Pen & Paper - Spielsysteme > Savage Worlds
Die Zukunft des deutschen Savage Worlds - Wohin soll die Reise gehen?
Zoidberg:
--- Zitat von: Darkling am 8.04.2011 | 18:12 ---Hm, vielleicht macht mal eine gewisse andere Struktur meines Standpunktes Sinn, damit nichts im Text verloren geht?
Hohe Priorität:
- Verstärker Kundenkontakt (mehr Umfragen, mehr Wettbewerbe, mehr Werkstattberichte, etc.)
- mehr Klarheit, wie PG gedenkt, proaktiv(!) Fans unter die Arme zu greifen, um SW zu fördern
- schnell spielbare Settings, für die nur ein Buch (neben der GE) notwendig ist (am Besten angefangen mit Rippers; grundsätzlich aber möglichst mit PPK)
- Pdf-Produkte (angefangen mit der GE!)
- wenn irgendwas übersetzt wird, dann mit Mehrwert (samt eingearbeiteter Errata und/oder Optionalzeug wie z.B. in Necropolis geschehen)
Mittlere Priorität:
- Settings, die aus mehreren Produkten bestehen (Hellfrost z.B.)
- ein originär deutsches Setting (möglicht mit PPK zum sofort losspielen)
- weiterführende Bücher zu bestehenden Settings (SuSk Kompendium, Necropolis Update, etc.)
- Abenteuer zu bestehenden Settings (elektronisch und/oder als toter Baum)
- Bastelmaterial wie das SciFi-Kompendium, Supers-Kompendium, Horror-Kompendium (Vielleicht wäre es hier möglich, was auf die Beine zu stellen, was es noch nicht auf englisch gibt? Ein Postapokalypse-muss-nicht-gleich-jammern-heißen-Kompendium vielleicht?)
Niedrige Priorität:
- Bennies zu bestehenden Settings
- SW-Würfel
- andere Nice-to-haves, die aber nicht direkt irgendwas zum losspielen beitragen
Ich würde mich freuen, noch mehr Posts in dieser Struktur zu sehen. Das macht es vielleicht einfacher, die Gewichtungen der User aus ihren Texten herauszulesen und hilft möglicherweise dabei, Missverständnisse zu vermeiden. :)
--- Ende Zitat ---
Seh ich auch so. Denke, das summiert für viele Savages hier den Wegweiser wie es weitergehen soll.
Zusätzlich finde ich noch immer: savaged ein typisch deutsches Setting wie DSA oder Midgard. (das mein ich ernst!)
Und wenn Ulisses oder JEF ne Zillion Euronen dafür verlangen werft Euch auf Eure Knie und fleht darum. Oder alternativ versprecht ihnen mehr Prozente, harte Drogen, wilden Sex usw. Irgendwie kriegt ihr die Lizenz schon wenn ihr euch wirklich darum bemüht. :)
Lichtbringer:
--- Zitat von: Athair am 8.04.2011 | 17:22 --- Ich glaube nicht, dass sowas wie "Fantasy HERO" oder auch nur "GURPS Fantasy" für Savage Worlds viel Sinn macht.
--- Ende Zitat ---
Hatte ich das denn vorgeschlagen? Man könnte ja auch in Kategorien wie "Magiekompendium", "Kompendium magischer Gegenstände" oder "Kompedium spielbarer Völker" denken.
D. M_Athair:
--- Zitat von: Zoidberg am 8.04.2011 | 21:10 ---Zusätzlich finde ich noch immer: savaged ein typisch deutsches Setting wie DSA oder Midgard. (das mein ich ernst!)
--- Ende Zitat ---
Für welche Zielgruppe? Außer "Frischlingen" fällt mir nix ein.
--- Zitat von: Der_Lichtbringer am 8.04.2011 | 22:13 --- Man könnte ja auch in Kategorien wie "Magiekompendium", "Kompendium magischer Gegenstände" oder "Kompedium spielbarer Völker" denken.
--- Ende Zitat ---
Nach dem Vorbild von DSA 4 oder D&D 3 ? Ich weiß nicht. Ist das was, das für Savages interessant ist?
Etwas mit einem Nutzen außerhalb von Konvertierungen (bestehender Settings oder eigener Setting-Ideen) ?
Der klassische "Weltenbastler" gehört ja nur am Rande zur SW-Zielgruppe.
Lichtbringer:
Siehst du sowas wirklich als Weltbastelmaterial? Ich sehe es eher als Abenteueraufhänger. Und solche finde ich immer hilfreicher als fertige Abenteuer, weil freier verwendbar und auf meine Gruppe anpassbar.
Ich habe auch mal eine Liste mit 256 Abenteuerideen geschrieben (die nicht satirisch gemeint war, anders als die im :T:). So etwas finde ich viel nützlicher als noch eine PPK. Das Risiko ist auch geringer. Was mache ich, wenn eine PPK nicht meinem Geschmack entspricht? Dann habe ich viel mehr Geld sinnlos ausgegeben als bei einer großen Sammlung frei nutzbarer Ideen.
Don Kamillo:
Weisst Du denn, was eine PPK ist, Lichtbringer? Das sind auch nur 20 oder so lose miteinander verknüpfte Abenteueraufhänger mit ein paar Schlüsselstellen, grob ausgeschrieben, die genauso als Inspiration für Sonstiges dienen können, wenn die gesamte Kampagne einem nicht zusagt. Die PPK zeigt einfach, was möglich ist, nicht, was getan werden muß.
Ich finde auch die Liste mit den 36 möglichen Plots und ihren Variationen hilfreich ( kann da da 1001 Gamemastering hints for the GM für L5R empfehlen ), nur ist die noch grober, und so eine PPK gibt mir Plotideen direkt aus dem Setting. Ich habe jetzt nur Necessary Evil daheim und werde die PPK nicht leiten, da sind aber ein paar schöne Einzelabenteuer drin, die gut verwurstet werden können.
Ich sehe eine PPK immer als Bonus! Was ich mir bei einer PPK übrigens sehr witzig vorstelle ist, wenn sie von vielen verschiedenen Gruppen gespielt wird, die sich danach mal austauschen, wie sie was gemacht haben.
Dazu sollte aber genauso, bei einer Settingbeschreibung, bei wichtigen Orten, Gruppierungen etc. zumindest ein Anriß drin sein mit Dingen, die da gerade los sind, denn auch ein Settingbuch hat eine Timeline für die Welt, die halt im "Jetzt" ist und wo halt einige Dinge ablaufen, so die örtliche Gerüchteküche, wo man drauf anspringen kann oder auch nicht. ( dazu empfehlenswert: Das Throal-Settingbuch von Earthdawn, viele kleine Abenteuerhinweise, wenige größer definierte Abenteuerplots )
Fazit: PPK gerne als Bonus, kurze mögliche Abenteuerideen in separat gekennzeichneten Spalten bei der Settingbeschreibung.
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