Pen & Paper - Spielsysteme > World of Darkness
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GIGiovanni:
--- Zitat von: Murder-of-Crows am 10.09.2012 | 21:13 ---Also noch mal langsam:
Ich würfel erst den Angriff und dann den Schaden.
Fall 1: Ich würfel einen guten Angriff, aber der Schaden ist absolut mies und wird dann auch noch absorbiert.
Fall 2: Ich würfel einen miesen Angriff, aber der Schaden ist absolut genial und wird nicht absorbiert. Der Spielleiter erklärt mir jetzt aber, ich mache gar nicht so viel Schaden, weil ich ja nicht so gut getroffen habe.
Fall 1 ist frustrierend weil die Würfel offensichtlich nicht so wollten, wie mein Charakterblatt kann.
Fall 2 ist regeltechnisch völlig in Ordnung und freue mich wie ein Schneekönig. Dann kommt der Spielleiter und ruiniert meine Freude. Einfach ganz willkürlich und an den Regeln vorbei. -> Das ist genauso frustrierend.
--- Zitat ---
sorry, ich meinte es etwas andres, bei Dir ein Wurf total fehlgeschlagen (Fall 1)
ich meinte Fall 1:
5 Erfolge zum Treffen und 1 beim Schaden
Fall 2
1 Erolg zum Treffen und 5 beim Schaden
und dies führt zu was?
meiner Version:
Fall 1 würde ich sagen z.b. Arm nett gebrochen
Fall 2 Tritt z.B. in die Weichteile, da reicht nur ein wenig Kaft um große Ergebnisse zu erzielen
--- Zitat von: Murder-of-Crows am 10.09.2012 | 21:13 ---[Rant on]
Entweder man spielt nach Regeln oder nicht. Ich persönlich bin kein Freund von Hausregeln, die künstlich versuchen Dinge in ein System einzubauen, für die das System nie ausgelegt war. Diese Hausregel-ritis ist übrigens noch ein Negativum der alten Welt der Dunkelheit. Weil die Regeln eher dünn sind, hat halt jeder dran rumgedoktort und das System undurchschaubarer, schlechter und noch willkürlicher gemacht. Und dann behaupten genau diese Leute: Maskerade ist doch so viel besser als Requiem. Und da bekomme ich dann das Kotzen :puke:
[Rant off]
--- Ende Zitat ---
ich habe nie gesagt, dass ich das Kampfsystem in der WOD -egal, ob alt oder neu - gut finde,
sie sind beide sch....
--- Zitat von: Murder-of-Crows am 10.09.2012 | 21:13 ---Sorry, Hausregeln sollten sich auf Bereiche beschränken, die gar oder extrem unklar geregelt sind (so wie bei Vampire: The Dark Ages einige Regeln schlicht verwirrend waren oder fehlten, weil kein Platz mehr im Regelbuch war). Aber bitte nicht Frustration in einem Fall dadurch besser machen wollen, dass man Spieler im anderen Fall auch frustriert.
--- Ende Zitat ---
ich persönlich ändern bei jedem Rollenspiel, vieles ab, was mir nicht gefällt
und solange alle bescheid wissen, finde ich dies in Ordnung/ Willkür mag ich auch nicht
--- Ende Zitat ---
--- Ende Zitat ---
Gummibär:
Die Weichteile zu treffen, hat eine Wirkung, für die man Sonderregeln bräuchte. Sterben tut man davon auch nicht.
Am Besten ist eine saubere Trennung: Der Trefferwurf gibt an, wie schwer der Angriff abzuwehren ist (VtM) bzw. ob er die Abwehr durchbrochen hat (VtR). Wobei jemand, der keine Angriffe abwehrt, automatisch getroffen wird. Eine Aussage darüber, wo man trifft, macht der Wurf einfach nicht.
--- Zitat von: Murder of Crows --- Sorry, Hausregeln sollten sich auf Bereiche beschränken, die gar oder extrem unklar geregelt sind (so wie bei Vampire: The Dark Ages einige Regeln schlicht verwirrend waren oder fehlten, weil kein Platz mehr im Regelbuch war).
--- Ende Zitat ---
Was war da denn bei Dark Ages?
Wisdom-of-Wombats:
--- Zitat von: Gummibär am 11.09.2012 | 01:31 ---Was war da denn bei Dark Ages?
