Pen & Paper - Rollenspiel > Pen & Paper - Rollenspiel- & Weltenbau
Der Kampf, der mit einem Wurf entschieden ist
Weltengeist:
--- Zitat von: Eulenspiegel am 26.10.2012 | 10:32 ---Wie kommst du auf 1000 mögliche Zustände? Ich lese ind em von dir verlinkten Post "100 x 100.000 Möglichkeiten". Kann es sein, dass dud ich hier um 4 Nullen vertan hast?
--- Ende Zitat ---
Nein, ich habe mich nur um eine Null vertan - zu seinen Gunsten. Denn da steht 100 und nicht 1000.
Mit den 100 waren (so verstehe ich das jedenfalls) die Zahl der relevanten Spielstände nach der ersten Runde gemeint, also die Anzahl unterschiedlicher Ausgangssituationen, die einen Einfluss auf die zweite Runde haben. Mit den 100.000 sind die Zahl der Handlungsoptionen in der zweiten Runde gemeint (um die ging es hier nicht, die kann man als vereinfachte Arbeitshypothese so stehen lassen).
Nur dass man mit 100 möglichen Spielständen nicht mal abbilden kann, welcher der 12 Teilnehmer überhaupt noch am Leben ist (allein das sind schon 4096 verschiedene Möglichkeiten), geschweige denn, in welcher Verfassung (fit, angeschlagen, dem Tode nah, volle AsP, wenig AsP, ohne AsP,...). Was aber wichtig ist für das Verhalten (bzw. sein Überleben) in der nächsten Runde.
Wenn man es sich wirklich, wirklich einfach macht und für die nächste Runde nur als relevant erachtet, ob eine Figur "viel, wenig oder keine LeP" und "viel, wenig oder keine AsP" hat, dann kommen wir schon auf 3^14 = 4.782.969 mögliche relevante Ausgangssituationen für die nächste Runde. Und mit "DSA1 simulieren" hat das natürlich auch nichts mehr zu tun.
Taschenschieber:
--- Zitat von: Gummibär am 26.10.2012 | 01:27 ---Welchen Aspekt man jemandem gibt, ist egal.
--- Ende Zitat ---
Das ist der wohl größte Bullshit, den ich in diesem Thread bisher gelesen habe, und das will schon echt was heißen.
Meine Berechnung ignoriert ihr also einfach? Warum denn nur? Etwa, weil sie die ganze Debatte beenden würde, wenn ihr drauf eingeht?
Eulenspiegel:
--- Zitat von: Taschenschieber am 26.10.2012 | 00:33 ---Nehmen wir mal an, wir spielen auf einem Quadratgrid (d. h. wir bewegen uns z. B. in DnD). Unser Char hat eine Bewegung von meinetwegen 5 Feldern. Diagonale Bewegung lassen wir mal aus dem Spiel. Wie viele Möglichkeiten für die Bewegung ergibt das? Eine Möglichkeit für "keine Bewegung", vier für "ein Feld Bewegung", acht für "zwei Felder Bewegung", zu viele zu zählen für drei, vier und fünf Felder Bewegung. Sind mehr als 20, jedenfalls. Dazu kommt dann noch der Angriff: Meistens gibt es mehrere Ziele und mehrere Arten, anzugreifen. Das wird ja quasi multipliziert. Dazu kommen noch alternative Aktionen wie Sprinten (was den Bewegungsfoobar noch mal schlimmer macht), Waffen wechseln, Zauber, Aufheben rumliegender Gegenstände, ...
--- Ende Zitat ---
D&D:
Du lässt dabei außer acht, dass vieles davon redundant ist: Ob ich nun stehen bleibe oder erst einen Schritt nach rechts und dann einen nach links gehe oder erst einen nach rechts, dann nach oben, dann nach links und dann nach unten, ist egal.
Wenn wir diagonale Züge zulassen, gibt es für einen Char, der sich n Felder bewegen kann, (n+1)² Möglichkeiten. Bei 5 Feldern wären das also 36 Möglichkeiten. Hinzu kommt noch, dass die exakte Positionierung bei D&D nicht ganz so extrem wichtig ist wie bei Schach.
Fate:
Dazu kann ich wiegesagt nichts sagen.
evil bibu:
--- Zitat von: Eulenspiegel am 26.10.2012 | 12:57 ---D&D:
Du lässt dabei außer acht, dass vieles davon redundant ist: Ob ich nun stehen bleibe oder erst einen Schritt nach rechts und dann einen nach links gehe oder erst einen nach rechts, dann nach oben, dann nach links und dann nach unten, ist egal.
Wenn wir diagonale Züge zulassen, gibt es für einen Char, der sich n Felder bewegen kann, (n+1)² Möglichkeiten. Bei 5 Feldern wären das also 36 Möglichkeiten. Hinzu kommt noch, dass die exakte Positionierung bei D&D nicht ganz so extrem wichtig ist wie bei Schach.
[...]
--- Ende Zitat ---
Ignorierst du nicht jetzt die Regeln zur AoO? Eigentlich ist es schon relevant wie man sich bei D&D bewegt, oder?
Taschenschieber:
--- Zitat von: Eulenspiegel am 26.10.2012 | 12:57 ---D&D:
Du lässt dabei außer acht, dass vieles davon redundant ist: Ob ich nun stehen bleibe oder erst einen Schritt nach rechts und dann einen nach links gehe oder erst einen nach rechts, dann nach oben, dann nach links und dann nach unten, ist egal.
--- Ende Zitat ---
Falsch, in jeder Stufe beziehe ich nur die "neuen" Zielfelder ein, die nicht schon in der vorigen Stufe erreicht werden konnten. Darfste gerne nachrechnen.
Wann die exakte Positionierung wichtig ist (mal ist sie's, mal nicht - Stichwort "Sichtlinien"!) kann aber bestenfalls eine (suboptimale) Heuristik erkennen. Die Überlegung hatte ich schon mit einbezogen, aber bin zu dem Schluss gekommen, dass man da nicht drumrum kommt, alle möglichen Bewegungen zu betrachten.
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln