Autor Thema: Ninianes Gedanken zur Nachwuchsförderung  (Gelesen 10905 mal)

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Offline Niniane [n/a]

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Ninianes Gedanken zur Nachwuchsförderung
« am: 25.03.2012 | 15:23 »
Ausgehend von Glgnfz' Blogeintrag zum Thema Altersstruktur fiel mir wieder eine Diskussion ein, die ich vor kurzem mit meinem Freund hatte.
Vorher muss ich allerdings etwas ausholen: Mein Liebster ist seit Jahren Tabletop-Spieler, und als solcher ein häufiger Besucher der örtlichen GW-Filiale. Daraus resultierend war ich jetzt auch schon des öfteren dort, und mir ist aufgefallen, dass eigentlich bei jedem Besuch jüngere Kunden im Alter zwischen geschätzt 14 und 18 dort waren. Während das Rollenspiel also mit ständigen Nachwuchssorgen zu kämpfen hat, hat der Tabletop-Bereich da anscheinend keine Probleme (falls jemand da Zahlen kennt, die meine Beobachtung widerlegen, möge er oder sie mich da korrigieren).
Darüber entspann sich dann auch die Diskussion, wieso das eben so ist, und was an Tabletop spannender ist als an Rollenspiel. Das Kostenargument kann man eigentlich getrost außer Acht lassen, aber mir erschien das Argument, dass das taktische Element des Tabletop die Jungs anspricht, ähnlich wie in vielen Computerspielen.
Nun gibt es ja eine Reihe von Rollenspielen, die ihren Fokus eher auf Taktik als auf das Spinnen großer Dramen legen, und da kam mir ein höchst ketzerischer Gedanke: Warum erzählen wir den Kids nicht, dass sie mit ebendiesen taktischen Spielen eigentlich das Gleiche machen können wie in ihren Computerspielen, nur offline? Ich habe immer ein wenig den Eindruck, dass man das böse Wort mit C nicht sagen darf im Zusammenhang mit Rollenspiel. Aber wenn wir über diese Schiene das Hobby vorm Aussterben bewahren könnten und neue Spielergruppen gewinnen, warum sollten wir nicht darüber nachdenken, ob man das R und das C nicht vielleicht enger verknüpfen kann?

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Offline Pyromancer

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Re: Ninianes Gedanken zur Nachwuchsförderung
« Antwort #1 am: 25.03.2012 | 15:28 »
Nun gibt es ja eine Reihe von Rollenspielen, die ihren Fokus eher auf Taktik als auf das Spinnen großer Dramen legen, und da kam mir ein höchst ketzerischer Gedanke: Warum erzählen wir den Kids nicht, dass sie mit ebendiesen taktischen Spielen eigentlich das Gleiche machen können wie in ihren Computerspielen, nur offline?

"Hey, warum fährst du nicht Fahrrad? Damit kannst du das gleiche machen wie mit dem Motorrad, nur musst du halt treten."

Marketingtechnisch ist das kein großer Wurf, fürchte ich.
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Offline Village Idiot

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Re: Ninianes Gedanken zur Nachwuchsförderung
« Antwort #2 am: 25.03.2012 | 15:31 »
Sicher gibt es da eine Schnittmenge, aber man sollte denke ich, wirklich nicht außer Acht lassen, das Computer RPG und P&P RPGs dann doch zwei unterschiedliche Medien sind. Und vor allem haben sie unterschiedliche Stärken und Schwächen, von daher kann es "eine große Offenbarung" sein, wenn man vom C-RPG zum P&P kommt, man kann sich aber auch veräppelt vorkommen, wenn einem das alles als tolle günstige Offline Variante verkauft wurde.
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Re: Ninianes Gedanken zur Nachwuchsförderung
« Antwort #3 am: 25.03.2012 | 15:34 »
D&D4 hat etwas in die Richtung angedeutet - und wurde dafür von der etablierten Rollenspielergemeinde mit Feuer und Schwert bekämpft kritisiert.