--- Ende Zitat ---
Also, wenn ich in mein altes Hausregel-Dokument schaue, dann war da:
- Diablerie (das war einfach nicht im VtDA Regelwerk)
- Bewusstlos Schlagen (auf Wunsch einer Spielerin gab es dafür Regeln)
- Erlernen von Disziplinen (ich habe damals gemeint, dafür braucht man Regeln. Inzwischen sehe ich das viel relaxter)
- Fernkampf (Regeln aus der Revised Edition benutzt statt aus VtDA)
- Fleischformen als Krankheit (das mache ich heute nicht mehr so)
- Celerity (VtDA Regel noch mal klipp & klar herausgestellt: 1 Blutpunkt pro eingesetzter Stufe)
- Initiative, Mehrfach Handlungen (Regeln aus Revised Edition benutzt statt aus VtDA)
- Nahkampf (Regeln aus der Revised Edition benutzt statt aus VtDA)
- Attributssteigerung mit Blut (Regeln aus der Revised Edition benutzt statt aus VtDA, die waren da noch schwammiger)
- Tod & Starre (Regeln aus der Revised Edition benutzt statt aus VtDA - da waren sie auch nicht wirklich eindeutig erläutert)
- Willenskraft (Regeln für den Einsatz hervorgehoben und klar gestellt)
Das war am Ende eine ziemliche Menge. Wichtig: Das war für Vampire: The Dark Ages und nicht für das spätere Dark Ages: Vampire.
Wisdom-of-Wombats:
--- Zitat von: Fairy Tale am 11.09.2012 | 10:04 ---Ehrlich gesagt hinterlässt dieses "Spiel XY ermutigt zum Einsatz von Hausregeln" bei mir immer einen sehr faden Beigeschmack. Das klingt so nach "wir haben halt Regeln dazu gepackt, uns ist klar, dass die nichts taugen, also macht's Euch gefälligst selbst wenn Ihr unbedingt gute Regeln wollt, obwohl wir absolut nicht verstehen wieso das jemand wollen würde". Zumindest für mich ist das kein Feature, sondern die Rechtfertigung wieso ein bekannter Bug nicht behoben wurde. In der Softwareentwicklung wird einem das in der Regel vollkommen zu Recht um die Ohren gehauen.
--- Ende Zitat ---
Naja, ganz ehrlich: wenn ich eine Liebhaber Edition eines 20 Jahre alten Regelwerks herausbringen und trotz guter Alternativen (nWoD/VtR und der Vampire Translation Guide) und wieder besseren Wissens (da waren immerhin die selben Designer am Werk wie bei nWoD & VtR) Regeln von 1998 nehme, die damls schon eher "clunky" waren, dann handelt es sich in der Tat um einen bekannten Bug, der nicht behoben wurde. Und das, obwohl man andere Bugs sehr wohl behoben hat.
Hier hätte eine Umstellung des Würfelsystems und damit auch des Kampfsystems voll auf gereicht. So bleibt halt ein "nostalgisches" Spielgefühl zurück.
Bitte nicht falsch verstehen: ich möchte keine Debatte darüber lostreten, ob VtM oder VtR besser ist. Sondern nur darauf hinweisen, dass die Würfelmechaniken von VtR der V20 sehr gut angestanden hätten - ohne dem Nostalgie-Faktor Abbruch zu tun.
Das System von VtM war halt einerseits einfach und andererseits robust genug zum Spielen und Hausregeln. Die Hausregelei macht aber das spontane Spielen in fremden Spielrunden eher schwierig. Da baut man den Charakter nach GRW, um dann zu erfahren, dass Dominate ganz anders gehandhabt wird und dadurch die körperlichen Disziplinen übervorteilt sind. Naja... egal...
Teylen:
--- Zitat von: Fairy Tale am 11.09.2012 | 10:04 ---Und bei Spielen die es nicht extra erwähnen ist es verboten? :o
--- Ende Zitat ---
Wenn man sich so die Fans ansieht gewinnt man durchaus den Eindruck.
Nun und ich halte es weiterhin fuer ein Feature.
--- Zitat von: Murder-of-Crows am 11.09.2012 | 10:39 ---Bitte nicht falsch verstehen: ich möchte keine Debatte darüber lostreten, ob VtM oder VtR besser ist. Sondern nur darauf hinweisen, dass die Würfelmechaniken von VtR der V20 sehr gut angestanden hätten - ohne dem Nostalgie-Faktor Abbruch zu tun.
--- Ende Zitat ---
Das wiederum glaube ich. Maskerade mit nWoD respektive Requiem Regeln waere kein Maskerade mehr gewesen.
Einerseits weil man dort zuvor einfach fuer zuviel boeses Blut gesorgt hat, andererseits weil die anderen Regeln einerseits mittlerweile auch schon alt sind und darueber hinaus zu einem anderen Spielgefuehl fuehren. Immerhin hat man gerade bei so etwas wie der Regel der Eins die Spieler bzw. Anhaenger gefragt.
Zuletzt kann man sich mit dem Translation Guide das ganze uebersetzen, wenn man mag.
Wenn man nicht die Regeln aus Maskerade genommen haette, haette man sich etwas neues einfallen lassen sollen. Imho.
Was bei einem Spiel mit derart viel Crunch nun nicht so einfach bzw. wohl nicht in der Zeit - ohne die Fans fuer die es gedacht war zu veraergern - zu bewerkstelligen war.
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