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Der Kampf, der mit einem Wurf entschieden ist
El God:
Der RR-SL bemüht sich wenigstens um eine fiktionale Erklärung. Selbst das bringt dein Computer nicht.
--- Zitat ---Und sorry, wenn ich dem Gegner mehrmals Sand in die Augen werfe und der SL jedesmal eine andere Regel zückt Anwendung draus macht, beeinträchtigt das auch sehr stark meine Immersion und mein SoD.
--- Ende Zitat ---
Erstmal wird doch kein SL in ein und demselben Kampf auf die Idee kommen, sowas jedes Mal unterschiedlich zu regeln. Und wenn du dich beim nächsten Mal tatsächlich noch daran erinnern solltest und die gleiche Regelung wie vorher einforderst, wird dir kaum ein SL widersprechen. Selbst wenn du es Hausregel nennst: Der Computer kann es trotzdem nicht.
Eulenspiegel:
--- Zitat von: La Dolge Vita am 25.10.2012 | 01:00 ---Erstmal wird doch kein SL in ein und demselben Kampf auf die Idee kommen, sowas jedes Mal unterschiedlich zu regeln.
--- Ende Zitat ---
Das bedeutet: Hausregel. (Zumindest für diesen Kampf)
Und nein: Ich habe nie gesagt, dass der Computer die Fiktion unterstützt. Ich habe gesagt, dass der den Kampf simulieren kann. Für die Fiktion sind immer noch die Spieler zuständig. (Das heißt, wenn der SL sagt, "Sand werfen geht nicht", liegt es an den Spielern, sich eine fiktionale Erklärung zu überlegen, wieso das nicht geht.)
6:
--- Zitat von: Blutschrei am 24.10.2012 | 23:52 ---Naja, wenns die Aktion gibt, gibts die Aktion im Regelwerk, ziemlich selten steht was von "den Umständen entsprechend anders" dabei.
--- Ende Zitat ---
Na doch. Beispiel: Die Spieler müssen eine Leiter hoch klettern. Im Regelwerk steht eine bestimmte Schwierigkeit dafür. Diese Leiter ist aber glitschig. Im Regelwerk steht dazu, dass die Schwierigkeit entsprechend erhöht wird. Jetzt hast Du aber keine Leiter sondern eine überstehende Metallwand mit Löchern zum Besteigen. Das steht im Regelwerk nicht drin. Allerdings kann der SL das mit der Leiter gleich setzen. Zusätzlich sind die Löcher mit einer klebrigen Flüssigkeit bedeckt. Also nicht glitschig. Aber im Endeffekt entscheidet der SL, dass diese Flüssigkeit die Schwierigkeit ähnlich erhöht al wären sie glitschig.
--- Zitat ---Und je nach Spielstil sind es Regeln und keine Richtlinien. Wenn ich als SL sage "Finten sind jetzt um 1 schwerer, weil ich das grad passend find", es aber keine Regeln dafür gibt, dürfen sich die Spieler je nach Gruppenvertrag auch beschweren. Es spielt eben nicht jeder überwiegend narrativ.
--- Ende Zitat ---
Wenn der SL aber sagt: "Finten sind um 1 schwerer, weil die Gegner von der Fintenschule sind. Wie Ihr wisst sind die besonders auf Finten geschult" und diese Aussage zum Wissen der Spieler passt, dann glaube ich nicht, dass sich da ein Spieler aufregen wird.
--- Zitat ---Ich dachte es geht um Kämpfe? Oder wendest du im Kampf dann auch Faktoren für die spontane Tagesform an? "Gork der Ork hat heut morgen genießt, deshalb trifft er nur halb so gut wie sonst"?
--- Ende Zitat ---
Tagesform ist mit dem Würfelwurf abgedeckt. Das hat auch nichts mit meinem Beispiel zu tun. Normalerweise ist es zumindest bei mir so, dass ich Gegnern noch kleine Zusatzinfos gebe, um ihn auch im Kampf dastellen zu können. Wichtigere NSCs haben sogar mehr Infos. Eine dieser Infos kann aus welchen Grund auch immer die Sache mit dem Nasebohrer sein. Zufälligerweise kommt jetzt ein Spieler auf die Idee in der Nase zu bohren. Und schon hast Du genau die Situation, die ich beschrieben habe. Der Computer könnte da keine Verbindung ziehen. Er würde den Taunt-Wurf starten und von da an weiter rechnen. Richtiger wäre aber da dann gewesen, dass der wütende Mensch sich dadurch nicht provozieren lassen würde. Der Kampf könnte dadurch sogar komplett aus dem Wege gegangen werden.
Eulenspiegel:
--- Zitat von: 6 am 25.10.2012 | 01:02 ---Normalerweise ist es zumindest bei mir so, dass ich Gegnern noch kleine Zusatzinfos gebe, um ihn auch im Kampf dastellen zu können. Wichtigere NSCs haben sogar mehr Infos. Eine dieser Infos kann aus welchen Grund auch immer die Sache mit dem Nasebohrer sein. Zufälligerweise kommt jetzt ein Spieler auf die Idee in der Nase zu bohren. Und schon hast Du genau die Situation, die ich beschrieben habe. Der Computer könnte da keine Verbindung ziehen. Er würde den Taunt-Wurf starten und von da an weiter rechnen. Richtiger wäre aber da dann gewesen, dass der wütende Mensch sich dadurch nicht provozieren lassen würde. Der Kampf könnte dadurch sogar komplett aus dem Wege gegangen werden.
--- Ende Zitat ---
Man kann auch bei Computergegnern, diese mit Key-words und Extra-Triggern versehen.
Und das kann durchaus so etwas sein wie
if (Action[SC] =~ /Nase.+bohren/i) {NSC1->Action->Attack[SC];}
Jeder Spieler kann im Kampf nun zusätzlich zu seiner regeltechnischen Aktion auch noch eine Fluff-Beschreibung für diese Aktion eingeben. Und falls die Fluff-Beschreibung zufällig bei einem NSC triggert, wird halt die entsprechende Reaktion ausgeführt.
El God:
--- Zitat von: Eulenspiegel am 25.10.2012 | 01:02 ---Das bedeutet: Hausregel. (Zumindest für diesen Kampf)
Und nein: Ich habe nie gesagt, dass der Computer die Fiktion unterstützt. Ich habe gesagt, dass der den Kampf simulieren kann. Für die Fiktion sind immer noch die Spieler zuständig. (Das heißt, wenn der SL sagt, "Sand werfen geht nicht", liegt es an den Spielern, sich eine fiktionale Erklärung zu überlegen, wieso das nicht geht.)
--- Ende Zitat ---
Der Computer kann keinen Kampf simulieren, weil es valide Optionen gibt, die sich seiner Berechnung IMMER entziehen.
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