Warhammer 3 hat eine Online-Game-artige Aufmachung, und erntet(e) stellenweise ähnlich negative Reaktionen wie D&D4 (scheint sich aber zu bessern, hoffe ich zumindest). (Und das, obwohl Warhammer3 ein extrem atmosphärisches Storyspiel ist!)

Das Problem ist einfach, dass viele "klassische" Rollenspieler so stark in dieser "große Dramen spinnen"-Denke verfangen sind, dass es wohl nicht mehr vertretbar ist, dass man mit einem Rollenspiel auch dramaturgisch simple, spannende Actiongeschichten machen kann - oder gar, dass man damit auch Spaß haben könnte!
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Offline Niniane [n/a]

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Re: Ninianes Gedanken zur Nachwuchsförderung
« Antwort #4 am: 25.03.2012 | 15:38 »
"Hey, warum fährst du nicht Fahrrad? Damit kannst du das gleiche machen wie mit dem Motorrad, nur musst du halt treten."

Marketingtechnisch ist das kein großer Wurf, fürchte ich.

Na eher: "Hey, Du musst kein monatliches Abo zahlen, ein Buch kaufen reicht. Und Du kannst Dir den Helden komplett so entwerfen, wie Du ihn haben willst. Du brauchst keine schnelle Internetverbindung (ist gerade hier in der Gegend auf den Dörfern tatsächlich immer noch ein Riesenproblem). Deine Kumpels können alle zu Dir nach Hause kommen"

und für die Tabletop-Jungs: "Die Figuren könnt ihr auch benutzen, um Kämpfe darzustellen"
« Letzte Änderung: 25.03.2012 | 15:41 von Niniane »
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Offline Praion

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Re: Ninianes Gedanken zur Nachwuchsförderung
« Antwort #5 am: 25.03.2012 | 15:46 »
und für die Tabletop-Jungs: "Die Figuren könnt ihr auch benutzen, um Kämpfe darzustellen"

Tun die das nicht eh?
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Jason Corley

Offline Glgnfz

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Re: Ninianes Gedanken zur Nachwuchsförderung
« Antwort #6 am: 25.03.2012 | 15:49 »
Ich hätte auch auf D&D 4 hingewiesen. Das hat ja versucht, den Weg zu gehen und ist nicht der größte Erfolg seit der Mentzer-Box geworden...
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Offline Maarzan

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Re: Ninianes Gedanken zur Nachwuchsförderung
« Antwort #7 am: 25.03.2012 | 16:05 »
Computer anstöpseln oder Figuren aufstellen (jeder 250t / 2000 Pukte ...) ist deutlich weniger und verteiltere Arbeit als sich ein Rollenspielszenario auszudenken. Und der PC erspart sogar noch das sowie das zusammen kommen und dies organisieren müssen.

Wobei Klein- oder gar Zufallsdungeon des Tages gab es ja auch schon immer. D&D4 hat das nur noch auf die Spitze getrieben.

Ich glaube diese Einstiegsdungeons sind einfach der Konkurrenz des Computerspiele zum Opfer gefallen und damit die ABsis auf der sich die Leute dann später über die Spielstile verteilt haben. Nun braucht es einen guten Helfer um den Einstieg zu machen.

Dazu haben junge Leute scheinbar insgesamt sowohl weniger freie Zeit, wie auch weniger Bereitschaft vor einem Erfolgserlebnis etwas Mühe zu investieren als früher - ganz unabhängig vom Rollenspiel.
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Offline Jed Clayton

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Re: Ninianes Gedanken zur Nachwuchsförderung
« Antwort #8 am: 25.03.2012 | 16:16 »
Also, grundsätzlich gelten unsere P&P-Rollenspiele bei der jungen Generation als unheimlich altbacken und grottenlangweilig, weil man dafür Bücher wälzen und Zahlen auf ein Stück Papier kritzeln muss. Außerdem dauert in dem typischen Standard-Rollenspiel die Charaktererschaffung immer noch viel zu lange! In dieser Zeit hat der heutige Jugendliche 20 SMS-Nachrichten getippt, drei Spiele auf der Playstation gezockt, sich mit Freunden unterhalten, Musik gehört und was weiß ich noch alles... Ich als alter Opa habe in derselben Zeit gerade mal ein Charakterblatt ausgefüllt und muss trotzdem immer alles noch mal nachrechnen.

