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[oWod] Die ganze WoD kombinieren??

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Yehodan ben Dracon:
Also, Danny, wenn Dir das hier zu weit von Deiner Frage wegführt, kannst DU den Faden auch schließen. 
Ansonsten machen die hier die nächsten zehn Seiten so weiter... ;D

Funktionalist:
@Doc Sportello
Die Regelung über Gaben schmeckt mir persönlich nicht so gut. Dann muss man den SCs meist ein TOtemgeist mitgeben, der die nicht gewählten Gaben übernimmt/verleiht, wenn man gerne etwas entscheidungsfreudiger spielen will.

Beispiel:
New YOrk, Caern im Central Park wird massiv von Magi besucht, was kein so großes Problem ist, da diese auch mit für den Schutz sorgen. Plötzlich drängen immer mehr Webergeister in den Park und es gefriert sogar mitten im Sommer ein kleiner Bachlauf etc. weil der Todesgürtel so niedrig ist.
Grund dafür ist, dass zwei Stadtteile weiter ein Geschichtsmuseum abgerissen wird, das vorher ebenfalls einen kleinen Knoten besaß, allerdings sehr stark vom Weber geprägt war. Der Abriss und die Vernichtung des Zwecks verschließt den KNoten und erhöht den Todesgürtel. Da dieser Abriss ein reiner Racheakt war, ohne dass es weitere Pläne gibt und weil bei den Verantwortlichen jeder jeden blockiert und hintergeht trägt diese Aktion einen starken Wyrmanstrich, der die geschwächten Webergeister vertreibt. Vielleicht entsteht auch der eine oder ander FOmorer, da die Wyrmgeister ja trotz des hohen Todesgürtels hier EInfluss haben wollen.
Die SCs können nun hingehen und einfach ihren Caern verteidigen und nachher einer sehr starken Wyrmplage in Stadtverwaltung gegenüberstehen. Sie können politisch agieren  und als demagogen auftrten, vielleicht können sie mit dem ehemaligen BEtreiber des Museums zusammenarbeiten und an der Senkung des Todesgürtelwertes arbeiten, und so den Wyrm ohne größere Kollateralschäden vor Ort bekämpfen zu können, vielleicht kann man die vereinzelten und untereinander streitenden Mages davon überzeugen zu helfen?

Das Problem ist, dass die SPieler nicht genau wissen, welche AKtion welche Auswirkung auf die MEtaphysik hat und welche Auswirkung gebraucht wird, dass das Problem gelöst wird. Gerade bei solchen Problemstellungen, bei denen nicht klar, wo das Problem anfängt und wo es für die Wölfe aufhört.
Letzteres ist ein Stilmittel, ersteres ein Systemfehler.
Wie schön wäre es, wenn die Spieler nach zwei Minuten sagen:
"Oh, wir könnten doch den Todesgürtelwert im Nachbarblock senken. DOrt sitzen die ganzen Banker und Bürohengste, das stärkt soch mit SIcherheit die Webergeister in der Nähe und die regeln dann das Problem für uns, vor Allem, da das dann ein attraktiverer Ort für die aus unserem Park ist etc."

 Und dann ginge es ans Handeln. Jetzt kommen diese Ideen per Geistervision oder Ritual oder Gabe (Ja/nein-Frage) vom SL. Super...

Gerade, wenn man mischt und viele verschiedene Sichtweisen hat, wäre es schön, wenn dem ein MOdell unterliegen würde, sodass die SPieler rocken können...Ohne entsprechende Gaben sind sie sogar einen Schritt vorher Ahnungslos.


Das ist aber nichgts im Vergleich zu der Enttäuschung eines Spielers, dre Anne Rice gelesen hat und gerne wie Lestat mit dem Mensvchlichkeitskonzept herumspielen möchte. Das System haut dir dafür nur auf die Finger und das wars. Pfadwechsel? WIe du willst nicht morden? dann kannst du auch nicht auf den Pfad des Himmels wechseln...absurd.
ABgesheen davon ist eine Xoverrunde eh kein Platz für solche Extratouren, die so viel Zeit und Planung verschlingen.
Da ist das grundlegende Zusammenspiel für den SL schon arbeitsintensiv genug.

Naldantis:

--- Zitat von: youth nabbed as sniper am 10.08.2011 | 23:14 ---Das ist halt so 'ne Sache: es gibt Spieler, die können sich mit jedem Regelsystem arrangieren, und es gibt Spieler, die können sich nicht mit jedem Regelsystem arrangieren.  

--- Ende Zitat ---

...oder das Spielen ist bei I#ihnen Nebensache..


--- Zitat ---Im gefragten Fall liegt die Schwachstelle (oder besser vielleicht, die Schwierigkeit) ja sowohl in den Mechaniken wie auch im Setting. Die Settingsschwierigkeiten sind nunmal, dass Werwölfe und Vampire in der oWoD als verfeindete Gruppen beschrieben wurden, zwischen denen bestenfalls eine Art Waffenstillstand mit Kaltem Krieg möglich ist (abgesehen von der in meiner Erinnerung positiven Variante der Dirty Secrets of the Black Hand, die aber aus dem offiziellen Kanon gekickt wurde).

