Pen & Paper - Rollenspiel > Pen & Paper - Rollenspiel- & Weltenbau

Der Kampf, der mit einem Wurf entschieden ist

<< < (80/85) > >>

Eulenspiegel:
bzgl. "Grund zur Vereinfachung":
Es gibt zwei Gründe dafür:
1) Wie ArneBab schon sagte: Wenn der SL ein Abenteuer vorbereitet, will er die Gegner passend wählen.
2) Manche Leute finden Kämpfe langweilig und wollen ihre Zeit lieber mit Intrigen, Detektivgeschichten etc. verbringen. Hier ist dann Kampf ein notwendiges Übel, das man möglichst schnell hinter sich bringen möchte.

Arldwulf:

--- Zitat von: Eulenspiegel am  7.11.2012 | 13:04 ---bzgl. "Grund zur Vereinfachung":
Es gibt zwei Gründe dafür:
1) Wie ArneBab schon sagte: Wenn der SL ein Abenteuer vorbereitet, will er die Gegner passend wählen.
2) Manche Leute finden Kämpfe langweilig und wollen ihre Zeit lieber mit Intrigen, Detektivgeschichten etc. verbringen. Hier ist dann Kampf ein notwendiges Übel, das man möglichst schnell hinter sich bringen möchte.

--- Ende Zitat ---

Die Gegner kann der SL aber viel passender wählen als dies ein Computer könnte. Schließlich hat der SL viel mehr Informationen über die Spieler, kennt sie viel besser.

Und wenn man Kämpfe langweilig oder unpassend findet: Warum sie dann überhaupt spielen? Warum sie nicht weglassen oder einfach ein Ergebniss festlegen? Der Würfelwurf in Kämpfen ist ja ein Spannungselement. Wozu wenn es eh keiner spannend findet?

Ich liebe Detektivgeschichten und Intrigen. Aber wenn ich die spiele, dann spiele ich eben auch genau solche Szenen. Will ich eine Mischung aus beidem, mit viel Intrigen und nur wenigen Kämpfen dann spiele ich genau diese Mischung. Sprich: Ich kann doch so oder so den Anteil meiner Spielelemente wählen. Welchen Sinn macht es also eines dieser Spielelemente weniger Rollenspiellastig zu machen?

Denn das ist doch das einzige was passiert. Der ganze Crunch, die ganzen modifikatoren sind ja alle noch drin, selbst alle Effekte wenn man dies so will. Weiter oben wird auch davon gesprochen vorab die Taktik der Spieler nachzufragen, beschäftigen tun die sich dann also auch noch damit.

Das einzige was sich ändert ist das man es nicht mehr spielt. Extrem betrachtet könnte man das mit dem ganzem Abenteuer machen. Statistisch funktioniert das wunderbar...ein Prozentteil aller Gruppen die dieses Abenteuer spielen wird dabei draufgehen, ein anderer Teil es schaffen.

Dennoch wäre es seltsam die Gruppe mit dem Würfel in der Hand zu begrüßen und gleich wieder mit dem Ergebniss zu verabschieden. Wer keine Kämpfe mag soll sie weglassen. Ist doch wunderbar.

Taschenschieber:
Diskussion ist mir mal wieder zu dumm geworden. Wir drehen uns nur im Kreis, und dabei werden deine Argumente leider nicht weniger entfernt von allem, was ich über Softwareentwicklung, Rollenspiel et cetera weiß. Ich sehe absolut keinen Sinn mehr, hier weiterzudiskutieren, und das Themenhütchenspiel auf den letzten Seiten (entscheid dich - willst du bruteforcen? Glaub ArneBab und mir einfach mal, dass du damit scheitern willst. Willst du eine Heuristik? Wir hatten uns doch schon geeinigt, dass da wohl nur ein Experiment zeigen kann, ob PC oder SL das besser kann. Was jetzt?) macht es wirklich nicht einfacher.

Ehrlich, mir ist es mittlerweile scheißegal, ob hier noch Unsinn erzählt wird - ich habe nicht den Eindruck, dass außer euch beiden, Eulenspiegel und Gummibär, noch irgendwer euren Thesen Glauben schenkt. Ich habe einfach keinen Bock mehr, hier gegen Windmühlen zu kämpfen mit Leuten, die Spiele, die sie nicht mal richtig verstehen, als Vergleich ranziehen, die Argumente über Seiten nicht verstehen wollen, et cetera pp.

