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Der Kampf, der mit einem Wurf entschieden ist
Arldwulf:
Um das nochmal klar zu sagen: Natürlich kann man wie oben beschrieben einen Kampf so darstellen. Das Ergebniss wird dann nur anders sein als wenn der Kampf ausgespielt würde. Schon allein weil sich die gewählte Taktik ja mit jedem neuem Ereignis ändern kann. Es ist halt ein Entscheidungsbaum, kein Entscheidungspfeiler.
Mal von solchen Kleinigkeiten abgesehen dass man ja eigentlich zu so einem Abend geht um Rollenspiel zu betreiben, nicht um es zu überspringen. Warum man das ganze überhaupt wollen sollte ist irgendwie fragwürdig.
Eulenspiegel:
--- Zitat von: Arldwulf am 7.11.2012 | 08:43 ---Das Ergebniss wird dann nur anders sein als wenn der Kampf ausgespielt würde.
--- Ende Zitat ---
Und das bezweifle ich. Auch wenn man den Kampf ausspielt, wird die Gruppe mit x% gewinnen, mit y% verlieren und mit 100%-x%-y% ein unentschieden herausschlagen.
Arldwulf:
Sicher. Aber diese Prozentwerte sind abhängig von den Entscheidungen die die Spieler treffen. Ignoriere ich die Entscheidungen (im Detail) und verwende nur eine generelle Taktik so kommt auch ein anderes Ergebniss heraus.
Eulenspiegel:
@Arldwulf
Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Spieler diese und jene Entscheidung treffen, ist doch bereits im Würfelwurf integriert.
Nehmen wir mal als Beispiel das Original-Schach. Es gibt keine Zufallsmechanismen. Keine Würfelwürfe! Ob man beim Schach gewinnt oder verliert, hängt einzig und allein von den Entscheidungen der beiden Schachspieler ab.
Aber dennoch kann man sagen: "Wenn zwei gleich gute Schachspieler gegeneinander antreten, dann liegt die Gewinnwahrscheinlichkeit bei 50%." (Ich lasse der Einfachheit halber mal Remi außer Acht. - Aber man könnte auch schauen, wie häufig gleichgute Spieler ein Remi erhalten.)
Und auch wenn zwei unterschiedlich gute Spieler gegeneinander spielen, kann man mit Hilfe der Elo-Zahl die Wahrscheinlichkeit berechnen, dass Person A gewinnt.
Klar hängt es letztendlich von den Entscheidungen der Spieler ab, wer gewinnt oder wer verliert. Aber die Wahrscheinlichkeiten zu gewinnen oder zu verlieren, kann man bereits im Vorfeld ermitteln. (Und das, obwohl Schach ein deterministisches Spiel ist.)
Bei Go gibt es zusätzlich die Möglichkeit, dem Gegner Vorgabesteine zu gewähren, so dass die Gewinnwahrscheinlichkeit bei 50% liegt. Hier gibt es eine einfache Formel, die angibt, wieviele Vorgabesteine ich dem Gegner gewähren muss, damit die Gewinnwahrscheinlichkeit 50% beträgt.
Eulenspiegel:
--- Zitat von: Taschenschieber am 7.11.2012 | 12:00 ---Man sieht also, schon bei Schach ist es ziemlich schwierig, alle Faktoren zu berücksichtigen - und das, obwohl jede Partie genau die gleichen Randbedingungen hat, es keine Überzahl, Unterzahl, schlechte Ausrüstung, schlechtes Terrain, schlechtes Wetter, hochtrabende Ziele et cetera gibt.
--- Ende Zitat ---
Schon Schach? Ich denke, Schach ist wesentlich komplexer als die meisten Kampfregeln von RPGs.
Und ja, dass die Elo-Zahlen sich in Hessen und Bayern unterscheiden können, stimmt. Hier ließe sich aber locker ein Umrechnungskurs herausfinden.
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