--- Ende Zitat ---

Huch - hängt doch nicht so sklavisch an willkürlichen hintergrundvorgaben.
Betrachtet das als den gesellschaftlichen Mainstream, dem zu folgen oder eben nicht jedes Individuum selbst entscheiden kann.
Dann ist man halt der Pariah, der den Stamm / Erzeuger schmählich im Stich gelassen hat, so what?
Oder man hat seine Sippe nie kennengelernt.
Oder sonst was...


--- Zitat ---Die Regelschwierigkeiten sind ebenso eine Tatsache: jedes einzelne Subsystem ist schon in sich ganz in der 90er Denkweise nicht ausbalanciert, untereinander sind die kompletter Murks, und verschiedene Mechanismen der Sub-Settings greifen eben nur sehr schwer ineinander. Nach einigen Interpretationen, die ich kenne, ist die Animalism-Disziplin der absolute Schrecken aller Werwölfe, nach anderen SL-Entscheids ist Animalism ein reiner Witz. Die oWoD ist eben kein D&D, wo man in den Forgotten Realms und in Planescape mit den gleichen Regeln spielen kann. Die Schwierigkeiten des X-overs bestehen unabhängig davon, ob man sich mit den Spielmechaniken der oWoD arrangieren kann oder nicht.

--- Ende Zitat ---

Haben wir nie gemerkt.
Gut, Hunter hängen en bißchen durch, und Wraith schweben ein wenige außen vor, aber sonst kann man gemischt vel Spaß haben - es ist schließlich eh nie balanciert, wenn Kampf- und Nicht-Kampf-konepte gegeneinander stehen, egal welcher Fraktion sie angehören; ...aber das ist es auch bei jedem anderen PRG.
Aber das beste am XOver ist eben, daß es keinen vorprogrammierten direkten Wettbewerb zwischen den PCs mehr gibt, weil sie eben kein Teil derselben Hierarchie mehr sind.
Dern Aspekt des Erkundens der eigenen Seele und der Erfahrung der Verwandlung wird dabei ja nicht in den Weg gestellt - der ist eh eine persönliche Entwicklung und bedarf nicht des Souffleurs aus der Hierarchie.

Oberkampf:

--- Zitat von: Naldantis am 12.08.2011 | 00:17 ---...oder das Spielen ist bei I#ihnen Nebensache..

--- Ende Zitat ---

Es wird ja niemand zum Rollenspielen gezwungen. Mir scheint es aber so, als wolle Dannys Gruppe spielen.


--- Zitat von: Naldantis am 12.08.2011 | 00:17 ---Huch - hängt doch nicht so sklavisch an willkürlichen hintergrundvorgaben.
Betrachtet das als den gesellschaftlichen Mainstream, dem zu folgen oder eben nicht jedes Individuum selbst entscheiden kann.
Dann ist man halt der Pariah, der den Stamm / Erzeuger schmählich im Stich gelassen hat, so what?
Oder man hat seine Sippe nie kennengelernt.
Oder sonst was...

--- Ende Zitat ---

Niemand ist gezwungen, den Hintergrund der oWoD zu nutzen. Wenn man ihn nicht nutzen will, sind bloß die ganzen oWoD-PDFs, die Danny auf seinem Rechner hat, überwiegend nutzlos. Meiner Meinung nach könnte jemand, der den Hintergrund nur für optional hält, auch gleich nach einem System suchen, dessen Regeln besser funktionieren, oder, wenn Regeln nicht so wichtig sind, einem System, dessen Hintergrund besser harmoniert. OWoD ist ja zum Glück nicht das einzige Urban Fantasy Setting der ganzen Welt.

Naldantis:

--- Zitat von: youth nabbed as sniper am 12.08.2011 | 00:41 ---Niemand ist gezwungen, den Hintergrund der oWoD zu nutzen. Wenn man ihn nicht nutzen will, sind bloß die ganzen oWoD-PDFs, die Danny auf seinem Rechner hat, überwiegend nutzlos. Meiner Meinung nach könnte jemand, der den Hintergrund nur für optional hält, auch gleich nach einem System suchen, dessen Regeln besser funktionieren, oder, wenn Regeln nicht so wichtig sind, einem System, dessen Hintergrund besser harmoniert. OWoD ist ja zum Glück nicht das einzige Urban Fantasy Setting der ganzen Welt.

--- Ende Zitat ---

Nein, Nein, ich sprech nicht davon, als Gruppe, SL oder Spieler den hintergrund zu verwerfen, sondern davon, ihn als generelle Realität der Spielwelt zu akzeptieren, aber als Charakter für sich als Maße aller Dinge in Frage zu stellen!
Und dann sagt sich halt Jungvampir: Wozu sein potentiell unsterbliches Leben für die Machtspiele der alten Säcke riskieren, wenn man auch mit dem Werwolf ohne Stamm und dem Changeling, der seine Herkunft noch nicht wirklich kennt, chillen kann; der Magier ist vielleicht als Bücherwurm etwas langweilig, aber ein Hguter Hacker hält einem die mundanen Spaßbremsen vom Hals und wenn von einem von uns mal ein ehemaliger Boss vorbeikommt und als irgendwelche Traditionen pocht, dann muß man halt zusammenhalten und dem in den Arsch treten.


     

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