In den meisten Fällen ist das jedenfalls so. ;D

Die Textlastigkeit des Hobbys, die entsprechende Einstiegsschwelle und flache Lernkurve sind die Hürden, die die jungen potenziellen Spieler draußen halten. Die können einfach nicht so lange ruhig sein und still sitzen wie wir. Ich merke das beispielsweise in Gesprächen mit meinem Neffen, der in ein paar Monaten 14 wird und zurzeit ein meisterlicher Spieler von Ego-Shootern und Facebook-Spielen ist. Jedes Mal, wenn ich anfange, etwas vom P&P und meinen alten Spielrunden zu erzählen, wendet er sich ab oder kann mit dem Thema einfach nichts anfangen. Er weiß eigentlich nur, dass das etwas mit Würfeln zu tun hat und dass er es langweilig findet.

Vorgestern Abend kamen bei uns im Seniorenheim... äähm, ich meine im Spieleverein, zufällig ein paar Jungs vorbei, die höchstens 12 oder 13 waren und in die Schule gehen, in der auch unser Vereinsheim untergebracht ist. Da diese Schüler uns oder den Verein noch gar nicht kannten, fragten sie drauflos, was wir da eigentlich machten und was das für Spiele seien. Jemand aus unserem Kreis (nicht ich, ich habe gerade etwas gelesen) sagte ihnen dann, dass wir im Verein hauptsächlich "Rollenspiele" spielen würden. Darauf sagte der eine Junge, "Ach ja, so 'was wie Pokemon? Spielt ihr auch Pokemon?"

Aus den weiteren kurzen Äußerungen kann ich nur darauf schließen, dass diese 12-jährigen Schüler Pokemon, Yugi-Oh und auch Magic the Gathering für "Rollenspiele" hielten (und vice versa?) und mit unserem Kram überhaupt nichts anzufangen wussten.

Weniger als 10 Minuten später verließen die Jungs das Gebäude dann auch schon.
« Letzte Änderung: 25.03.2012 | 16:18 von Jed Clayton »
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Offline Skele-Surtur

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Re: Ninianes Gedanken zur Nachwuchsförderung
« Antwort #9 am: 25.03.2012 | 16:27 »
Also wenn ich mir ansehe, wie viel Mühe einige, auch sehr junge, TT-ler in ihre Armeen investieren (nicht nur das Sammeln und bemalen von Minis, auch das strategische zusammenstellen der Armeen, das Ausdenken von Szenarien, etc.) , dann kann ich mir nicht vorstellen, dass sie zu faul, zu hibbelig, zu hip oder zu unkreativ für das Rollenspiel sind.
Doomstone ist die Einheit in der schlechte Rollenspiele gemessen werden.

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Offline YY

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Re: Ninianes Gedanken zur Nachwuchsförderung
« Antwort #10 am: 25.03.2012 | 16:31 »
Während das Rollenspiel also mit ständigen Nachwuchssorgen zu kämpfen hat, hat der Tabletop-Bereich da anscheinend keine Probleme (falls jemand da Zahlen kennt, die meine Beobachtung widerlegen, möge er oder sie mich da korrigieren).

Mein Eindruck dazu ist der, dass viel mehr Leute mit dem Tabletop anfangen, aber auch viel mehr aus Zeit-, Kosten- oder anderen Gründen wieder aufhören - sprich, die Fluktuation ist größer und im Laden sieht man natürlich stets neue Gesichter.
Dass viele davon auch recht fix (lies: nach 1-3 Jahren) wieder weg sind, fällt dagegen gerade einem Außenstehenden nicht so sehr auf.

