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Szenarioidee - Agentenspiel i.d. "Gegenwart"

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Chaos:

--- Zitat von: Eiter am  6.02.2011 | 01:14 ---You got it!

--- Ende Zitat ---

Das würde dann auch erklären, warum die Sache so super-geheim abläuft: man will vermeiden, zuzugeben, was für ein oberpeinliches Eigentor man hier geschossen hat.

Eiter:

--- Zitat von: Schwerttänzer am  6.02.2011 | 10:05 ---Wäre mMn interessanter, wenn sie keine Terroristen sondern Freiheitskämpfer wären, oder teilweise.

Das zumindest ein Teil legitime Ziele im Sinne der amerikanischen Verfassung angreifen, eine Regierung die korrupt und tyrannisch geworden ist

--- Ende Zitat ---

Die Legitimität liegt hier natürlich immer im Auge des Betrachters ;)
Aber ich weiß was du meinst.

Eiter:
Danke für den Tipp mit Reagon. Ich habe jetzt eine gute Möglichkeit gefunden alles zu verwursten.


1975 Der damalige President "Gerald Ford" nimmt die ersten Verhandlungen mit dem Ostblock auf und fängt an mit der UDSSR über die Einhaltung der Menschenrechte zu verhandeln.  (Real)
1976 wird George Bush (Senior) zum Cheff des CIA (Real)
Bush lässt in dieser Zeit die Gegner "nicht mehr töten" sondern deportieren und einsperren. Sozusagen als "weniger hartes" Mittel um die Politik von "Ford" nicht unnötig zu gefährden. (Fiktion)
1977 Tritt Bush vom Amt des CIA-Direktors zurück. (Real) Die Gefängnisse bestehen im Geheimen weiter. Deportation wird nicht weiter geführt. (Fiktion)
1977 Jimmy Carter wird US-Präsident und schlägt einen noch gemäßigteren Kurs ein.(Real) Ob Carter von den Gefängnissen wusste ist umbekannt.
...
1989 Bush wird zu US-Präsidenten.(Real) Unter seiner Führung werden die Gefängnisse wieder eröffnet. Er braucht sie um seine Gegner aus dem Weg zu räumen. Die CIA braucht sie für alles mögliche.(Fiktion)
...
1997 Der große Ausbruch
1997 +2 Wochen: Heute

Niedertracht:

--- Zitat von: Eiter am  4.02.2011 | 15:36 ---Und dieser ist natürlich nicht immer "der Hintergrund" der auf dem Papier steht. Oft wurde hier und dort nachgebessert um Regimegegner zu verhaften oder persönlichen Zielen nachzugehen. Die Spieler stellen also fest dass es eben NICHT nur ein Search and Destroy Auftrag ist.

--- Ende Zitat ---
Um die (persönlichen, intriganten Machenschaften) von Geheimdienstmitarbeitern zu vertuschen, eignet sich denn bitte welche Möglichkeit besser, als Suchen und Töten? Oder soll dieser Aspekt auf eine moralische Komponente anspielen - "Huch, das ist ja kein gar kein böser Drogenbaron! Der hat nur die Frau vom falschen Typen flachgelegt. Also sagen wir einfach, wir haben den nicht gefunden. Wir töten nur die Bösen(tm)."?

Irgendwie (und das gilt auch noch für andere Aspekte) liest sich das noch ein wenig unausgegoren - mag aber auch daran liegen, daß ich die Idee in keinster Weise interessant finde und daher überkritisch bin.

Eiter:
Ich persönlich habe bei Spielen (egal P&P oder PC) immer ein Problem damit, wenn die Spieler einfach stumpf Leute umlegen. Das können sie natürlich machen ... Aber sie sollten sich auch im klaren darüber sein, dass das "Ziel" evtl. Familie etc hat. Durch diese ganze Hintergrundgeschichte bekommt das ganze dann einen gewissen moralischen Aspekt (wie du richtig vermutet hast). Wie sich dann die Spieler entscheiden ist natürlich am Ende ihnen überlassen. Aber genau da bietet die Idee Ansatz um weiter zu spinnen.
Evtl. laufen die Spieler ja am Ende sogar über, weil sie die Lüge durchschauen ... etc. etc. etc.

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