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Kampfsystem ohne Runden ist unmöglich
Gummibär:
--- Zitat von: Feuersänger am 23.10.2012 | 08:41 ---Deine Argumentationsweise erinnert mich irgendwie an Zenos Paradox.
Kleiner Tip: Ja, Achilles kann die Schildkröte überholen.
Sorry wenn ich hier etwas kurz angebunden bin, aber ich finde deine Diskussionsweise wenig zielführend.
--- Ende Zitat ---
Na ich kann dich nicht zwingen zu diskutieren. Aber ich habe in diesem Thread Erkenntnis gewonnen und meine ursprüngliche Definition überarbeitet.
--- Zitat von: Boba Fett am 23.10.2012 | 08:46 ---Ich möchte mal bemerken, dass
man Kämpfe auch mit einer einzelnen Ergebnisermittlung abwickeln kann.
Das Engel Arkana System macht das beispielsweise.
Es gibt Rollenspiele, die mit Stein-Schere-Papier dieses so abwickeln.
Dementsprechend sind deren Kampfysteme rundenlos.
Mehr muss man eigentlich nicht sagen oder?
--- Ende Zitat ---
Das wurde ja schon im OP angesprochen:
--- Zitat von: Gummibär am 21.10.2012 | 03:29 ---Ein Kampfsystem, das nicht rundenbasiert ist, könnte man erstellen, wenn der Kampf in jedem Fall nur eine Runde dauert.
--- Ende Zitat ---
Ein-Runden-Systeme sind nicht rundenbasiert. Zustimmung. Aber das stand halt auch schon in Post 1. Runden haben sie schon, aber halt nur eine einzige, weshalb man sie eben von anderen Systemen differenzieren sollte.
--- Zitat von: Arldwulf am 23.10.2012 | 10:34 ---Irgendwie würde ich zwischen Rundenbasiert und Zeitbasiert unterscheiden wollen.
--- Ende Zitat ---
Im Sinne der Computerspiele (Echtzeit und Rundenbasiert)?
Definition: Zeitbasiert ist der Ablauf eines Spiels, wenn zwischen Spielanfang und Spielende (wobei eine Pause das Spiel vorläufig beendet), die Zeit im Spiel proportional zur Zeit außerhalb des Spiels ist.
Taschenschieber:
Ich hatte neulich eine Idee für ein Kampfsystem, in dem jeder Spieler eine seiner INI-Zahl gleiche Zahl von Karten zieht (z. B. aus einem Pokerdeck). Die INI liegt dann sinnvollerweise zwischen 1 und 3.
Es handelt, wer die höchste Karte hat. Danach wird diese (und nur diese) Karte abgeworfen und gleich ersetzt.
Wenn der Pokerstapel aufgebraucht ist, werden die noch verteilten Karten auch erstmal aufgebraucht (damit selbst Chars mit richtig viel Pech irgendwann mal drankommen), dann wird neu gemischt und ggf. von vorne angefangen.
Das würde es eben auch flinken Chars mal erlauben, richtig zu rocken. Natürlich braucht das noch etwas Feinschliff (was, wenn du als einzige Karte ne 2 ziehst - da könnte ich mir z. B. neu ziehen gegen Gummipunkt vorstellen), aber so grundsätzlich funktioniert das.
Damit wäre die Eingangsthese widerlegt. Es sei denn, du willst jetzt einen Durchgang des Kartenstapels als eine Runde interpretieren.
6:
--- Zitat von: Gummibär am 23.10.2012 | 11:49 ---Definition: Zeitbasiert ist der Ablauf eines Spiels, wenn zwischen Spielanfang und Spielende (wobei eine Pause das Spiel vorläufig beendet), die Zeit im Spiel proportional zur Zeit außerhalb des Spiels ist.
--- Ende Zitat ---
Ich glaube mit dieser Definition haust Du alle aktuellen zeitbasierenden Brettspiele raus, denn die Zeiteingrenzung hat eine andere Bedeutung als den chronologischen Fluss der Aktionen wiederzugeben. Ich behaupte auch mal frech, dass mit dieser Definition auch RTS-Computerspiele rausfallen, denn die Produktionszeiten der Produktionsgebäude haben einen balancetechnischen Grund und wollen keine realistische Produktionszeiten (auch nicht proportional) wiedergeben.
Ich glaube eher, dass die Unterscheidung zwischen Zeitbasiert und Rundenbasiert auf der Synchronität oder eben das fehlen ebendieser Synchronität der Spielerzüge besteht. Bei rundenbasierenden Spielen kann kein Spieler seinen Zug während des Spielzuges eines anderen Spielers durchführen. In einem zeitbasierten Spiel können sogar mehrere eigene Spielzüge während eines Spielzuges eines Mitspielers ablaufen.
Boba Fett:
Keinrundensystem@Gummibär:
der entscheidende Unterschied zwischen den Systemen, die ihre Kampfergebnisse aus einer einzigen Resultatsermittlung ziehen, und einem klassischen Rundensystem, ist der, dass eine Kampfrunde in den klassischen Systemen immer eine gleiche spezifische Zeitdauer besitzt.
Bei dem von mir erklärten kann so ein Kampf aber in Sekunden, Stunden oder Tage dauernd in einer Resultatsermittlung abgewickelt werden.
Theoretisch liesse sich der gesamte trojanische Krieg so abwickeln. Der dauerte 10 Jahre gemäß Homers Ilias.
Das ist ein hinreichender Unterschied, so dass man nicht vom klassischen Rundensystem sprechen kann.
Taschenschieber:
Eine Kampfrunde muss nicht zwingend einer bestimmten Zeitdauer entsprechen. Siehe Wushu, FATE o. ä. - gut, bei Wushu ist es noch klarer. Da kann die gleiche Runde sogar für einen Spieler länger oder kürzer sein, da eher die "Screentime" als die Ingame-Zeit geregelt wird.
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