Mir kam die lokale TT-Szene immer kleiner, kompakter vor.
Man hat sich zwar eher mit halb Fremden getroffen und gespielt, war also vernetzter, aber man kannte gerade dadurch die "Urgesteine" eben auch ziemlich schnell und hat erkannt, dass das Ganze doch recht übersichtlich ist.

Diejenigen meiner Bekannten, die aktiv Tabletops spielen, sind jedenfalls genau so mit dem Rest ihres Startumfeldes gealtert wie die Rollenspieler auch.
"Echten" Nachwuchs im Sinne von Leuten, die dann tatsächlich über Jahre und Jahrzehnte dabei bleiben oder nach einer Pause wieder einsteigen (habe ich im Rollenspielsektor ständig gesehen, im TT-Bereich fast gar nicht), gibt es da auch recht wenig - so zumindest meine Wahrnehmung.

Warum erzählen wir den Kids nicht, dass sie mit ebendiesen taktischen Spielen eigentlich das Gleiche machen können wie in ihren Computerspielen, nur offline?

Mach ich doch!  :)


Nicht, dass ich der große Nachwuchswerber vor dem Herrn wäre, aber zumindest zum Reinschauen kriegt man so doch einige.

Dass es Unterschiede gibt, wo die liegen und ob einem das Ganze aufgrund dieser Unterschiede letztendlich gefällt oder nicht, merken die Kids dann schon selbst.

Die sind ja nicht dumm, die wissen nur nichts  ~;D

Ich hätte auch auf D&D 4 hingewiesen. Das hat ja versucht, den Weg zu gehen und ist nicht der größte Erfolg seit der Mentzer-Box geworden...

Ich würde das noch nicht mal konkret auf die regelseitige Umsetzung beziehen wollen - da bin ich aber lieber still, bevor ich anfange zu schwadronieren, was gute und schlechte Taktikspiele sind...


Der Verweis auf TT oder Videospiele als grober gedanklicher Ansatz sollte eigentlich genügen.
Und da sehe ich nicht, was an dem Vorschlag so sonderlich ketzerisch oder ungeeignet sein sollte.

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Re: Ninianes Gedanken zur Nachwuchsförderung
« Antwort #11 am: 25.03.2012 | 16:33 »
Es ist halt die Frage, was sie gezeigt bekommen. Wenn die sich mal auf eine Schnupperrunde einlassen, und dann Tavernenspiel, Spielwelthistorie + Erzählonkelei serviert bekommen, könnte ich absolut nachvollziehen, dass sie schnell wieder weg sind.

Nebenbei: C-RSP servieren natürlich auch Story (nur besser durchdacht, professionell geschrieben und grafisch aufbereitet) und Spielwelthistorie ("Lore"), aber eben optional zur Action & Spannung dazu, und nicht verflichtend anstatt ihr.
« Letzte Änderung: 25.03.2012 | 16:36 von root hog or die »
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Offline Jed Clayton

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Re: Ninianes Gedanken zur Nachwuchsförderung
« Antwort #12 am: 25.03.2012 | 16:33 »
Also wenn ich mir ansehe, wie viel Mühe einige, auch sehr junge, TT-ler in ihre Armeen investieren (nicht nur das Sammeln und bemalen von Minis, auch das strategische zusammenstellen der Armeen, das Ausdenken von Szenarien, etc.) , dann kann ich mir nicht vorstellen, dass sie zu faul, zu hibbelig, zu hip oder zu unkreativ für das Rollenspiel sind.

