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Was hat euch zu Glorantha gebracht?

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Xemides:
Grubentroll, reicht das ?

Eindrücke vom Look Gloranthas, wie er sich jetzt darstellt kann man online sehen:

http://moondesignpublications.com/page/look-glorantha

Grubentroll:
Ja, hab mir schon ein paar Sachen angeguckt, und komm irgendwie trotzdem noch nicht so direkt auf einen Nenner.. :(

Dabei versuchen sie einem da auf der von dir geposteten Seite ja einem das Ganze wirklich schmackhaft zu machen.

Aber mir fehlt weiterhin noch so ein bisschen das "Warum sollte ich das jetzt spielen", das ich bei vielen anderen Settings so habe.

Irgendwie die das alles verbindende Idee.

Schwer zu erklären...

Xemides:
Ja in der Tat. Aber vielleicht soll es auch so sein.

Mehr als Vermitteln, was uns begeistert können wir ja nicht.

Grubentroll:
Da hast du recht... ;)

Scheint wohl nix für mich zu sein....  ;D

Jed Clayton:
Also die Frage, "Warum sollte ich dort / das denn überhaupt spielen?" stellt sich mir konkret bei über 90% aller Rollenspiele.

Da gehen die Meinungen eben einfach stark auseinander.

Ich weiß zum Beispiel, dass insgesamt tausende Menschen in Aventurien, in den Vergessenen Reichen, auf Golarion und auf der Earthdawn-Welt spielen und sehe dort im Grunde einfach immer nur die gleichen Kitchen-Sink-EZO-Welten, die mich einfach nicht sonderlich reizen und die ich auch vor 20 Jahren bei meinem Start in unser Hobby nur bedingt gut fand.

Das ist mit einer der Gründe, warum ich zum Beispiel im Hero-Universum das Valdorian Age besser finde als das Turakian Age. Das Valdorian Age ist die Conan/Sword & Sorcery-Welt dieses Kosmos, dagegen die Turakian-Zeit eben die Default-Welt für Fantasy Hero mit Elfen, Zwergen, Orks und Trollen.

An Glorantha mag ich diese unvergleichliche Mischung aus Fantasy-Versatzstücken (Schwertern, Drachen, Zauberern), Amerikanismen (Praxians als "Indianervölker", Kürbiskopf-Schreckgestalten, generell eher amerikanischer Humor), Anleihen von Lewis Carroll und L. Frank Baum, cthulhoiden Tentakelviechern, großen prunkvollen Imperien und der schieren Vielzahl von Kulten und Religionen, die auch unterschiedliche Effekte im Spiel haben können. Und Ducks! Enten sind einfach cool.

Ich hoffe sehr, dass Greg Stafford eines Tages noch den großen einsteigerfreundlichen Glorantha-Schlüsselroman vorlegen wird. Ein Buch, das wirklich eine gute Story in dieser Welt erzählt, ohne zu esoterisch daherzukommen. Ich werde mir auch gern wieder die Greg-Stafford-Veröffentlichungen von Moon Design ansehen sowie das Sartar-Buch und andere.

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