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Der Kampf, der mit einem Wurf entschieden ist
Arldwulf:
Mal eine Frage zur Umsetzung: Wie sollte denn ein Computer (oder von mir aus auch der SL) Effekte gewichten?
rettet den wald:
--- Zitat von: ArneBab am 30.10.2012 | 18:09 ---Da bin ich anderer Meinung. Wenn es darum geht, dass nur Regeln gut sind, die Computer nicht berechnen können, halte ich den Extremen Ansatz der bisher bekannten, aber noch nicht realisierten Möglichkeiten für richtig.
--- Ende Zitat ---
Interessehalber: Gibt es bereits einen Quantenalgorithmus, der Schach oder ähnliche Spiele lösen kann? Ich bin kein Experte für Quantencomputer, aber ich würde gern wissen, wie man sowas theoretisch angehen würde. Die einzigen mir bekannten Quantenalgorithmen sind die Suche in einer unsortierten Liste in O(sqrt(n)) und die Faktorisierung einer Primzahl in O(log(n)³).
--- Zitat von: Arldwulf am 30.10.2012 | 18:15 ---Mal eine Frage zur Umsetzung: Wie sollte denn ein Computer (oder von mir aus auch der SL) Effekte gewichten?
--- Ende Zitat ---
..."gewichten" in welchem Zusammenhang? Ich glaub ich hab die Frage nicht verstanden. oO
Taschenschieber:
Es ist 2012, ich will mein fliegendes Auto.
Sachlicher ausgedrückt: Diskussion über heute rein theoretische technische Möglichkeiten führt zu nix.
Arldwulf:
--- Zitat von: rettet den wald am 30.10.2012 | 19:13 ---Interessehalber: Gibt es bereits einen Quantenalgorithmus, der Schach oder ähnliche Spiele lösen kann? Ich bin kein Experte für Quantencomputer, aber ich würde gern wissen, wie man sowas theoretisch angehen würde. Die einzigen mir bekannten Quantenalgorithmen sind die Suche in einer unsortierten Liste in O(sqrt(n)) und die Faktorisierung einer Primzahl in O(log(n)³).
..."gewichten" in welchem Zusammenhang? Ich glaub ich hab die Frage nicht verstanden. oO
--- Ende Zitat ---
Schach ist ein Spiel mit einer endlichen Anzahl möglicher Spielsituationen, aber diese sind bisher noch zu viele. Eröffnung und Endspiel geht, der Rest wohl irgendwann.
Aber ich spiel auch gern noch Mühle, obwohl das gelöst wurde. Was ich mit Effekten meinte ist: wie wählt man (oder der Computer) welcher Effekt besser ist? Gegner verlangsamen oder lieber betäuben? Oder doch lieber flankieren?
Taschenschieber:
--- Zitat von: Arldwulf am 30.10.2012 | 19:39 ---Schach ist ein Spiel mit einer endlichen Anzahl möglicher Spielsituationen, aber diese sind bisher noch zu viele. Eröffnung und Endspiel geht, der Rest wohl irgendwann.
--- Ende Zitat ---
Eröffnungsbücher basieren eigentlich rein auf Erfahrungswerten, denn wie will der PC das Ergebnis bewerten? Die Vorteile einer guten Eröffnung sind im Wesentlichen strategisch, und sämtliches Strategiewissen einer Schachengine steckt in der Zielfunktion des Optimierungsalgorithmus. Daher steckt da doch noch ziemlich viel menschlicher Hirnschmalz drin.
Endspiel ist hingegen pure Taktik, ergo bruteforcebar. Für maximal 6 Figuren (inkl. Königen) ist das Schachspiel mittlerweile gelöst, in Arbeit sind seit Jahren Endspiele mit 7 Steinen. Alles drüber ist in greifbarer Zukunft imho ziemlich unrealistisch. Ein Problem ist neben der reinen Rechenleistung (7 Figuren können immerhin 64!/57! mögliche Stellungen bilden, und dann gibt es noch verschiedene Kombinationen dafür, welche 7 Figuren es überhaupt sind) auch der Speicher.
Mit heutiger Technologie - egal wie weit diese aufgebaut wird - ist ein vollständiges Durchrechnen des Schachspiels m. E. absolut unmöglich. Vielleicht, wenn Computer irgendwann einmal auf völlig anderen Grundzusammenhängen basieren als heute.
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