Es sind aber doch zwei sehr unterschiedliche Paar Stiefel:

Im Bereich TT oder Miniaturenspiele, egal wie detailverliebt und intensiv betrieben, geht es doch immer um das Gewinnen von Schlachten oder Scharmützeln. Es geht um militärische Handlungen, um das Gewinnen und um Punkte. Im Rollenspiel, wo es traditionell keinen Erstplatzierten, keinen Gewinner und Verlierer, keinen Wert an sich und kein klares Spielende gibt, ist das doch anders. Da rechne ich eher mit den Fragen, "Was haben wir denn jetzt bekommen? Was kann ich looten? Was habe ich davon?" oder auch ganz schlicht und einfach "Wer hat denn jetzt gewonnen?" ;)

Ich habe im Übrigen keine Vorurteile nach dem Motto, "Die Jungen haben doch alle ADS" oder "Die Jungen haben keine Geduld und keine Kreativität."

TT und P&P sind für mich allerdings für alle Zeiten zwei unterschiedliche Hobbys.
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Offline YY

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Re: Ninianes Gedanken zur Nachwuchsförderung
« Antwort #13 am: 25.03.2012 | 16:39 »
Im Rollenspiel, wo es traditionell keinen Erstplatzierten, keinen Gewinner und Verlierer, keinen Wert an sich und kein klares Spielende gibt, ist das doch anders.

Da muss ich direkt mal widersprechen  :)

Gerade bei den Fantasy-Urgesteinen hat man doch immer eindeutig gewusst, ob man als Gruppe gewonnen (=das Abenteuer erfolgreich überstanden/gelöst) hat oder nicht, und das war zugleich auch immer ein klarer Sinnabschnitt.

Die genannten Fragen lassen sich jedenfalls gerade bei "altmodischen" Rollenspielen sehr leicht beantworten.

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Re: Ninianes Gedanken zur Nachwuchsförderung
« Antwort #14 am: 25.03.2012 | 16:39 »
Es sind aber doch zwei sehr unterschiedliche Paar Stiefel:

Im Bereich TT oder Miniaturenspiele, egal wie detailverliebt und intensiv betrieben, geht es doch immer um das Gewinnen von Schlachten oder Scharmützeln. Es geht um militärische Handlungen, um das Gewinnen und um Punkte. Im Rollenspiel, wo es traditionell keinen Erstplatzierten, keinen Gewinner und Verlierer, keinen Wert an sich und kein klares Spielende gibt, ist das doch anders. Da rechne ich eher mit den Fragen, "Was haben wir denn jetzt bekommen? Was kann ich looten? Was habe ich davon?" oder auch ganz schlicht und einfach "Wer hat denn jetzt gewonnen?" ;)

Das sehe ich anders. Gerade bei Spielen, die ihren Fokus auf Taktik oder Dungeoncrawl legen, können eben diese Fragen beantwortet werden:
"Was haben wir denn jetzt bekommen?" - "Erfahrungspunkte, um Fähigkeiten zu steigern/zu kaufen und Gold, um weitere Ausrüstung zu kaufen"
"Was kann ich looten?" - "Gold und Schätze"
"Was habe ich davon?" - "Spaß, Erfahrungspunkte, Gold, einen schönen Nachmittag/Abend.."
"Wer hat denn jetzt gewonnen?" - "Na ihr, die Helden, ihr habt das kleine Dorf Abendrot vor der bösen Hexe und ihren schurkischen Höllenhunden gerettet"

Der größte Unterschied ist das PvE (Player vs. Environment) statt des PvP. Aber PvE ist zum Beispiel auch in WoW sehr beliebt, sonst gäbe es keine Server, auf denen genau nur das möglich ist.

Was das Charakterbogen ausfüllen angeht (wobei ich bei deiner Darstellung des Jugendlichen, der in dieser Zeit schon hundert andere Dinge getan hat, sehr schmunzeln musste, Jed :)), Dungeonslayers, Labyrinth Lord und (dem Hörensagen nach) EW Mehrspieler und Aborea haben das aus dem Weg geräumt.
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Re: Ninianes Gedanken zur Nachwuchsförderung
« Antwort #15 am: 25.03.2012 | 16:44 »
Das sehe ich anders. Gerade bei Spielen, die ihren Fokus auf Taktik oder Dungeoncrawl legen, können eben diese Fragen beantwortet werden:
"Was haben wir denn jetzt bekommen?" - "Erfahrungspunkte, um Fähigkeiten zu steigern/zu kaufen und Gold, um weitere Ausrüstung zu kaufen"
"Was kann ich looten?" - "Gold und Schätze"
"Was habe ich davon?" - "Spaß, Erfahrungspunkte, Gold, einen schönen Nachmittag/Abend.."
"Wer hat denn jetzt gewonnen?" - "Na ihr, die Helden, ihr habt das kleine Dorf Abendrot vor der bösen Hexe und ihren schurkischen Höllenhunden gerettet"


