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Spieldesign (Weibliche Charaktere, Umgang mit Minderheiten / Rassismus)
Sol Invictus:
--- Zitat von: Nocturama am 25.04.2012 | 18:49 ---Schon klar, die Männer sind auch nicht gerade differenziert dargestellt, aber es ist schon auffällig, wie sehr sich die weiblichen Charaktere über ihre Männer definieren.
Obwohl ich eigentlich nur Sun Shangxiang total anstregend fand - die sollte wohl ein Kawaii-Girl sein, hat aber einfach nur hohl gewirkt :P
--- Ende Zitat ---
Ich muss gerade scharf nachdenken.. ich glaube bei Warriors Orochi 2 ist ein weiblicher Charakter, die etwas "tougher" und selbstständiger rüberkommt. Die ist aber auch ne Dämonin oder Göttin oder sowas.
--- Zitat ---Mir fällt noch Dissidia ein, ein Final Fantasy-Prügelspiel für die PSP. Jeder Charakter hat seinen coolen Siegesspruch a la "That was a joke" oder "This victory will be remembered". Der einzige weibliche Charakter auf der guten Seite sagt... "I was so scared." ::)
--- Ende Zitat ---
~;D
Ja das kenn ich, ist bei vielen Prügelspielen so. Entweder es sind die (Wackel-)Tittenmonster-Überassassininnen oder die verschämten Mädchen (DoA zum Beispiel).
Bei Tekken allerdings gibts auch coole Weiber wie Julia Chang oder Jun Kazama (allerdings erst ab Tekken 4, davor war die ja auch "oh mein großer Bruder! *shiny eyes*")
Jiba:
Ich glaube bei Soul Calibur sind die Frauen allesamt auch stark sexualisiert. Fighter scheinen da wirklich eine Fundgrube zu sein. :P
Agent_Orange:
Hallo.
--- Zitat von: Sol Invictus am 23.04.2012 | 18:29 ---- Kennt ihr Beispiele für gute, weibliche Charaktere? Charaktere, die weniger sind, als die gängie "damsel in distress"?
--- Ende Zitat ---
Still Life und Still Life 2 - Hauptfigur: Victoria McPherson - Detektivin, die eine brutale Mordserie aufklärt; die Figur ist optisch nicht auf "besonders reizvoll" getrimmt; die Figur zeigt verschiedene Charakterzüge, die je nach Begegnung mit anderen Figuren auch unterschiedliche Dialog-Arten anschlägt; Themen in den Geschichten sind nicht "typische Fraun(feindliche)-Klischees etc.
Mehr zu der Spielserie hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Still_Life_%28Computerspiel%29
Besonders krasses Erlebnis:
Die GTA Serie empfand ich ab GTA 2 bis zur aktuellsten Version als stets sehr, sehr grenzwertig, wenn es um (vermeintliche) Randgruppen oder Frauen geht. Wenn man diese Spiele etwas ernster nehmen wollte, müssten sie als höchst problematisch eingestuft werden.
AO
Edit Nachtrag:
Habe jetzt den ganzen Thread durchgelesen.
GTA 1 darf ich aus meiner Kritik nicht aussparen, auch wenn das Spiel sehr stark "comicisiert" ist.
Mirror's Edge: Ja, stimmt. Als Positiv-Beispiel geeignet, wobei mir da am Ende missfallen hat, dass das Spiel in den letzten Missionen eigentlich nur noch "komplizierte" Maneuver verlangte und die Story nicht mehr so im Vordergrund stand.
Nach der Durchsicht dieses Threads bin ich zu dem Ergebnis gekommen: Früher war ich definitiv ein sehr begiesterter Computerspieler; aber gerade in den letzten Jahren ist mir einiges abhanden gekommen.
Sol Invictus:
--- Zitat von: Agent_Orange am 25.04.2012 | 19:40 ---Besonders krasses Erlebnis:
Die GTA Serie empfand ich ab GTA 2 bis zur aktuellsten Version als stets sehr, sehr grenzwertig, wenn es um (vermeintliche) Randgruppen oder Frauen geht. Wenn man diese Spiele etwas ernster nehmen wollte, müssten sie als höchst problematisch eingestuft werden.
--- Ende Zitat ---
Hm, finde ich nicht. Moralisch fragwürdig vielleicht, aber gerade Sachen wie "Ballad of Gay Tony" gehen ziemlich erwachsen und (gemessen an amerikanischen Standards) mutig mit Randgruppenthemen um, wie ich finde.
Natürlich sind die verschiedenen Volksgruppen (Chinesen, Schwarze etc.) sehr klischeehaft dargestellt, das stimmt.
Teylen:
Just da ich es gerade passend finde:
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