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Spieldesign (Weibliche Charaktere, Umgang mit Minderheiten / Rassismus)
6:
--- Zitat von: Sashael am 10.12.2013 | 17:44 ---Wie Teylen schon anmerkte, hockt der nicht passiv in seiner Kemenate und wartet auf die Rettung durch einen verblödeten Klempner, der straight losrennt, um in eine Festung nach der anderen einzubrechen, anstatt mal ein bißchen Recherche zu betreiben, wo diese dämliche Prinzessin denn nun vielleicht wirklich stecken könnte.
--- Ende Zitat ---
Herzlichen Glückwunsch. Du hast eben genau die Vorgehensweise der Tafelrunde beschrieben, als König Artus im Sterben liegt. Einfach mal von Festung zu Festung gerannt um Heldentaten zu vollführen und damit das Land wieder zu heilen.
Echt wahr.
--- Zitat ---Also, Mario ist in dem Sinne GENAU wie Popeye, nur dümmer. Popeye weiß wenigstens, wo er seine Entführte zu suchen hat.
--- Ende Zitat ---
Nein. Bei Popeye ging es nur um Popeye, Olivia und Brutus. Um genau zu sein: Popeye prügelt sich einfach "nur" um Olivia.
--- Zitat ---Die Frage ist doch wirklich, warum nicht mal ein Zelda-Spiel, bei dem man Zelda spielt, wie sie die Welt rettet?
--- Ende Zitat ---
Kein Thema. Würde ich auch sehr gerne spielen. :) Das hat aber nichts mit Damsel in Distress zu tun, sondern damit, dass die spielbaren Figuren männlich sind. Würde Zelda männlich sein und Link weiblich, dann würdest Du doch auch nicht von eine Damsel in Distress reden, oder?
Auribiel:
--- Zitat von: 6 am 10.12.2013 | 17:51 ---Das hat aber nichts mit Damsel in Distress zu tun, sondern damit, dass die spielbaren Figuren männlich sind. Würde Zelda männlich sein und Link weiblich, dann würdest Du doch auch nicht von eine Damsel in Distress reden, oder?
--- Ende Zitat ---
Man würde deswegen nicht von Damsel in Distress reden, weil es ein extrem seltenes Vorkommnis wäre.
6:
--- Zitat von: Seuchenschiff am 10.12.2013 | 17:50 ---a) Artus liegt zwar jetzt im Sterben, war aber vorher mal DER Held. Es gibt eine Vorgeschichte, wir haben es also beim passiven Artus in der Gralssuche mit einem Spinnoff bzw. Sequel zu tun, in dem der Schwerpunkt jetzt eben auf einem anderen Char liegt.
Bei Legend of Zelda ist das nicht der Fall, die Dame ist von Anfang an nur in der passiven Rolle.
--- Ende Zitat ---
1. Lies Parcival. Da ist er wirklich "nur" der König, während die Ritter der Tafelrunde die Heldentaten vollbringen.
2. Zelda und Peach sind jeweils die Repräsentanten des Landes. Als die Beiden gefangen genommen werden, verändert sich das Land. Das ist die gleiche Königswürde, die Artus hat.
--- Zitat ---b) Zelda ist nicht krank, sie ist gefangen gesetzt (zumindest in den Teilen die ich kenne, sind zugegeben nicht alle). Für mich ist Zelda - wenn man schon mit Parcival vergleicht - eher der heilige Gral, denn Artus.
--- Ende Zitat ---
Der Reihe nach. Zelda ist gefesselt. Genauso gefesselt wie Artus durch sein Siechtum (Lies nach. Genau das Bild wird da auch verwendet.). Die Aufgabe des heiligen Grals ist Artus wieder gesund zu machen. Bei Zelda wäre das die Befreiung Zeldas.
--- Zitat ---c) Es gibt einen Unterschied zwischen "krank darniederliegen und deshalb nicht selbst kämpfen können" und "ein Prinzesschen sein und deshalb nicht kämpfen können". Ersteres ist tragisch, letzteres ist einfach schwach.
--- Ende Zitat ---
Ohje. Siehe oben.
Teylen:
Ich habe über 50% der Zelda-Titel gespielt (heißt zumindest die bis Twilight Princess). Die Reise ist imho gradlinig.
Der einzige Grund wieso Link anderen Personen hilft ist um Gegenstände / Fähigkeiten zu erlangen die es ihm ermöglichen Zelda zu retten.
Es gibt keine Möglichkeit die Reihenfolge zu umgehen, es gibt dabei keine Rückschläge, es ist ein "Gehe von A nachdem Zelda mal wieder was zu gestossen ist. Nach B um Zelda zu retten. Auf dem Weg liegt Schloss 1, 2, 3, 4, 5"
--- Zitat ---Lies mal den Parcival.
--- Ende Zitat ---
Du sprachst von der Arthus Sage.
Die Arthus Sage ist imho die in der ein Junge ein Schwert aus einen Stein zieht etc. pp-
--- Zitat ---Bei der Heldenreise gibt es keine Damsel in Distress oder sowas. Die Heldenreise ist eine Entwicklung, die der Held durchmachen muss. Am Ende kann er seine Aufgabe erfüllen, aber auch nur, weil er die eigene innerliche Haltung korrigiert.
--- Ende Zitat ---
Es gibt auch in der Heldenreise Objekte wegen welcher der Held die Reise antritt. Geld, Macht, Ruhm.
Die weiblichen Figur erfüllt die Rolle dieser Objekte.
Sie kann nicht dem Parcival entsprechen den sie handelt nicht, sie entwickelt sich nicht, sie ist schlicht Zielobjekt des Protagonisten.
6:
--- Zitat von: Seuchenschiff am 10.12.2013 | 17:55 ---Man würde deswegen nicht von Damsel in Distress reden, weil es ein extrem seltenes Vorkommnis wäre.
--- Ende Zitat ---
Nicht ausweichen! :)
Würdest Du dann immer noch von Damsel in Distress reden? Oder geht es nicht vielleicht doch eher darum, dass die gesamten Spiele um die Geschichten von Männern handeln?
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