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Entwaffnen - völlig sinnloses Konzept?
Gummibär:
--- Zitat von: Taschenschieber ---Entwaffnen ist im Rollenspiel deshalb so schwach, weil das realitätswidrige Paradigma "Eine Runde, maximal ein Treffer" [...] in beinahe allen Systemen gilt.
--- Ende Zitat ---
Gegenbeispiele:
* D&D in so ziemlich allen Versionen, da Kämpfer in höheren Stufen meist mehrere Angriffe haben
* DSA 4, hier kann man umwandeln
* oWoD, hier gibt es Mehrfachaktionen für jeden sowie für Übernatürliche mit Geschwindigkeit, Zorn o.ä.
Außerdem wäre es noch denkbar, dass man eine Kampfrunde so handhabt, dass die KR doppelt so lang dauert und jeder 2 Angriffe hat.
Aber inwiefern stört deine Aussage überhaupt das Konzept Entwaffnen?
Taschenschieber:
In echt funktioniert Entwaffnen deshalb, weil man den Gegner, bis er seine Zweitwaffe hat, gemütlich mit einem einzigen Schlag in die Blöße töten kann.
Bad Horse:
In echt funktioniert es auch, ihm dann die Waffe an den Hals zu halten, damit er aufgibt.
Taschenschieber:
Was im RPG ebenfalls daran scheitert, dass One-Hit-Kills idR nicht regelseitig vorgesehen sind.
Gummibär:
Man könnte es ja einführen, dass man Unbewaffnete "Abstechen" kann. Das Problem sehe ich da eben bei Angriffen von hinten während eines Kampfes oder bei einem Überraschungsangriff, da dann der Kampf sofort beendet wird, ohne dass man den Gegner erst entwaffnen musste.
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