Wobei man natürlich allerdings die zeitlichen Belohnungen betrachten muss. Bei einem PC-RSP werde ich angefixt, weil ich in den ersten 4 h Spielzeit sagen wir 5 Aufstiege mit sichtbaren Verbesserungen erhalte, und danach nochmal alle 1 - 3 h einen Aufstieg und/oder ein Item. Bei einem P&P kann es passieren, dass ich einen Abend (4 - 6 h) spiele, und nichts bekomme!
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Offline Jed Clayton

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Re: Ninianes Gedanken zur Nachwuchsförderung
« Antwort #16 am: 25.03.2012 | 16:54 »
@YY:
Nun, ich spreche eben nur aus eigener Erfahrung und kann dir nur sagen, dass bereits schon in meiner ersten Rolemaster-Gruppe vor 21 Jahren, und da waren wir damals alle noch Schüler, unser Spielleiter sagte "Das Spiel ist nie zu Ende" und "Man kann Erfolg oder Misserfolg haben, es gibt aber keine Gewinner."

Ich komme eben weiß Gott nicht von der Dungeoncrawl-Seite des Hobbys und kenne die meisten klassischen Dungeon-Szenarien nur vom Hörensagen.


Was das Charakterbogen ausfüllen angeht (wobei ich bei deiner Darstellung des Jugendlichen, der in dieser Zeit schon hundert andere Dinge getan hat, sehr schmunzeln musste, Jed :)), Dungeonslayers, Labyrinth Lord und (dem Hörensagen nach) EW Mehrspieler und Aborea haben das aus dem Weg geräumt.

De facto kann ich dazu sagen: Ich bin eben besonders langsam, und ich bin auch in den letzten Jahren nicht schneller geworden, sondern offen gestanden nur immer noch langsamer. Das hat einen ganz bestimmten Grund: Ich bin der untreueste und wankelmütigste SL, den ich kenne. Ich habe im Gegensatz zu anderen SL nicht etwa vor 20 Jahren mit einem bestimmten Regelsystem angefangen, das ich dann treu weiterverwendete und inzwischen wie meine Westentasche kenne - dann könnte ich dort wohl auch schnell "Charaktere bauen", wenn ich nur wollte - sondern ich habe in 20 Jahren eine Vielzahl von Regelwerken durchgemacht und pro Jahr etwa zwei oder drei neue Spielsysteme angefangen, sodass ich nie lange einer bestimmten Sache treu geblieben bin. Noch nicht mal Cartoon Action Hour, das ich letztes Jahr bei einem Con leitete und feststellte, dass ich zwischenzeitlich einen Großteil der Kampfregeln wieder vergessen hatte (bei einem Regelbuch, in dem mein Name als Co-Autor steht!). Ich kann einfach nichts mehr behalten und ich probiere heute noch immer neue Regelsysteme aus, wie aus meinen anderen Threads klar hervorgeht. Darum muss ich mich auch an immer neue Variationen der Char-gen gewöhnen. Was ich vor fünf oder sechs Jahren mal benutzt habe, ist heute nicht mehr relevant. Was ich vor 20 Jahren mal benutzt habe, müsste ich heute alles wieder von vorne nachschlagen. Das braucht eben seine Zeit.
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Re: Ninianes Gedanken zur Nachwuchsförderung
« Antwort #17 am: 25.03.2012 | 17:05 »
Wie lange braucht man denn bis man Warhammer losspielen kann (also Regeln lernen + Miniaturen bemalen (mir wurde mal gesagt dass Leute nicht mit einem spielen würden wenn die Miniaturen nicht bemalt sind) ?

Meine Hauptargumente gegen das funktionieren dieses Prinzips wäre nämlich dass
- es zu lange dauert bis der Spieler die ersten "Achievements" hat.
- klassischen Dungeoncrawl ohne jedes Rollenspiel von Action-RPGs besser abgedeckt wird.

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Offline YY

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Re: Ninianes Gedanken zur Nachwuchsförderung
« Antwort #18 am: 25.03.2012 | 17:08 »
Beim PC-RPG ist der Belohnungsmechanismus oft genug das Einzige, was wirklich Spaß dran macht.
Im P&P ist der oftmals fast schon Nebensache und dafür eher der Weg das Ziel - das wäre z.B. einer der Unterschiede, an denen sich entscheidet, obs einem gefällt oder nicht.

- klassischen Dungeoncrawl ohne jedes Rollenspiel von Action-RPGs besser abgedeckt wird.

Das bestreite ich nach wie vor.

Am Rechner muss ich mit allem leben, was der Entwickler sich so aus den Fingern gezogen, im P&P habe ich da viel mehr Einfluss.

Das allein ist für mich schon Grund genug, auch mal einen altmodischen Dungeoncrawl zu spielen statt am Rechner zu hocken.

« Letzte Änderung: 25.03.2012 | 17:17 von YY »
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Re: Ninianes Gedanken zur Nachwuchsförderung
« Antwort #19 am: 25.03.2012 | 17:17 »
Beim PC-RPG ist der Belohnungsmechanismus oft genug das Einzige, was wirklich Spaß dran macht.
Im P&P ist der oftmals fast schon Nebensache und dafür eher der Weg das Ziel - das wäre z.B. einer der Unterschiede, an denen sich entscheidet, obs einem gefällt oder nicht.

So ähnlich sehe ich das auch.

Ich gestehe, dass ich ja ab und an auch Facebook-Spiele gespielt habe, zuletzt zum Beispiel Avengers Assemble! von Marvel. Im Vergleich zu diesen Spielen haben aber P&P-Spiele den großen Vorteil, dass ich dort nicht alle 5 Minuten meine "Freunde" um Spenden oder Geschenke bitten muss, um Boni oder Boosts für die nächste Mission zu haben. Geschweige denn Geld auszugeben, um an spezielle Bonus-Items, mehr Trefferpunkte, schnellere Erholungsraten und anderen Krimskrams heranzukommen. Man stelle sich das mal beim P&P vor! - Maile allen deinen Freunden im Spiel, ob sie dir eine Schaufel / ein Seil / eine Kiste / ein Amulett / einen Gürtel / einen Blumentopf / etc. schicken... Du hast einen Blumentopf bekommen. Blumentopf annehmen. Drücke Bestätigen... Willst du Spieler X einen Blumentopf zurückschicken? usw.
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Re: Ninianes Gedanken zur Nachwuchsförderung
« Antwort #20 am: 25.03.2012 | 17:22 »
Erinnert dann an eine Mischung aus Freemarket und Action Castle  ~;D
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Jason Corley

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Re: Ninianes Gedanken zur Nachwuchsförderung
« Antwort #21 am: 25.03.2012 | 17:23 »
Das bestreite ich nach wie vor.

Am Rechner muss ich mit allem leben, was der Entwickler sich so aus den Fingern gezogen, im P&P habe ich da viel mehr Einfluss.

Was ich wiederum nicht bestreite ;)
Es ist aber die Frage was der einzelne Spieler vom Dungeon erwartet.
Meiner Meinung nach wird der Mit CRPGs sozialisierte Erst-Tabletop-RPGs spielende Spieler den Dungeon wie einen CRPG-Dungeon behandeln und dann eben feststellen dass es am Computer spannender gewesen wäre.

