Medien & Phantastik > Multimedia - Spiele
Spieldesign (Weibliche Charaktere, Umgang mit Minderheiten / Rassismus)
Teylen:
Anita hat mittlerweile das Damsel in Distress Trope mit dem letzten Video fertig bearbeitet:
https://www.youtube.com/watch?v=LjImnqH_KwM
Ich finde ihre Darstellung soweit überzeugend.
Hab sie mal kontaktiert.
Da ich vermute das A Vampyre Story: Year One ein Spiel-Konzept sein könnte das sie in dem Kontext interessiert.
Auf ihrer Seite kennzeichnet sie auch für welche der Spiele die sie erwähnt und zeigt Spoilerwarnungen gelte.
Heinzelgaenger:
Das Thema Sexismus in Videospielen als Problem aufzufassen ist nicht nur übertrieben, es ist schlicht falsch.
Videogames sind längst postgender.*
Das weibliche Geschlecht wird nicht schlechter behandelt.
Natürlich können einige "Journalisten" prima günstige Nebelkerzen abfeuern, die auch schön hitzige Selbstläufer ergeben. Davon lebt schliesslich das Geschäft.
Kotaku veröffentlicht zB regelmässig Artikel in einer "Gender" [!] Rubrik.
Genausogut könnte ich aber behaupten, Männer wären in Videogames verzerrt, sexistisch und respektlos dargestellt.
Vermutlich ist das sogar ein weit grösseres Problem.
*Japan ist Ausnahme
Teylen:
Man sollte zwischen der Darstellung als Objekt und der Darstellung als Ideal/Identifikationsfigur unterscheiden können.
Abgesehen von den durchaus noch realexistierenden Tropen die Anita aufzeigt.
Ebenso wie Skandale das mehrere Spieleproduzente von heftigsten Gegenwind berichteten auf das vorhaben zu wagen eine weibliche Hauptfigur zu haben und/oder diese auf das Cover zu bringen Remember Me trat die Kontroverse los nachdem der Publisher unter anderem äußerte das eine weibliche Hauptprotagonistin keine Beziehung haben dürfte, weil das vom männlichen Spieler als schwul wahrgenommen werden könnte. Die Macher von Bioshock gaben an das sie aufgrund der Kontroverse die weibliche Hauptfigur nicht auf das Cover drucken durften. Die Macher von "Last of us" das sie dafür kämpfen mussten das die weibliche Hauptfigur auf das Cover kam.
Ansonsten, das neuste Video von Anita:
http://www.youtube.com/watch?v=eYqYLfm1rWA
Nocturama:
Einzelgänger, ist dein Post tatsächlich ernst gemeint? Die Frage soll keine Provokation sein, aber ich bin mir wirklich nicht sicher, ob das nicht Ironie sein sollte.
Ansonsten fällt mir zu Post-Gender und Videospielen erstmal Bemo ein - und das ist nicht mal ein Videospiel ;)
Heinzelgaenger:
kA was BMO damit zu tun hat.
Aber Adventure Time ist insofern höchstens Post Gender, als das es, wie so viel andere Populärkulturprodukte, einfach zurückrudert:
Die Männer sind ziemlich Homer-Simpson-artig, deppisch und stapfen munter nach vorn.
P.B. oder die Feuerprinzessin sind wesntlich gewitzter und cooler.
Ich verstehe Post Gender als: "Geschlecht spielt keine Rolle mehr"
Die nachfolgende Sendung des Teams ("Stephen Universe" oder so ähnlich) schlägt interessanterweise in die gleiche Kerbe:
der dicke, dumme Protagonist ist höchstens Glückspilz- kompetent sind nur die drei Heldenfrauen, von denen eine cooler ist als die andere.
Zurück zu Videospielen:
in modernen Spielen haben die Mädels die Hosen an:
Besser designt, interessantere Backgrounds, vielschichtigere Persönlichkeiten.
Eltern deren kleine Jungs gern zocken sollten da vielleicht ein bisschen nachsteuern, denn der digitale Heldenmann ist heutzutage immer ein infantiler, willenloser Depp mit Gewehr und Riesenbiceps.
Wer sich mit Videospielen nicht so gut auskennt, schluckt da vielleicht gerne die Genderpropaganda. Versierte Zocker überschlagen einfach mal im Kopf die wichtigsten Titel der letzten 5 jahre und dürfen dann verduzt innehalten.
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