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30 Jahre Computer Rollenspiel - Ein interessanter Rückblick

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Bluerps:
Ich bin nicht wirklich ein Fan strikter Genre-Definitionen, weil die nie wirklich genau treffen was unter das Genre fällt, und weil immer generell Uneinigkeit darüber besteht was überhaupt zu dem Genre gehören sollte. Wenn man sich nicht darüber einigen kann, ob Zelda/Mass Effect/Diablo ein Rollenspiel ist (und warum/warum nicht), wie soll man dann das Genre definieren?

Zudem ist eine solche Definition auch gar nicht wirklich nützlich. Was hat man denn davon, wenn man mit Sicherheit sagen kann, das Spiel X ein Rollenspiel ist, und Spiel Y nicht?

Im Rahmen dieses Threads denke ich, macht es Sinn zu sagen das etwas ein Rollenspiel ist, wenn man denkt das es ein Rollenspiel ist. Sprich, es benutzt jeder seine eigene Definition, und gut ists.


--- Zitat von: Jiba's Green am 25.09.2012 | 12:02 ---Meine ersten PC-RPGs waren "DSA - Sternenschweif" und "Albion". Besonders letzteres habe ich in sehr positiver Erinnerung behalten, denn ich fand gerade den Anfang, wo man auf dem Planeten abstürzt, großartig.
--- Ende Zitat ---
Albion hatte ich for ein paar Jahren mal wieder auf der Platte. Das ist schon sehr schön das Spiel, aber auf Dauer fürchterlich grindig.


Bluerps

8t88:
@Bluerps
Trotzdem kann ich mich zB. gut mit der Definition "Action Adventure" bei Zelda anfreunden, und würde es nicht als Rollenspiel beschreiben...
Es gibt kein Stufensystem, bzw. keinen "Grind".
Alle PowerUps sind vordefiniert.

Aber sonst gebe Ich dir durchaus recht, dass so eine Abgrenzung schwierig ist!

Bluerps:

--- Zitat von: 8t88 am 25.09.2012 | 15:54 ---@Bluerps
Trotzdem kann ich mich zB. gut mit der Definition "Action Adventure" bei Zelda anfreunden, und würde es nicht als Rollenspiel beschreiben...
--- Ende Zitat ---
Ja, du. Ich auch. Aber es gibt genug Leute die das anders sehen, und die das ebenfalls begründen können. Was macht unsere Meinung besser als deren Meinung?


Bluerps

8t88:

--- Zitat von: Bluerps am 25.09.2012 | 16:21 ---Was macht unsere Meinung besser als deren Meinung?

--- Ende Zitat ---
[urlhttp://cdn.memegenerator.net/instances/400x/27314855.jpg]Ich gebe Dir wieder recht![/url] :)

Crimson King:

--- Zitat von: 8t88 am 25.09.2012 | 11:43 ---Nach welcher Rollenspieldefinition gehen wir hier eigentlich?
Die Klassische ist:Das Spiel hat Rundenbasierten Kampf und Stufensteigerungsystem.

--- Ende Zitat ---

Gewagte Definition. Nicht-rundenbasierte Kämpfe gibt es mindestens seit Dungeon Master.

Wir können an einer allgemeingültigen Definition aber arbeiten. Was in jedem Fall rein gehört, ist dass man einen oder mehrere Charaktere spielt, dessen/deren Fähigkeiten sich durch den Spieler gesteuert entwickeln und dem Spieler unterschiedliche Werkzeuge zum Lösen von Problemen liefern. Unterschiedlich gestaltete Charaktere unterscheiden sich dabei signifikant in ihrer Spielweise voneinander.

Es gibt tatsächlich Rollenspiele ohne Story (Dungeon Hack).

Möglicherweise ist eine gewisse Offenheit der Welt ein Kriterium, das Rollenspiele von Action-Adventures unterscheidet. In Adventures ist normalerweise sehr klar, was als nächstes zu tun ist.

Die Möglichkeit, dass ein Spiel nicht alle, sondern nur eine Mindestanzahl an Kriterien erfüllen muss, um einem Genre anzugehören, gäbe es auch nicht, genauso wie die Möglichkeit, ein Spiel mehreren Genres zuzuordnen.



--- Zitat von: Jiba's Green am 25.09.2012 | 12:02 ---Hast du auch 'nen Link?

--- Ende Zitat ---

Square Enix Webstore. Den zu finden, habe ich den interessierten Usern tatsächlich zugetraut. Mein Fehler. ;)



--- Zitat von: Bluerps am 25.09.2012 | 12:20 ---Albion hatte ich for ein paar Jahren mal wieder auf der Platte. Das ist schon sehr schön das Spiel, aber auf Dauer fürchterlich grindig.

--- Ende Zitat ---

Bard's Tale ist grindig. Diablo ist grindig. Bei Albion würde ich das nicht gerade sagen.

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