Jemand (vielleicht ja auch besagter Erstspieler dem ich zu wenig zutraue) der alle Möglichkeiten einer freien Spielwelt benutzt (z.B. die Dungeonräume sprengen / verschlammen um einen direkten Weg zu finden) wird auch bei einem "einfachen" Crawl einen Mehrwert haben.
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Re: Ninianes Gedanken zur Nachwuchsförderung
« Antwort #22 am: 25.03.2012 | 19:31 »
Sprechen wir beim "Tabletopbereich" speziell von Games Workshop?

Das wäre nämlich das Segment, bei dem ich den "Nachwuchs" sehe.

Und gleichzeitig ist das auch das Segment, von dem es sich in meinen Augen nur schwer lernen lässt, weil "wir" dafür nicht die Maschinerie haben (und sie realistisch betrachtet auch nicht aufbauen können).

(Und ob wir das überhaupt wollten halte ich auch für höchst fraglich, wenn ich mir (die meiner Meinung nach übertriebenen) Tiraden "älterer"/"erfahrenerer"/"ernsthafterer" Spieler anhöre, die sich von der auf Nachwuchs ausgerichteten Unternehmensstrategie von Games Workshop nicht genügend berücksichtigt fühlen.)

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Offline WeepingElf

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Re: Ninianes Gedanken zur Nachwuchsförderung
« Antwort #23 am: 27.03.2012 | 18:07 »
TT und P&P sind für mich allerdings für alle Zeiten zwei unterschiedliche Hobbys.

Das sind sie ohne Frage!  Ich habe auch den Eindruck, dass Tabletopper nicht unbedingt bessere Rollenspieler sind.  Ich bin da immer wieder auf ziemliche Vollpfosten gestoßen, aber andere Leute haben vielleicht andere Erfahrungen gemacht.  Diejenigen Tabletopper jedenfalls, die mir unterkamen, hielten sich für was Besseres als "gewöhnliche" P&P-Rollenspieler, eine Haltung, die auch bei LARPern sehr weit verbreitet zu sein scheint.

Nein, man muss auf die Stärken des P&P-Rollenspiels zu sprechen kommen, nämlich dass man alles machen kann, was man sich vorstellen kann, und der Spaß auch fast nichts kostet.  Anders als im Computerspiel ist man nicht auf das beschränkt, was die Entwickler in das Spiel hineinprogrammiert haben; anders als im LARP kostet nicht jeder Gegenstand und jeder NSC echtes Geld, und man kann problemlos jedes Wochenende (oder wann auch immer) spielen, was beim LARP ziemlich teuer käme.  Und der soziale Aspekt (man trifft sich in gemütlicher Runde mit Freunden) ist etwas, was Single-Player-CRPGs gar nicht und Multiplayer-Online-Spiele nur mittelbar bieten können!

Aber solche Vergleiche bringen auch nur begrenzt was.  P&P-Rollenspiel ist halt ein eigenständiges Hobby, das nicht ein "besseres XY" mit Werten wie "CRPG", "Tabletop", "LARP" für "XY" ist.  Ich würde auch sagen, dass Buchleser eher anzusprechen wären als Computernerds, denn wer gerne Bücher liest, weiß ja, wie man es macht, sich aus Worten eine Welt vorzustellen.
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Re: Ninianes Gedanken zur Nachwuchsförderung
« Antwort #24 am: 27.03.2012 | 18:18 »
Das sind sie ohne Frage!  Ich habe auch den Eindruck, dass Tabletopper nicht unbedingt bessere Rollenspieler sind. 
Um des Himmels Willen, natürlich sind sie es nicht! Es geht doch nicht darum, ob TTler "bessere" Rollenspieler sind, es geht darum, ob es Überschneidungen zwischen dem TT-Hobby und dem RPG-Hobby gibt, also jemand der sich für TT interessiert auch für RPG zu begeistern ist. Und das glaube ich schon.

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Doomstone ist die Einheit in der schlechte Rollenspiele gemessen werden.

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