Ich hätte in diesen Thread gar nicht erst einsteigen sollen, er hat mir keinerlei Erkenntnisgewinn gebracht, er hat jede Menge Zeit und Nerven gekostet, und das alles für eine Fragestellung, die schlicht und ergreifend absurd ist. Es liegt doch auf der Hand: Existiert eine Siegwahrscheinlichkeit p? - Ja. Kann ich sie bestimmen? - Näherungsweise auf jeden Fall. Was ist die optimale Näherung? - Muss man tatsächlich mal ausprobieren, wenn man es wissen will. Kann eine Lösung mit PC-Unterstützung am Spieltisch tatsächlich praktikabel sein? - Nicht, wenn sie zu viele Eingangsgrößen hat, die Eingabe kostet schließlich Zeit. Ist es überhaupt notwendig, eine möglichst exakte Approximation zu haben? - Meiner Erfahrung am Spieltisch nach kümmert es keine Sau. [Und damit ist mein Beitrag dann auch ontopic.]

Warum also die lange Debatte? Genau das ödet mich am Tanelorn gerade generell an: Es werden ellenlange Debatten über Themen geführt, bei denen ein Diskussionsbedarf eigentlich nicht bestünde, wenn alle Beteiligten denn mal tatsächlich mit einem Mindestmaß an Pragmatismus an das Thema herangingen.

Wie gesagt, ich bin raus.

BTW habe ich meine Beiträge der letzten Seite gelöscht, um weitere sinnentstellende, verfälschende und nur der Diffamierung dienende Zitate zu löschen. Sollte das weiterhin vorkommen, werde ich auch meine restlichen Posts aus diesem Thread löschen.

Eulenspiegel:
@Arldwulf
Das denke ich nicht. Nehme dir mal das D&D-Monster Manual, verdecke den CR-Wert und dann finde passende Gegner. Es wird dir extrem schwer fallen. Bei Savage Worlds hatte ich als SL auch häufig ins Klo gegriffen, weil ich entweder viel zu starke oder viel zu einfache Gegner hervorgezaubert habe.

Mittlerweile wurde eine computergenerierte Tabelle für SW-TableTop veröffentlicht, die ich auch bei SW-RPG verwende, und mit dieser kann ich die Gegner jetzt ziemlich genau abschätzen.

OK, du findest Kämpfe spannend. Aber stelle dir mal einen Einkaufsbummel incl. Feilschen vor:
Würdest du das Feilschen gerne rollenspielerisch ausspielen oder würdest du es besser finden, wenn der Einkaufsbummel einfach mit einem Wurf abgehandelt wird? Klar, den ersten Einkaufsbummel in einem neuen Setting spiele ich auch gerne aus, um ein Gefühl für das Setting zu bekommen. Aber ab dem 4. Einkaufsbummel wird es langsam langweilig und ich handle ihn gerne mit einem Wurf ab.

Spielzeit ist begrenzt. Das heißt, wenn ich Rollenspielzeit mit Aktion X verbringe, fehlt mir die Zeit für andere Sachen im RPG.

Arldwulf:

--- Zitat von: Eulenspiegel am  7.11.2012 | 13:21 ---@Arldwulf
Das denke ich nicht. Nehme dir mal das D&D-Monster Manual, verdecke den CR-Wert und dann finde passende Gegner.
--- Ende Zitat ---

Welches denn genau? Ist ja nicht einmal so als ob alle Monster Manuals ein Challenge Rating als Monster Wert haben würden.

Aber mal auf 3E und 3.5 bezogen: Dort ist es eigentlich sogar ein guter Ratschlag das CR nur als sehr grobe Richtlinie zu betrachten - die sehr stark abhängig von der eigenen Gruppe ist. Kurzum: Dort wird explizit gesagt dass eigentlich nur der SL sagen kann ob das Monster nun passt oder nicht.

Was dein Einkaufsbummel Beispiel betrifft: Nein, wenn mir Einkaufsbummel nicht gefallen würde ich sie nicht ausspielen. Ich würde dann aber auch nicht darauf würfeln, sie hätten einfach keinen Platz in meinem Spiel. Erst recht nicht wenn ich vor dem Würfeln noch sehr viele komplexe Modifikatoren und Taktiken einberechnen müsste um zu einem auch nur annähernd richtigem Ergebniss zu kommen.

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln