohl ein Problem! Und das Empathy auf IQ basiert ist eigentlich auch nicht wirklich passend. Es gibt ja einen Unterschied zwischen Emotionaler Intelligenz und normalen IQ.
--- Ende Zitat ---

Du gehst der Bezeichnung IQ auf den Leim: Das Attribut ist leider nicht intuitiv aus dem Namen erschließbar, das Problem ist, dass man keinen einfachen Namen findet, der richtig passen würde, darum heisst es bis heute so, der Einfachheit halber - aber mit dem Nachteil, dass diese Verwechslung immer mal wieder passiert, wenn jemand die Attributsbeschreibung nicht genau kennt...

Frei zitiert nach B15: Intelligenz (IQ) misst grob die "Gehirnleistung" im allgemeinen, darin enthalten sind Kreativität, Intuition, Erinnerung, Wahrnehmung, Begründung/Assoziation, Vernunft/verstehen, geistige Gesundheit und Willenskraft. Sie stellt die grundsätzliche Fähigkeit bei allen mentalen Fertigkeiten dar ...
D.h. ganz wichtig ist es zu wissen, dass GURPS-IQ nicht IQ ist, letzteres ist nur ein Teil davon!
GURPS-IQ ist nach RAW praktisch <alles> an mentaler Leistungsfähigkeit.

Die Beispiele, die Du anführst fallen dort rein: Jene empathischen Fähigkeiten Deiner Tochter und das Gespür des Behinderten beziehen sich also auf Intuition, Fähigkeit zur Assoziation, zum verstehen usw., ganz normal abgedeckt, es geht hier dann nicht um "Rechenleistung", akademischen Verstand oder so...

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